Wir haben an unserer HAustür einen neuen Schließzylinder einbauen müssen. Leider schien dieser eine nicht ganz passende Größe zu haben und steht nun vorne an der Haustür ca. 4mm raus. Kann das schlecht für die Sicherheit sein? Oder ist es bei so einem kleinen Übermaß egal?
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Ach da freut sich doch jeder Einbrecher, wenn er sowas sieht. Einmal die Zange angesetzt und schon kann er mit Euren Wertsachen türmen. Er ist Euch für dieses Schloss bestimmt sehr dankbar, wahrscheinlich hat er ja auch Frau und Kinder zu versorgen. ;-)

Ein überstehender Schließzylinder kann mit einer Zange gepackt und abgedreht werden. Es sollte zumindest eine Rosette vorgesetzt werden, damit nicht der Zylinder gezwickt werden kann.
Was heißt denn "gezwickt"?
Wolfi0410 am 12. Dezember 2007 23:43 Mit der Zange gekniffen werden kann.
Wow hätte nicht gedacht, dass das mit so einer Zange einfach geht. Wenn werde ich wohl echt noch eine solche Rosette kaufen gehen!

je weniger der zylinder raussteht, desto geringer die chancen für einbrecher, mit kräftiger zange den zylinder als mittel zum gewaltsamen öffnen der tür zu benutzen. die zylinder sind genormt, sie haben auf der packung millimeterangaben, die die entfernung vom schloßzentrum nach beiden seiten angeben.
Der Einbau eines solchen neuen Schlosses grenzt an eine kriminelle Handlung, ist fahrlaessig um es etwas abgeschwaecht zu formulieren. Die Polizei hat einen eigenen Beratungsdienst bezueglich geeignete Einbruchsicherung. Fragen lohnt.
NEIN!
Falls das ein Schlüsseldienst gemacht haben sollte, bitte sofort reklamieren. Der Zylinder darf keinesfalls überstehen bzw. unterstehen; er muß bündig sein. Für die Schließbleche gibt es genügend passende Standartgrößen.
Ganz nebenbei gibts beim Einbruch Probleme mit der Versicherung.
Stimmt so nicht. Die Versicherung bezahlt nicht, wenn keine Einbruchspuren nachweisbar, also die Tuere stand versehentlich offen. Sonst koennen sich die Versicherungen nicht wegstehlen, denn Einbrecher bewaeltigen auch beste Absicherungen.
Fast jeder Antrag enthält die Frage "Sind an allen Zugangstüren bündige Zylinderschlösser vorhanden". Falls nicht sind diese innerhalb kurzer Frist nachzurüsten oder es gibt Probleme mit dem Einbruch-Diebstahl-Risiko, wenn der Einbrecher diesen Mangel ausgenutzt hat und er damit für das Schadenereignis kausal war. Inwiefern die Haftung ausgeschlagen werden kann, ist nach der neuen Rechtsprechung bzgl. Fahrlässigkeit noch nicht genau zu sagen, aber Stress machen sie auf jeden Fall erstmal, da die geforderten Mindestsicherungen nicht vorhanden waren.
Danke. Wieder was gelernt. Wie ich vor Jahrzehnten auf Versicherung war in der Schweiz, stand nichts so im Antrag. Duerfte interessant sein ob die Rechtsprechung den Ausschluss gutheisst. Gruss von der Insel
Vor zwanzig Jahren beispielsweise wurde das auch tatsächlich nicht gefordert. Da waren sogar Bartschlösser noch durchaus gängig. Schöne Grüße zurück.
Vor zwanzig Jahren beispielsweise wurde das auch tatsächlich nicht gefordert. Da waren sogar Bartschlösser noch durchaus gängig. Schöne Grüße zurück.
Danke, stimmt. Und ist hier in Griechenland, zumindest auf "meiner" Insel noch immer so. Oder als Zusatz ein hilflos Kettchen. Lach.
Das Problem ist einfach zu lösen. Injedem Baumarkt gibt es die entsprechenden Sicherheitsbeschläge, die auch einfach zu montieren sind. Die schliessen bündig mit dem Zylinder ab und haben Aussen keine Verschraubung, weil sie von Innen befestigt werden. Wichtig ist beim Kauf der Abstand von Schliessloch-Mitte bis Türgriff-Mitte! Das sind entweder 72 mm oder 92 mm.
Ein vorstehender Schließzylinder erleichtert einem Einbrecher die Arbeit.
Du hast recht und bist ja eine richtige Philanthropin. Hier mal ein echtes, ehrliches Pfui für den zweiten Teil! Nimm's nicht so eng.