Frage von kraftwerk1155, 73

Wegen zu hohen Spritkosten den Job wechseln?

Hallo Leute,

Meine Frage lautet ob ich wegen meinen hohen Spritkosten den Job wechseln soll. Ich zahle jedes Monat zwischen 300-400€ für Benzin, verdiene jedoch auch sehr gut. Meine Gründe wieso ich jeden Tag mit dem Auto fahre ist, weil die öffentlichen Verkehrsmittel zu meinem Arbeitsort sehr ungünstig sind und ich dann jeden Tag mehr als 2-3 h länger unterwegs wäre und ich 1 Stunde vor oder erst 1 Stunde nach Arbeitsbeginn dort ankommen würde. Pendlergeld bekomme ich keins und Steuerlich absetzen darf ich es auch nicht da es heißt, ich solle mit dem Bus/Zug fahren und völlig egal wie ungünstig die Verbindungen sind. Was kann ich tun? Umziehen will ich nicht da ich mir erst eine Wohnung gekauft habe.

Antwort
von peterobm, 23

ich solle mit dem Bus/Zug fahren und völlig egal wie ungünstig die Verbindungen sind.

wer sagt oder bestimmt das?

Kilometerpauschale von 0,30€ https://www.smart-rechner.de/pendlerpauschale/

Antwort
von GoodFella2306, 34

Die Konstellation ist bei dir natürlich ungünstig, wenn die Kosten wirklich so hoch sind. Und die Lösungen für dein Problem dürften dir sicherlich schon selbst bekannt sein. Ein Auto mit geringerem Verbrauch kaufen oder umziehen. Oder aber die Firma wechseln. Kleiner Tipp am Rande, im Lohnsteuerjahresausgleich kannst du deine Fahrtkosten geltend machen. Dann bekommst du zumindest einen Teil seiner Aufwendungen zurück.

Antwort
von Jonny1986, 12

Wenn du deine Steuererklärung machst wirst du auf jeden Fall die Pendlerpauschale bekommen. Ich wüsste nich warum man dir das verweigern sollte. Ich habe die auch jedes Jahr bekommmen und bin nur 50km gefahren.

Ich habe damals von meinem Chef (auf Nachfrage) eine Tankkarte im Wert von 44€ bekommen. Die Grenze von 44€ kommt daher, dass es für Sachbezüge eine Freigrenze gibt und für deinen Chef steuerfrei ist. Ich würde mal nachfragen. Das sind immerhin aufs Jahr hochgerechnet 528€. Ist besser als nichts.

Antwort
von kevin1905, 8


Steuerlich absetzen darf ich es auch nicht

Natürlich darfst du das. Pro Entfernungskilometer sind 30 Cent anzusetzen.

Nehmen wir an 60 km ist deine Arbeitsstelle entfernt und du suchst sie an 230 Tagen im Jahr auf macht das 4.140,- €. Bedeutet deine jährlichen Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit sinken um 3.140,- €.

Wie du diese zurücklegst ist vollkommen belanglos, ob mit dem Auto, dem Bus, dem Zug, zu Fuß oder im Raketenanzug...

Vielleicht wäre ein Diesel für dich günstiger.

Antwort
von Schwoaze, 26

Hallo Kraftwerk,

1. Möglichkeit: Einen anderen Job in der Nähe suchen.

2. Möglichkeit: Ein sparsames Auto kaufen.

Kommentar von SirKermit ,

3. Möglichkeit: sich einen sparsameren Fahrstil angewöhnen.

Antwort
von Minischweinchen, 13

Hallo,

Die Benzinkosten sind wirklich sehr hoch.

Was Du machen kannst, das kommt jetzt einfach auch auf die Umstände drauf an.

Bist Du in Deiner Arbeitsstelle zufrieden, meistens jedenfalls? Denn erst mal musst Du eine andere Arbeitsstelle finden und dann ist die Frage, ob es Dir dort dann auch gefällt. 

Denn das ganze gesparte Geld hilft Dir nichts, wenn es in der Arbeit dann so gar nicht passt. Bestimmt weißt Du was ich meine.

Es ist was anderes, wenn Du jetzt einen Arbeitsplatz hast, an den Du wieder zurück kehren könntest - gibt es!

Kommst Du denn auch ohne die Benzinkosten gut über die Runden? Ich nehme mal an, ja, da Du ja sehr gut verdienst.

Könntest Du denn das Auto wechseln? Fährst Du jetzt einen Benziner? Dann wäre natürlich ein Diesel um einiges günstiger, das macht schon was aus.

Oder das Du Dir zusätzlich ein günstigeres "Arbeitsauto" , einen Diesel kaufst, falls Du Deinen anderen Wagen nicht hergeben möchtest.

Oder eine Fahrgemeinschaft? Wohnt vielleicht jemand in Deiner Nähe, das einmal Du fährst und dann wieder ein Arbeitskollege, auch dies spart Benzinkosten.

Das Du die Benzinkosten bei Euch nicht absetzen kannst, ist ja echt blöd, aber gut, da kannst Du nix dran ändern.

Gäbe es denn die Möglichkeit, das Du doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst und eher zu arbeiten beginnst oder eine Stunde später?

Oder frag Deinen Arbeitgeber, ob Du einen Benzinzuschuss haben kannst? Erklär ihm die Situation, vielleicht macht er doch noch eine Ausnahme.

Hab unten gelesen, das Du Dir erst eine Wohnung gekauft hast, also kommt ein Umzug auch nicht in Frage, was verständlich ist.

Um jeden Preis würde ich jetzt nicht gleich eine neue Arbeitsstelle suchen, wenn Du dort zufrieden bist und auch so ein gutes Leben hast.

Versuch erst mal eine andere Lösung, dann kannst Du noch immer schauen, was überhaupt in Frage käme, an anderer Arbeitsstelle.

Liebe Grüsse und ich wünsch Dir sehr, das Du eine andere Lösung, als Arbeitsplatzwechsel, findest.

Antwort
von MuellerTom, 12

Im Grunde ist es doch einfach:

Was bleibt Dir finanziell übrig, wenn Du den Job wechselst, weniger verdienst und weniger verbrauchst?

Wie viel ist Dir die gewonnene Zeit durch kürzeres Pendeln wert?

Zahlt es sich aus?

Antwort
von grubenschmalz, 9

Musst du doch wissen. Ist deine Entscheidung.  Ansonsten wäre mir neu, dass du das nicht steuerlich absetzen darfst. Das ist nämlich Unsinn.

Antwort
von TheAllisons, 25

Entweder du findest dich mit den Spritkosten ab, oder du wechselst deinen Arbeitsplatz, diese zwei Möglichkeiten hast du. Du kannst es dir aussuchen

Kommentar von Minischweinchen ,

Das weiß er doch wohl selber. Er fragt ja, was er machen soll! Oh Mann!

Antwort
von MuttiSagt, 23

Doch! Das darfst du steuerlich absetzen! Natürlich!

Antwort
von Otilie1, 7

selbstverständlich darfst du deine fahrkosten steuerlich absetzen - es kann dir doch niemand vorschreiben wie du zur arbeit kommst

Antwort
von Knoerf, 16

Kauf dir ein Elektromoped. Die Reichweiten sind schon bei jedem mind. 100 km und du zahlst für den Strom viel weniger als fürs Benzin und Zuschüsse bekommst du auch. Wenn die Strecke doch weiter ist hol dir ein Pluginhybrid Auto.

Antwort
von peterobm, 6

wieder jemand der nur alles halb in die Frage packt!!

wohnen in Luxemburg und Grenzgänger; nehme ich an aus einer Antwort von ihm

viel Platz für Spekulationen  na Danke

Antwort
von Othetaler, 25

Und wer bitte verbietet es dir, deine Fahrkosten steuerlich abzusetzen?

Kommentar von josef788 ,

das finanzamt.  zumindest in luxemburg

Kommentar von Othetaler ,

Okay, in Deutschland hätte es mich nämlich gewundert.

Wenn umziehen keine Option ist, wäre ein Arbeitsplatzwechsel wirklich bedenkenswert. Zudem ich gehört habe, dass Luxemburg nächstes Jahr für Grenzgänger deutlich an der Steuerschraube drehen wird und du merklich weniger verdienen wirst.

Kommentar von mailbox45 ,

Da hast du Quatsch gehört ...

Kommentar von Othetaler ,
Antwort
von dieLuka, 7

1. neuer Job

2. umziehen

3. sprit sparenderes Auto / spritsparendere Fahrweise

Antwort
von rafaelmitoma, 17

wenn du einen besseren Job findest und gleich übergangsweise eine neue arbeit

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