Was tun, wenn Chef die Ausbildung nicht verkürzen will?

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10 Antworten

Wenn du schon selber sagst, dass du im Betrieb nicht so gut bist wie die anderen Azubis, dann wird dein Chef wahrscheinlich keine Veranlassung haben, eine Lehrzeitverkürzung zu befürworten.
Was auf deinem Zeugnis steht ist eine "Kann-Bestimmung".

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Eine Verkürzung der Ausbildungszeit während der Ausbildung ist nur dann möglich, wenn die Leistungen im Betrieb und in der Schule dies rechtfertigen, d.h. wenn deine Leistungen überdurchschnittlich gut sind.

Ob Du vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen wirst, entscheidet aber nicht nur der Ausbildungsbetrieb, sondern auch die Berufsschule.

 Ich lebe in Bayern und habe einen Wirtschaftsschulabschluss, auf dem steht sogar dass mein Abschluss als erstes Jahr der Ausbildung angerechnet werden kann.

Mit einem (Fach-)Abitur besteht grundsätzlich schon die Möglichkeit, die Lehrzeit auf zwei Jahre zu verkürzen. Dies hätte allerdings vor Beginn der Ausbildung vereinbart werden müssen.

Letztendlich solltest Du dich selbst fragen, ob Du bereits alle prüfungsrelevanten Kenntnisse vermittelt bekommen hast.

Was bringt Dir die vorzeitige Zulassung zur Prüfung, wenn Du die Hälfte der Fragen nicht beantworten kannst.

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https://www.gesetze-im-internet.de/bbig\_2005/\_\_45.html


Berufsbildungsgesetz (BBiG)


§ 45 Zulassung in besonderen Fällen


(1) Auszubildende können nach

Anhörung der Ausbildenden


und

der Berufsschule

vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden,

wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen.

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man wird den Ausbilder anhören und der wird seine Meinung dazu kundtun ...

ohen Ausbilder geht also gar nichts ...




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Die Leistungen im Betrieb und in der Schule müssen passen. Eine Verkürzung der Ausbildung wird meist am Anfang besprochen und steht auch so im Vertrag.

Wenn der Chef nicht damit einverstanden ist, dann ist das so. Da kannst du nichts tun.

Außerdem würde ich es dir auch nicht raten, wenn du im Betrieb nicht gut genug bist..

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Wenn du im Betrieb eh nicht gut bist, dann würde eine Verkürzung der Lehrzeit vermutlich dazu führen, dass du die Prüfung nicht schaffst.

Außerdem muss der Arbeitgeber hier zustimmen.

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Dein Chef muss eine Verkürzung befürworten. Denn er muss Dir ja innerhalb der kürzeren Zeit alle zur Prüfung notwendigen Kenntnisse beigebracht haben. Es kommt also nicht nur auf die Leistung in der Berufsschule an.

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Du hast keinen Rechtsanspruch auf eine Verkürzung oder Anerkennung Deines Schulbesuches als 1. Lehrjahr.

Ohne Einwilligung des Arbeitgebers wird ein Verkürzungsantrag bei der zuständigen Kammer auch nicht durchgehen.

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Ohne dich angreifen zu wollen... aber 2,2 ist jetzt kein Schnitt, bei dem man seine Ausbildung verkürzt. Von den Noten her ist da noch ordentlich Luft nach oben...

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Kommentar von hadigigi
18.08.2016, 17:28

Man braucht mindestens 2,49 für eine Verkürzung 

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Nach den Ausführungen in deiner Frage hat der Ausbilder/Arbeitgeber für seine Entscheidung ja seine Gründe.

Du kannst aber darüber auch mit dem Ausbildungsberater der für deine Ausbildung zuständigen Kammer sprechen und nach seiner Meinung fragen.

Die Adresse der Kammer findest du auf der Rückseite deines Ausbildungsvertrags.

Frag aber ausdrücklich nach dem Ausbildungsberater, denn der ist dort der einzige, der sich um die Belange der Azubis kümmert.

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Die Kenntnisse müssen schon da sein,der Betrieb also dein chef will ja auch nicht blöde dastehen.

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