Urlaubsgeld nach Kündigung in der Probezeit?

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6 Antworten

Dir steht entsprechend der vertraglichen Vereinbarung (leider) kein anteiliges Urlaubsgeld zu.

Nach dem Zitat aus der Vereinbarung entfällt der Anspruch, wenn das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt wurde:

[...] so ist das Urlaubsgeld in voller Höhe zurückzuzahlen. Das gleiche gilt,
wenn das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt wird.

Das ist bei Dir (durch den Arbeitgeber) geschehen: er hat das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt.

Dass das Arbeitsverhältnis beim Ausscheiden 6 Monate - und damit bis zum Ende der Probezeit - bestanden hat, ist für diese Regelung nicht relevant!

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Im Vertrag steht doch das zurückzuzahlen ist wenn Kündigung während der Probezeit erfolgt!

Du zitierst es doch selbst.

Ich würde mit dem AG reden, darauf hinweisen, das das AV 6 Monate bestanden hat und auf Kulanz hoffen.

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Kommentar von TheSystemfehler
29.05.2016, 12:40

Ja, aber dieser Abschnitt bezieht sich meiner Meinung nach auf schon ausgezahltes Geld.

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Wurde gekündigt, nehme jetzt noch meinen Resturlaub und bin dann bis Ende nächsten Monats freigestellt, somit ergibt sich das halbe Jahr Beschäftigung.

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Kommentar von Maximilian112
29.05.2016, 12:32

Ist es denn möglich unter den Antworten zu kommentieren!

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Dir ist aber schon bewusst, dass eine Probezeit maximal 4 Monate geht? Demnach wärst du also schon längst aus der Probezeit heraus und nahezu unkündbar.

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Kommentar von Familiengerd
29.05.2016, 13:11

Dir ist aber schon bewusst, dass eine Probezeit maximal 4 Monate geht?

Das ist (in Deutschland) falsch, wenn es um ein Arbeitsverhältnis geht; es trifft aber auf ein Ausbildungsverhältnis zu.

Bei einem Arbeitsverhältnis ist weder eine Probezeit vorgeschrieben, noch ist die Probezeit durch Gesetz zeitlich begrenzt. Lediglich die mit einer Probezeit verbundenen rechtlichen Konsequenzen (Kündigungsmöglichkeit ohne Begründung mit verkürzter Frist) ist auf 6 Monate beschränkt; unabhängig vom Bestehen einer Probezeit ist in den ersten 6 Monaten auch das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar (sofern es wegen der Größe des Betriebs überhaupt grundsätzlich anwendbar) - abgesehen von einem "Basis"-Kündigungsschutz.

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Verträglich vereinbart sind 6 Monate, somit ist das alles um Rahmen.

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Kommentar von Paejexa
29.05.2016, 12:26

Dann schau mal im Berufsbildungsgesetz (BBiG) nach Paragraph 20, der besagt:

Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

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>habe aber vom 1.1.2016-30.06.2016 dort gearbeitet, <

Wie kannst du bis zum 30.6.16 gearbeitet haben,wenn wir erst Mai haben?

Es gibt keine Probezeitt von 6 Monaten.

Wenn du 6 Monate dort gearbeitet hast,steht dir für dieseTage auch Urlaubsgeld zu

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Kommentar von TheSystemfehler
29.05.2016, 12:32

Es ist aber nunmal so im Vertrag festgelegt

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Kommentar von Maximilian112
29.05.2016, 12:39

Natürlich kann es eine Probezeit von 6 Monaten geben.

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Kommentar von Familiengerd
29.05.2016, 13:14

Es gibt keine Probezeit von 6 Monaten.

Für Deutschland gilt: im Ausbildungsverhältnis zwar nicht, aber selbstverständlich im Arbeitsverhältnis!

Wie kommst Du darauf??

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