Sollte das Mindestgehalt für eine 40-Stunden-Woche bei 1500 bis 2000 Euro netto liegen?

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11 Antworten

Das Mindestgehalt liegt ja fast in deinem genannten (unteren) Bereich. Rechne mal mit dem Mindestlohn (der ja bald erhöht wird).

Große Sprünge sind bei 1500 brutto aber auch nicht drin.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:35

Stimmt wohl.

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Nun wer meint zuwenig zu kriegen, der kann sich Fortbilden, den Arbeitgeber wechseln oder sich selbstständig machen, dann sieht er was er wirklich wert ist. Das mag für einige eine positive Veränderung sein, für andere eine negative.

Gehälter sind auch erstmal nicht Netto, sondern Brutto. Den Arbeitgeber interessiert es nicht was du für Abgaben aufgrund deiner Lebenssituation bezahlen musst. Die Differenz zwischen Brutto und Netto sind nun mal teil deiner Ausgaben, auch wenn sie Zwangsweise erfolgen.

Was hat der Betrag weiter mit gut gehen zutun. Ich verdiene Netto keine 2000 Euro, zahl für meine Wohnung warm 700 Euro und kann davon sehr gut leben, etwas bei Seite packen etc pp.

Ob es einen gut geht ist wohl eher davon abhängig, ob man sich bei der Arbeit gebraucht fühlt usw. Natürlich sollte das Geld ausreichend sein für ein Dach übern Kopf, Futter, Kleidung usw. Generell geben wir aber relativ viel für unnötigen Mist aus. Sei es Zigaretten, jede 1-2 Jahre das neuste Smartphone etc pp.

Letztlich sind die besten Sachen im Leben Ereignisse die man mit anderen Menschen teilt und die sind meist nicht groß teuer.

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Das o.g. ist kein niedriges Gehalt. Sondern ein ganz normales. Und davon kann man sich alles leisten ( Urlaub, Auto, Wohnung) und auch mal "was gönnen"

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:54

Stimmt - 1500 bis 2000 Euro sind nicht wenig.

Es gibt auch Leute, die weniger als das für eine 40-Stunden-Woche bekommen... Finde ich aber nicht unbedingt gut...

Denn es gibt ja auch Leute, die viel zu viel Geld bekommen... Manager, Ärzte, Politiker... Fußball-Spieler... die bekommen oft gigantische Summen zustande... aber nicht unbedingt fair...

Daher bin ich für die Senkung von übertrieben hohen Gehältern... auf ein festgesetztes und verständliches (Preis-Leistungsverhältnis) Maximalgehalt... und den Mindestlohn kann man anheben... damit sich eben wirklich auch mal jeder etwas gönnen kann...

Wie viel bekommst du?

Kommt auch etwas auf die Umgebung an... Kann man den Job dort behalten? Wie teuer sind Mietwohnungen dort? Ist eine günstige Mietwohnung frei? Einen Gebrauchtwagen kann man sich bestimmt schnell auch mal leisten... Urlaub auch... aber es dauert eben alles etwas länger... 

Das Gehalt ist schon ok - aber nicht wenn man es mit einigen übertrieben hoch ausfallenden Gehältern vergleicht, die einige bekommen... 

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so und jetzt komme ich ganz blöd mit dem Spruch den keiner mehr hören will:   Von nix - kommt nix

Man muss sich erst einmal die Frage stellen, was machst du beruflich? Wo wohnst du? Und dann könnte man deine Frage eventuell beantworten. Bei einer normalen Schulausbildung ist es nicht unnormal 1500€ zu verdienen. Und falls du dir mehr gönnen möchtest wie du verdienst, dann musst du halt noch einen 450€ Job annehmen. Völlig normal heutzutage.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 10:55

Verallgemeinere nicht... Ich hab nichts gegen den Spruch und kann ihn ruhig noch 3 - 4 mal hören... über diese Seite höre ich ihn außerdem eh nicht - sondern lese ihn nur. :3

Was machst du beruflich?

Ich bin z. B. gelernte Krankenschwester und Bürokauffrau... aber würde mich auch sehr gerne weiterbilden und kann es mir auch vorstellen in diversen anderen Berufen zu arbeiten... Wichtig wäre es mir aber, dass damit etwas global Gutes bewirkt/gefördert werden kann... sonst gefällt es mir dort nicht lange gut... und meine Vorgesetzten und Kollegen werden dann wohl auch nicht lange Freude an mir haben.

Wo wohnst du?

Ich wohne derzeit in Salzburg/Österreich. Würde aber auch in ein anderes Land ziehen... Allerdings möchte ich gerne etwas Gutes bewirken können und ich möchte auch nicht unbedingt in irgendein Slum in der dritten Welt ziehen... bin aber daran interessiert Projekte zu entwickeln und zu fördern, damit es vielleicht eines schönen Tages in der Zukunft keine Slums mehr geben wird... und alles fair und schön abläuft.

Jetzt kannst du meine Frage beantworten?

Es ist eine Meinungsfrage... Welches Mindestgehalt finden andere angemessen????? 

Welchen Beruf ich habe ist dabei nicht wichtig - ich meine es allgemein - was sollte jeder mindestens für eine 40-Stunden-Woche - egal in welchem Beruf - erhalten? Wo ich wohne ist auch nicht so wichtig - es könnte das Ziel sein, dass es irgendwann global so sein wird... aber zuerst einmal da, wo man es direkt beeinflussen kann...

Ich finde es gar nicht immer so leicht einen Nebenjob zu finden... Auch bei einer Festanstellung tue ich mir momentan leider schwer. Aber das führe ich auf unser schlechtes System - den Kapitalismus zurück... denn hier geht es nicht fair zu und eine Minderheit versucht sich auf Kosten einer Mehrheit auf schlechte Weise selbst immer mehr zu bereichern... Wenn ich dann in so einem Unternehme (und meist läuft es noch so ab) anfange, dann ecke ich schnell an, weil es mir wichtig ist, dass ich VERSTEHEN kann warum ich etwas machen soll... wie es mir aufgetragen wird.. wozu ist es gut? Ist es wirklich so notwendig und gut? Dadurch dass ich vieles hinterfrage, ecke ich schnell an... viele sind nicht offen für Gespräche... man möchte viel eher blinden Gehorsam... und es wird nicht zwischen gut und böse unterschieden... für bestehende Probleme werden selten friedliche und faire Lösungen gesucht... Ich fühle mich eigentlich immer wieder sehr unfair behandelt... Daher ist es für mich z. B. gar nicht leicht... obwohl es sehr leicht sein könnte... 

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Bevor wir uns Gedanken darüber machen wie hoch ein Mindestgehalt sein sollte ist es auch genauso wichtig darüber nachzudenken, wieviwl man bereit ist dafür zu leisten.

Unsere Gesellschaft funktioniert nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Nur das eine losgelöst von dem anderen zu betrachten macht keinen Sinn.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:34

Das stimmt schon... ist miteinander verbunden... 

Wie viel bekommt man wofür?

Ist die Leistung global gut? Ist das Qualität? Ist das fair?

Man könnte sich diverse Berufe ansehen... schauen, was dort täglich getan wird... und ob das Preis-Leistungsverhältnis auch angemessen ist... Jeder sollte auch in so gut wie jeden anderen Beruf wechseln können... sich umschulen lassen... etc.

z. B. habe ich davon gehört, dass es Fußball-Spieler geben soll, die 10 Millionen Euro im Monat bekommen? Stimmt das wirklich? Und auch das Gehalt von einigen Ärzten und Politikern finde ich etwas zu hoch... oder auch das von Managern... Maximal würde ich 10 000 Euro im Monat noch angemessen finden und dafür müsste die Person dann schon ordentlich was auf dem Kasten haben... sehr viel wissen und sehr viele Dinge gut können... ein enormer Gewinn für das globale Wohl weltweit darstellen... das müsste man auch sehr eindeutig so feststellen können... 

für Berufe, wo man wenig denken... wenig können und wissen muss... die auch eher leicht zu erlernen und zu machen sind, kann man hingegen auch weniger bekommen... finde ich...

Du schreibst darüber, wie man es nicht machen soll (was keinen Sinn macht) - könntest du auch gleich ein Beispiel schreiben, wie man es stattdessen machen soll? Es macht ja auch keinen Sinn nur zu sagen wie es offenbar nicht geht...

Wie viel Leistung ist für ein Maximalgehalt angemessen?

Wofür bekommt man 3000, 4000, 5000, 6000, 7000, 8000, 9000 oder sogar 10 0000 Euro im Monat???? Warum?

Und für welche Leistung bekommt man 1000, 1500 oder 2000 im Monat? Warum? 

Das muss ja nicht endgültig so sein und für immer so bleiben... Nur damit man sich mal darüber unterhält... kann ja noch weiterentwickelt werden... 

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Du hälst 2000 netto für ein niedriges Gehalt? Schau dich mal um! Willkommen im Leben..

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:50

Es gibt angeblich Fußball-Spieler, die 10 Millionen Euro im Monat bekommen... Es gibt auch Ärzte und Politiker und Manager, die absolut übertriebene Gehälter abstauben - jeden Monat...

Klar - kann es noch schlechter sein... aber es könnte auch immer noch besser sein... Es geht ja um Fairness...

Bei den einen müsste man das Gehalt deutlich senken und bei den anderen anheben...

2000 Euro sind viel Geld... aber für eine 40-Stunden-Woche wäre das doch ganz nett? Man könnte es aber auch weiter global vergleichen...

Es kommt darauf an, wie die Lebenserhaltungskosten sind... wie hoch ist die Miete? wie teuer sind die Lebensmittel? 

Könnte man alles feststellen und dann gute Gehälter schaffen...

Bevor man sich dafür einsetzt, dass die Kleinen ja nicht mehr bekommen - könnte man sich auch dafür einsetzen, dass die Großen nicht auf unfaire Weise immer noch reicher und reicher werden... 

Ich kenne die Realität - aber sie war schon mal schlimmer und man kann sich für Veränderung/Verbesserung einsetzen... Das haben offenbar auch schon immer Menschen gemacht, sonst wäre es heute noch wie im Mittelalter und es hätte sich niemals etwas zum Guten verändert.

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Kommentar von ApfelTea
26.07.2016, 13:00

Klar wäre das schön. Krankenschwestern bekommen für das was sie tun einen s*hei*. und das obwohl sie für Menschenleben verantwortlich sind..

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Ich weiß ja nicht, in welchem utopischen Gehirn-Nirvana du dich bewegst, aber aber ersetze dein Netto doch lieber mit dem Begriff BRUTTO! dann kommen wir der realität wohl um einiges näher.

Würde mich auch interessieren ob du mit deinen Mindestgeältern von Städten wie München/Berlin/Frankfurt sprichst oder eher von ländlicheren Gegenden? Da gibts nämlich große unterschiede, da die Lebensunterhaltskosten in der Stadt wesentlich höher sind als auf dem Land. Also kann man das kaum pauschalieren.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:46

Ich kenne die Realität - aber ich finde sie oft noch unfair/suboptimal und interessiere mich daher für Veränderung/Verbesserung... 

Die Realität war auch schon mal um ein gutes Stück schlimmer als sie heute ist und sie hat sich enorm verändert, weil es immer schon Menschen gab, die sich für die Veränderung/Verbesserung eingesetzt haben. 

Das was du schreibst, sind alles vorhandene Probleme - für die man Lösungen finden kann, wenn man sich näher dafür interessiert... darüber kann man sich ja unterhalten....

Da kann man vergleichen... analysieren und sich für mehr Fairness einsetzen... 

Ich habe keine Ahnung, wie das Mindestgehalt in Städten wie München/Berlin/Frankfurt ist... und wie es sich zu ländlichen Gegenden unterscheidet...  - ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass aufgrund des Kapitalismus vieles unfair abläuft... 

Lebenserhaltungskosten-Unterschiede von Stadt und Land... Das hängt bestimmt mit Angebot und Nachfrage zusammen... Am Land ist man sehr abgeschieden... man braucht ständig ein Auto um irgendwohin zu kommen... auch gibt es weniger Auswahl was Geschäfte und Freizeitgestaltung betrifft... Das spricht gegen das Land... für das Land spricht die Ruhe, die man dort finden kann... die frische Luft... usw... man könnte Umfragen darüber machen, was sich die Menschen wünschen... und sich dann nach diesen richten... daran arbeiten... 

In der Stadt sind meist die Mieten teurer... viele wollen in die Stadt... liegt wohl daran... man könnte aber mehr günstige kleine Mietwohnungen zustande kommen lassen... ich finde auch, dass man etwas gegen die unkontrollierte Fortpflanzung tun sollte... gegen die Überbevölkerung... Aufklärungsarbeit und sehr guten Zugang zu Verhütungsmitteln... dann gibt es vielleicht irgendwann mal weniger Menschen aber dafür höhere Qualität, was diese Menschen betrifft... Das würde ich sehr gut finden... für das Wohlbefinden aller Menschen. 

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Wir leben nicht in einer Traumwelt, in der genügend Geld und Wohnraum umsonst zur Verfügung stehen.

Man muss sich halt  auch selber um eine Schule und Ausbildung bemühen, dann klappts auch mit dem Rest!

Gegenfrage: wer sollte denn deinen Wunsch finanzieren?

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:15

Naja - es gibt bei uns genug Menschen die komplett überbezahlt sind, wenn man sich mal ansieht, was sie für ihr Geld täglich tun... Tun sie überhaupt etwas dafür?

Also wäre vermutlich ausreichend Geld vorhanden... Die Welt war schon viel schlimmer dran als heute und nur durch Menschen die sich für eine Veränderung zum Guten eingesetzt haben, konnte sie besser werden... Und es ist heute noch so wie es immer war... Leute, die gute Projekte fördern - sich für die gute Veränderung aktiv einsetzen, verändern die Welt auch wirklich und erschaffen eine bessere Wirklichkeit.

Es ist auch viel Wohnraum vorhanden, der nicht verwendet wird... Immer wieder sehe ich alte, leerstehende Häuser... diese könnte man leicht etwas renovieren und schon hätten ein paar Leute eine kleine Wohnschlafstelle für den Winter... Doch diese Häuser stehen eben leer herum - irgendjemandem gehören sie aber dieser jemand macht nichts damit... stellt sie nicht der Allgemeinheit zur Verfügung, obwohl es eh leer steht... Man müsste halt schon auch prüfen, ob das alte Haus nicht demnächst zusammenbricht... sonst hat man auch nicht mehr viel davon... Aber es gibt Platz und Wohnraum... Wenn man sich dann noch gegen die unkontrollierte Fortpflanzung und gegen die Überbevölkerung ausspricht und sich da für eine Veränderung einsetzt, dann ist LOCKER genug Platz für alle da... Ist doch eh dämlich Kinder in eine Welt zu setzen, wo kein Platz für sie ist... da kann es dann ja keinem mehr gut ergehen... weder Eltern noch Kindern... also wäre es blöd so etwas zu tun. Wenn man schon Kinder bekommt, sollten auch Eltern und Kinder Freude daran haben können... und das geht wohl nur in einer Welt mit gewisser Ordnung und einen Platz für alle.

Ich bemühe mich sowohl um Ausbildung als auch um einen Job... Aber in diesem System ist vieles leider sehr fremdbestimmt... es liegt oft nicht wirklich in der eigenen Hand... Stoffangaben von Prüfungen können ungenau sein und manchmal ist man auch der Willkür von Lehrkräften ausgesetzt... diese beurteilen oft nicht objektiv und wie kann man sich dann wehren? Genau so im Beruf - man kann da auch gemobbt und gehindert werden... alles auch systembedingt... weil das System der Kapitalismus böse und zukunftslos ist... 

Wenn faire Bedingungen vorhanden sind, dann liegt es wirklich in der eigenen Hand ob man etwas schafft oder nicht... 

Was tust du, wenn andere dich unfair beurteilen? Wie kannst du dich da wehren? Du machst etwas und es ist vereinbart, dass du dafür etwas erhälst - und dann wird aber gesagt, dass du es gar nicht wirklich gemacht hast... Eigentlich bräuchtest du dann eine Kamera-Überwachung, damit du beweisen kannst, was du getan hast... und selbst dann kann es noch sein, dass die Leute sagen, dass es falsch ist wie du es getan hast... obwohl nichts wirklich Schlimmes/Schlechtes/Böses daran gefunden werden kann... das ist der Fehler im System. Eigentlich sollte einfach immer alles, was getan wird gut sein... global gut... gut für das Gemeinwohl.. und selbst wenn Schlechtes passiert könnte man sich dafür interessieren, warum und wie es dazu gekommen ist und dann nach fairen friedlichen Lösungen für die Zukunft suchen... darüber reden.. und zuhören um zu verstehen... sich einig werden... anderen nicht aufzwingen, was sie zu tun haben, sondern sich nur wehren, wenn sie einem Unrecht tun wollen.. erklären, warum man etwas so nicht haben will.. 

Irgendwie so... jedenfalls sollten Gespräche geführt werden.. analysiert werden... und es sollte fair zugehen... 

Wer sollte meinen Wunsch finanzieren?

Meinen Wunsch auf eine leistungsgerechte Entlohnung, die sich wohl jeder andere Mensch auch wünscht? Ich bin gewillt mir meine Wünsche selbst zu erfüllen, sofern ich das kann... Fairplay will ich aber haben - denn sonst kann gar nichts klappen.. Jeder möchte doch fair behandelt werden... passiert dies nicht, braucht man sich über Gegenwehr nicht zu wundern... 

Stell dir vor, dass da zwei Versionen von dir selbst neben einander stehen. Die eine Version schlägt die andere und sagt nun: "Ich könnte dich weiter schlagen und auch umbringen - aber ich tu es nicht. Sag danke." Ist das ein Grund, weshalb man sich bedanken sollte? Die andere Person könnte ebenso zuschlagen... und wenn beide so ticken, bringen sie sich eben gegenseitig schnell um... Fair wäre es, wenn beide ihren Weg gehen und so leben wie sie wollen, ohne einander zu schaden... sie könnten freiwillig zusammen sein, wenn sie das wollen... und sonst gehen sie sich eben aus dem Weg. Anderen Menschen zu schaden ist aber böse... destruktiv... kaum ein Mensch wird gerne so behandelt... schätze ich... wenn ich so nicht behandelt werden will, sollte ich auch andere nicht so behandeln. Denkst du anders darüber?

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Wer gut ist verdient auch gut. Wer weniger verdient muss die Gründe hierfür bei sich selbst suchen.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 12:04

Nicht jeder kann überall hinkommen, wo er hin will... Manchmal fehlt es auch an Möglichkeiten...

Dann kommt noch hinzu, dass es in vielen Schulen und Arbeitsplätzen aufgrund der kapitalistischen Zustände nicht wirklich FAIR zugeht...

So kann man z. B. eine Prüfung auf vielfältige Weise negativ manipulieren... man kann ungenaue Stoffangaben machen - es kommt dann etwas, was gar nicht angekündigt wurde... nicht gelernt worden ist... oder man kann extrem große Stoffmengen geben, die in der zur Verfügung stehenden Zeit kaum zu bewältigen sind... man kann bei der mündlichen Prüfung auch willkürlich vorgehen und sich an Kleinigkeiten aufhängen, die besonders streng beurteilt werden ohne das die Schüler zuvor darauf aufmerksam gemacht/davor gewarnt worden sind... man kann auch sagen, dass jemand etwas gesagt hat, was er gar nicht wirklich so gesagt hat... man bräuchte beinahe eine Kamera-Überwachung bei manchen Prüfungen - damit man auch Beweise hat... Ich habe mich oft unfair behandelt gefühlt und es gebe einige Prüfungen die ich gerne anzweifeln würde... aber das klappt oft nicht so gut... Gespräche sind nicht immer gut möglich...

Nicht jeder der gut ist, verdient auch gut... eben Mangel an Möglichkeiten. Und nicht jeder der gut verdient, ist auch gut... es gibt Leute, die eigentlich gar nicht viel können/wissen und nur mit heißem Wasser kochen... aber ordentlich Geld abkassieren...

 Sicher liegt es auch an einem selber, wie sich die eigene Zukunft entwickelt... aber es können einem auch Steine in den Weg gelegt werden und es kann auch sein, dass etwas komplett fremdverschuldet ist... 

Erst wenn jemand die Möglichkeit hat etwas zu tun... die Bedingungen wirklich fair sind... es möglich ist Fragen zu stellen... nachzufragen und Gespräche zu führen... dann kann man immer mehr davon sprechen, dass die Gründe bei der Person selber liegen... Wollte er/sie nicht lernen? Warum denn nicht?

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Willkommen in der Realität.

Der Mindestlohn von 8,50 bei einem 168 Stundenmonat macht 1428 Brutto.

Da kommt man jedoch recht leicht drüber, aber bis 2000 Netto ist es ein recht weiter Weg, wobei auch erreichbar.

Schlimmer ist die unglaublich unglücklich machende Erwartungshaltung an das Leben. Mit 1500 Brutto kann man zwar keine großen Sprünge machen, aber man kommt super damit über die Runden, wenn man auf einen neuen 5er oder SLK, 180qm Villa und dergleichen verzichten kann.

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 11:26

Ich weiß nicht ob mir diese Realität willkommen ist... und sie müsste ja auch nicht so sein... und sie war auch schon mal um ein vielfaches schlimmer. Wenn man im Geschichte-Unterricht hin und wieder mal zugehört hat, weiß man das - sofern man Geschichte-Unterricht gehabt hat.... Aufgrund von Menschen, die sich für eine Veränderung eingesetzt haben, ist sie aber anders geworden.

Den Mindestlohn finde ich etwas zu mickrig - und zwar deshalb, weil ich davon gehört habe, dass es Fußball-Spieler geben soll, die monatlich 10 Millionen Euro abstauben... Kann das so stimmen? Ist ja völlig verrückt? Da gibt es extrem überbezahlte Leute und Leute die unnötigerweise am absoluten Minimum leben... Das könnte man leicht ausgleichen...indem man das Maximalgehalt senkt und den Mindestlohn hebt... - oder nicht?

Wie viel wäre für eine 40-Stunden-Woche auch für MICH in Ordnung? Was wäre für dich in Ordnung???? 

Eine Villa wird man sich mit 1500 Euro im Monat wohl niemals leisten können... das ist etwas für die Zukunft, wenn man um ein gutes Stück älter werden kann, als heutzutage möglich ist... Es braucht und will aber auch nicht jeder eine Villa - glaub ich zumindest... was auch gut so ist.

1500 Euro sind schon ok - das stimmt wohl... aber man muss sich auch umsehen, wie die Mietpreise aussehen... wie hoch fallen die Lebenserhaltungskosten aus? Ein Mensch will sich ja auch mal etwas von seinem Geld gönnen können und nicht immer am Limit sein...

Mein Problem liegt weiterhin darin, dass es eben Leute gibt, die viel zu viel Geld haben und man nicht sagen kann, dass dieses fair und hart selbstständig erarbeitet worden ist... das hat man aufgrund des Kapitalismus - der ja durch Ausbeutung funktioniert... das hat man, weil man das Glück hat in einem Land der 1. Welt geboren worden zu sein...  aber es ist eben nicht fair erarbeitet... weil es meist noch gar keine fairen Bedingungen bei uns gibt...  das kommt vielleicht in der Zukunft mal zustande... ist aber jetzt noch nicht komplett da... Ich habe mich nicht immer und überall fair behandelt gefühlt... ich hatte nicht den Eindruck, dass es zu 100 % in meiner Hand liegt, wo ich im Leben hinkomme... 

Ich finde, dass man viel mehr bei den Reichen schauen müsste  - diese könnten mit ihren Geldsummen nämlich ordentlich was in der Welt in Gang bringen... die könnten vieles verändern... viele gute Projekte fördern... den Systemumschwung bewirken/einleiten... 

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wie kann es einem sonst wirklich gut gehen?

Indem man in seine Bildung und Ausbildung investiert.

Nettogehalt sagt übrigens rein gar nichts aus. Nur mit Brutto kann man vernünftig vergleichen. 

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Kommentar von DBKai
26.07.2016, 12:10

Sofern man Geld übrig hat, kann man in Bildung und Ausbildung investieren. Hat auch nicht jeder.

Und noch nicht alle Bildungsangebote sind wirklich fair... nicht überall kann man Fragen stellen... Gespräche führen... und unfaire Prüfungen anzweifeln... selbst wenn man also willig ist, dazu zu lernen und sich weiter zu entwickeln, kann man also gegen eine Wand fahren. Im schlimmsten Fall...  

Wie kann eine 100 % faire Prüfung garantiert werden?

Wenn es noch nicht optimal ist, könnte man zumindest an mehr Fairness für die Zukunft arbeiten.... Feedback sollte willkommen sein?

Ich hätte 1500 - 2000 Euro gerne netto zur Verfügung für eine 40-Stunden-Woche... da es so viele Leute gibt, die auch 40-Stunden arbeiten aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr verdienen -was mir nicht immer verständlich ist, weil ich nicht immer den Eindruck habe, dass diese Leute mehr können und wissen als ich, finde ich das auch ok so... von einigen übertrieben hohen Gehältern könnte man etwas abzwicken und damit die Niedriglöhne heben...?

Wieso kann man nur mit Brutto vernünftig vergleichen????

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