Frage von xXBineXx21, 113

Wer bekommt die Kündigung?

Hallo liebe Community :) Ich arbeite im Lebensmittelhandel und möchte zun 31.05.16 kündigen. Wer ist mein Ansprechpatner? Mein Chef ist derzeit krank und die 1. Vertretung leitet momentan die Filiale. Kann ich ihm die Kündigung geben? zudem haben wir einen Bezirksleiter der mehrere Filialen in der Umgebung leitet allerdings ist der nur einmal die Woche da ( diese Woche war er schon da ) Was sollte ich tun? Ich bin dankbar für jede hilfreiche Antwort :)

Antwort
von Dexter10x, 63

Dein Ansprechpartner ist im Arbeitsvertrag genannt. Egal ob der Chef da ist, oder nicht, wichtig ist der fristgerechte Eingang der Kündigung.

Du kannst die Kündigung der Vertretung deines Chefs geben, lass dir aber auf jedem Fall eine Empfangsbestätigung geben. 

Die kannst du auch schon vorbereiten, so dass sie von ihm nur noch unterschrieben werden muss.

Kommentar von xXBineXx21 ,

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Genau so hab ich es gemacht.

Kommentar von Dexter10x ,

Dann hast Du alles richtig gemacht!

Antwort
von Kabeltante1266, 61

Normal kündigt man ja schriftlich, am besten per Einschreiben. Und das Einschreiben würde/müsste dann eben an die Personalabteilung beim Hauptsitz versandt werden. Mit dem Nachweis hast du dann auch den Beleg, dass du fristgerecht gekündigt hast, auch wenn der Ansprechpartner krank ist. Sicher gibt es für den Empfänger auch eine Stellvertretung. Aber immerhin wärst du mit einer fristgerechten schriftlichen Kündigung per Einschreiben terminlich auf der richtigen Seite. Persönlich würde ich so ein Schreiben nicht abgeben.

Kommentar von Familiengerd ,

Normal kündigt man ja schriftlich.

Nicht nur "normal", sondern zwingend!

Antwort
von DarthMario72, 32

Wenn du die Kündigung persönlich abgeben willst, lass dir den Empfang quittieren. Es ist dabei vollkommen egal, wer das macht. Solange sie dort rechtzeitig eingeht, ist von deiner Seite alles richtig gelaufen.

Antwort
von mmexpert, 31

Dein Arbeitgeber ist die natürliche Person oder die juristische Person, die in deinem Arbeitsvertrag als Vertragspartner steht. Schicke dieser Person an diese Adresse ein Einschreiben! WICHTIG: EINWURFEINSCHREIBEN. Kein Einschreiben gegen Rückschein. Das ist immer schlechter in der Beweisbarkeit des konkreten Zugangszeitpunktes. Mehr zum Thema Zugang der Kündigung habe ich hier gefunden: http://anwalt-arbeitsrecht-ktr.de/kuendigung-anwalt-ktr/kuendigung-zugang-voraus...

Antwort
von Kreidler51, 50

Sende sie per Einschreiben an die Firma. Damit du die Frist einhälst.

Antwort
von iMPerFekTioN, 66

Naja, das Arbeitsverhältnis hast du mit deinem Chef, also musst du auch bei Ihm kündigen.

Da die Kündigung aber Empfangsbedürftig ist und erst wirksam nach Zugang wird, musst du Sie ihm halt nach hause schicken oder persönlich vorbei bringen.

Am besten würde ich das sogar persönlich machen, dann kannst du sicher sein, das die Kündigung auch wirklich angekommen ist.

Grüße,

iMPerFekTioN

Kommentar von Kabeltante1266 ,

Wenn es hart auf hart kommt, kann der Chef bei einer persönlich abgegebenen Kündigung später sagen, die hat er nie bekommen. Ich würde immer zu einem Einschreiben raten!

Kommentar von xXBineXx21 ,

Deswegen habe ich eine Empfangsbestätigung fertig gemacht die er mir unterschreiben soll dann kann er sich nicht rausreden aber trotzdem danke für deine Antwort :)

Kommentar von Familiengerd ,

Naja, das Arbeitsverhältnis hast du mit deinem Chef, also musst du auch bei Ihm kündigen. [...] musst du Sie ihm halt nach hause schicken oder persönlich vorbei bringen.

Das ist Unsinn!

Das Arbeitsverhältnis besteht nicht mit dem "Chef" persönlich, sondern mit dem Betrieb, der durch den "Chef" vertreten wird.

Und wenn der Chef wegen Erkrankung nicht im Betrieb ist, dann ist das nicht das Problem des kündigenden Arbeitnehmers!

Kommentar von iMPerFekTioN ,

Jaja, Unsinn, Unsinn, Unsinn! Der Chef vertritt die Firma in diesem Fall, und es ist sehr wohl das Problem des Arbeitnehmers, wenn der Chef Krank ist, genauso wie es das Problem des Chefs ist, wenn der Arbeitnehmer krank ist!

Die Kündigung muss den Chef erreichen, bevor der Chef diese nicht empfangen hat, ist die Kündigung nicht wirksam!

In diesem Fall muss der Arbeitnehmer sich darum kümmern, das die Kündigung beim Chef ankommt!

Kommentar von Familiengerd ,

Auweia!

Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Chef im Betrieb ist oder nicht, weil er krank zu Hause ist.

Wenn die Kündigung auf seinem Schreibtisch liegt, ist sie zugestellt, auch wenn der Chef gerade nicht im Hause ist (selbst wenn er im Krankenhaus läge).

Kommentar von DarthMario72 ,

und es ist sehr wohl das Problem des Arbeitnehmers, wenn der Chef Krank ist

Woher hast du denn diesen Unfug?

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn die Kündigung auf seinem Schreibtisch liegt, ist sie zugestellt, auch wenn der Chef gerade nicht im Hause ist (selbst wenn er im Krankenhaus läge).

Ergänzung - um genauer zu sein:

Es reicht, wenn die Kündigung rechtzeitig an einem Arbeitstag zu postüblicher Zeit in den Briefkasten des Betriebs eingeworfen wird.

Kommentar von DarthMario72 ,

Naja, das Arbeitsverhältnis hast du mit deinem Chef

Das ist Unsinn, der Vertrag besteht nicht mit dem Chef, sondern mit der Firma.

Kommentar von xXBineXx21 ,

Alles gut habe heute gekündigt und die Kündigung beim Stellvertretenden Filialleiter abgegebrn und alles ist glatt gelaufen trotzdem vielen lieben dank für die Antworten! :)

Antwort
von Joschi2591, 39

Bist Du Dir sicher, dass Du die Kündigungsfrist einhältst?

Kommentar von xXBineXx21 ,

Ja. Ich habe eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende und ich möchte zum 31.05 kündigen

Kommentar von Joschi2591 ,

Nicht mehr viel Zeit.

Du weißt schon, wann das Schreiben spätestens beim Empfänger sein muss?

Kommentar von xXBineXx21 ,

Ich gebe die Kündigung heute ab und lasse mir schriftlich bestätigen das ich sie heute abgegeben habe. Dann dürfte hoffentlich nichts schief gehen.

Kommentar von THGER ,

Du hast alles richtig gemacht. 4 Wochen = 28 Tage!
31-28 = 3
Also würde sogar der 03.05. reichen, um die Frist zu wahren.

Antwort
von Sunny879, 20

Sonst frag doch einfach die anwesende Vertretung wie du das handhaben sollst, dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

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