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Warum gibt es kein generelles Überholverbot für LKW auf den Autobahnen?

gefragt von RolfHoegemannRolfHoegemann am 28.03.2007 um 14:16 Uhr

Zusätzlich zu meiner vorigen Frage: Wenn man ein generellel Überholverbot für LKW auf Autobahnen aussprechen würde und nicht nur streckenweise - dann würden m.E. viel weniger gefährliche Momente durch ausscherende LKW und weniger Staus durch "Elefantenrennen" entstehen. Und da theoretischerweise alle LKW mit der gleichen Geschwindigkeit fahren müssen/dürfen ist ja keiner benachteiligt.


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anonym
beantwortet von pmboss am 25. September 2007 15:57
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Hilfreichste Antwort

Da ich jährlich mehr als 40.000km fahre, kann ich durchaus beide Seiten verstehen.

Aber was ist überhaupt die Hauptursache für die Elefantenrennen? Das sind sehr sehr selten die langsamen LKW's "aus dem Osten". Denn an den wenigen untermotorisierten LKW's, die heute noch unterwegs sind, ist jeder normal motorisierte LKW heutzutage in Nullkommanix vorbei. Es sind die minimalen Geschwindigkeitsunterschiede annähernd gleich schneller LKW's. Denn jeder LKW hat einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Vorgeschrieben ist das zumindest seit Baujahr 2001. Nur begrenzen die Begrenzer eben nicht alle bei exakt 80,00 km/h. Der eine läuft 84, der ander 86, der nächste 85 usw. Wird nun bei diesen geringen Unterschieden überholt, dann dauert jeder Überholvorgang Minuten bzw. teilweise mehrere Kilometer. DAS verursacht die endlosen Schlangen auf der Überholspur.

Was kann man dagegen tun?

  1. Manipulationssichere Geschwindigkeitsbegrenzer mit einer Messung über eine direkte Fahrbahnabtastung vorschreiben. Auf diese Weise spielen Toleranzen oder Abnutzung im Radumfang oder sonstwo in der Mechanik keine Rolle mehr. So ein Begrenzer könnte die zulässige Geschwindigkeit im Zehntel-Bereich halten. Damit fallen die minimalen Geschwindigkeitsunterschiede weg und damit auch die Verführung und die Möglichkeit zu überholen. Und es verliert keiner was dabei!

  2. Überholvorgänge zwischen LKW's dürfen nur noch ab einem definierten Geschwindigkeitsüberschuß erfolgen. Vorschlag: Mindestens 10 km/h schneller! Heute steht wohl im Gesetz: "deutlicher Geschwindigkeitsüberschuß". Fein. Was ist das?

  3. Mindestgeschwindigkeit bei Maximalladung vorschreiben, d.h. das jeder "normale" Transport nur dann auf die Autobahn darf, wenn er voll beladen in der Ebene tatsächlich 80,00 km/h erreicht. Alles andere ist dann ein genehmigungspflichtiger Sondertransport.

Gruß,

Peter

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 26. September 2007 13:31

Vielen Dank für diese ausführlichen Zeilen - das ist das Beste, was zu dieser Frage geantwortet wurde.


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Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 28. März 2007 15:01
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Wir können ja Unterschriften sammeln. Ich unterschreibe sofort!!!!! Weniger Staus, weniger Unfälle und weniger Stress mit den Brummis. Ich sterbe immer 1000 Tode, wenn man neben einem Brummi auf der Überholspur ist und dieser einfach nach links zieht um zu überholen. Der PKW und die Insassen sind immer die Gelackmeierten.

Kommentar von Simple_avatar6smallAbigail am 28. März 2007 15:03

Geht mir auch so.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 28. März 2007 15:13

Wie startet man eine bundesweite Unterschriftenaktion?

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 28. März 2007 15:13

Wie startet man eine bundesweite Unterschriftenaktion?


Mismid
beantwortet von Mismid am 28. März 2007 14:24
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Es gibt LKW die nur 60 km/h fahren können/dürfen und welche 80 km/h. Ausserdem gibt es LKW die zwar theoretisch 80 fahren können aber Ladungs oder Steigungsbedingt vielleicht an manchen Stellen nur 20 fahren können. Dies wäre dann ein Benachteiligung für LKW'S. Viele würden dann ihre Ladung nicht mehr rechtezeitig abliefern können. Mich stört sowas auch und finde daß LKW auf maximal 2 Spuren fahren dürften und nicht auf 3 oder sogar 4. Bei 2 Spurigen Autobahnen sollte das überholen für LKW's komplett gestrichen werden. Anderseits müßte wenn man so argumnetiert auch für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung sein. Dann gäbe es auch weitaus weniger Staus und Unfälle


anonym
beantwortet von JREwing am 18. Juni 2007 22:42
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Seid Ihr eigentlich noch recht gescheit? Wieso wollt Ihr die LKWs diskriminieren? Mit welchem Recht setzen sich PKW-Fahrer über LKWs hinweg? Fernfahrer, die Euch alle tagtäglich versorgen wollt Ihr am liebsten ganz von der Straße werfen? Wieso Überholverbot? Hat jemand von Euch überhaupt KL2-Führerschein? Hat jemand von Euch schon jemals in einem solchen Gefährt gesessen und den Verkehr aus Fernfahrersicht betrachtet? Wenn ein Pole mit halbverrottetem 40-tonner mit 60 über die Autobahn kriecht, dann soll der Rest schön hinterherfahren? PKW-Fahrer sollten dran denken, daß die Jungs in den großen Zügen nur ihren Job tun, und sie tun ihn für EUCH ALLE!! Wenn also einer überholen will oder muß, dann sollte der PKW-Fahrer partnerschaftlich handeln und den Überholvorgang ermöglichen anstatt sich mit Lichthupe vorbeizudrängeln. Könnte jetzt noch stundenlang schreiben, denke aber, es kommt doch nicht in den verkorksten PKW-Schädeln an..

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 19. Juni 2007 00:48

Nana - warum so agressiv? Dann erkläre mir doch bitte einmal, warum (übrigns alles selber sehr oft erlebt) a) Sehr viele LKW anfangen bei einer Steigung noch einen anderen LKW zu überholen b) sie oft da überholen, wo Überholverbot für LKW besteht c) ohne auf gerade Kleinwagen zu achte ohne zu blinken rigoros einen Überholvorgang starten und den PKW fast rammen d)überhaupt überholen müssen obwohl sie fast alle gleich schnell fahren können und dürfen.

Kommentar von 16b64e044c8a8587411ed9b09661c187smallBenjy am 17. Dezember 2007 15:48

Ich geb Dir voll und ganz Recht. Wie war das noch gleich?: "Ohne LKW wäre die Straße schön leer. Ihr Kühlschrank aber auch."


anonym
beantwortet von lux23 am 20. April 2007 19:34
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Gegenfrage: Wie wäre es mit einem Überholverbot für alle Autos? Dann hätten wir Motorradfahrer endlich mal Platz auf der Strasse. Ach das gefällt dir nicht? Dann überleg mal, wie es aus der Perspektive der LKW-Fahrer aussieht ;o)

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 26. September 2007 13:30

Da hätte ich, nach den Erfahrungen des diesjährigen Urlaub nichts dagegen :-)


Benjy
beantwortet von Benjy am 17. Dezember 2007 15:43
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Das wäre ja großer Schwachsinn. Warum fahren nicht einfach die PKW langsamer und nicht so riskant??!!

Stell Dir vor Du müsstest als LKW-Fahrer hunderte Kilometer hinter einem Russen mit 60kmh rumtuckern. Das ist Streß pur! Außerdem macht ein Unterschied von 5kmh am tag 50km!!!!!


anonym
beantwortet von beck74 am 10. August 2008 00:03
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Jeder Lkw-Fahrer muss Maut zahlen. Also eine Nutzungsgebühr für die BAB. Pkw- sowie Busfahrer müssen nichts bezahlen! Mit welchem Recht fordern Pkw-Fahrer eine stets freie Überholspur? Nichts zahlen aber alles haben wollen?!?


anonym
beantwortet von buddel am 12. September 2008 19:13
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man sollte die bauartbedingte mindestgeschwindigkeit für die autobahn auf 80 km/h heraufsetzen.

Für LKW wäre diese im voll beladenen Zustand und in der Ebene anzusetzen.

Auf zweispurigen Autobahnen wäre dann ein generelles LKW Überholverbot umzusetzen, ohne daß es zu größeren Benachteiligungen der LKW Fahrer kommt.

Bei Verstößen sollte darüber nachgedacht werden, nichtmehr nur den Fahrer zu belangen, sondern den Spediteur durch Geldstrafen bis hin zu temporärer Fahrzeug Stillegung zu belangen, um so die LKW Fahrer zu entlasten, die sich wie vernünftige Menschen benehmen würden, wenn nicht der Spediteur im Hintergrund ständig Druck machen würde und Fehlverhalten voraussetzt. Die Fahrer befinden sich da in einer Zwickmühle zwischen wirtschaftlichen Interessen, Gesetzeslage und persönlichen Existenzsorgen. Elefantenrennen sind nur das Symptom einer fehlgeleiteten Entwicklung, wo Fahrer in die Enge getrieben werden. Grenzübertritte sind notwendig um den Job zu behalten. Wird dann der Führerschein entzogen folgt meistens postwendend die Kündigung vom Arbeitgeber. Der stellt einfach einen anderen ein und es geht munter weiter. Den Speditionen ist hier auf die Finger zu hauen, nicht den Fahrern.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 20. September 2008 17:11

Sehr gute Denkansätze - DH...


anonym
beantwortet von GummiEnte74 am 11. Januar 2009 13:44
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ihr seid die besten!!! ihr beschwärt euch über uns brummis und staus dann hab ich mal ne frage wo kommen zum teufel nochmal die ganzen staus und unfälle an sonn und feiertagen her wo kein truck auf der bahn ist, überlegt euch mal eine sache was währe wenn keiner der brummis mehr fahren würde aber auch garkeiner auch nicht lidl netto und wie sie alle heißen die die kleinen filialen beliefern ich wünsches es mir bzw uns brummi fahrern das wir endlich mal aufwachen und auch mal um unsere berechtigung kämpfen. es lebe der CONVOY und rubber duck (quack quack)


anonym
beantwortet von Tom1968 am 16. Mai 2009 17:48
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Biete jedem mal an einen Tag im Lkw mitzufahren dann werdet Ihr sehen wie oft wir Lkw Fahrer von Pkw Fahrern genötigt oder gefärdet werden.Ihr beschwert euch weil Ihr mal kurz vom Gas gehen müßt,wir stehen täglich im Stau weil die Pkw Fahrer rücksichtslos unterwegs sind und durch ihre Fahrweise den übrigen Verkehr zum bremsen nötigen.Zudem bezahlen wir mit dem Lkw für jeden Km Autobahn den wir fahren im gegensatz zum Pkw

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 16. Mai 2009 22:54

Ok - es gibt auch genug PKW-Fahrer, die den Verkehr gefährden - aber ich habe jedenfalls genausoviele gefährliche Manöver von LKWfahrern gesehen/miterlebt - bei den langen Fahrten von Stuttgart in Richtung Hamburg hält sich das ungefähr die Waage.

Und bitte - das Argument, dass LKW Fahrer für jeden Kilometer Autobahn bezahlen ist keines - das ist kein Freibrief, sorry....

Aber kannst Du mir als Fachmann bitte etwas erklären, was mir bgisher noch niemand verständlich machen konnte: Was bringt es einem LKW-Fahrer das Überholen eines anderen LKWs, der so gering langsamer fährt als er selber (der Überholvorgang daducrch auch eine gefühlte Ewigkeit dauert) - so dass der überholende LKW sich auch nicht schneller vom Überholten entfernt, er eigentlich auch hinter dem anderen hätte bleiben können. Und das habe ich leider sehr oft beobachten müssen - oft auch an Steigungen.

Kommentar von kallelong am 19. August 2009 23:32

Durch die unterschiedlichen Endgeschwindkgiekten (auch wenn es nur ein Paar KMH) kommt es bei einem Überholverbot dazu das sich eine ganze Kolonne von LKW aufstaut. Ist beispielsweise auf der A7 von Hamburg nach Hannover ab Soltau immer wieder wunderbar zu beobachten. Während der erste LKW vorne noch 82 KMH fährt, muss fährt der letzte in der Schlange gerade mal 71 KMH. Das liegt letztendlich an den unterschiedlichen Beschläunigungsstärken der LKW. Daher ist ein Überholen, auch wenn es länger dauert für den allgemeinen Verkehrsfluss wesentlich besser. Zumal endlose Karavanan von LKW auf der rechten Spur so nur noch mehr die Beschläunigungs- und Verzögerungsstreifen blockierren. Und vergessen darf man nicht. Selbst ein Paar KMH differenz machen über einen ganzen Fernfahrerarbeitstag verteilt doch einen gewaltigen Kilometerunterschied aus. Es ist nicht so das man "gemütlich" auf einem Ausflug ist und wenn es halt später wird, isses auch egal. Letztendlich gibt es hier Termine die eingehalten werden müssen und da kommt es auf jeden Kilometer an.


anonym
beantwortet von ollerMann am 8. November 2009 10:03
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Das Argument, dass der LKW im Gegensatz zum PKW Mautpflichtig ist, ist nur die halbe Wahrheit, da die Kosten an den Endverbraucher weiter gereicht werden...

Ich bin überzeugt, dass ein generelles LKW Überholverbot auf zweispurigen Autobahnen und Tempolimt von 130 kmh für weniger Staus und flüssigen Verkehr sorgen würden.


anonym
beantwortet von RubberDuck19 am 22. November 2009 11:45
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Ein generelles Überholverbot wäre zwar von nutzen für weniger Staus und vielleicht Unfälle. ABER. Nehmen wir doch mal die Unfallstatistik 2009. Fast Jeder LKW Unfall der am Tage passiert erfolgte durch Fehlverhalten von PKWs. Einscheren auf Autobahnen, zwischen schieben kurz vor der Ausfahrt etc etc etc. Dazu kommt wie es in diesem Beitrag bereits erwähnt wurde, dass viele Leute schlicht weg einfach Angst haben an einem LKW vorbei zu fahren. Ich finde jeder PKW Fahrer der meint ein LKW sei ein Verkehrshindernis sollte erstmal nachdenken was wäre wenn es diese nicht gäbe. Wir hätten keine Autos, kein Essen, kein Benzin, kein Dach über dem Kopf usw usw. Die gesamnte Wirtschaft würde binnen weniger Tage zerfallen würde man die LKWs von der Strasse holen. Was hier fehlt ist eine zusammen Arbeit mit LKW und PKW Fahrern. Meine Hypothese ist es, dass PKW Fahrer 14 Tage das Leben und das Fahren eines LKWs mit machen müssen bevor Sie selbst Auto fahren dürfen. Erst dann werden sehr viele verstehen was es heisst einen 18 Meter (oder länger) langen und 40 Tonnen (oder schwerer) schweren LKW zu fahren und zu beherrschen. Ich will hier keinen schön reden. Natürlich gibt es schwarze Schafe. Man liest es ja auch in den Medien, aber es ist ein geringer Prozentsatz derer die versuchen mit den alltäglichen Situationen klar zu kommen. Das fängt nicht nur an bei Termindruck oder vielleicht Arbeitsplatzgefährdung. Das fängt bei kleinigkeiten an. Nehmen wir mal ein Beispiel: Ich fahre Sonntag Nachts los. Nach etwa 10 Std mache ich meine erste große Pause. Um diese zu machen muss ich erstmal einen geeigneten Platz finden. Überfüllte Parkplätze oder teure Rasthöfe sind hier keine Ausnahme mehr und werden fast immer kritisiert. Heisst für mich suchen. habe ich einen gefunden muss ich was essen, Körperpflege betreiben, ausspannen und schlafen. Das alles MUSS ich aufgrund des Zeitdrucks innerhalb von 10 STD erledigt haben. Jetzt kommt aber der Knackpunkt. Das die ganze Woche hindurch und spätestens ab Mitte der Woche ist man fertig und man hat die ersten Aufmerksamkeitsverluste zu beklagen. Es unterlaufen Fehler die bei den meisten Menschen der Fall sind wenn Sie in Stress Situationen geraten. Da wir als Trucker immer solchen Situationen ausgesetzt sind (Wir müssen mehr machen als nur fahren) ist das kein Wunder wenn hier ein Fahrfehler unterläuft, der vielleicht unter mehreren Faktoren verhängnissvoll sein kann.

Kurz um LKW Überholverbot ist zwar OK. Man sollte es aber auf den Tag beschränken. 06:00 - 22:00 Uhr ist voll ausreichend.

Thema mehr als 2 Spuren: Das fahren auf der 3. bzw 4. Spur ist für LKW generell verboten.

Thema LKW Maut: Viele meinen das es Sinnvoll ist. Aber was bringt es. Ausser vielleicht mehr Geld für Vater Staat zur Strassenerhaltung wie man uns immer weiss machen will. Endeffekt sind wir kleinen Leute es doch die es bezahlen. Auf kurz oder lang wird es eh die Maut auch für PKW geben und dann ist das Verhältnis wieder hergestellt.

Thema Unfälle: Die meisten passieren in Engpässen oder bei Ein und Ausfahrten. Hier meist durch PKWs mit verursacht da die Einschätzung des Beschleunigungsverhaltens eines LKW falsch interpretiert wird. Es braucht seine Zeit bis ein LKW seine Geschwindigkeit erreicht hat oder diese wieder heruntergebremst hat. Das sind einige Meter. Die schlimmsten Unfälle ereignen sich auch meist in Baustellen. Man siehe hierzu die A1 zwischen Hamburg und Bremen. Hier ist auf mehreren Teilstücken generelles Überholverbot für alle Kraftfahrzeuge und ein versetzes fahren angeordnet. Dazu kommt das Tempo 60 gilt. Obwohl hier die LKW bereits 70 bis 80 fahren werden diese immer wieder von PKWs überholt und in Gefahr gebracht weil der linke Fahrstreifen nur 2 Meter breit ist. eine kurze schlenkbewegung wegen einer Spurrille und der PKW fliegt sonst wo hin. Das nur mal dazu und die A1 ist hier kein Einzelfall. So das solls von mir gewesen sein. Denkt mal drüber nach. Nicht wir sind an allem Schuld, in 80% der Fälle mit schwerem Schaden sind PKWs mit involviert. mfg

Ingo

Kommentar von RubberDuck19 am 22. November 2009 11:59

Hier nochmal ein kleines Video zum Thema PKW gegen LKW. Bremsverhalten im Vergleich (mit Reaktionszeit und direkter Vergleich.) Schauts euch an Ihr werdet überrascht sein.

http://www.youtube.com/watch?v=zWwK0eClp6Y&NR=1


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