Frage von Still, 341

Wie schnell darf ich meine erwachsenen Kinder "rausschmeißen"?

Es gibt ja keinen Mietvertrag und normalerweise ersetzen ja Kost und Logis die Unterhaltskosten. Gesetzt den Fall, meine Kinder nerven mich derart, dass ich sie sofort los werden muß/will. Kann ich denen einfach den Unterhalt bar in die Hand drücken und dann raus werfen? Also wirklich ohne jede Frist, denn ich bin schließlich der Hauseigentümer! (Seht die Frage bitte als rein fiktiv an; meine Kinder wohnen nicht mehr bei mir und ich habe sie lieb!)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von scharrvogel, 61

du kannst deine kinder jetzt vor die tür setzen und sie verabschieden. du musst ihnen dazu nicht einen heller in die hand drücken, wenn sie nicht in schule oder ausbildung sind. ab 18 dürfen sie sich selbst unterhalten.

nur wenn sie in ausbildung sind oder in einer schule, wird unterhalt von beiden eltern fällig.

Kommentar von Still ,

Klingt gut, aber fristlos oder gibt es da eine "humane" Regelung?

Kommentar von scharrvogel ,

die regelung liegt ganz bei dir. du kannst ihn rauswerfen, du kannst seine sachen vor die tür stellen zum tag x und ihn dazu. du kannst ihm vier wochen zeit geben seine sachen zu packen und zu gehen. schlüssel abnehmen kannst du schon vorher.

Kommentar von bohemianflowers ,

Falsch, auch wenn sie weder Schule noch Ausbildung machen, müssen die Eltern das Kind finanzieren, sofern es kein Querulant ist, der sich schlichtweg jahrelang verweigert (und selbst dann ist es schwierig und geht unter Umständen vor Gericht). So ein Kind hat nämlich auch kein Anspruch auf staatliche Unterstützung, da wird IMMER auf die Eltern verwiesen. In ALGII Familien darf man U25 nicht einmal ausziehen, darum stimmt auch dein Kommentar unter meinem nicht.

Kommentar von scharrvogel ,

deine antwort ist falsch, da du keine ahnung von der materie. wenn das kind 18 ist, kann es rausgeworfen werden. einfach so. wenn es dann noch in ausbildung oder schule ist, müssen die eltern unterhalt bezahlen wenn sie es a) können und b) wenn bedarf besteht.

wenn das kind in keiner ausbildung ist, dann fließt kein cent unterhalt und keiner verpflichtet die eltern das kind zu finanzieren bis es 25 ist. auch nicht in alg2 familien. wir reden hier nicht von ausziehen, sondern rauswerfen. und auch in alg2 familien sind die eltern incht verpflichtet das kind bis 25 zu dulden. sie können es einfach rauswerfen.

auch in alg2 familien darf ein kind mit u25 ausziehen, wenn es das will. vor allem wenn es sich selbst finanzieren kann.

Kommentar von bohemianflowers ,

Nein da liegst du falsch.

"auch in alg2 familien darf ein kind mit u25 ausziehen, wenn es das will. vor allem wenn es sich selbst finanzieren kann."

Es kan NUR ausziehen, wenn es sich selbst finanzieren kann. Ansonsten nicht und Eltern können das Kind auch nicht einfach rauswerfen. Frag doch einfach mal beim Amt nach. U25 läuft da gar nichts mit Auszug oder Rausschmiss, wenn es nicht vom Amt genehmigt wird.

Kommentar von scharrvogel ,

deine antwort ist schon wieder falsch.

ich benötige keinen anwalt um dir zu sagen das du den mal befragen solltest.

die eltern können ein u25 einfach rauswerfen und zwar kommentarlos. er wird dann vom jc unterstützt.

auch kann ein u25 ausziehen wenn es das will. dieser mensch ist erwachsen und kann seine eigenen entscheidungen treffen. in der regel bekommt er keine kdu, aber definitiv den regelsatz u25 gezahlt. wie diese person den rest regelt ist völlig seine alleinige sache.

niemand verwehrt irgendeinem erwachsenen irgendwas. wo lebst du denn, dass du denkst erwachsene dürfen in deutschland nicht ausziehen oder einziehen wo sie wünschen.

natürlich dürfen eltern ihre kinder rauswerfen, wenn sie das wollen und sie müssen diese auch nicht bis 25 unterstützen. es sei denn kind ist in ausbildung. alles andere kann dem elternteil völlig egal sein.

vielleicht informierst du dich erstmal, bevor du hier weiter falsche antworten gibst.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 51

Hallo!

Soweit mein Kenntnisstand: Vor die Tür setzen kann man die Kinder ab dem 18. Geburtstag auch ohne Angaben von Gründen grundsätzlich schon, ist aber wenn sie kein eigenes Geld verdienen sollten bis zum 25. Lebensjahr unterhaltspflichtig, Stichwort Kindergeld und mehr.

Kommentar von scharrvogel ,

falsch in dem punkt, dass unterhalt nur gezahlt werden muss, wenn kind in schule oder ausbildung. wenn dies nicht der fall ist, dann ist niemand bis zum 25.lj unterhaltspflichtig. das ist ein altes ammenmärchen.

Antwort
von teafferman, 94

Unter Unterhaltspflicht über 18 findest Du online reichlich Informationen zur Sache. 

Hier beachte bitte:

Gesetze sind als Bundesgesetze allgemein verbindlich. 

Es sei denn, ein Grundsatzurteil kommt auf BUNDESEBENE zu einem anderen Urteil. 

Online wirst Du manches bis viele Urteile finden. In der Regel handelt es sich um Einzelfallentscheidungen. 

Und dann gibt es diese Grundsatzurteile. Ein Bundesgericht urteilt für den ganzen Staat in der Regel verbindlich. ABER jeder kleine Amtsrichter hat laut Bundesgerichtshof sehr weiten Auslegungsspielraum bezüglich geltendem Recht. 

So findest Du also das eine oder andere Urteil eines Amtsgerichts online, welches als wegweisendes Beispiel genannt wird. Als ein Beispiel, nach welchem sich andere Gerichte ausrichten. Was noch lange nicht bedeutet, dass im Einzelfall das angerufene Gericht hier gleicher Meinung sein muss. 

Grundsatzurteile von Oberlandesgerichten sind in der Regel von den Amtsgerichten des entsprechenden Landes eine ernst genommene Richtschnur. 

Ansonsten liest Du Einzelfallentscheidungen. 

Tatsächlich ist es ein umfassendes Thema. Denn es geht ja nicht einfach nur darum, ob Eltern sich von ihren Kindern gestört fühlen. Oft geht es auch oder vor allen Dingen um die Berufswahl der Kinder. Um die Frage, ob ein Kind hier auch eine Fehlentscheidung treffen darf, ob ein Kind vor der Ausbildung oder mitten drin ein Kind zur Welt bringen darf mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. 

Spannendes Thema. In unserer Gesellschaft sehr häufig vollkommen falsch verstanden. Denn viele Menschen in unserer Gesellschaft blenden immer noch aus, dass wir noch nie so viele Verhütungsmöglichkeiten hatten, noch nie so viele Informationen über menschliche Entwicklung zur Verfügung hatten wie heute, noch nie so viel frühzeitige Hilfe beantragen konnten, noch nie so sehr grundsätzlich von der Gesellschaft bei Fürsorge und Erziehung unterstützt wurden. 

Schon die falsche Annahme, sobald ein Kind das 18. Lebensjahr erreicht habe, könne es einfach so vor die Tür gesetzt werden, zeugt von massivem Desinteresse an in diesem Staat geltendem Recht. Und am eigenen freiwillig gezeugten Kind. 

Bis auf nachzuweisende Ausnahmen haben die Eltern bis Ende des 25. Lebensjahres Unterhaltspflicht in begründeten Fällen. also wenn keine Ausbildung vorhanden ist auf jeden Fall. 

Wir haben aktuell 1,9 Millionen Menschen zwischen 20 - 35 Jahren ohne Ausbildung. Da werden manche Eltern geltendes Recht kennen lernen. 

Kommentar von scharrvogel ,

schon alleine die fiktiven punkte die du nachplapperst zeigen das deine antwort völlig falsch ist.

das recht ist ganz klar formuliert: die pflicht der fürsorge endet mit 18. selbiges gilt für den unterhalt. wenn das kind nicht in schule oder ausbildung ist, fließt kein cent zum kind.

somit können die eltern pünktlich zum 18. geburtstag kind vor die tür stellen und zahlen garnix. kindergeld wird abgemeldet und fertig sind die eltern.

die pauschale aussage das unterhaltspflicht bis 25 besteht ist falsch. bis 25 werden die eltern mit kind gemeinsam als bg gesehen im alg2. aber selbst dem können sie einen riegel vorschieben und kind an die luft setzen. sie müssen ihn nicht aufnehmen, nicht verköstigen, noch versorgen - nur weil es unter 25 ist.

das ist geltendes recht und nicht deine märchenphantasien.

Kommentar von teafferman ,

Nun, Deine Buchstabenfolgen darfst Du gerne vor Deinem Spiegel vortragen. Denn geltendes Recht ist schon lange wie von mir beschrieben. Und vollkommen unabhängig von Einkommen. 

Du verwechselst hier das Recht auf Kindergeld mit der UnterhaltsPFLICHT Verwandter ersten Grades. Diese ist tatsächlich wie von mir formuliert klar geregelt und von Rechtsprechung bestätigt. 

Lesen schadet der Dummheit. 

Kommentar von scharrvogel ,

dann fange mal an zu lesen, damit du die dummheit überwindest. deine antwort ist schlichtweg falsch. das geltende recht ist eben nicht wie von dir beschrieben. höre auf weiterhin darauf rumzureiten, du weißt es nicht, also recherchiere.

Kommentar von Suboptimierer ,

Schon die falsche Annahme, sobald ein Kind das 18. Lebensjahr erreicht habe, könne es einfach so vor die Tür gesetzt werden, zeugt von massivem Desinteresse an in diesem Staat geltendem Recht. Und am eigenen freiwillig gezeugten Kind. 

Nicht jedes gezeugte Kind ist freiwillig gezeugt worden.
Nicht jedes Kind wird geliebt und es gibt keine Liebespflicht. Ein Kind darf als Last empfunden werden.
Insofern verstehe ich nicht, was es mit der Frage zutun hat, welches Recht man als Eltern hat.

Kommentar von teafferman ,

Jo. Dann gibt es die Abtreibung und die Babyklappe. Und die Adoption. 

Kommentar von Suboptimierer ,

Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht an Verhütung gedacht haben, nicht abtreiben (aus was für Gründen auch immer) und nicht zur Adoption freigeben, sich lange Zeit mit dem Kind gut arrangieren, aber es irgendwann doch ausziehen soll (aus welchen Gründen auch immer).

Also das sehe ich als ganz schön realitätsfremd an, zu leugnen, dass es solche Fälle gibt, weil hätte wenn und aber.

Kommentar von teafferman ,

Tja, dann dürfen sie unter Beweis stellen, dass sie erwachsen sind. So einfach. Die Eltern. Denn die Eltern haben sich nicht mal ein Staubkorn um diese Änderung im Unterhaltsrecht geschert, aber immer wieder die gleichen Politiker gewählt. Artikel 20 mal mit Leben zu füllen wäre ja auch zu viel verlangt. 

Kommentar von teafferman ,

§ 1601
Unterhaltsverpflichtete

Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/unterhaltsanspruch-volljaehriger-kinder-wann-i...

Kommentar von teafferman ,

http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/unterhalt-volljaehrige-kinder.html

Selbstverständlich steht es Dir frei in diesem Staat, geltendes Recht und ihre Ausführungen zu ignorieren. Aber missbrauche mich gefälligst nicht als Dein Spiegel. Das bin ich nämlich nicht. Und mich interessieren tatsächlich auch nicht alle faulen Ausreden die Du angeführt hast. 

Kommentar von sassenach4u ,

Nun, wie wahr, wer lesen kann ist klar im Vorteil und du kannst es offensichtlich nicht- oder nicht richtig interpretieren. Fakt ist : während der ersten Schul- oder Berufsausbildung sind Eltern ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet und die Kinder sind verpflichtet, ihre Ausbildung zügig zu absolvieren.

Lies hier aus deinem eigenen Zitatlink:

Kann sich das Kind nicht auf einen Ausbildungsanspruch oder sonstigen -> Erwerbsminderungsgrund berufen, muss das volljährige Kind versuchen, seinen Lebensunterhalt mit eigenem Erwerbseinkommen selbst zu bestreiten. Das Kind trifft eine -> Erwerbsobliegenheit.

http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/ausbildung-unterhalt-fuer-volljaehrige-ki...

So, bitte! Nix von wegen, wir zahlen ewig, selber arbeiten macht reich!

 

Kommentar von teafferman ,

Jo. Und welche Sanktionen werden genannt und gegen wen? 

Antwort
von sassenach4u, 15

Wenn dein Kind volljährig ist, kannst du ihm jeden Tag seines Lebens ganz freundlich sagen: Ab morgen wohnst du nicht mehr hier.

Es gibt kein Gesetz, dass dich verpflichtet, bestimmte Fristen einzuhalten, du gibst ihm seinen Barunterhalt, es kann erst mal zu Freunden oder Familie gehen, sich um eine Unterkunft kümmern und alles andere und - fies gesprochen- nach dir die Sintflut.

Da muss auch nichts vorgefallen sein- mit 18 kannst du das tun, weil es ist dein Haus und sie sind volljährig.

Antwort
von MKausK, 113

kommt drauf an fristlos geht nur bei Erwachsenen die nicht in der Ausbildung sind und sich etwas schwerwiegendes verschulden (Brandstiftung, Gewalt, Diebstahl) ansonsten mit 3 monatiger Ansage

Kommentar von Still ,

Danke, das klingt konkret. Kannst du das mit Gesetzen oder Urteilen belegen?

Kommentar von MKausK ,

leider nicht , weiß nur dass ein Freund seine Mutter geschlagen hatte (19) und dass der Rausschmiß Rechtens gewesen ist.

Antwort
von SiViHa72, 111

Volljährig müssen sie auf jeden Fall sein. Und bis 25 bist Du finanzoell verantwortlich (falls nicht schon eine Ausbildung abgeschlossenw urde).

Quasi "fristlos"? Du solltest ihnen schon eine gewisse Zeit lassen zwischen Ankündigung und Raus.

Allein schon, weil man eine Bleibe nicht herbeizaubern kann. 2 -4 Wochen , je nachdem.

Kommentar von Still ,

Mir geht es um die Rechte meines Kindes. Ich drücke ihm 600 Euro in die Hand und sage "raus, sofort!" Kann es dann auf das verbleiben im Haus klagen?

Kommentar von Menuett ,

Ja, es kann die 600€ dazu verwenden, vor Gericht eine mindestens drei Monate lange Frist erwirken.

Kommentar von scharrvogel ,

falsch. bis 25 ist eine info die völlig aus den haaren gesogen ist. eine solche regel gibt es nicht.

man kann freundlich sein und eine frist einräumen, verpflichtet ist dazu keiner. es wäre mgl. querulanten mit 18 vor die tür zu setzen und weg zu schicken. ohne das man irgendwas geben muss

unterhalt ergibt sich nur wenn kind noch in schule oder ausbildung ist. ansonsten gibts keinen cent.

Antwort
von SunKing33, 63

Hallo,

das "Rauswerfen" erfordert einen triftigen Grund, z.B. kriminelles Verhalten gegen andere Bewohner. Es gilt ein wechselseitiger Vertrauensschutz, der innerhalb einer Familie eine besondere Bedeutung hat.

Durch den Rauswurf darf die Existenzgrundlage des Kindes nicht bedroht werden. Grundsätzlich besteht Unterhalts- und Fürsorgepflicht. Übrigens besteht diese wechselseitig (Pflegebedürftigkeit!).

Es mag sein, dass die Buchstaben des Gesetzes etwas anderes aussagen, als mein moralisches Empfinden es nahe legt. Ich würde mich an Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Menschenwürde und der Nächstenliebe orientieren.

Der Status der Volljährigkeit sagt nichts über die Reife des jungen Menschen aus. Solange die Möglichkeit zur Selbständigkeit des jungen Menschen nicht gegeben ist, entsteht aus dem Rauswurf eine Gefahrensituation.

Diese erfüllt ggf. den Tatbestand einer Straftat oder eines zivilrechtlich zu betrachtenden Vergehens.

Alles Gute!

Kommentar von scharrvogel ,

mit 18 besteht keine fürsorgepflicht mehr. man kann sein kind einfach vor die tür setzen und bedarf dafür keines grundes.

eine unterhaltspflicht besteht nur, wenn das kind noch in schule oder ausbildung ist. wenn dem nicht so ist, dann fließt kein cent.

man begeht auch keine straftat, wenn man menschen aus der wohnung entfernt die man dort nicht mehr haben will. der volljährige ist für sich selbst verantwortlich.

Kommentar von SunKing33 ,

Man begeht eine Straftat, wenn man jemand anderen in seiner seelischen oder körperlichen Gesundheit schädigt oder durch Untätigkeit zuläßt, dass ein solcher Schaden entsteht.

Mit 18 ist man zwar volljährig, aber meist nicht reif genug um vollumfänglich eigenverantwortlich zu leben. Die Altersstufe 25 ist nicht willkürlich gesetzt. Die Volljährigkeit ist ein vom Gesetzgeber willkürlich, d.h. nicht nach Kriterien der biologischen Reife oder gar des Nachweises ausreichender Vernunft, festgeleges Alter.

Im übrigen habe ich mich bei meiner Antwort explizit auf ethisch-moralische Überzeugungen und nicht auf Buchstaben eines Gesetzestextes bezogen - und dazu hast Du leider nichts geschrieben.

Kommentar von sassenach4u ,

Quatsch, wo ist das denn eine Straftat, wenn ich meinen Kind sage, dass es ausziehen soll?  Und was ist daran unmoralisch, wenn ich ihn gebe, was ich ihm geben muss- Unterhalt.

Manchen Kindern, die sich zu Hause aufführen wie die Paschas, denen würde das gut tun. Nix mit Hotel Mama und Spendierhose Papa- selbst sein Geld verwalten, selbst wirtschaften. 

Kommentar von SunKing33 ,

Die Darstellung in manchen Antworten und Kommentaren, dass es überhaupt kein Problem sein, die Kinder rauszuschmeißen, und dass man sowieso jenseits von 18 Jahren keinerlei Verpflichtungen den eigenen Kindern gegenüber habe, ist falsch und hinsichtlich der daraus sichtbaren Haltung unmoralisch.

Antwort
von bwhoch2, 59

Manchmal muss das sein und dann geht das auch.

Soviel als Antwort auf eine rein hypothetische Frage ohne konkreten Hintergrund, denn natürlich kommt es doch sehr auf den Einzelfall an.

Beispiel: Du bist 80+ und Dein Sohn auch schon über 50 und bringt jetzt pötzlich eine Freundin mit. So was gehört sich nicht und da würde ich den an Deiner Stelle sofort raus schmeissen.

Für Unterhalt soll er nun endlich selbst aufkommen...

Kommentar von Still ,

Beispiel: dein 20jähriger stiehlt und versetzt das familiensilber um seine Drogensucht zu stillen. Muß ich den per Gesetz im Haushalt dulden?

Kommentar von bwhoch2 ,

Musst Du sicher nicht, denn ab 18 gilt er als volljährig.

Hat ein Jugendlicher in diesem Alter bereits eine Ausbildung abgeschlossen oder gar nicht erst angefangen, bist Du auch nicht mehr unterhaltspflichtig. Du musst Dich also auch nicht mehr um eine andere Unterbringung sorgen.

Gut, es betrifft Dich nicht, aber der-/diejenige, die es betrifft, könnte den Sohnemann bitten, sich bis zum xx eine neue Bleibe zu suchen. Wenn er das bis dahin nicht getan hat, kann man natürlich das Schloß austauschen und ihn nicht mehr rein lassen.

Eine Vorgehensweise, die natürlich nur im äußersten Notfall angewandt werden sollte. In jedem Fall sollte man versuchen, eine für alle verträgliche Lösung zu finden, also beispielsweise Hilfe bei der Suche nach einer vernünftigen Bleibe. Man sollte sich letztlich immer fragen, was man noch für seinen Sohn tun kann.

Kommentar von scharrvogel ,

ob in ausbildung oder nicht, man muss sich um keine andere unterbringung sorgen. das darf der junge erwachsene selbst bewerkstelligen. wie er das macht ist seine sache.

ist er in ausbildung und die differenz ergibt sich zwischen bedarf und abzug kindergeld und kindergeld, dann ist dies an unterhalt zu zahlen von beiden eltern. setzt voraus das beide oder einer leistungsfähig ist. wenn nicht, fließt kein cent.

Kommentar von bwhoch2 ,

man muss sich um keine andere unterbringung sorgen.

Nein, müssen tut man nicht. Völlig klar. Aber sollen sollte man schon. (Jedoch ist der Einzelfall entscheidend.)

Antwort
von Menuett, 69

Nein, das geht eigentlich nicht. Der schuldige Unterhalt wird da schon wie Miete gerechnet und damit ist ein konkludenter Vertrag da.

Aber - wenn du es machst, was will das Kind dagegen tun?

Kommentar von Still ,

Ich bin ja bereit, die gesetzlich Unterstützung finanziell und sofort zu gewähren, aber die Rotznase soll raus ; - )

Kommentar von scharrvogel ,

das brauchst du nur, wenn dein kind in ausbildung ist. ansonsten musst du garnichts zahlen. zum unterhalt zahlen musst du erstmal leistungsfähig sein.

Antwort
von Wzwuwue, 149

So weit ich weiß wenn sie 18 sind und sich nicht in der Ausbildung befinden kannst du sie somit raushauen. 

Kommentar von scharrvogel ,

auch mit ausbildung kann man sie "raushauen"

Antwort
von augsburgchris, 130

Doch es gibt einen Mietvertrag. Wenn auch keinen schriftlichen. Es gilt die ganz normale gesetzliche Kündigungsfrist für Wohnungen.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__573c.html

Kommentar von Still ,

Definiert sich Miete nicht über ein Entgelt? Ich bekomme schließlich nichts für die Überlassung des Wohnraumes. Was wäre denn im umgekehrten Fall. Kind will weg und ich sage, nein, erst in einem Jahr wegen der Kundigungsfrist?

Kommentar von Menuett ,

Es gibt keine Kündigungsfrist von einem Jahr.

Da können sich Kinder und Eltern tatsächlich vorm Gericht treffen.

Gibt ja auch Eltern, die können ihre Wohnung nicht mehr halten, wenn die Kinder ausziehen.

So ganz ohne ist das nicht.

Kommentar von augsburgchris ,

Rauswurf nur mit Hilfe des Familiengerichts

Hinauswerfen im wörtlichen Sinne können Sie ihn trotzdem nicht. Sie können ihm nicht einfach den Stuhl vor die Tür setzen. Sie dürfen ihm auch nicht, wenn er mal ausgegangen ist, den Zutritt zur Wohnung verwehren oder gar das Schloss austauschen. Um ihn aus der Wohnung zu drängen, müssen Sie gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zuständig dafür ist das Familiengericht. Den entsprechenden Antrag können Sie allerdings nicht selbst stellen, sondern müssen dafür einen Rechtsanwalt beauftragen. Allerdings ist anzunehmen, dass es ihr Sohn soweit nicht kommen lassen wird. Wenn Sie ihm deutlich vor Augen führen, dass Sie vorhaben, ihn notfalls mit Gerichtshilfe aus der Wohnung zu setzen, wird er sich vermutlich doch um eine eigene Bleibe kümmern.

http://www.morgenpost.de/ratgeber/familienrecht/article207279859/Familienrecht-D...

Kommentar von Still ,

Mal ein Beispiel: Erwachsenes Kind bestiehlt mich. Muß ich einen Dieb in meiner Wohnung dulden, nur weil er meine Gene hat?

Kommentar von augsburgchris ,

Nein musst du nicht, da dies natürlich die fristlose Kündigung rechtfertigt.

Kommentar von scharrvogel ,

du kannst einfach die tür öffnen und ihn rauswerfen. wenn nötig kannst du die polizei zur hilfe holen. es ist deine wohnung und du bestimmst wer sich dort aufhält.

Antwort
von Oskalino, 134

Ich kenn mich da jetzt nicht so aus, aber ich würde mal sagen ab 18, da sie dann volljährig sind

Antwort
von Staaresel, 74

Bis 25 bist du noch für die Kinder verantwortlich.

Danach bekommen deine Kinder auch den Mietzuschuss usw., wenn diese sich die eigene Wohnung nicht leisten können.

Kommentar von scharrvogel ,

falsch. bis 18 ist man für seine kinder verantwortlich. danach kann man sie problemlos rauswerfen, wenn man das denn will.

Antwort
von dandy100, 76

Da kommt darauf an, wie alt die Kinder sind.

Solange sie nicht volljährig sind, tragen Elter die Verantwortung und können ihre Kinder nicht einfach rauswerfen - das geht erst ab 18.

Das weiß doch aber eigentlich jedes Kind, oder....?

Kommentar von Still ,

Darum steht in der Frage auch "erwachsene"

Antwort
von robi187, 54

ich habe meinem sohn nahe gelegt bald aus zu ziehen denn alt und jung gehört nicht zusammen wenn man die kinder erwachsen werden lassen möcht?

er hat mir das übergenommen aber jetzt nach jahren sagt er ich habe recht gehabt! datürlich ist er jederzeit willkommen und ich habe ihn auch lieb!

aber es ist doch klar wenn wer im haus wohn dass da immer wieder elterliche bemerkungen kommen?

aber welcher weg für jeden der richtig ist muss jeder für sich entscheiden?

Antwort
von schelm1, 45

Ihre "Sorgen" möchten manche ernsthaft fragenden User haben!

Kommentar von Still ,

Die Frage klingt zwar akademisch, aber geschieht tausendfach jeden Tag in Deutschland. Besser Kind/Eltern kennen dann Pflichten und Rechte.

Kommentar von schelm1 ,

...und in der Folge wird hier erkennbar mächtig viel "leeres Stroh" gedroschen und am Thema oberflächlich vorbeidiskiutiert.

Antwort
von BigDreams007, 73

Ab 25 darfst du sie bedingundlos rausschmeisen.

Davor gibt es lauter Umstände unter denen du es darfst und unter welchen nicht.

Ich hoffe mal die Frage ist wirklich nur fiktiv....

Kommentar von Still ,

Ehrenwort, aber ich muß sie nur finanziell unterstützen. Wohnraum geben gehört nur bis 18 zu meinen Elterlichen Pflichten.

Kommentar von BigDreams007 ,

Deswegen habe ich ja bedingungslos geschrieben :)

Kommentar von scharrvogel ,

25 ist eine märchenzahl. bedingungslos rauswerfen darf man ab 18. ist keine ausbildung da, fließt auch kein unterhalt. sollte kind in ausbildung sein, müssen beide eltern eben unterhalt zahlen nach abzug von einkommen und kindergeld.

Kommentar von BigDreams007 ,

Du wiedersprichst dir in deinem Kommentar selbst!

Kommentar von scharrvogel ,

nein tue ich nicht. du schnallst es nur nicht. rauswerfen kann man kinder ab 18. unterhalt muss nur gezahlt werden, wenn kind in schule oder ausbildung ist. dazu muss man dann im ersten schritt erstmal leistungsfähig sein, sonst fließt auch hier kein unterhalt - woher auch.

Kommentar von BigDreams007 ,

OKAY - man muss gleich ausfallend werden ich habe auch nichts anderes erwartet. Ich habe geschrieben "ab 25 darfst du sie BEDINGUNGSLOS rausschmeisen" das schliest mit ein, dass man sein Kind auch ab 18 unter gewissen BEDINGUNGEN (Unterhalt zahlen etc.) rausschmeisen kann.

Kommentar von scharrvogel ,

es ist ganz einfach: mit 18 kannst du deine kinder vor die tür setzen. sind sie nicht in ausbildung, gibts keinen unterhalt. wenn sie sich das kinderzimmer verscherzt, dann kann der unterhalt sogar verwirkt sein, dann könnte kind anspruch haben, bekommt aber trotzdem nix.

es gibt keine bedingungen.

Kommentar von BigDreams007 ,

Ohje ohje ...... dazu sage ich jetzt mal nichts mehr:))

Antwort
von Otilie1, 63

wenn deine kinder 25 jahre alt sind darfst du sie wirklich rausschmeißen ohne wenn und aber

Kommentar von scharrvogel ,

falsch ab 18

Antwort
von Registratorr, 59

ich weiss jetzt nicht, was hier fiktiv ist oder was nicht...

kost und logis ersetzen nicht ganz die unterhaltskosten..!? und minderjährige vor die tür zu setzen ist strafbar...............

Kommentar von Still ,

Darum steht in meiner Frage "Erwachsene"

Kommentar von Registratorr ,

definiere das

Kommentar von Still ,

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass in Deutschland ein Bürger mit 18 Jahren volljährig und somit  erwachsen ist.

Kommentar von Registratorr ,

so so, 18jährige darfst du so ohne weiteres nicht "rausschmeissen".

Kommentar von Still ,

Genau das ist die Frage auf die ich eine Antwort haben will

Kommentar von scharrvogel ,

doch darfst du.

Antwort
von alexanderpp23, 71

Interessante (fiktive) Frage, kann dir da leider nicht weiterhelfen. Werde aber die kommenden Antworten verfolgen!

Kommentar von Still ,

Die meisten Antworten haben meine Vorstellung von sofort/schnell nicht erfasst 

Kommentar von schelm1 ,

is ja klar - nä!?!

Antwort
von Inked95, 61

Sobald die Kinder 25 Jahre jung sind darfst du sie rausschmeißen.

Kommentar von scharrvogel ,

nein ab 18

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