Frage von FrauFriedlinde, 105

Welche Konsequenz sind möglich auf einen Widerspruch zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Hab ein große Problem. Ich bin vor 6 Monaten an der Schulter operiert worden und auf der Reha sagten die, ich kann nicht mehr zurückkehren in meinen Beruf, weil ich da zu schwer heben muss. Laut meinen Ortopäden ist das viel zu früh, darüber jetzt etwas zu sagen, denn eine Schulter kann auch mal weit über ein Jahr brauchen. Jedenfalls möchte ich keine Umschulung bevor nicht klar ist, ob es wirklich nicht geht. Also möchte ich Widerspruch einlegen. Aber was hat das für Konsequenzen? Jetzt mal angenommen , der Widerspruch wird stattgegeben und in einen Jahr stellt sich raus, es geht doch nicht? Was soll ich machen? Ich mag meinen Beruf und wenn es wirklich nicht geht, währe ich ja auch einsichtig. Aber nicht nach so kurzer Zeit!

Antwort
von Dickie59, 61

Hallo,

ich gehe davon aus, dass noch niemand dir die Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) angeboten hat und du diese auch nicht beantragt hast.

Wenn die Deutsche Rentenversicherung das gemacht hat, dann hat sie triftige Gründe und sehen Erfolgschancen.

Was die Rentenversicherung durchaus von sich aus macht, ist die unter Teilhabe am Arbeitsleben mögliche "Wiedereingliederungshilfe".

Dies wird nur fällig, wenn ein Arbeitgeber dich einstellt, insofern muss man dieser auch nicht widersprechen.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von Konrad Huber, 50

Hallo FrauFriedlinde,

Sie schreiben:

Welche Konsequenz sind möglich auf einen Widerspruch zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Antwort:

Zunächst einmal spielt bei derartigen Überlegungen auch Ihr Alter eine nicht unerhebliche Rolle und Sie schreiben leider nicht. ob Sie vor dem 2.1.1961 oder nach dem 1.1.1961 geboren sind!

Wenn Sie Zeit gewinnen wollen, könnten Sie zum Beispiel einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der DRV einreichen!

Da die Erwerbsminderungsrenten in der Regel zeitlich befristet werden, (maximal bis 3 Jahre) würden Sie kurz vor Ablauf der zeitlichen Befristung absehen können, wie es um Ihre Belastbarkeit steht!

Volle Erwerbsminderungsrente setzt allerdings voraus, daß Ihre eigene Krankenakte glasklar und aussagefähig ist!

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

google>>

youtube.com/user/hubkon/videos

Leider gibt es nicht viele Alternativen, denn wenn Sie eine bewilligte Teilhabe am Arbeitsleben ablehnen, müßen Sie gewichtige, plausible Gründe ins Feld führen, warum und weshalb Sie daran nicht teilhaben wollen/können!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Vielen Dank! Ich möchte nur etwas Zeit gewinnen, meine Beendigung der Arbeitsunfähigkeit ist aufgrund des hohen Schmerzlevels noch etwas früh.

Antwort
von ehrsen58, 39

Nach meiner Meinung, schlage ich dir vor, keinen Widerspruch einzulegen.

Die haben e i n e n  s e h r langen Arm und du hast keine Chance.

Antwort
von Bogian, 42

Mach die verdammte Umschulung, danach kannst du immer noch deine alte Arbeit ausführen. Andersrum wird's schwer.

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Ne ich will keine Umschulung. Ich muss dann 3 Jahre von 63% leben, das geht nicht.

Kommentar von Bogian ,

Dann geh in deine alte Arbeit und mach dich weiter kaputt. Außerdem dauert das nur 2 Jahre und du bekommst einiges an steuern zurück.

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