Frage von nobytree2, 31

Wie schützt man markenrechtlich / urheberrechtlich / quasi-eigentumsrechtlich eine Kunstfigur?

Jemand hat eine Kunstfigur ("Personnage") entwickelt, so wie z.B. eine Comic-Figur Donald Duck oder einen Sturmtroopler aus Star Wars oder Lara Croft. Diese Person hat diese Figur gezeichnet oder gemalt und setzt sie weder als kommerzielles Mittel noch in einem kommerziellen Produkt ein, sondern macht sie nur über allgemein zugänglichen Plattformen als Kunstwerk öffentlich zugänglich.

Nun soll diese Figur, diese Personnage rechtlich geschützt werden, damit sie nicht von Dritten verwendet wird, insbesondere nicht kommerziell. Was kann diese Person machen, um ihr Recht an dieser Zeichnung / Malfabrikation zu schützen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo nobytree2,

Schau mal bitte hier:
Recht Kunst

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von docbizz, 4

Deine Figur ist automatisch durch das Urheberrecht geschützt. Sorge nur dafür, dass du belegen kannst, wann du diese Figur gestaltet hast. Alles was nachkommt, verstößt gegen das Urheberrecht, solange deine Figur erkennbar bleibt, auch wenn sie verändert worden ist.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 22

Dafür gibt es spezielle Anwälte. Die leben davon, dass sie dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das ist natürlich keineswegs billig. Sie müssen ja zuerst einmal prüfen ob dein "Objekt" überhaupt geschützt werden kann, oder ob es nicht bereits die Kopie eines geschützten Gegenstandes ist.

Kommentar von nobytree2 ,

Eine erste Indikation ist dennoch auch auf GF möglich. Denn z.B. kann man Marken und Gebrauchsmuster etc. eintragen lassen, um sie zu schützen, aber Kunstwerke kann man meines Wissens nicht eintragen lassen. Hier würde mich einfach genügen, wenn mir jemand das so bestätigen könnte: Kunstwerke nur über Urheberrecht / Plagiatschutz über Unterlassungsklage, und bei kommerziellen Muster Register. So eine allgemeine Aussage wäre prima.

Kommentar von DerHans ,

Die kann dir aber niemand "rechtsverbindlich" geben.

Ein Anwalt dürfte das gar nicht kostenlos tun. Dann bekommt er sofort Ärger mit seinen Standeskollegen.

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