Frage von kraftwerk1155, 85

Schlechtes arbeitszeugnis, keine zukunft?

Einem bekannten wurde im job der vertrag nicht verlängert, da er für den beruf zu dumm war, was auch die chefs dort sagten. Aufjedenfall hat er jetzt ein zeugnis bekommen, welches sehr schlecht ausgefallen ist. Dank diesem zeugnis hatte er nur mehr absagen bekommen bei bewrbungsgesprächen. Hat er überhaupt noch chancen?

Antwort
von DerTroll, 41

Das ist halt blöd für ihn. Aber das ist der Sinn eines Arbeitszeugnisses. Er kann nur hoffen, faß er mal vom Arbeitsamt irgendwo hin vermittelt wird, wo halt so dringend jemand gesucht wird (ggf. auch auf eine minderwertigere Stelle), daß die quasi jeden nehmen. Und dann soll er sich dort beweisen, so daß sein nächstes Arbeitszeugnis wesentlich besser ausfällt.

Antwort
von Turbomann, 25

@ kraftwerk1155

Kann es sein, dass du der "Bekannte" selber bist, weil sich das Wort "zu dumm dafür" in deiner Frage vor 21 Stunden wiederholt?

Ein Arbeitszeugnis muss immer so geschrieben sein, dass dir keine Probleme bei einer Bewerbung entstehen. Dagegen kannst du dich wehren.

Allerdings, wenn jemand seine Arbeit so schlecht gemacht hat, dann ist es an der Tagesordnung, dass Arbeitgeber schon versteckt Formulierungen einbauen können.

Kommentar von Hexle2 ,

Kann es sein, dass du der "Bekannte" selber bist, weil sich das Wort "zu dumm dafür" in deiner Frage vor 21 Stunden wiederholt?

Der Verdacht liegt nahe, besonders wenn man sich die Fragen der letzten Wochen/Monate anschaut.

Antwort
von Virginia47, 7

Wenn das Arbeitszeugnis gerechtfertigt ist, wirst du nicht viel dagegen unternehmen können.

Ich habe auch mal eins gesehen und war entsetzt. Das hätte ich mir nicht gefallen lassen. Aber scheinbar entsprach es der Wahrheit. Die Arbeitnehmerin ist nicht dagegen vor gegangen - und hat trotzdem wieder Arbeit gefunden. Allerdings nicht fü rlange, weil sie sich dort auch nicht bewährt hatte.

Nun hat sie sich selbständig gemacht.

Antwort
von timeneo, 32

Stehen in dem Arbeitszeugnis wirklich negative Dinge drin? 
Dann kann er ein neues Verlangen.

Denn ein Arbeitszeugnis muss Wohlwollend sein.

Kommentar von DerTroll ,

Im Arbeitszeugnis müssen die Aussagen positiv formuliert sein, aber auch die können negativ sein. "zeigte für seine Arbeit Verständnis" ist eine positive Aussage, aber hat eine ganz schlechte Bedeutung.

Kommentar von timeneo ,

Schon richtig, deshalb ja die Frage ob wirklich negative Dinge drin stehen.

Antwort
von valvaris, 49

Wenn er ein schlechtes Arbeitszeugnis bekommt, kann er seinen ehemaligen Arbeitgeber ansprechen und sich ein neues, vernünftiges ausstellen lassen.

Arbeitszeugnisse müssen wohlwollend sein und dürfen nicht offensichtlich herausstellen, dass der Angestellte "doof wie Stroh" ist und auch schlechte Angewohnheiten haben da drin nichts zu suchen.

Durch den Arbeitszeugniscode haben  Arbeitgeber trotzdem eine Möglichkeit gefunden, das zu formulieren.

Im Zweifel durch einen Fachmann anschauen und bewerten lassen und wenns schlecht ist, dann lass eins formulieren und leg es dem Chef zur Unterschrift vor.

Du musst übrigens kein Arbeitszeugnis zur Bewerbung legen - in dem Fall lieber kein Zeugnis als ein Negatives.

Kommentar von Hefti15 ,

Deine Aussage stimmt nur dann, wenn der AN nicht tatsächlich schlecht war.

Woher willst du denn wissen, dass das Zeugnis nicht doch "vernünftig" war?

Richtig, im Zweifel würde ich das Zeugnis auch von einem Fachmann prüfen lassen. Nur muss man festhalten, wer "schlecht" ist, der wird auch danach kein "gutes" Zeugnis erhalten.

Kommentar von valvaris ,

Tut mir leid, da muss ich dir widersprechen. Das Arbeitszeugnis muss laut Definition förderlich dafür sein, nen neuen Job zu finden. Und wenn der Arbeitgeber da was rein schreibt, was dem nicht entspricht, dann ist das eben nicht okay, unabhängig davon, was er dort getrieben hat.

Auf meinem Arbeitszeugnis stand mal, dass ich ne tierische Quatschtüte bin. Allerdings bezog sich das darauf, dass ich den Kollegen immer bei jeder Kleinigkeit helfen sollte und dass ich teilweise mehr in anderen Büros unterwegs war, als in meinem eigenen.
Allerdings ging die Trennung vom alten Arbeitgeber nicht friedlich vorhanden, da ich bei meiner Kündigung gleich noch 70% der anderen Bürobelegschaft selbst passiv animiert habe, direkt zu kündigen.

Also JA, ich habe mich viel mit anderen Kollegen unterhalten und NEIN, ich habe kein Interesse daran, dass der neue Arbeitgeber die Info kriegt, ich quatsche nur und mach nich meine Arbeit.

Ich habe den Arbeitgeber dann 3 neue Arbeitszeugnisse ausstellen lassen, bis ich keine Lust mehr hatte, zudem ich schon einige Zeit nen neuen Job gehabt habe, auch ohne Zeugnis.

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