Frage von ollikanns, 108

Welchen Mitarbeiter würdet ihr entlassen?

Mitarbeiter A: fachlich hochqualifiziert, sehr gute Kundenkontakte, sehr gute Umsatzzahlen, menschlich gesehen ein Schwein, mobbt Kollegen, hat immer anzügliche Sprüche auf Lager.

Mitarbeiter B: ein bisschen trottelig, fachlich aber ausreichend qualifiziert, Umsatzzahlen im mittleren Bereich, sehr langsam in allen Arbeitsschritten, bei den Kollegen beliebt, weil er immer Kuchen mitbringt, hält gerne mal ein Schwätzchen zwischendurch, macht ab und zu den Pausenclown, schleimt sich gerne ein.

Einer von beiden muss gehen, weil es zwischen diesen Kollegen ständig nur Ärger gibt.

Antwort
von Visch2010, 58
Mitarbeiter B

Es gibt immer 2 Sichten. Die menschliche und die unternehmerische.

Vielleicht ist Mitarbeiter B ein netterer Kollege, bringt mal Kuchen mit und kommt mit allen gut klar, aber Mitarbeiter A ist der, der den Umsatz macht und damit dafür sorgt, dass alle anderen bezahlt werden können.

Antwort
von MrHilfestellung, 45
Mitarbeiter A

Ein gutes Arbeitsklima ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Wenn Mitarbeiter A dieses Arbeitsklima stört hat das auch Einfluss auf die anderen Angestellten.

Antwort
von Gerneso, 44

Beide. Und dafür einen Mitarbeiter einstellen, der sowohl über eine hervorragende fachliche als auch persönliche Kompetenz verfügt.

Kommentar von ollikanns ,

Der ist schwer zu finden. 

Antwort
von Franz577, 33
Mitarbeiter A

So einfach und nur anhand dieser Infos läßt sich das für mich nicht beantworten. Da würde für mich auch noch eine Rolle spielen, welcher von beiden schon länger in der Firma ist und letztlich auch, welcher insgesamt den besseren Stand hat.

Aber ohne, daß sich einer von beiden etwas zu Schulden kommen läßt, kann vermutlich keinem so ohne Weiteres gekündigt werden.

Tendieren würde ich aber eher zu Mitarbeiter A, denn auch wenn er vielleicht mehr Umsatz macht, so spielt der menschliche Faktor eine große Rolle und es nützt nichts, solche Leute zu halten, wenn dafür andere gute Leute abspringen.

Also lieber Mitarbeiter B etwas stärker fördern und motivieren, denn Potential scheint ja auch bei ihm vorhanden zu sein.

Aber wie du einen von beiden einfach so loswerden willst, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Kommentar von ollikanns ,

B ist länger in der Firma (Gründungsmitglied quasi), ruht sich deshalb auf seinem sicheren Posten aus, ist mit dem zufrieden, was seine Provision abwirft, hat keinen Drang nach oben, macht mehr oder weniger Dienst nach Vorschrift. Lässt sich von A ständig provozieren, verbreitet deshalb nur noch schlechte Laune, beschwert sich ständig, darunter leidet auch seine Arbeit. Lässt sich von A die Kunden wegschnappen, ist aber zuverlässig und selten bis nie krank.

A ist erst seit einem Jahr in der Firma, ist "geldgeil", hat schon sehr gute Kundenkontakte mitgebracht, ist ein echter finanzieller Gewinn für das Unternehmen, maßlos von sich überzeugt, eingebildet, flog wegen sexueller Belästigung aus der vorherigen Firma raus. Habe es trotzdem mit ihm versucht, weil er so viele Kundenkontakte mitbrachte und bis auf die Putzfrau nur ein weibliches Wesen in der Firma ist. Hat sich bisher noch nicht wirklich etwas zuschulden kommen lassen. Alle Attacken bisher "nur" verbaler Art, ist kein Teamplayer. Gelobt angeblich Besserung. Ist ebenfalls nie krank. Die einzige weibliche Mitarbeiterin ist die Chefin, der ist er aber (noch) nicht zu nahe gekommen.

Kommentar von MatheistBeste ,

b ist dann auch easy ersetzbar, jemand übernimmt seinen bestand und pflegt den, mehr tut er auch nicht

a bekommst du auch begrenzt zum teamplayer erzogen, wenn du ihm zeigst, dass es sich finanziell auszahlt, wenn man eine gewisse arbeitsteilung auf die kette bekommt

Kommentar von Grautvornix ,

Wichtig ist aber auch um wieviel % Umsatzsteigerung durch A es sich handelt.

Ich persönlich würde immer A wählen, habe einen Betrieb an sowas zugrunde gehen sehen, A ist geblieben B,C,D sind gegangen, der Rest war ständig unzufrieden. Zum Schluss gründeten Kunden ein eine Internet Community in der sie sich über die ständigen Lügen und Halbwahrheiten von A informierten.

Das Tragische an der Sache A hatte ein so imenses Fachwissen, das er es nicht nötig hatte so ein Verhalten an den Tag zu legen.

Ich verstehe es bis heute nicht, es war einfach nur unnötig und für alle Beteiligten zum Nachteil.

Kommentar von Franz577 ,

Jemanden mit einer solchen Vergangenheit wie A überhaupt einzustellen ist schon auch etwas fragwürdig. Sexuelle Belästigung ist zwar ein weitläufiger Begriff und da wird oft auch gerne mal eine Mücke zum Elefanten gemacht, aber wenn jemand deswegen gleich fliegt (obwohl er so gut ist), dann muß er sich schon ordentlich was geleistet haben.

Und was sich jemand einbildet, der erst ein Jahr in der Firma ist und sich schon aufführt wie der Rotz am Ärmel, würd ich auch gerne wissen. Auch wenn er noch so gut ist, sowas ist einfach ein absolutes No-Go und es wäre falsch, das auch noch zu belohnen.

Ich kann den unternehmerischen Aspekt zwar auch nachvollziehen, aber so ein Ekel in der Firma, der mit jedem aneckt, kann sich doch eigentlich kein Betrieb wirklich leisten auf Dauer.

B ist schon lange dabei und daher auch besser einschätzbar im Gegensatz zu A. Wer gibt dir also die Sicherheit, daß sich A tatsächlich umkrempeln läßt?

Letztlich besteht bei einer Kündigung von B auch das Risiko, daß A von allen anderen geschnitten und sabotiert wird und die Kollegen versuchen, ihn rauszuekeln. Das schafft nur böses Blut.

Und dann geht A vielleicht von selbst woanders hin und du bist beide los. Ich halte es also für sehr riskant, alles nur auf A zu setzen.

Auch wird B sich nicht so einfach grundlos kündigen lassen. Ich glaube, da würdest du jeden Prozess vor dem Arbeitsgericht verlieren.

Kommentar von Franz577 ,

Ach so, und weil du hier die "Chefin" erwähnt hast:

Steht die noch über dir bzw. hat die nicht auch noch ein Mitspracherecht in Bezug auf diese Personalentscheidung?

Wie steht sie selbst zu A und B bzw. wer ist außer dir und ihr noch ein Entscheidungsträger, wenn es um Personalfragen geht?

Antwort
von Peppi26, 31

Jemand der zwar nett ist, aber seine Arbeit nicht schafft ist für den betrieb nicht vertretbar!

Antwort
von Indivia, 21
Mitarbeiter A

Ma A, weil daraus weitreichende Folgen enstehen können, er mobbt Kollegen, diese fehlen deshalb,Firma macht Verluste.

Kollegen sind unmotiviert ,kommen nciht gerne zur Arbeit, weil sie wissen das das schwein wider da ist.

Schlechte Stimmung könnte sich auf den ganzen betrieb ausbreiten und evtl merken auch Kunden das.

Hinzu kommt noch die Frage ob er sich bei den Kunden den Ma gegenüber auch so verhält.

Kommentar von ollikanns ,

Nein, die Kunden mögen Mitarbeiter A. Es ist ein rein internes Problem.

Antwort
von Schrodinger, 54
Mitarbeiter A

Den Ersten, einfach weil Menschen die andere schlecht behandeln, nie Konsequenzen anscheinend erfuhren. Schlechtes Arbeitsklima ist für viele Firmen ein Thema, denn die behalten die Schlechten und die Guten gehen, weil die Schlechten in der Überzahl sind.

Antwort
von volpe93, 53

Mitarbeiter A und das ohne nachzudenken. Mobbing ist ein absolutes no -go

Antwort
von berlina76, 30

A-Bleibt- andere Mitarbeiter die nicht betroffen sind kündigen weil sie das Arbeitsklima nicht mehr ertragen- 

B-Bleibt - Umsatzzahlen gehen nach unten aber Betriebsklima stabil.

Ist ein neuer Mitarbeiter als Ersatz vorgesehen? dann sollte A gehen

Kommentar von ollikanns ,

Wenn A gekündigt wird, muss ein neuer Mitarbeiter her, weil sonst der Umsatz in Gefahr ist.

Wenn B gekündigt wird, hat A schon mitgeteilt, dass er dessen Kunden noch mit übernehmen kann, dann muss kein neuer Mitarbeiter her.

Kommentar von Franz577 ,

Wie, du hast mit A etwa schon über die Option gesprochen, daß B gekündigt werden könnte? Oder gab es ein Gespräch mit beiden. Denn hinter dem Rücken von B gemeinsame Pläne mit A zu schmieden würde ich schon für eine sehr linke Tour halten. Da hast du ja dann deine persönliche Entscheidung schon getroffen.

Aber was mich wundert: Die "Kündigung von B" wird hier immer so dargestellt, als ob das eine absolut leicht umzusetzende Option darstellen würde.

Wenn B ein langjähriger Mitarbeiter ist, wie willst du den so ohne weiteres kündigen, wenn kein triftiger Grund vorliegt?

Antwort
von KickLulu, 29

Einen neuen einstellen der eine gute Mischung daraus ist

Kommentar von ollikanns ,

Sehr schwer zu finden.

Antwort
von Zana0607, 27

Wenn es nach mir geht, sollte der Unruhestifter gehen. Aber da er guten Umsatz macht, wird wahrscheinlich der andere gehen müssen.

Antwort
von Grautvornix, 22
Mitarbeiter A

Menschlich:A

Unternehmerisch: B

Logisch: A

Weil sich dann die anderen besser fühlen, und die anfallenden Verluste geringer werden könnten. Ausserdem könnte eine Entlassung von B Mitarbeiter A in seinem Verhalten bestätigen und er würde evtl. noch ekeliger werden.

Eine Entlassung von B würde den Betriebsfrieden stören, der " gute" geht, der "böse" bleibt. Wenn B dann noch besser motiviert wird, ist alles gut.

Antwort
von maja11111, 61
Mitarbeiter B

er ist fachlich nicht qualifiziert genug und hält die mitarbeiter von der arbeit ab. gewünscht ist nicht gutes arbeitsklima sondern das schwein.

Kommentar von Franz577 ,

Das wage ich zu bezweifeln.

Antwort
von BATMAN987345, 17

Den Ersten. Der zweite behindert niemanden bei der Arbeit. Schlechtes Klima ist automatisch schlecht für die Arbeit

Antwort
von Bleebey, 45
Mitarbeiter B

Heutzutage muss man nicht nett sein sondern ein A*schl*ch,es klingt sehr hart es ist aber so...

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