Frage von javacake, 67

Was sind die Aufgaben des Risikomanagement einer Bank?

Antwort
von GuenterLeipzig, 26

Ich kann mir vorstellen, dass das Risikomanagement sehr umfangreich sein kann.

Nehmen wir zum Beispiel das Kreditgeschäft:

Hier beurteilt man im Risikomanagement die Bonität potenzieller Keditnehmer.

Ziel des Risikomanagements ist hier, das Kreditausfallrisiko möglichst gering zu halten.

Nehmen wir das Beispiel der Emission eigener Wertpapiere (Certificate / Optionen usw).

Die Eckpunkte dieser Wertpapiere werden im Risikomanagement so gewählt, dass die Bank mehr Gewinn als Verlust mit diesen Papieren macht.

Nehmen wir das Beispiel Beteiligung der Bank an Unternehmen (Aktien).

Bewertung einzelner Titel auf deren inneren Werte, Marktumfeld usw. vor dem Kauf. Erstellung einer Strategie für kauf / Nachkauf / Halten / Verkauf.

Es ist unwahrscheinich, dass das alles in einer Person vereint wird, hier werden mehrere Personen ihr Spezialgebiet betreuen.

Günter

Antwort
von Schischa3, 23

Berechnen, wie die Bank am meisten Gewinn machen kann. Wer viel Geld hat und viel investiert, kann viel verdienen aber auch viel verlieren. Das Risikomanagement muss berechnen, welche Risiken intelligent sind und welche Investitionen mit grosser Wahrscheinlichkeit hohe Verluste haben werden. Sie müssen auch berechnen, welche Kredite mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück gezahlt werden können. Man muss also z.B. schauen, ob der eine Arbeit hat oder haben wird. Man hat sehr viel Verantwortung in diesem Beruf. Es geht meistens um sehr viel Geld.
Wenn Menschen Geld haben, können sie das Geld selbst in Aktien investieren (von selbst auswählen) oder in einem Fond tun, bei dem es sozusagen viele Aktien sind. Sie haben da weniger Überblick, aber wenn es einer Firma schlecht geht, spürt man den Verlust kaum. Für die Firmen, die im Fond sind, musste man das Risiko auch berechnen. Wer die Risiken berechnen kann, handelt selbst oder beratet die Bank und die Kunden zu ihrem Wohl. :)

Kommentar von Mignon4 ,

Du hast dich etwas unverständlich ausgedrückt:

oder beratet die Bank und die Kunden zu ihrem Wohl.

Um es klarzustellen: Die Bank berät nicht zum Wohl der Kunden, sondern ausschließlich zu ihrem eigenen Wohl auf Kosten der Kunden. Dabei hofft die Bank, dass die Kunden die Falschberatung oder schlechte Beratung nicht bemerken. Die besten Bankkunden sind, wie es in internen Bankkreisen heißt,  die "A+d-Kunden". :-)) "A+D" steht für "alt und dumm/doof". Das ist die Verkaufsstrategie und -philosophie der Banken. :-))

Kommentar von Schischa3 ,

🙈 Vermutlich denken aber auch ziemlich alle Firmen zu ihrem eigenem Wohl.
Auch die Kunden der Bank denken zu ihrem eigenem Wohl, sonst würden sie nicht zur Bank gehen.

Antwort
von AndiRat, 35

Alles so regeln, dass die Bank am Schluss noch Gewinn macht und nicht abgeschriebene Kredite (faule Kredite) den Gewinn auffressen und die Bank am Schluss gar noch pleite geht. 

Antwort
von Nobody04, 37

Die Leute müssen ausrechnen wieviel Verluste eine Bank bei einer neuen Investition im schlimmsten Fall machen könnte. Zum Beispiel am Aktienmarkt. Was sind die möglichen Gewinnne, was sind die möglichen Verluste. Und dann müssen sie entscheiden, ob sich die Investition und das Risiko lohnt oder nicht. Es gibt als Risikomanagmentplan vorgeschriebene Regeln, die besagen wieviel von dem Kapital der Bank höchstens riskiert werden dürfen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community