Frage von Candyman712, 197

Welchen Verwendungszweck gebe ich bei einer Steuernachzahlung an?

Das Finanzamt erklärt mir über fünf (!) vollgeschriebene Seiten, warum ich nachzahlen muss. Aber welchen Verwendungszweck ich auf dem Überweisungsträger angeben muss,darüber schweigt der Stattsdiener... Eine Bearbeitungsnummer ist keine zu finden, das einzige, womit ich einwandfrei zu identifizieren bin, ist die Steuernummer. Ist die auch mein Verwendungszweck auf der SEPA-Überweisung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Omikron6, 150

1. Steuernummer (immer erforderlich)

2. Wenn sonst keine weiteren Forderungen vom Finanzamt unter dieser Steuernummer erhoben werden, erübrigt sich eine Angabe von Steuerart und Zeitraum (z.B. ESt 2014). Ansonsten Steuerart (ESt, USt) und Zeitraum (2011, 2012,...) angeben. 

Ich arbeite beim Finanzamt.

Antwort
von wilees, 103

Deine Steuernummer evtl. noch Bescheid vom xx.xx.

Antwort
von Petz1900, 91

Ich vermute mal, dass die Gründe für die Nachzahlung nur auf zwei oder maximal drei Seiten dargelegt sind :) :) :)

Der Rest sind Erläuterungen, Belehrungen, Vorläufigkeiten, Berechnungen für Vorauszahlungen, etc :) :) :)

Kommentar von Candyman712 ,

Tsts: Beamte eben. Haben eine ausschweifende, zuweilen erheiternde Ausdrucksweise...  ;D

Kommentar von Petz1900 ,

nee. wenn nicht alles erläutert wird, kommen Rechtsanwälte und Steuerberater auf die Idee und fechten die Steuerbescheide an, weil nicht alles nachprüfbar erläutert wurde.
Das ist traurig, aber wahr.

Antwort
von PatrickLassan, 105

Als Verwendungszweck bei Steuerzahlungen reicht in der Regel die Steuernummer aus.

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