Frage von paynetrain03, 87

Rückkaufsrecht Pferdekauf?

Hallo Leute, vielleicht habe ich Glück und jemand kennt sich aus. Ich musste nach 10 Monaten mein eigenes Pferd zurück verkaufen. Kurz gefasst: Er ist über Monate total abgemagert und hohl gedreht. Als er im Heimatstall war, waren alle Anzeichen weg und er nahm auch wieder zu. Quasi Heimweh. Allerdings bekam ich nur noch 2000€ für ihn. Gekauft wurde er für 6800€. Wir waren froh dass wir ihn für seine Gesundheit verkauft haben. Im Nachhinein überlege ich wie das gesetzlich ist mit dem rückkaufsrecht. Da 2000€ echt wenig sind...kennt sich da jemand aus? Bzw wie es in so einem Fall läuft. Wäre lieb! Liebe grüße

Antwort
von asdundab, 69

War ein solches Rückkaufsrecht vertragl. vereinbart?
Wenn nicht, hätte der Verkäufer das Pferd garnicht zurückkaufen müssen. Wenn er dir noch 2.000 € anbietet ist das sein persönl. Angebot, bei dem er an keinen preisl. Rahmen gebunden ist.

Kommentar von paynetrain03 ,

also wir hatten diesen rückkaufsvertrag beim kauf. ist er dann an einen preisl. Rahmen gebunden?

Kommentar von asdundab ,

Kommt darauf an, was in diesem Vertrag zum preisl. Rahmen steht.

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde, 51

Naja, ein Pferd, das physisch und psychisch nicht mehr so fit ist, ist ja dadurch auch weniger wert. Wieviel das ausmacht, bestimmt immer der Markt. Finden sich Käufer, die fertige Pferde für Unsummen kaufen, dann kann der Käufer das verlangen. Finden sich die nicht, nur welche, die top Pferde billig kaufen, dann kann der Käufer eben keinen top Preis verlangen.

War im Kaufvertrag irgendwas zum Thema Rückkauf geregelt? Falls nicht, waren es zwei ganz normale Verkaufsverhandlungen, basierend auf Angebot und Nachfrage.

Kommentar von paynetrain03 ,

Beim Kauf wurde im Vertrag das Rückkaufsrecht vereinbart. Viele sagen mir jetzt ich solle zum Anwalt gehen. Aber hat man da eine Chance?

Kommentar von Baroque ,

Wurde auch ein Betrag vereinbart? Weil sonst heißt das ja nur, dass Du dem ehemaligen Verkäufer das Recht einräumst, Dein Verkaufsangebot (mit dem von Dir gesetzten Angebotsbetrag) bevorzugt anzunehmen, sprich, Du darfst nicht zu gleichen Bedingungen an jemand anderen verkaufen. Hättest Du gesagt, Du verkaufst, jedoch nicht unter soundsoviel, hättest Du vor dem Verkauf an jemand anderen abwarten müssen, ob der kaufen möchte oder nicht, ihm im Zweifel eine Zustimmungsfrist setzen. Aber Du hast für 2.000 € verkauft, also ist das so.

Antwort
von Michel2015, 19

Diese Frage ist wirr.

----Ich musste nach 10 Monaten mein eigenes Pferd zurück verkaufen-----

Was ist "zurück verkaufen"?

Musste? Wer hat Dich dazu verpflichet?

Also, Du hast ein Pferd verkauft und es zu eine Summe x (6.800,-) wieder abgekauft. Es gab also einen Vetrag wo unter gewissen Voraussetzungen Du zu Rückkauf berechtigt warst. Das hast Du dann in Anspruch genommen?

Das klingt dann aber freiwillig. Rechte nimmt man meistens freiwillig in Anspruch.

Macht man eigentlich nur bei Immobilien.

Dann hast Du das Pferd für EUR 2.000 erneut verkauft? Ja?

Was ist daran auszusetzen? Das ist ein schlechtes Geschäft, aber ein Geschäft und definitiv unstrittig.

Was Ihr Pferdeleute Euch immer für Konstruktionen einfallen lasst.

Aber dem Pferd hat es ja wohl geholfen. Ist doch dann alles gut.

Mehr kann man dieser Frage nicht entnehmen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community