Was zahlt ihr für euer Haus/Grundstück an laufenden Kosten jeden Monat?

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7 Antworten

Das kann man so pauschal nicht beantworten, dazu sind die Kosten regional zu unterschiedlich.

Allein die Grundsteuer. Ich zahle für etwa 500 m² Wohn- und Nutzfläche knapp 500 € im Jahr. Das kann in München locker das Doppelte oder Dreifache sein.

Aber gut ich zähle trotzdem mal auf was monatlich so zusammenkommt:

Strom ca. 180 €

Gas ca. 160 €

Wasser/Abwasser ca. 100 €

Grundsteuer  ca. 42 €

Versicherungen (Gebäude + Grundstücks-Haftpflicht) ca. 83 €

Dann kommen noch 1x jährlich die Kosten der Emissionsmessung mit etwa 55 € und die Heizungswartung etwa 120 €.

Weiterhin mußt Du als Grundstückseigentümer damit rechnen das Dich die Gemeinde bei evtl. Straßen-/Wegebau zur Kasse bittet. Die Regenwassereinleitungsgebühr ist vielerorts, bei mit Gott sei Dank (noch) nicht, eine beliebte Einnahmequelle der Kommune.

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Kommentar von anitari
08.04.2016, 09:38

Müllentsorgung habe ich vergessen. Aber die Kosten sind bei mir so gering das sie kaum ins Gewicht fallen. 2,10 € Grundgebühr pro amtlich gemeldeter Person im Monat + die Leerungen der Mülltonne. 4 werden pauschal berechnet. Leerungen + Grundgebühr machen knapp 40 € pro Jahr für 1 Person aus. Also ein Betrag den man vernachlässigen kann.

In anderen Regionen, nach meinem Wissen in NRW, sieht das ganz anders aus. Da zahlt ein 1personenhaushalt schon mal locker um 250 € im Jahr für Müllentsorgung.

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Wir haben eine 75 m² Eigentumswohnung (3 Zi) mit Tiefstellplatz in einem Doppelhaus, das in 12 Wohneinheiten aufgeteilt ist. Dafür zahlen wir 200.- € monatlich (NK, Grundsteuer, Rundfunkgebühr, Strom). Es sind die Kosten nach 3 Jahren Leerstand, denn die Wohnung wird seit 2013 gar nicht mehr genutzt, die anderen 11 Einheiten im Doppelhaus sind aber durchgängig bewohnt. Die Wohnung liegt in einer kleinen Kurstadt, Baden Württemberg. Enthalten sind auch die Kosten für Hausmeistertätigkeit, Müll, Hausverwaltung, Versicherungen Rücklagen usw., die von allen Eigentümern mit den NK monatl. eingezogen werden. Für den Strom innerhalb der Wohnung zahlen wir nur die Grundgebühr, da es keinen Verbrauch gibt, doch das Telefon wurde abgemeldet. Ca. 2,70 € pro m² sind also hier die nackischen Betriebskosten, wenn keiner in der Wohnung lebt. Sonderumlagen bei größeren Reparaturen oder Sanierungsmaßnahmen kommen ggf. anteilig hinzu und sind nicht berücksichtigt.

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Das kommt auf die Größe des Grundstückes/Gebäudes an. Hängt von deinem persönlichen Verbrauchshalten von Strom, Gas, Wasser ab. Hängt von den Gebühren und Steuern ab die die Städte und Gemeinden erheben.

Deshalb wirst du hier keine verbindliche Antwort erhalten können.

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Ich zahle nur 100€ im Monat für ein großes Haus und Grundstück, weil die Nebenkosten auf unsere Familie aufgeteilt werden.

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€ 380

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Kommentar von Borni1984
08.04.2016, 11:00

Danke für die Antwort, darf ich fragen, was da alles eingerechnet ist?

Vielen Dank

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Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir zahlen ungefähr 250 Euro für Strom und Gas und dann noch mal ungefähr 125 Euro für Wasser, Müll, usw.

Unser Haus hat aber auch nur ungefähr 100 qm und das Grundstück ist auch sehr klein (da Altstadt).

Und bei einem Eigenheim musst du natürlich auch eventuell notwendige Reparaturen berücksichtigen. Wenn Ihr zum Beispiel in einen Neubau zieht, sollte das erstmal keine Rolle spielen.

Kauft ihr jedoch ein altes Haus, kann es durchaus passieren, dass die Heizung oder sonstiges kaputt geht, was normalerweise ja der Vermieter bezahlen würde. Und das kann schnell mal mehr als 200 oder 300 Euro kosten.

Also ich empfehle euch auf jeden Fall nicht zu knapp zu kalkulieren. Besser ihr freut euch über 100 Euro extra im Monat, als dass ihr am Ende nicht wisst, wie ihr alles bezahlen sollt.

LG

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Das würde Dir überhaupt nicht nützen, weil die Finanzierungsmodalitäten individuell und kaum vergleichbar sind.

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Kommentar von Borni1984
08.04.2016, 09:47

Uns ist schon klar, dass man das nicht pauschalisieren kann, deshalb war meine Frage auch an die gerichtet, die Erfahrungen, also selbst ein Haus haben, um in etwa abschätzen zu können, was auf uns zukommen wird/könnte.

Klar hat jeder sein eigenes Heizverhalten, oder Duschverhalten oder Lichtanschalt-Verhalten oder Mülleimerabhol-Verhalten.

Uns ging es einfach nur um eine etwaige Einschätzung, auf die wir uns in unserem Fall dann sicher nicht berufen, da das nicht möglich ist, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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