Frage von LauraSchulte, 111

Warum bekommen Renter/innen so wenig Geld?

Hallo "gutefrage.net" Community, meine Frage bezieht sich auf die Rente der Rentner. Warum verdienen Rentner/innen so wenig? Sie haben doch ( im Normalfall), ihre Rentenbeiträge bezahlt. Warum müssen Renter/innen jeden Cent 1-2 mal umdrehen? Ab 2015 müssen Arbeitnehmer 18,7% Rentenbeitrag bezahlen. Hat jemand eine sinnvolle Antwort?

Antwort
von kevin1905, 108

Warum verdienen Rentner/innen so wenig?

Entgeltpunkte x aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor x Zu-/Abgabangsfaktor.

Sie haben doch ( im Normalfall), ihre Rentenbeiträge bezahlt

Die gesetzliche Rente

  • war nie
  • ist nicht
  • wird nie

dafür da sein den Lebenststandard eines Menschen zu erhalten.

Die Demographie arbeitet gegen die heute arbeitende Generation. 1,4 oder 1,6 Kinder im Schnitt passt einfach nicht also bleibt nur seitens des Gesetzgebers Leistung runter oder Beiträge rauf.

Wer im Alter seinen gewohnten Lebensstandarf aufrecht erhalten will bzw. vielleicht früher als mit 67 in den Dauerurlaub möchte, muss sich das leisten können. Leisten kann sich jemand das, der privat und/oder betrieblich vorgesorgt hat.

Zum Abschluss noch mal Otto Eckrentner.

Otto Eckrentner hat 45 Jahre gearbeitet und geht mit 67 Jahren in Rente. Er hat jedes Jahr genau im Durchschnitt aller Versicherten verdient (aktuell: 34.999,- € p.a.). Also erhält er für jedes Jahr 1 Entgeltpunkt gutgeschrieben. Wir gehen ferner davon aus, er habe immer im Westen, also den alten Bundesländern gearbeitet und geht in 2015 in Altersrentre. Daher stehen nun folgende Größen in o.g. Gleichung:

  • Entgeltpunkte --> 45 (45 Jahre x 1 EP)
  • aktueller Rentenwert --> 29,21 €
  • Rentenartfaktor --> 1
  • Zu-/Abgangsfakfor --> 1

Wir rechen  45 x 29,21 € x 1 x 1 = 1.314,45 € gesetzliche Altersrente pro Monat (brutto).

Während seinem Arbeitsleben hat er monatlich 2.916,- € Brutto verdient. Wird das Problem jetzt klar? Warum die DRV nur die Grundversorgung darstellt und einen Menschen NICHT von der Verantwortung befreit selbst seine finanzielle Zukunft zu gestalten.

Kommentar von ThorbenHailer ,

und einen Menschen NICHT von der Verantwortung befreit selbst seine finanzielle Zukunft zu gestalten.

Und wer kann sich das heute noch leisten, regelmäßig einen Betrag für die Zukunft zu sparen, wenn der Lohn schon in der Gegenwart nicht reicht? Warum ist denn wohl Deutschland weltweit der Staat mit der geringsten Geburtenrate? 

Kommentar von kevin1905 ,

Und wer kann sich das heute noch leisten, regelmäßig einen Betrag für die Zukunft zu sparen, wenn der Lohn schon in der Gegenwart nicht reicht?

JEDER kann 10,- € weglegen (1,8 Packungen Kippen im Monat). Und wer es nicht tut wird aus seiner Situation auch niemals heraus kommen.

Money-Management hat von der Grundidee nichts mit der Höhe der Beträge zu tun sondern erst einmal mit dem Plan der da hinter steckt sich selbst zu disziplinieren und mal gezielt einen Teil seines Einkommens wegzulegen, anzulegen, zu investieren.

Es gibt in meinem Kundenstamm einige Leute, die Hartz IV beziehen und das auch schon länger als ein paar Monate. Bei denen die noch jung genug sind zieht auch das Argument "die landen ohnehin in der Grundsicherung" nicht, da diese oft npch 30 Jahre und mehr bis zur Rente haben. In der Zeit kann eine Menge passieren.

Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Geldanlage.

Es steht jedem Menschen frei sich stets und unablässig fort- und weiterzubilden und seinen eigenen Martkwert zu steigern.

Warum ist denn wohl Deutschland weltweit der Staat mit der geringsten Geburtenrate?

Weil die Vereinbarkeit von Karriere und Familien immer noch stark verbesserungswürdig ist. Ein junger Mensch möchte sich eigentlich nicht zwischen diesen beiden Dingen entscheiden, muss es jedoch leider oft und am Ende des Tages würde ich für mich selbst wahrscheinlich auch die Karriere wählen (hier bin ich stark subjektiv, ich bin selbständig, finanziell unabhängig und geschieden ohne Kinder, drum will ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen).

Antwort
von turnmami, 76

Wer über viele Jahre ein normales Bruttogehalt bezogen hat, der hat nach 45 Jahren Beitragszahlung keine schlechte Rente. Die niedrigen Renten kommen meistens durch geringe Erwerbstätigkeit der Frauen, oder viele Jahre Selbststängigkeit zustande. Wer natürlich nur 10 bis 15 Jahre Beiträge zur RV leistet, der kann auf keine hohe Rente hoffen. Für die fehlenden Beiträge muss jeder selber vorsorgen. Bedenklich werden die Renten im Hinblick auf die jetzigen Niedriglöhener. Diese werden wirklich geringe Renten bekommen. Allerdings, wenn jemand z.b. 8000 Euro Bruttojahresgehalt hat, der kann doch auch nicht erwarten, dass ihm später 1500 Euro Rente zustehen. Wer jetzt mit nichtmal 700 Euro im Monat lebt, wird auch später von wenig leben müssen. Die gesetzl. RV ist keine Wohltätigkeitsversicherung, bei dem derjenige, der wenig einzahlt , viel ausbezahlt bekommt. Die RV hat eine klare Rechnung. Viele Beiträge, hohe Rent. Wenig Beiträge, niedrige Rente.

Kommentar von kevin1905 ,

Um das noch mal zu verdeutlichen nehme ich nochmal meinen Otto Eckrentner und lasse ihn diesmal nur 35 Jahre gearbeitet haben.

Jetzt hätte er eine Nettorente kaum über Sozialhilfeniveau.

Antwort
von Ursusmaritimus, 103

Die heutigen "Alt" Rentnerinnen haben sehr oft keine eigenen bzw. nur geringe Rentenbeiträge bezahlt und konnten sich diese bis etwa Mitte der 60er auch noch nach Eheschließung auszahlen lassen. So haben sie heute nur Witwenrentenansprüche an den verstorbenen Ehemann und ggf. ein paar Rentenjahre wegen ihrer Kinder.

Nur die Ex DDR Rentnerinnen waren in aller Regel in Lohn und Brot und haben darum recht ordentliche eigen Rentenansprüche erwirtschaftet. Unabhängig ob diese Arbeit nun sinnvoll war oder nicht.....

Wobei die überwiegende Anzahl der Rentner gute Renten hat, wenn man jedoch nicht viel eingezahlt, aber Schwarz, verdient hat.....


Antwort
von petrapetra64, 55

Es kommt halt immer drauf an, was und wie viel man während des Arbeitslebens verdient hat. Wer natürlich immer nur Mindestlohn bekommt, bei dem sieht die Rente nicht rosig aus, auch wenn derjenige immer gearbeitet hat.

Insbesondere Frauen, die länger nicht gearbeitet haben, müssen halt Abstriche machen.

Es ist halt so, dass immer mehr Arbeitnehmer immer mehr Rentner versorgen müssen. Daher ist das Geld in den Rentenkassen immer knapper.

Wer gut verdient hat, der bekommt auch gut Rente.

Antwort
von angy2001, 111

Es ist nicht generell so, dass alle Rentner wenig Rente bekommen. Das hängt sehr davon ab, wieviel sie in ihrem Leben in die Rentenversicherung einbezahlt haben (also wieviele Rentenpunkte sie gesammelt haben).

Antwort
von WosIsLos, 91

Das Problem ist, daß bei tariflichen Lohnerhöhungen wieder Arbeitnehmer "freigesetzt" werden, so daß sich die gesamte Lohnsumme in Deutschland nicht oder eben nicht wesentlich erhöht.

Das ganze noch in Relation zu steigenden Rentenbeziehern führt eben zu niedrigen Rentensteigerungen.

Aber 2016 wird alles besser.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Die würden auch ohne Lohnerhöhungen freigesetzt, da auch dies den Gewinn steigern würde. Ansonsten Thema verfehlt Sechs, setzen.

Antwort
von TreudoofeTomate, 92

Nicht jeder Rentner muss jeden Cent zweimal umdrehen. Nur diejenigen, die in ihrem Arbeitsleben zu wenig Rentenpunkte erwirtschaftet haben.

Kommentar von kevin1905 ,

Der überwiegende Teil der Rentner (mehr als 60%) hat weniger als 900,- € monatlich zum Leben. Vor allem Frauen sind davon betroffen.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Witwenrente oder durch persönliche Tätigkeit erwirtschaftete Ansprüche? Witwenrente ist de facto ein Geschenk an Familien......

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Ja, und? Wie gesagt, warum sollen sie mehr bekommen als andere Frauen, die ihr Leben lang Vollzeit gearbeitet haben? Das ist eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit. Und 900 EUR sind immer noch mehr als Grundsicherung.

Antwort
von WotansAuge, 82

Ich finde dass die eher erstaunlich viel bekommen. Spätere Generationen werden fast gar keine staatliche Rente bekommen. 

Außerdem waren es die jetzigen Rentner die Deutschland vor die Wand gefahren haben, kaum Kinder bekommen haben und ständig nach neuen Gastarbeitern geschrienen haben, bzw. die Parteien gewählt, die sich für immer mehr Zuwanderung nach Deutschland eingesetzt haben. 

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Die Zuwanderung war ein Gewinn für D, es kamen Erwachsene arbeitsfähige Menschen. Das heißt die zwanzig Jahre Investition bis zur gesellschaftlichen Gewinnabschöpfung entfielen.......

Kommentar von WotansAuge ,

Wenn 100 Leute zusammen ein monatliches Einkommen von z.B. 300.000€ haben, dann beträgt das durchschnittliche Einkommen 3000€ monatlich. Jetzt kommen 50 Leute dazu mit einem monatlichen Gesamteinkommen von 50.000€. Nun beträgt das durchschnittliche Einkommen des Volkes 350.000/150 = 2333€ monatlich. Ist das Volk nun durch die Zuwanderung reicher oder ärmer geworden ;-? Stehen jetzt mehr Hallenbäder oder Parkanlagen oder Straßen oder ... pro Person zur Verfügung als vorher? Kürzere Arbeitszeiten, eher in Rente, mehr Urlaub, mehr Kinder, bessere Ausbildung ..?

Ein Volk wird "reicher", wenn das durchschnittliche Einkommen steigt, und nicht wenn die Summe der Einkommen steigt. Aus der Summe der Einkommen lässt sich lediglich mehr Kapitaleinkommen abschöpfen. D.h. einige wenige Superreiche sind tatsächlich durch die Zuwanderung reicher geworden. Da diese die Politik der hier wählbaren Parteien bestimmen, stehen auch (fast) nur Parteien zur Wahl, die sich für mehr Zuwanderung einsetzen. Um Verwirrung unter dem Volk zu stiften, werden die linken Parteien, d.h. die Parteien die sich für mehr ARBEITSEINKOMMEN einsetzen, als Rechtsradikale bezeichnet.

Jetzt verstanden?

Kommentar von TerhorstAgentur ,

Deutschland wurde nach dem 2. Weltkrieg aus dem Nichts wieder aufgebaut und ist heute das reichste und finanzsicherste Land in der EU. Das auf dem weg nicht alles glatt läuft ist logisch.... Was Du hier so verächtlich von dir gibst ist ein Schlag ins Gesicht derer die hart dafür gearbeitet haben. Wenn Du meinst das es woanders besser ist, dann wandere doch aus. Auch das solch ein Weg.Für jeden deutschen offen steht ist nicht selbstverständlich..... Hier wird dich mit deiner Einstellung jedenfalls niemand vermissen

Kommentar von WotansAuge ,

Deutschland wurde nach dem 2. Weltkrieg aus dem Nichts wieder aufgebaut

Weil die deutschen Ingenieure Weltspitze waren und die Naturwissenschaftler mit zur Weltspitze gehörten. Dieses Potential hat Deutschland fast vollständig verzockt - könnte aber wieder aufgebaut werden.

und ist heute das reichste und finanzsicherste Land in der EU.

Deutschland hat WELTWEIT die geringste Geburtenrate, und dabei gehen die vielen Neudeutschen sogar noch positiv in die Gesamtstatistik ein. In der deutschen Gesellschaft ist es für immer weniger Menschen möglich eigene Kinder aufzuziehen. Macht dich das nicht mal etwas nachdenklich, WAS da so GEWALTIG schief läuft?

Das auf dem weg nicht alles glatt läuft ist logisch....

Es läuft prinzipiell falsch. Die Banken müssen verstaatlicht werden. Auf jedes Geld was ins Ausland geht gehört eine Steuer, wenn es ins Nicht-EU-Ausland geht ungefähr in Höhe der Umsatzsteuer. Das würde die Globalisierung einbremsen und die Finanzströme verringern. Der Staat muss sich mehr als Unternehmer engagieren. Er muss eine Behörde einrichten die Erfindungs- und Geschäftsideen auf deren Realisierbarkeit prüft. Gegebenenfalls muss der Staat die Idee in Eigenregie realisieren. Das spart die Kapitalrendite und verhindert den Abfluss von Know-How und Kapital was zuvor in der Region ERARBEITET worden ist.

Was Du hier so verächtlich von dir gibst ist ein Schlag ins Gesicht derer die hart dafür gearbeitet haben.

Fehler müssen als solche erkannt und benannt werden.

Wenn Du meinst das es woanders besser ist, dann wandere doch aus.

Ich flüchte nicht vor den Problemen, sondern löse sie oder helfe zumindest die Probleme zu lösen - und es sind RIESIGE Probleme vor denen Deutschland steht.

Auch das solch ein Weg.Für jeden deutschen offen steht ist nicht selbstverständlich..... Hier wird dich mit deiner Einstellung jedenfalls niemand vermissen

Wenn du ein Niemand bist, stimme ich dir zu ;-) Ansonsten solltest du dich mal etwas vorsichtiger äußern. Ich werde hier in Deutschland von vielen Menschen geliebt und geschätzt. Kannst du das auch von dir behaupten? Ich habe schon viel dazu beigetragen, dass dieser Staat bisher noch nicht ganz vor die Hunde gegangen ist. Kannst du das auch von dir behaupten?

Kommentar von sarahj ,

"ein Schlag ins Gesicht derer die hart dafür gearbeitet haben"

Es war auch ihre verdammte Pflicht, der Kriegsgeneration, sie wieder aufzubauen, haben sie nicht den Karren vorher in den Graben gefahren?

Oder wer hat D vorher von einer weltweit führenden Nationen in Wissenschaft, Kultur und Forschung mehrheitlich in eine Barbarei gewählt, der nichts besseres einfiel als die klügsten Köpfe zu ermorden, zu vertreiben und alles kaputt zu schießen?

Und allzu viele haben von Anfang an verzückt "heil" gerufen.

Das war doch die Generation Filbinger!

Der Vorwurf geht natürlich nicht die Nachkriegsgenerationen, und das Problem Kriegsgeneration erledigt sich inzwischen rein biologisch.

Aber auch die Nachkriegsgenerationen haben gewaltige Fehler gemacht, die heute kaum mehr korrigierbar sind. Die EU krankt vorne und hinten, und wurde gestrickt wie eine Zwangshochzeit, ohne vorher einen Ehevertrag zu schließen.

Die Integrationsprobleme hätten wir nicht, hätten nicht Kuschelliberale aus allen Parteien über lange Zeit ihren naiven Multikulti-Vorstellungen freien Lauf gelassen, und gleichzeitig sämtliche Werte an internationale Konzerne verscherbelt. Schröder als Gazprom V-Mann. Kohl der DDR für westliche Konzerne und das schnelle Geld platt machte, wo jetzt weite Regionen bestenfalls als deindustrialisierte Naturschutzgebiete dienen können.

Merkel und Gabriel gehören allerdings mit zu den lausigsten Vertretern ihrer Spezies der letzen 70 Jahre. Die aktuellen ad-hoq Entscheidungen werden uns noch für Jahrzehnte Probleme bereiten. Und mit TTIP werden die letzten Barrieren fallen, alles privatisiert und der Steuerzahler zur Alimentation amerikanischer Juristen verdammt.

Aber die beiden werden dann längst in ihren Ohrensesseln sitzen, noch dickere Renten erhalten und hohle Memoiren schreiben.

Nun ja, spätere Generationen werden vermutlich auf uns auch sauer sein. Aber ich werde ihnen wenigstens nicht auf der Tasche liegen, denn eine Rente wird's für mich nicht geben.

Antwort
von Furzer, 89

Falls jemand öfters arbeitslos oder krank war, wird er auch nicht so viel Geld in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Zudem ist die Rente ja nicht gleich hoch ab 65 Jahren, wie in den Arbeitsjahren zuvor.

Antwort
von ShadowHow, 89

Weil niemand (außer den Rentnern) einen Vorteil davon hat, wenn die Renten hoch sind.

Kommentar von Elfi96 ,

Leider wahr!

Kommentar von amdros ,

Oha..das ist mal eine grandiose Logik!! Beifall klatsche..

Kommentar von ShadowHow ,

Danke, vielen Dank.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

@ShadowHow

Ich empfehle dir das sozialverträgliche Frühableben......

Kommentar von ShadowHow ,

Bevor die Lage hier eskaliert: Nein, ich finde es nicht gut, dass Rentner viel zu wenig Geld bekommen und so etwa noch Flaschen sammeln müssen, obwohl sie schon ihr ganzes Leben lang geschuftet haben. Das finde ich nicht fair. Aber der Fragesteller wollte nicht wissen, ob Rentner/innen so wenig Geld bekommen sollen, sondern wieso sie so wenig bekommen. Und wir leben nun einmal in einem Land, indem sich niemand darum schert, ob Leute nach ihrer Arbeitszeit die letzten Jahre ihres Lebens genießen können oder nicht, da die Wirtschaft in diesen Menschen keinen Nutzen mehr sieht. Das muss man nicht gut finden, trotzdem gibt es diese Situation.

Kommentar von kevin1905 ,

Und wir leben nun einmal in einem Land, indem sich niemand darum schert, ob Leute nach ihrer Arbeitszeit die letzten Jahre ihres Lebens genießen können oder nicht, da die Wirtschaft in diesen Menschen keinen Nutzen mehr sieht.

Falsche Kausalität.

Die Verantwortung für die Alterssicherung trägt in erster Linie mal der Mensch selber. Es gibt dutzende Wege und Strategien auch mit wenig Geld monatlich bei entsprechender Laufzeit sich eine vernünftige Vorsorge aufzubauen.

Das ist NICHT Aufgabe der Allgemeinheit.

Und ein Mensch der gewisse Arbeiten geistig oder körperlich nicht mehr ausüben kann ist natürlich dann auch nicht mehr für die Wirtschaft interessant. Ein Arbeitnehmer muss einem Unternehmen mehr bringen als er kostet ansonsten ist er Platzverschwendung. Ein Unternehmen, dass nicht gewinnbringend arbeitet verschwindet früher oder später in der Insolvenz.

Kommentar von ShadowHow ,

Das ist NICHT Aufgabe der Allgemeinheit.

Habe ich je etwas anderes behauptet?

Kommentar von kevin1905 ,

Nicht direkt aber es klang ein bisschen so. =)

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