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Was tun, wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit Mikros ausspioniert werden?

gefragt von Sabine999 am 05.11.2008 um 22:22 Uhr

Sowohl ich als auch Kollegen hatten unabhängig voneinander das Gefühl, an meinem letzten Arbeitsplatz mittels Mikrofonen heimlich abgehört zu werden. Dieser Verdacht scheint sich zu erhärten. Ich gehe davon aus, dass dies nicht legal ist. Wie kann hier gegen den Arbeitgeber am besten vorgegangen werden? Freue mich über Rat!

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Qetan
beantwortet von Qetan am 5. November 2008 22:24
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Lasst Euch von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten.

Kommentar von Sabine999 am 5. November 2008 22:27

Gibt es eine Möglichkeit, sich erstmal kostenfrei zu informieren?


wolle59
beantwortet von wolle59 am 5. November 2008 22:23
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Erstmal Beweise sprich Micros, Aufnahmegeräte ect finden.

Kommentar von Sabine999 am 5. November 2008 22:26

Es befinden sich kleine Geräte in dne Zimmern, die wie Feuermelder aussehen, aber nur manchmal blinken - vermutlich sind das die Teile. Fotografieren? Abbauen? Befürchte, dass der Arbeitgeber aufmerksam werden könnte und die Dinger kurzfristig entfernt...

Kommentar von C165f3406cd4724df222d796fb008f79smallwolle59 am 5. November 2008 22:29

Fotografieren und Anhand der Bilder mal im Netz recherchieren.


paela
beantwortet von paela am 5. November 2008 22:42
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Es gibt Mikrofondetektoren (such mal bei Google), legt doch alle zusammen und kauft so ein Teil (sind nicht so teuer, ich glaube unter 100€). Wenn das Ding ausschlagen sollte, habt ihr einen eindeutigen Beweis. Am besten einen Film machen, dann Anwalt etc. Wäre peinlich, wenn es ein Fehlalarm wäre .. Viel Glück!


anonym
beantwortet von Kerawara am 23. November 2008 22:44
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Hi, die Frage ist zu einfach gestellt, um sie umfassend zu beantworten. Erstmal gratuliere ich zu deinem Mut, das ganze Geschehen zu hinterfragen und aufzuklären. Dahinter verbirgt sch oftmals Brisanz. Deshalb heißt es für euch: Geht diskret mit Verdächtigungen um, denn jeder Fehler könnte sich als Bumerang erweisen. Sammelt erst einmal Informationen, die euer Chef unmöglich haben konnte. Diese Informationen - falls sie gegen euch verwendet wurden - solltet ihr schriftlich mit Datum und Zusammenhang niederlegen. Falls euer Chef gut organisiert ist, wird ihm nichts nachzuweisen sein. Etwas anderes ergibt sich dann, wenn euer Chef Fehler gemacht hat. Diese wären zum Beispiel, daß er Kopien von Faxen, Emails, Telefonrechnungen etc. hat. Für diesen Fall könnt ihr zu einem Fachanwalt für Arbeistrecht gehen und euch beraten lassen, wie jetzt am besten zu verfahren ist. Das wäre der rechtliche Weg...

Eine andere Kriegsstrategie ergibt sich jedoch erst, wenn ihr euch für erlebtes Unrecht sozusagen rächen wollt. Dann sammelt die Informationen still und heimlich, führt sie zusammen und versorgt die noch verbliebenen Mitarbeiter mit genau solchen Informationen, die diese nicht haben können (aber wahrscheinlich gut gebrauchen können). Denn: Informationen, die es nicht geben kann, können auch vor Gericht nicht verwendet werden, falls euch ein Verstoß gegen die nachvertragliche Verschwiegenheit vorgeworfen werden sollte. Wer will und kann schon Tatsachen gegen euch verwenden, die es gar nicht geben kann :-)))

Gleichzeitig könnt ihr euren alten Chef zu einer "Wiedersehensrunde" einladen und mit minimalsten Informationen "versorgen", die seinen Ars.. richtig auf Grundeis gehen lassen können. Bestätigen sich eure Vermutungen, dann könntet ihr euch auch an die Gesellschafter (Inhaber) wenden und diese mit den Informationen versorgen. Solange der laden mit dem alten Chef läuft, wird dies aber kaum etwas nützen.

Was ein Chef nie verträgt, ist die Konfrontation mit der Wahrheit (noch dazu, wenn sie stimmt).


anonym
beantwortet von rudi05 am 5. November 2008 23:10
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schon schlimm


anonym
beantwortet von teedame am 5. November 2008 22:46
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Rauchmelder sind es nicht?????????????????????? Die blinken nämlich auch hin und wieder.


wuschel55
beantwortet von wuschel55 am 5. November 2008 22:26
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Wenn ihr einen Betriebsrat habt, würde ich mich zuerst an diesen wenden! Wenn nicht - evtl. zu einem Anwalt für Arbeitsrecht gehen und den Arbeitgeber anzeigen, geht aber wiederum nur mit Beweisen!

Kommentar von Sabine999 am 5. November 2008 22:36

Vielen Dank an alle - sehr klarer!!


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