Selbstständig als Dienstleistungen Arbeit aller Art-Existensgründung?

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5 Antworten

Du solltest Dich ganz schnell beraten lassen. So wie Du schreibst klingt das nach Arbeitnehmerüberlassung. Da kostet jeder Fehler gleich richtig Geld.

Beispielsweise muss ein Tarifvertrag angewendet werden. Die Mitarbeiter müssen über ihren Status informiert werden, dass sollte man belegen können. Die Infos müssen auf dem aktuellen rechtlichen Stand gebracht sein usw. usf. Also wenn es mit der Arbeitnehmerüberlassung stimmt.

Weiter wenn es stimmt würde ich nicht ohne den Mantel GmbH starten. Ach ja und Du brauchst dann auch eine Genehmigung vom Zoll. Arbeitsverträge dürfen nur dann geändert werden, wenn dieser auch zustimmt.

Ein Subunternehmer hat keinen eigenen Auftrag vom eigentlichen Auftraggeber. Er hat einen Teil seiner Aufgabe an jemanden vergeben. Dieser Unternehmer gibt einen Teil seiner Aufgaben oder sogar alle an eigene Auftragnehmer weiter. Die Rechtsbeziehungen laufen dann nicht zwischen Dir und dem Kunden Deines Auftraggebers. Daher hast Du z.B. keinen Anspruch auf Bezahlung durch den ursprünglichen Auftraggeber.

Du kannst von dem auch keine Auftragsänderung entgegen nehmen. Das muss dann schon immer seinen Weg gehen.

Damit beschreibt Subunternehmer eine Art von Vertragsgestaltung. Schließlich könnte der ursprüngliche Auftraggeber ja auch mit Deinem Auftraggeber und Dir einen Vertrag schließen.

Dienstleistung dagegen hat mit der Tätigkeit zu tun. Kein Handwerk, kein Handel. Sondern eine Tätigkeit, die nur eine "Kopf- oder Handarbeit" beinhaltet. Aber auch daraus entstehen bestimmte vertragliche Inhalte oder wenn die nicht vereinbart werden, dann gelten die Vorgaben des BGB oder HGB.

Ob Du Dich entscheidest Dein Gewerbe von zu Hause zu betreiben oder ein Büro hast, dass ist kein wesentlicher Unterschied. Es ist trotzdem zu beachten, dass man ggf. mit der Gema spricht. Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften gelten so oder so. Da hast Du keine Vor- oder Nachteile.

Nachteile können allerdings im steuerlichen Sinne entstehen. Nämlich das unter bestimmten Voraussetzungen das häusliche Arbeitszimmer als solches nicht zum Betriebsausgabenabzug berechtigt. Wobei die Miete eines externen Büros zwar steuerlich besser ist, aber unter dem Strich auch mehr Ausgaben verlangt und man so trotzdem weniger in der Tasche hat.

Kann Dir allein schon wegen der "Feinheiten" nur eindringlich ans Herz legen: Plane das nicht allein, sondern bediene Dich Fachleuten. Das mag teuer klingen, aber schon die Verhinderung eines Bußgeldes dürfte wirtschaftlich das Geld wieder rein holen. Dazu kommt, dass viele Reibungsverluste einfach weg bleiben. Was gleich am Anfang Deine Rentabilität verbessert. Also mehrfach gewonnen.

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Dienstleistungen für alle Bereiche

So ein Gewerbe wird man die beim Gewerbeamt höchstwahrscheinlich nicht bestätigen, weil das nichts aussagt. Und Sinn der Gewerbeanzeige ist es, dass das Gewerbeamt weiß, wer wo was macht... Du müsstest die verschiedenen Oberbegriffe schon anführen.

Reinigung, Renovierungen etc

Das sind schon mal gar keine einfachen Dienstleistungen. Das sind Handwerke !

weitere Behörden anmelden ?

Nein, das Gewerbeamt informiert das Finanzamt, die Handwerkskammer und die Berufsgenossenschaft.

Muss man eine GmbH öffnen ?

Nein, natürlich nicht. Du kannst das Gewerbe als Einzelunternehmer anmelden.

werde es von zu Hause aus machen

Das ist gewerberechtlich kein Problem. Dann gibst du bei der Anmeldung deine Wohnung als Betriebsstätte an.

Unterschied zwischen Subunternehmer und Dienstleistungen ?

Diese beiden Begriffe haben nichts miteinander zu tun. Ein Subunternehmer übernimmt Teilleistungen eines Auftrages, den ein anderes Unternehmen bekommen hat. Eine Dienstleistung ist das Gegenteil einer Sachleistung.

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In diesem Threat wurde ein Kommentar von wurzlsepp688 gelöscht ... sicher weil man wurzsepp688 davor schützen will, dass er sich selbst disqualifiziert. Da ich der Beschimpfte bin setze ich hier seinen Kommentar wieder ein und hoffe dass die Leser selbst sehen, wie unverschämt wurzlsepp688 sich hier benimmt:

ich hatte tatsächlich den Fall, dass ein Tierarzt bereits im ersten Jahr einen bomben Gewinn hatte.

Irrsinnig intelligent: der Fragesteller will einen Gewerbebetrieb für "Dienstleistungen aller Art" aufmachen ... wie kann man so etwas mit einem "Tierarzt" vergleichen?

Und dann schreibt wurzlsepp688 noch:

ich denke mal, dass Deine "Erfahrungen" in der Unternehmensberatung minimal sind.

Leider darf sich JEDER als Unternehmensberater bezeichnen, da dies kein geschützer Beruf ist.

Wie kommt wurzlsepp688 dazu meine "Erfahrungen als Unternehmensberater" zu "qualifizieren" bzw zu kommentieren? 

Und dann noch:

und wenn Du mit Deinen Kunden genau so sprichst wie hier mit uns ..kommentiert von wurzlsepp668 am 09.11.2015

Sind wir hier im Kindergarten, wo man die Kinder mobbt, wenn sie nicht lieb fromme Liedlein singen?

Wurzlsepp688 hat mich hier nicht dafür zu rügen, wie ich angeblich mit meinen Kunden spreche  ...

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Kommentar von Geochelone
09.11.2015, 15:09

Da ich der Beschimpfte bin setze ich hier seinen Kommentar wieder ein und hoffe dass die Leser selbst sehen, wie unverschämt wurzlsepp688 sich hier benimmt:

Haste ja schön selektiert ! Wer hat denn hier den frechen und unqualifizierten Ton herein gebracht ? Das war nicht Wurzlsepp688 !

Und was soll man von einem "Unternehmensberater" halten, der jedem Einzelunternehmer (oder was ist mit Einzelfirma gemeint ?) wegen angeblich hoher KV-Beiträge von der Existenzgründung abrät ? Das schaffen schließen jährlich Tausende von Selbständigen sehr erfolgreich...

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Kommentar von wurzlsepp668
09.11.2015, 15:21

@azervo:

ich habe Deinen Kommentar löschen lassen, da Du die Begriffe Idiot in meine Richtung verwendet hast ...

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Bei deiner Fragestellung erkenne ich sofort, dass dir jegliche Kenntnisse und Begriffe zur Selbstsändigkeit fehlen.

Dir jetzt hier alles erklären zu wollen würde den Rahmen deutlich sprengen.

Deshalb mein Tipp:

Besuche einen Kurs für Existenzgründer, damit du zumindest die grundlegenden Begriffe von BWL, Steuerwesen, der Buchführung, der Betriebsformen, des Marketing, die gesetzte und Auflagen und weitere wichtige Begriffe zur r Selbsständigkeit erlernst.

Ohne dieses Grundwissen rennst du unbedarft in die Pleite.

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Da musst Du ein Gewerbe anmelden. Und zwar als "Einzelfirma" .. aber so etwas ist völliger Unfug, in DE zahlst Du Dich dann halb krank, an der Krankenversicherung..

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Kommentar von wurzlsepp668
08.11.2015, 20:04

wo hast Du den Quatsch her mit der Krankenversicherung?

ich zahl als P-Patient 400 € im Monat ...

aber hauptsache, alles schlechtreden

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