Frage von Merkur1, 137

Wie kann man sich wehren gegen falsche Behauptung eines vierjährigen Mädchens?

Vorweg: Es betrifft nicht mich, sondern einem Freund. Er ist tätig als Praktikant in einem Halbtagskindergarten. Nun hat ein vierjähriges Mädchen gegenüber den Eltern behauptet, er habe das Mädchen dazu gebracht, dass sie an seinem Penis greife. Die Eltern verlangen Sanktionen.

Mein Freund - selbst Vater eines inzwischen acht Jahre alten Jungen - beteuert (... und ich glaube ihm), dass das nie der Fall war. Ohnehin war er nie mit dem Mädchen allein, sondern stets mit anderen Kindern der Gruppe - natürlich auch zum Beispiel im Toilettenraum, weil er dort Aufsicht hatte. Theoretisch müssten also auch andere gleichaltrige Kinder Zeugen sein, wobei angesichts des Alters kaum von Zeugen bzw. auch Nicht-Zeugen sprechen kann.

Wie kann man sich gegen eine derartige falsche Behauptung wehren? Vielleicht haben die Eltern suggestive Fragen gestellt? Die Eltern haben mehrere Kinder und sollen dem Vernehmen nach zu Hause selbst sehr freizügig sein. Die Leitung des Kindergartens plant keine disziplinarische Strafe, wohl aber eine Vermeidung des künftigen Kontakts. Das ist aber ja praktisch schon ein Eingeständnis - ganz zu schweigen von dem Negativpunkt seines Praktikums. Für eine juristische "Keule" fehlt ihm das Geld.

Antwort
von amdros, 70

Vielleicht haben die Eltern suggestive Fragen gestellt

..genau auch darauf wollte ich hinaus. Einem vierjährigen Kind, kann die Antwort schon mit der Fragestellung, in den Mund gelegt werden

Wie sich dagegen wehren..das ist natürlich eine gerechtfertigte Frage!

Eigentlich schon einmal gut für ihn, daß die Leitung hinter ihm steht und somit auch seine Glaubwürdigkeit nicht anzweifelt.

Vllt...aber ob überhaupt (?)..könnte in der Beurteilung zum Abschluß seines Praktikums darauf eingegangen werden??? Man weiß ja nicht, was die Eltern noch gegen ihn vortragen werden!?

Antwort
von Spuky7, 70

Die Leitung des Kindergartens sollte sich explizit hinter ihren Mitarbeiter stellen. Den Eltern steht es auch frei, den Kindergarten zu wechseln. Sie haben auch keine Beweise! Sollten sie jedoch stärkerer Geschütze auffahren, muss er sich definitiv wehren. Die Eltern haben keine Anzeige gestellt. Also glauben sie wohl selbst nicht daran. Sollten sie jedoch wirklich eine Anzeige stellen, muss er sich einen Anwalt nehmen und seinerseits Gegenanzeige wegen Verleumdnung stellen. Ich glaube ihm auch.

Kommentar von 2pacalypse2 ,

wie kannst du jemanden glauben, den du nicht mal kennst, bzw. die situation durch alle sichten gesehen hast? ich würde da vorsichtig mit umgehen und das objektiv betrachten.

Kommentar von Spuky7 ,

Die Geschichte hört sich glaubwürdig an. Nicht alle Erwachsenen verhalten sich korrekt. Das ist leider so.

Antwort
von grubenschmalz, 64

Geschichte klingt etwas krude und unglaubwürdig so in der Kombination der Faktoren.

Antwort
von chanfan, 38

Ich denke, das ein geschulter.....? die richtigen Fragen an das Kind stellen sollte. Dann stellt sich eigentlich heraus, ob das Kind eine blühende Fantasie hat oder ob da an der Geschichte etwas dran sein könnte. Was aber nicht bedeutet das, der Praktikant selber damit gemeint ist. 

Also erstes würde ich erst mal herausfinden wollen, ob das Kind überhaupt weiß was ein Penis ist und wo der denn zu finden ist.

Antwort
von kiniro, 14

Ein vierjähriges Kind soll diese Worte geäußert haben?

Kann ich mir nicht vorstellen.

Antwort
von nooppower15, 44

Unglaublich das sie ihn nicht Anzeigen weil das "Geld" fehlt.

Ist natürlich auch Quatsch

Im übriegen als Aussenstehender kann weder du und noch viel weniger einer von uns dazu etwas sagen

Kommentar von NicoleU ,

Nein dem Praktikanten fehlt das Geld!

Antwort
von kokomi, 46

dazu kann man als aussenstehender nichts sagen!

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