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Nachbarn meckern, weil sie jedes (Boden-)Geräusch hören. Wie soll man sich verhalten?

gefragt von Sushi am 13.04.2008 um 20:14 Uhr

Wir wohnen zu dritt in der obersten Etage. Einzug war 1.5.06. Schon beim Einzug wurden wir von den unter uns wohnenden Nachbarn angemeckert, weil wir einen Schrank (um 19h00) im Flur aufgebaut haben. Seit der Geburt unseres Sohnes ist es wohl auch 'lauter' geworden (Krabbeln). Der Holzboden (wohl ohne Trittschall) liegt schon ca. vier Jahre vor unserem Einzug. Die Vormieter wurden auch angemeckert. WIR haben,nach 4.Mal Meckern,den Vermieter bezügl.Lösung kontaktiert. Er meinte, er könne da nichts machen(Boden). Wie soll ich mich beim nächsten Meckern verhalten (war, bis auf's letzte Mal, immer ruhig u. sachlich geblieben). Gibt es Urteile über diesen Sachverhalt? Wir können ja nichts dafür!


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Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 13. April 2008 20:17
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Sagt ihnen, sie sollen sich beim Vermieter beschweren. Der muss was gegen den Holzboden unternehmen, nicht ihr. Einfache familiäre Geräusche sind völlig zuzumutbar. Also tragt den Kopf hoch, mit denen werdet ihr nie gut Freund. Geht uns nicht anders, wir haben auch Holzdielenboden und die Nachbarn kriegen eine Krise, wenn unser Sohn um 8:00 Uhr morgens wach wird, wenn mein Mann um 9:00 staubsaugt usw.

Die werden irgendwann das Meckern aufgeben. Oder dein Vermieter muss was tun.

Kommentar von vincent am 13. April 2008 20:29

(wenn mein Mann um 9:00 staubsaugt usw) Du hast deinen Mann aber sehr gut erzogen. Klasse.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 13. April 2008 20:33

Vince, ich gehe Vollzeit arbeiten und er hat seinen Vollzeitjob bei uns zu Hause. Da bleibt es nicht aus, dass er staubsaugt.... :-)


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 13. April 2008 21:53
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Auch ich rate Euch, den "Untermietern" zu sagen, dass sie sich wegen des unzureichenden Trittschallschutes an die Vermieter wenden müssen. Und denkt eventuell auch einmal über das Verlegn von tppichen nach - ist doch auch viel gemütlicher und wärmer.

Ich kann sie aber auch verstehen - über uns haben wir Mieter, die keinen Teppich haben und sie benutzen des morgens oft einen Rudertrainer - wir standen senkrecht im Bett. Und wir hören, wenn ein Kamm runterfällt. Selbst bei normalen Schritten kann man unterscheiden, ob die barfuss, strümpfig oder auf Schuhen herumlaufen. Jedoch sind die nicht oft zuhause und deshalb können wir damit leben.

Und an alle hier, die gleich spontan hier sagen, die Mieter darunter mögen sich nicht so anstellen - denkt daran, dass es Euch auch mal treffen könnte, wenn Ihr ruhebedürftiger - sprich älter und/oder empfindlicher geworden seid - und da werdet Ihr eventuell diese Menschen verstehen können.


sunpoint
beantwortet von sunpoint am 13. April 2008 20:20
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Ich würde schön freundlich und lächelnt denen sagen: Paßt mal auf ihr lieben Nachbarn, wir haben den Boden nicht verlegt und wir leben noch. Und darum werden wir uns auch darauf bewegen. Wenn es euch nicht paßt dann bitte Kopfhörer auf....oder ausziehen. Und wenn ich nochmal "gemeckere höre" dann dann werdet ihr denken über euch sind neue Mieter eingezogen. Was ihr bisher gehört habt ist ein Flüstern dagegen....


anonym
beantwortet von vincent am 13. April 2008 20:23
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Trittschallschutz missachtet - Parkett muss wieder raus (4.3.2008) Wohnungseigentümer sind berechtigt, den zum Sondereigentum gehörenden Bodenbelag ihrer Wohnung zu entfernen und durch einen anderen zu ersetzen. "Die Veränderung des Bodenbelags darf jedoch nicht über das unvermeidliche Maß hinaus zu Trittschallbelästigungen in der darunter liegenden Wohnung führen", warnt eindringlich Anette Rehm von der Quelle Bausparkasse. Notfalls müsste sogar der neu verlegte Bodenbelag wieder beseitigt werden. "Selbst dann, wenn ein hoher Kostenaufwand damit verbunden wäre", betont Rehm.

Vor allem Eigentümer in Altbauten müssen hier vorsichtig sein. Wer zum Beispiel in einem Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten und erst später in Wohnungseigentum aufgeteilten Gebäude eine Wohnung kauft, dem sollte bewusst sein, dass dieses Gebäude ohne Beachtung der erst in späterer Zeit erstellten immissionsbegrenzenden DIN-Normen errichtet wurde.

In einem vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf verhandelten Fall hatte ein neuer Wohnungseigentümer den Teppichboden durch Parkett ersetzt, was zu einer erheblichen Trittschallbelästigung in der darunter liegenden Eigentumswohnung führte. Der dadurch genervte Nachbar erstritt vor dem OLG erfolgreich, dass das Parkett wieder entfernt werden musste (OLG Düsseldorf, Urteil vom 13.11.2007, Az. 3 Wx 115/07). Kopiert:http://www.baulinks.de/links/1archiv.php4?urlb=


tobi2000
beantwortet von tobi2000 am 13. April 2008 21:07
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Mal die ruhe zeiten nachlesen in der hausordnung. bei mehr wohngeselschaft war ab 19uhr ruhe zeit, allein wegen kinder und bei plattenbäuten ist es sehr verstärkt.lg



DerTroll
beantwortet von DerTroll am 13. April 2008 20:18
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ich vermute mal, eure Nachbarn sind da einfach nur zu pingelig. Normale unvermeidbare Geräusche müssen sie hinnehmen, auch wenn es nervig ist. Man kann von euch verlangen, daß ihr nicht zu den Ruhezeiten Staubsaugt usw. Aber daß ihr auf eurem Boden unterwegs seid müssen die hinnehmen. Und wenn es sie stört, sollen die nicht mit euch meckern, denn ihr könnt ja auch nichts dafür.


sklepy15890
beantwortet von sklepy15890 am 13. April 2008 20:20
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Du hast offenbar auch Nachbarn, die sich nicht bewegen oder alles lautlos machen. Ignoriere es, das Meckern, entweder die Nachbarn geben auf oder oder gewöhnen sich daran.


dock69
beantwortet von dock69 am 13. April 2008 20:22
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Der Vermieter wäre hier in der Pflicht. Die Wohnung ist dazu da, sie auch vertragsgemäß nutzen zu können. Das schließt eine normale Geräusche mit ein. Wenn sich die Nachbarn in diesem Fall gestört fühlen, steht es Ihnen frei, wegen dem Mangel die Miete zu mindern. Alternativ können sie auch ausziehen, sich ein ruhiges Häuschen suchen. In einem normalen Mietshaus bleiben nunmal Geräusche durch Nachbarn nicht aus. Falls sie sich wieder beschweren, sag Ihnen, sie sollen das Problem mit dem Vermieter klären. Ihr habt die Absicht, die Wohnung weiterhin gebrauchsgemäß zu nutzen. Für eine unzureichende Trittschalldämpfung ist der Vernmieter verantwortlich.


MatthiasK1
beantwortet von MatthiasK1 am 13. April 2008 20:25
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Manche Leute brauchen einfach immer etwas zum Meckern, weil sie sonst nichts zu tun haben. Wenn es nicht der Boden wäre, dann wäre es wahrscheinlich etwas anderes. Lass sie einfach meckern und mache Dir keine zu grossen Sorgen darüber. Wenn sie wieder was sagen, sagst Du ganz einfach genauso verärgert: “Ja, ja, dieser knarrende Holzboden ist fürchterlich!” oder so ähnlich.

Kommentar von Sushi am 20. April 2008 12:47

Diese Aussage werde ich beim nächsten Mal (was bestimmt kommen wird) ausprobieren! An dieser Stelle DANKE an ALLE. Die Antworten sind SEHR hilfreich!!!


anonym
beantwortet von medusa83 am 13. April 2008 20:30
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hallo ihr zahlt ja auch miete da dürft ihr euch auch bewegen in der wohnung.. und kinder kann man nicht anbinden da würd ich mich nicht einschüchtern lassen wenn die absolute ruhe haben wollen solen sie auf den friedhof ziehen.. vermieter ansprechen macht er was ist gut ansonsten ist das nicht euer problem...nachbarn evtl. mal hinweisen das es mobbing ist und dies ist strafbar bei solchen mitmenschen braucht man sich nicht zurückhalten die kümmert es ja auch nicht ob es euch nerv angebrabbelt u werden wegen den normalsten dingen

viel erfolg


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 13. April 2008 21:07
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Manche Menschen sind nicht zufrieden, wenn sie nichts zu meckern haben. Du kannst zwar nichts dafür, aber du kannst vielleicht etwas dagegen unternehmen.

Wie wäre es denn, wenn du in den geräuschintensivsten Raum einen größeren Teppich legst.

Das haben wir auch gemacht. Es ist auch für uns selbst angenehmer geworden, weil es nicht mehr so hallt.


anonym
beantwortet von seesee am 13. April 2008 21:10
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Auch wenn die Vorgänger es schon sagten: Wenn die Nachbarn sich durch "normale" Wohngeräusche gestört fühlen, müssen sie eben ausziehen und sich irgendwo ganz oben einmieten oder in ein eigenes Haus oder-oder-oder. Die Nachbarn könnten ja auch nicht von den Kindern eines Spielplatzes, der neben dem Haus liegt, verlangen, dort nicht zu spielen. Oder sie könnten einem Handwerker, der dort schon lange ansässig ist, nicht verbieten, seiner Tätigkeit nachzugehen... Hilfe, was gibts doch für Menschen!


Mismid
beantwortet von Mismid am 13. April 2008 22:46
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Ein Schrank um 19h aufzubauen ist vollkommen in Ordnung, vorallem wenn man einzieht muß der Nachbar auch außerhalb der normalen Zeiten etwas mehr Lärm in Kauf nehmen. Normale Trittgeräusche oder normaler Lärm von Kindern muß tolleriert werden. Da kann der Mieter unter dir rein gar nichts dagegen tun (außer meckern). Bei uns war es früher auch mal so, daß der "untermieter" ständig gemeckert hatte. Bis wir ausgezogen sind. Danach haben sie gejammert, weil wir nicht mehr da waren und die neuen Mieter viel lauter waren.


summer2009
beantwortet von summer2009 am 27. März 2009 00:06
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ist die nacht ruhe nicht erst ab 22uhr und ein knierschender boden muss nicht dein problem sein schlieslich zahlst du auch deine miete soll der vermieter sich drum kümmern das alle zufrieden sind LG


anonym
beantwortet von hummelbrummerle am 29. November 2009 12:42
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Hallo, ich bin vor fast einem jahr mit meiner tochter in eine zwei zimmer wohnung gezogen und ihr kinderzimmer ist das eigentliche schlafzimmer. wenn ich in dem schlafzimmer nächtigen würde,wäre ich wahrscheinlich schon ammok gelaufen! dies ist ein sehr hellgöriges haus (dank schlechter sanierung und umbau) und meine nachbarn sind, zumindest einer davon, gehbehindert und trägt spezialschuhe. diese sind extrem laut und im bad, was direkt an mein schlafzimmer/ kinderzimmer grenzt, so laut als wäre es in meiner wohnung!

die laufgeräusche sind so laut das ich mehrmals nachts wach werde, da der andere meiner nachbarn nunter schlafproblemen leidet. und nicht nur ich werde wach, sondern meine tochter mit 1,5 jahren auch. was kann man da tun? ich überlege schon umzuziehen, aber das ist nicht das was ich mir vorstelle...



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