Vorausfahrender provoziert Auffahrunfall, wie beweise ich meine Unschuld?

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10 Antworten

Gut, es gibt keinen Zeugen, es gibt nur aussage gegen Aussage. aberw as ich denke: welche stichhaltige Begründung hat der nette Mensch,d ass er direkt nach Einscheren in die Eisen gehen muss?

Was für ein A* (sorry, aber ist doch echt wahr).

Ich würde mich schon mal bei Versicherung  melden.. dort kurz beschreiben was war und dass Du das so auch zu Protokoll gabst. Und ehrlich- ich würd auch mit nem Anwalt sprechen. das kostet zwar, aber dann hast Du schon mal Beratung und ggf. auch Unterstützung.

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Ich finde dicht auffahren und drängeln einfach unmöglich es ist allgegenwärtig und tägliches Phänomen. Auffahrt Unfall ist nicht immer die Schuld von dem der hinten drauf fährt, das ist ein Irrglaube. Ich würde aber sagen das es ohne Zeugen schwierig wird ausser er ist ein bekannter Räder (oft geblitzt usw) vielleicht würde das etwas bringen vor Gericht. Ein Anwalt wäre teuer ausser du hast ne Versicherung für so etwas.

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Oh das ist echt übel. Was für Menschen es doch gibt ... da kann man erst mal von Glück reden dass keiner ernsthaft verletzt wurde.

Das zu beweisen wird hald leider schwierig. Wichtig ist dass du deine Version der Geschichte so detailliert wie möglich schilderst und genau bei den Tatsachen bleibst. Du kannst ihn auch anzeigen. Schon alleine für das Drängeln muss er zur Rechenschaft gezogen werden. Dann fürs überholen innerorts mit Schneiden, damit hat er nicht nur euch beide sondern auch eventuell Fußgänger gefährdet. Grundlos bremsen ist meines Wissens nach auch nicht erlaubt.

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Auf jeden Fall brauchst Du einen Anwalt, wenn Du aber keine Zeugen hast, dann steht am Ende Aussage gegen Aussage und möglicher Weise bekommt jeder eine Teilschuld.

Für die Zukunft könnte eine Crashcam helfen - diese zeichnen nur etwa 30 Sekunden vor dem Crash auf und werden von einigen Gerichten als Beweismittel zugelassen.

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Wenn es nicht direkt Zeugen gab, die das beobachtet und der Polizei mitgeteilt haben, dann musst Du Zeugen suchen...

Durch eine Zeitungsannonce im Käseblatt des Ortes und durch Zettel in der Straße wo das passiert ist.

Meldet sich keiner, sieht es düster aus.

Wieviel Zeit verging zwischen dem überholen und schneiden + der Vollbremsung? 
Da der Hintermann stets den Sicherheitsabstand herstellen muss, hilft es Dir also nur, wenn beides unmittelbar aufeinander folgte und Du so keine Chance hättest den Abstand anzupassen.


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Kommentar von Metallise
15.04.2016, 09:29

Voll gut, auf die Idee mit der Annonce bin ich gar nicht gekommen. Das könnte ich versuchen.

Das geschah alles innerhalb kürzester Zeit. Ich hatte gar keine Chance, den Abstand wieder herzustellen.

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Was läuft bei dem verkehrt?

Von denen gibt's leider viel zu viele auf den Straßen. Eventuelle muss er was kompensieren? Ist frustriert? Wer weiß.

Meiner Meinung nach sollte es aus diesen Gründen auch einen Eignungstest geben. Nicht jeder ist dafür geschaffen ein Kraftfahrzeug zu führen. Persönlich, Charakterlich - nicht nur ob man's "kann". Du verstehst?... gibt's aber leider nicht.

Aber wie beweise ich denn, dass der den Unfall provoziert hat.

Gut sind hier natürlich immer Zeugen. Allerdings ist eine Zeugenaussage noch lange nicht so hoch gewichtet wie man denkt. Aber du hast ja ohnehin keine. Von daher...

Er hat die ganze Zeit den Unschuldigen gespielt und mich blöd dastehen lassen.

Ich fühle gerade richtig mit dir. Am liebsten würde man da.... argh... schon wieder Puls...tief durchatmen.

Anwalt?

Mein erster Impuls: zu 100 % ja!

Hab grad mal das gefunden: https://www.allianz.de/auto/ratgeber/provozierten-unfall-erkennen/ Habs mir mal durchgelesen....Aber letztendlich wird da auch nur ein Anwalt helfen... schätze ich.

Deine Situation ist echt mies. Hatte ich aber auch schon oft. Also es kam nicht zum Unfall - aber Provokation war da. Ist echt unterste Schublade..... Da fällt mir auch echt nichts mehr zu ein.

Lg

HelpfulMasked

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Kommentar von Metallise
15.04.2016, 09:31

Vielen Dank. Ich kann das Ganze auch immer noch nicht richtig glauben. Ich denke, ich gehe heute direkt auf die Suche nach nem Anwalt. Und meine Versicherung rufe ich dazu auch mal an.

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Kommentar von SiViHa72
15.04.2016, 09:39

"Ist echt unterste Schublade."

Oh ja. Manchen ist scheinbar auch gar nicht klar, was sie da an Risiko basteln.

Mein Dad (ich bin jetzt 44) hat so was auch immer gerne gemacht.. gruseligerweise auch bei Motorradfahren.

ich hätt immer k* können, wenn er das dann erzählte.

Und dann hat er es wieder gemacht.. und der Fahrer ist bis auf den Hof hinterher, die Sozia stieg ab, nahm den Helm ab und sagte "was bist Du für ein gemeingefährlicher A*, ich könnt Dir die Fr. polieren".

Das war nämlich ich, die Tochter.

Seitdem lässt er es.

(Wir sind einfach nur auf der Bundesstrasse gemütlich an ihm vorbeigechoppert, weil er nur knappe 60 fuhr)

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eine vollbremsung ohne erkennbaren grund oder gefahren situation ist nicht rechtens... du solltest das ganze auch so schildern und eventuell eine anzeigen wegen nötigung und falls du dich verletzt hast wegen körperverletzung was du auf JEDEN FALL tuen solltest dir einen anwalt holen!

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Auf jeden Fall würde ich da einen Anwalt konsultieren.

So eine Sache ist der Grund, weswegen ich für die "Legalisierung" von Dash-cams wäre.

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Kommentar von Metallise
15.04.2016, 09:24

Okay, vermutlich hilft nur ein Anwalt. Bekomme ich die Anwaltskosten dann zurück, wenn ich den Prozess gewinne?

Ja, Dash-Cams fände ich auch sinnvoll. Leider passieren solchje oder ähnliche Sachen ja immer wieder und man hat nichts, um dagegen vorzugehen.

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Wenn du keine Zeugen und keine Dashcam hast, wirds schwierig.

ABER: Er muss glaubhaft versichern können, dass es einen guten Grund gibt, warum er urplötzlich auf die Bremse gestiegen ist. Wenn da kein Fussgängerstreifen oder so was war, dann hast du einigermassen intakte Chancen. Am besten sofort der Versicherung melden und dort bei den Spezialisten Rat holen.

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Kommentar von HelpfulMasked
15.04.2016, 09:26

eine Dashcam ist vor Gericht ohnehin nicht als Beweismittel anerkannt.

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DU brauchst jetzt dringend einen Anwalt für Verkehrsrecht.

Schildere ihm die Situation bitte sachlich und am besten schreib es Dir JETZT auf.
* somit vergisst Du auch kleinste Details nicht!

Die Beweislage ist jetzt natürlich blöd und ich denke mal, dass Du im Unfallbogen auf der Position 1 stehst und somit der Schuldige bist.

Mir ist vor vielen Jahren mal etwas ähnliches passiert und ich habe mich in erster Instanz nicht einschüchtern lassen und somit bin ich bei der Verkündung des Urteils ( ich wurde schuldig gesprochen ) in Berufung gegangen und habe in zweiter Instanz gewonnen mit 100% Freispruch :-)

Dir viel Glück

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