Frage von sierone779988, 86

Strafanzeige wegen Betrug arge?

Hallo,

ich habe für 6monate Leistungen zu unrecht bezogen. Das Geld habe ich bereits zurückgezahlt. Der Fehler lag beim Jobcenter. Diese haben internen Sachbearbeiter Wechsel gehabt und mein Fall war abgeschlossen. Ich habe mich gemeldet das ich Zuviel Leistungen bezogen habe, dann habe ich eine Überzahlung erhalten und diese schon zurückgezahlt. Nun bin als Beschuldigter vorgeladen auf Verdacht des Betruges bzw. Ordnungswidrigkeit.Was soll ich tun? Ich habe nie mit der Polizei zu tun und bin nicht vorbestraft.

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Antwort
von Elfi96, 52

Nehme dir zur Not einen Anwalt und hole dir vorab einen Beratungshilfeschein vom Amt.

Da du das JC selbst auf deren Irrtum hingewisen hast und die Überzahlung schon zurückgezahlt hast, wirst du dir nichts vorwerfen lassen können. LG

Antwort
von AnglerAut, 60

Gehe hin und kläre den Sachverhalt auf. Wenn alles so ist, wie du geschrieben hast, dann ist da nichts dran und nach dem Termin wird nichts weiteres folgen.

Antwort
von Peterwefer, 42

Ich würde der Vorladung mit sämtlichen Belegen, die besagen, was gewesen ist, folgen und es den Zuständigen sachlich, konstruktiv, freundlich, fair erklären. Und sollte einer von denen unfreundlich werden, diskret aber entschieden um einen anderen Ton bitten. Ich selbst war auch schon in der Situation. Passiert ist mir - Gott sei es gedankt - nichts.

Antwort
von oxygenium, 32

wie kann man denn Leistungen zu unrecht beziehen,wenn das Jobcenter diese Leistungen auch noch 6 Monate an den Kunden erwidert?

Du hast wahrscheinlich auch gedacht es ist in Ordnung so?

Und so erzählst du das auch dem Vollstrecker.

Für mich ist hier die ARGE der Traumtänzer gewesen und nicht du.

Antwort
von LeCux, 36

Wenn alles klar ist, es nur im die 6 Monate ging und alles zurück bezahlt ist, dann hin, klaren und fertig.

Antwort
von aloiskredo, 33

Hast du vorsätzlich Leistungen erschlichen, bspw durch Einreichen falscher Dokumente oder Angabe falscher Tatsachen?

Antwort
von Paule13579, 33

Hole dir beim Gericht einen Beratungsgutschein kostest 5 Euro und gehe damit zu einen Anwalt für Sozialrecht.

Antwort
von soissesPDF, 18

Betrug setzte eine Absicht voraus, einem Dritten einen Vermögensschaden zuzügen.
Da das nicht vorliegt, war es das.

Zudem hast Du das Geld zurückgezahlt, würde sich tätige Reue nennen, auch damit ist der Fall gelaufen.

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