Frage von IDC16, 55

Was für Fächer müsste es in der Schule geben?

Hallo. Mich regen in der schule immer die vielen mehr oder minder unnötigen themen auf, die man oft einfach nicht versteht, weil man sich nicht dafür interessiert.

Da ich mich aber gleichzeitig auch immer frage, ob ich gut auf mein späteres leben vorbereitet bin, denke ich mir auch oft schulfächer aus, die es eigentlich dringend mal geben müsste (ich habe keinen plan, wie man eine steuererklärung schreibt, weiß überhaupt nicht, was es bei dem ganzen papierkram zu beachten gibt).

Deswegen würde mich interessieren, von welchen fächern und dingen ihr denkt, dass man sie dringend in der schule lernen sollte.

Gruß, IDC16

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sunnyboy222, 55

Ich finde auch, dass die Schule einen viel zu wenig auf das Leben vorbereitet. Wenn das die Eltern nicht übernehmen, rennt man dan später ins offene Messer. Manches was man dann wieder lernt, benötigt man hingegen später überhaupt nicht. Dieses Ungleichgewicht sollte man dringendst ausgleichen.

Kommentar von IDC16 ,

Ganz genau meine meinung.

Ich finde, unser schulsystem bräuchte eine umfassende reform (kein g8-g9 rumgelabere, das eh nichts bringt) und sehe das system mit den noten auch iwie als veraltet an. Hier, finde ich, müsste der spätere druck in unserer leistungsgesellschaft kompensiert werden, denn wenn wir es schon von klein auf so lernen, werden wir irgendwann unter diesem druck zusammenbrechen, da, so finde ich, dieses schulsystem eben dazu führt, dass unsere gesellschaft zu unglücklichen menschen führt.

Ich hab das versehentlich erst da oben hingeschrieben. Sry :o

Wie zeichne ich deine antwort jetzt als die beste aus? :)

Kommentar von sunnyboy222 ,

Find ich auch, aber bedauerlicherweise stellt die Politik ja selten etwas richtig sinnvolles auf die Beine. Realität halt. Die Antwort kannst du leider erst in 24 Stunden auszeichnen, aber danke! :)

Antwort
von Nordseefan, 45

Du hast völlig recht: Der Lehrplan gehört total umgekrempelt. So Grundlegende Dinge die wirklich fast jeder mal machen muss wie Steuererklärung, war für Versicherungen sinnvoll sind und warum etc gehören einfach in den Lehrplan - inzwischen. Viele Eltern sind im Gegensatz zu früher einfach nicht mehr in der Lage, das ihren Kindern zu zeigen.

Fächer wie Musik, Sport, Kunst. Werken sind eine schöne Abwechslung, man kann mal entspannen. Aber für diese Fächer gehören die Noten abgeschafft. Singen kann man eben nicht üben, Wers nicht kann wird nie eine eins schaffen und strengt er sich noch so an. Das gleiche gilt für Sport etc. Bemerkungen wie hat sich Mühe gegeben oder war faul, das schon. Sonst tun manche in den Fächern gar nichts.

Und es ist sicherlich nicht verkehrt wenn man weiß was die Steinzeit war etc, oder welche Bodenschätze vorkommen. Aber das muss man nicht bis zum Erbrechen vertiefen.

Ebenso Mathe: Es ist sicherlich sinnvoll Prozenerechnen zu können, oder das Volumen einen Planschbecken berechnen zu können. Meinetwegen auch noch der Satz des Pythagoras. Aber vieles was man in Mathe lernt braucht der großteil echt nie wieder.

Kommentar von Paguangare ,

Zum Musikunterricht: Es stimmt nicht, dass man Singen nicht üben könne. Auch bei nicht maximaler Begabung kann man hier durchaus respektable Ergebnisse erzielen. Eine sehr kleine Minderheit von Menschen wird es hingegen nie schaffen, die Töne richtig zu treffen.

Aber der Musikunterricht besteht nicht nur aus Singen. Es geht auch um Instrumente, ums Musikören und Interpretieren und um Musiktheorie. Ein verständnisvoller Musiklehrer würde niemals einem Schüler mit einer Teilleistungsschwäche im Tönetreffen eine 5 oder 6 verpassen.

Kommentar von Nordseefan ,

Mag sein, da man singen mit viel Mühe lernen kann. Aber in der Schule ist einfach keine Zeit dafür. Und wer unmusikalisch ist, der muss echt nicht für ne gute Schulnote sein Geld rauswerfen und Gesangsunterricht nehmen

Antwort
von 0815Interessent, 37

Natürlich gibt es Dinge, die man im Leben brauchen wird und die in der Schule leider nicht gelehrt werden, wie z.B. Steuererklärung. Aber man muss genauso bedenken: Würden die Schüler sowas überhaupt vollkommen verstehen? Immerhin haben sie bis dahin nur ein begrenztes Wissen.

Fächer die auf das Leben vorbereiten klingt zwar schön, aber das wäre sehr umfangreich bzw. sehr individuell. Jemand, der später BWL studieren will, wird z.B. sagen, was interessiert ihn Chemie. Ein anderer, der Lebensmittelchemie machen will, interessiert sich dafür nicht für Wirtschaft.

Man kann so keinen Lehrplan erstellen, mit dem alle zufrieden sind und ihr jeweils "Wichtige" lernen. Deswegen ist der Lehrplan sehr allgemein gehalten, von allem ist etwas vorhanden.

Dazu finde ich, dass die Schule nicht die Aufgabe hat, Fachwissen zu erteilen, sondern ein gewisses Grundwissen zu vermitteln. Wichtig ist auch, sozialen Umgang zu lernen, und eine gewisse Disziplin. Du wirst auch später Dinge machen müssen, die dir nicht gefallen.

Kommentar von IDC16 ,

Meiner Meinung nach steht die vermittlung von Grundwissen und einer gewissen Disziplin in der Schule der Lebensvorbereitung nur insofern im Weg, dass statt dem überfluss an allgemeinwissen etwas mehr lebensvorbereitendes gelehrt wird.

Der Spruch mit der Gedichtsanalyse trifft, finde ich, auch vollkommen zu: Das bringt dir nämlich gar nichts, wenn du keine Steuererklärung schreiben kannst, gerade aber eine schreiben musst. Außerdem vergisst man das allgemeinwissen, das einen nicht interessiert, sowieso schnell wieder.

Natürlich entwickelt sich später jeder anders, aber einen stundenplan, in dem man gewisse bürokratische, ökonomische und hauswirtschaftliche Dinge lernt, kann man genauso allgemein halten, wie den derzeitigen stundenplan, da jeder mal gewisse dinge im leben braucht (und dazu gehört garantiert keine Gedichtsanalyse, es sei denn, man ist Deutschlehrer xD)

Kommentar von 0815Interessent ,

Eben, genau dein "es sei denn" ist mein Punkt: Was ist mit den Leuten die Deutschlehrer werden wollen? Die hätten nach deiner Auffassung dann das Nachsehen, wenn die Gedichtanalyse gestrichen wird.

Natürlich kann man solche Dinge allgemein halten, aber das zusätzlich zum Allgemeinwissen der Fächer würde doch den schulischen Rahmen zeitlich weit sprengen. Die Leute beschweren sich ja jetzt schon, dass die Schüker zu lange in der Schule sitzen.

Dazu können die Eltern doch auch so etwas übernehmen, die Schule muss ja nicht alles lehren.

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 17

Das folgende Zitat ist ein interessanter Ansatz:

Ich finde auch, dass die Schule einen viel zu wenig auf das Leben vorbereitet. Wenn das die Eltern nicht übernehmen, rennt man dan später ins offene Messer. Manches was man dann wieder lernt, benötigt man hingegen später überhaupt nicht. Dieses Ungleichgewicht sollte man dringendst ausgleichen.

Eltern und Schule sind verpflichtet, bei der Erziehung der Kinder zusammenzuwirken. Wenn die Schule immer mehr Aufgaben des Elternhauses übernehmen soll, dann müssen auch die grundgesetzlich garantierten umfassenden Elternrechte eingeschränkt und zu einem angemessenen Anteil einschließlich des Rechts der Bestrafung auf die Schulen bzw. die Lehrer übertragen werden!

MfG

Arnold

Kommentar von IDC16 ,

hallo arnold, auch wenn schulen und eltern dazu verpflichtet sind, bei der erziehung der kinder zusammenzuwirken, funktioniert dies in der praxis sehr schlecht bis gar nicht. Deshalb soll die schule auch keine aufgaben der eltern übernehmen, sondern es soll eine grundsätzliche umverteilung der aufgaben stattfinden: die schule soll vorbereitend eher wirklich anwendbares wissen vermitteln, das jeder schüler in seinem späteren leben braucht, als die unnötig große menge an allgemeinwissen, die man sowieso früher oder später vergisst (meist nachdem sie im test abgefragt wurden). weil es nicht alle eltern schaffen, ihren kindern alles beizubringen, was sie später grundsätzliches im leben brauchen (Die kinder von hartz 4 empfängern werden später meist ebenfalls zu hartz 4 empfängern). Deshalb soll außerdem ein einheitliches niveau an später grundsätzlich benötigtem wissen gewährleistet werden, um bundesweit die chancengleichheit aller schüler zu garantieren. Des weiteren haben die schulen auch das recht zur bestrafung in form von aufsätzen, strafarbeiten, nachsitzen... etc. Mir fiele keine zulässige bestrafung ein, die die eltern im gegensatz zu den Schulen innehaben. Außerdem sehe ich keinen sinnvollen grund, die rechte der eltern einzuschränken, zumindest nicht begründet durch die übernahme der bisher elterlichen aufgaben durch die schulen. gruß IDC16

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Hallo IDC16!

Die Schule hat die Aufgabe, allgemeine Bildung zu vermitteln, den Heranwachsenden zu einer Orientierung in die wesentlichen Kulturtechniken und kulturellen Errungenschaften der Menschheit zu verhelfen. Sie kann das im Gegensatz zu den Eltern, weil eine genügende Anzahl an fachlich ausgebildeten Lehrern zur Verfügung steht, die über ein Wissen verfügen, das die Eltern schlichtweg nicht haben. Diese - und ich will auch andere Familienmitglieder, die Großeltern, mit ihrer großen Lebenserfahrung nicht vergessen! - als Erziehungsberechtigte müssen ihre Kinder in die alltäglichen Anforderungen des Lebens einführen.

Schüler erkennen die Funktion der Schule nicht. Das soll kein Vorwurf sein, denn ihnen fehlt eben die notwendige Lebenserfahrung. Gewiss müssen Schüler eine ganze Menge an Unterrichtsstoff lernen, den sie später nicht mehr brauchen. Aber wie sollen sie sich denn überhaupt orientieren, Interessen entwickeln, für sich entscheiden, was vom Schulstoff für ihr späteres Leben wichtig, was unwichtig ist, wenn sie sich mit diesem Stoff niemals beschäftigen? Allein diese Entscheidung zu treffen, was vom Gelernten ist für mich wichtig, was nicht, ist der erste entscheidende Schritt eines jungen Menschen zur Mündigkeit und Selbständigkeit. Er gibt seinem Leben damit eine Richtung, die sowohl die Berufswahl als auch das Ausleben privater Interessen und Hobbys betrifft.

Es ist richtig und traurig, dass eine wachsende Zahl an Eltern dazu nicht mehr in der Lage ist, ihre Kinder zur Bewältigung des Alltags mit seinen vielfältigen Anforderungen zu erziehen. Aber deren Aufgaben kann die Schule nicht oder nur sehr begrenzt - z. B. das Sozialverhalten - übernehmen, es müssten hier verpflichtende, also auch sanktionierbare Maßnahmen der Erwachsenenpädagogik für die Eltern vorgesehen werden, die dann auch den Kindern zugute kommen. Leider geschieht seitens der Politik nichts, und so werden noch viele unterprivilegierte Kinder dem negativen Vorbild ihrer Eltern folgen, um ein Opfer des umfassenden Elternrechts zu werden. Der Staat, die Politik muss hier tätig werden, nicht die Schule!

MfG

Arnold

Kommentar von Paguangare ,

Hallo Arnold,

Respekt für diese fundierte Antwort. Mir ist hier auf GF sogar ein 17jähriger Schüler begegnet, der sich für Gedichte von Eichendorff und Hesse wirklich interessierte. Darauf wäre er ohne Schulunterricht vermutlich nie gestoßen.

Bei den vielzitierten Gedichtanalysen kann man sich aber wirklich fragen, ob wegen einer Minderheit von 0,3 % der Schüler, die von Gedichten angesprochen werden, die übrigen 99,7 % der Schüler damit über zusammengerechnet mehrere Monate ihres Deutschunterrichts zwangsbeglückt werden sollen.

Man kann natürlich auch argumentieren, dass damit das Sprachverständnis im Allgemeinen geschärft wird, und man z.B. lernt, dass es Metaphern in der Sprache gibt, und was sie bedeuten.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Hallo Paguangare!

Lassen wir mal die Prozentzahlen auf sich beruhen und einigen uns darauf, dass sich wohl nur eine Minderheit für Gedichte begeistern kann. Wahrscheinlich trifft das auch auf den Unterrichtsstoff der meisten anderen Fächer zu. Aber auch diese Minderheit von Schülern hat das Recht, ihre Interessen und Vorlieben entwickeln zu dürfen. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass diese Schüler im späteren Leben doch noch die Schönheit von Lyrik erkennen und nachträglich dankbar sind, dass sie in der Schule gelernt haben, mit Lyrik umzugehen.

Mich selbst hat die Schule z. B. mit Goethes Faust gequält, aber später dann habe ich erkannt, dass es sich um ein großartiges Werk der deutschen Literatur handelt. Latein war anfangs grauenhaft, aber später habe ich u. a. diese Sprache mit großer Begeisterung - und Erfolg :-)) - studiert.

Um es noch einmal zu sagen: ein Schüler kann noch nicht erkennen, was für sein späteres Leben von Bedeutung sein wird. Je mehr Bildungsangebote ihm die Schule macht, desto reichhaltiger kann sein berufliches und privates Leben werden. Nicht die Schule entscheidet darüber, sondern der ehemalige Schüler selbst. Insofern trifft zu: nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir! Je mehr aber von dummen Politikern der Lehrplan um Bildungselemente gekürzt wird, die nicht in erster Linie bzw. allein der beruflichen Vorbereitung dienen, desto mehr versündigen sie sich am Bildungsanspruch der heranwachsenden Generationen!

MfG

Arnold

Kommentar von Paguangare ,

Die Schule wird es nie schaffen, die Interessen und Vorlieben aller Schüler zu bedienen, weil diese zu vielfältig sind.

Wenn es bei der Lyrik rein um die Lyrik als schöngeistiges Interesse an sich ginge, dann könnte man auch argumentieren, dass es Schüler gibt, die sie fürs Reiten, für Paintball, für Playstation-Spiele, für Harry Potter, für Astrophysik, für Dinosaurier, für Mineralogie, für China oder sonstwas interessieren und dass die Schule sich auch um diese Interessen kümmern müsste.

Ein größerer Unterrichtsblock muss also mehr sein als ein Orchideenfach, das willkürlich durch den Lehrplan angewählt wurde, weil es eben Bestandteil eines akademischen Studienfachs ist, das von Lehramtskandidaten belegt wird.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Die Schule soll auch nicht "die Interessen und Vorlieben aller Schüler .. bedienen", sondern wecken, und zwar durch ihre vielfältigen Bildungsangebote. Und das schafft sie i. d. R. auch.

Was die von dir aufgezählten "Interessen" angeht, so handelt es sich (außer bei Astrophysik, Dinosauriern, Mineralogie und China, von denen man in der Schule in Physik, Biologie und Geographie oder Geschichte hören sollte) um Hobbys, die für die Schule und für eine umfassende geistige Bildung belanglos sind. Oder willst du allen Ernstes behaupten, dass z. B. "Paintball" der geistigen Bildung dient?

Antwort
von Paguangare, 37

"Lebensvorbereitung" wäre allerdings ein schönes und sinnvolles Fach, könnte jedoch nie vollständig sein. In der Praxis werden das wohl die Eltern übernehmen. Schließlich gibt es keine Lehrer für "Lebensvorbereitung", weil dies kein universitäres Studienfach ist.

Antwort
von voayager, 18

1. Handwerk

2. Polytechnik

3. Gartenbau

4. Ernährungskunde

5. Gesetzeskunde

Kommentar von IDC16 ,

Alles gute und berechtigte vorschläge.

Auch wenn man z.B. Ernährungskunde und Gartenbau zusammenfassen kann, und im polytechnischen (da spricht ein DDRler xD) unterricht doch gartenbau und handwerk bereits vorhanden sind...?

Kommentar von voayager ,

Auf den ersten Blick erscheint das so, doch Polytechnik ist mehr, bedeutet Einbeziehung von Maschinen, Arbeit in der Produktion, die theoretisch von der Schule überwacht und durchgeprochen wird, sei es vor Ort, sei es im Nachhinein in einer Aufarbeitung.

Antwort
von Omnivore04, 42

Es müsste auf jeden Fall mal Recht und Landwirtschaft in den Schulen unterrichtet werden.

Sport finde ich wichtig. kann auch gerne in der Schule bleiben!! Aber als benotetes Fach würde ich es abschaffen.

Kommentar von IDC16 ,

Ganz genau meine meinung.

Ich finde, unser schulsystem bräuchte eine umfassende reform (kein g8-g9 rumgelabere, das eh nichts bringt) und sehe das system mit den noten auch iwie als veraltet an. Hier, finde ich, müsste der spätere druck in unserer leistungsgesellschaft kompensiert werden, denn wenn wir es schon von klein auf so lernen, werden wir irgendwann unter diesem druck zusammenbrechen, da, so finde ich, dieses schulsystem eben dazu führt, dass unsere gesellschaft zu unglücklichen menschen führt.

Kommentar von Omnivore04 ,

Da kommt schon der nächste Knackpunkt ^^ Ich habe keine Ahnung was G8 oder G9 bedeutet. Und wenn ich hier auf GF manchmal lesen "wir müssen eine ABC schreiben" oder "ich muss eine XYZ schreiben".

Ich seh nicht mehr durch. Ich komme aus Sachsen und kenne diese Begriffe nicht. Schuld ist, dass wir 16 verschiedene Schulsysteme haben. Das ist das allererste was geändert werden muss. Einheitliches Schulsystem in einem einheitlichen Land. Wir sind ja nicht mehr ein Staatenbund wie zu Kaiser's Zeiten. Wir sind ein großes Land!

Kommentar von IDC16 ,

Ganz genau.

Ich finde es unverantwortlich und nicht zumutbar, dass so etwas wichtiges wie die bildung sache der einzelnen länder ist. Habe gehört , dass es verdammt schwer ist, mit einem brandenburger abi auf eine münchner uni zu kommen. 

So etwas kann einfach nicht sein, das lässt ein allgemeines Bildungsniveau der deutschen nicht zu, das ist mit sicherheit contraproduktiv für den staat im allgemeinen und schlecht für die wirtschaft (sonst wird doch auch bei allem auf die wirtschaft geachtet?!).

Alles einheitlich geregelt, mehr vorbereitung aufs leben, weniger das-zählt-aber-als-allgemeinwissen-und-ist-daher-wichtig-denken. Das ist zwar schön und gut, bringt uns im leben aber so meist nicht viel.

Und g8-g9... gymnasium 8 jahre oder gymnasium 9 jahre, mehr bedeutet das nicht ;)

Kommentar von Omnivore04 ,

Und g8-g9... gymnasium 8 jahre oder gymnasium 9 jahre, mehr bedeutet das nicht ;)

Achso okay...danke

Habe gehört , dass es verdammt schwer ist, mit einem brandenburger abi auf eine münchner uni zu kommen. 

Das stimmt. Das hat unserer Physikprofessor auch gesagt. Und der hat es aus erster Hand, weil er an bayrischen Unis mal als Gast war und mit anderen Profs geredet hat. Erschreckend!

Antwort
von vanessaCookie, 43

also ich finde kochen wichtig. wenn man alleine lebt merkt man erst richtig was für ein luxs mama war und dann steht man ziemlich dumm da :D

Kommentar von IDC16 ,

Kann mir gut vorstellen, dass das einigen meiner klassenkameraden und freunden schwer fallen wird, allerdings koche ich persönlich sehr gerne und bin deswegen zumindest darauf vorbereitet (denke ich).

Aber das die mama n luxus ist, stimmt natürlich. Sie kann's halt auch am besten ;)

Kommentar von Paguangare ,

Einige Schulen verfügen über gut ausgestattete Lehrküchen, so dass man Kochunterricht mit ganzen Schulklassen abhalten kann. Sinnvoll ist dies. Andererseits können Kinder auch viele Dinge von ihren Eltern, anderen Bezugspersonen und in außerschulischen Kursen lernen. Nicht alles muss die Schule übernehmen.

Kommentar von IDC16 ,

Nein, natürlich kann und wird die schule dich nicht auf dein ganzes späteres leben vorbereiten, das ist unmöglich. Allerdings kann man einige dinge ziemlich eindeutig vorhersehen (autokauf, wohnungsmiete oder hauskauf, steuererklärung, kochen...). 

Aber kochen als eigenes fach finde ich übertrieben. Es sollte in einem anderen, hauswirtschaftlichen fach zumindest so oft dran kommen wie bei uns bodenturnen in sport ( -_- )

Und dennoch ist Kochen meiner meinung nach wichtiger als eine Gedichtsanalyse...

Antwort
von Messerset, 13

Bildung ist keine Vorbereitung auf das Leben. Sie ist das Leben selbst.

Antwort
von kiniro, 11

Ich halte einzelne Fächer so überflüssig wie die staatliche Zwangsveranstaltung namens Schule.

Kommentar von Paguangare ,

Ein ersatzloses Streichen der Schulpflicht wäre aber auch keine Lösung. Was wäre, wenn es den Eltern freigestellt wäre, ihren Kindern gar keine Bildung zukommen zu lassen?

Chancengleichheit sieht anders aus.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community