Riesen Problem wegen Lied auf der Beerdigung meines Vaters.Starfanzeige gerechtfertigt?

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10 Antworten

Ernst nehmen sollte man Anzeigen immer. Aber erstmal: Cool down.

Wenn die Kameraden da was gesungen haben, wirst Du dafür nicht die Rübe hinhalten müssen. Und "Ich hatt einen Kameraden" zum Beispiel  gehört in keiner Weise zu geächtetem, verbotenen Liedgut.

Das ist im Gegenteil anerkanntes Kulturgut und nicht verboten.

Wart erstmal in aller Ruhe ab, was jetzt passiert.

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Das Lied ist strafbar nach nach den Paragrafen 86a/I/II, 86/I/4 Strafgesetzbuch.

Ihr solltet euch informieren, ob die Fassung des 3. Reiches genommen wurde oder die ursprüngliche Fassung mit der Formulierung " .....heute, da hört uns Deutschland ...." Die war nämlich vor der Nazizeit.

Ihr müsst auch überprüfen: Wer hat hier wen angezeigt und von wem habt ihr die Mitteilung bekommen? Strafbar macht/machen  sich eigentlich nur der/die Sänger.

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Ich hatte einen Kameraden ist gar nicht verboten. Wir spielen das auch immer mit unserem Musikverein zum Gedenken an die Kriegsopfer. 

Das andere Lied kenne ich leider nicht. 

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Also bei einer normalen Veranstaltung würde ich sagen:

Ihr, als Veranstalter habt die Aufsichtspflicht und müsst ggf. auch dementsprechend handeln, somit die üblichen Regeln und Vorschriften eingehalten werden.

Das wird dir aber ein Anwalt genauer sagen können. :)

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ich hat einen kameraden habe ich auch schon bei einem bandonionkonzert gehört, nicht nur bei beerdigungen.

wenn ich allerdings das andere lied googel, les ich, das es bei der arbeiterfront gesunden wurde und heute sehr skeptisch betrachtet wird.

geht hin und erzählt, wie es abgelaufen ist und gebt die personen an, die gesungen haben. das der pastor nichts gesagt hat und es die beerdigung eines ehemaligen angesehen leutnant war, ist keine entschuldigung.

ich persönlich hätte etwas dagegen gehabt, das die alten kameraden aufmaschieren und solche leider singen.

auch in amerika udn england wird nicht geduldet, das über die krauts und jerrys hergezogen wird, selsbt wenn es ein ehemaliger soldat mit orden ist

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Stein des Anstoßes dürfte "es zittern die morschen Knochen ..." sein.

1993 setzte das Landgericht Hannover das Lied auf die Liste der verbotenen, nationalsozialistischen Kennzeichen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Baumann

Wieweit ihr als Trauernde und Ausrichter der Trauerfeier dafür verantwortlich gemacht werden könnt, weiß ich allerdings nicht.

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Das Lied "Ich hatt einen Kameraden ist NICHT verboten!

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Wie in jedem Strafverfahren: Keine Aussagen machen außer Angaben zur Person.

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Das Problem ist das es in der Öffentlichkeit passiert ist.

Da wird das anders bewertet als wenn das im Institut passiert wäre.

Du kannst nur versuchen dem Richter klar zu machen das du keine Ahnung darüber hattest das die Lieder illegal sind.
Unwissenheit schützt zwar vor Strafe nicht. Aber das ist die einzige Möglichkeit.
Denn du und deine Familie seit die Veranstalter der Trauerfeier. Ihr hättet dafür sorgen müssen das sowas nicht passiert.

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Worauf antworten?

Kam bereits eine Vorladung zur Aussage?

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Kommentar von Jewiberg
17.01.2016, 17:37

Ja, Anhöhrungsbogen der Staatsanwaltschaft

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