Frage von youngdevil60, 94

Muss man bei Umzug Gläubiger ( Inkasso... ) informieren?

Meine Frage

Muss ich bei einen Umzug die Gläubiger über die neue Adresse informieren. Hier geht es nicht um Strom, Telefon oder Versicherungsanbieter, sondern um Gläubiger an die man Raten wegen Schulden begleicht.

Mir geht es darum das manche dieser Gläubiger mit Briefen so auf den Geist geht das ich dies an der neuen Adresse nicht mehr haben will.

Es sind also nur Inkassounternehmen oder Rechtsanwälte mit denen Ratenzahlungen laufen.

Mir geht es nur darum ob ich diesen meinen Umzug mitteilen muss. Die Zahlung usw. bleibt davon unberührt.

Danke für eure Antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Xipolis, 63

Nein, Du bist nicht verpflichtet Ihnen Deine neue Adresse mitzuteilen.

Solltest Du allerdings bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen, werden Dir die Mahnungen zunächst weiterhin zugeleitet.

Was passiert wenn die Mahnungen Dich an den Absender zurückgehen? - Antwort: Dein Gläubiger bzw. das Inkassounternehmen/Rechtsanwalt wird eine Adressermittlung vornehmen entweder über die Deutsche Post oder beim Einwohnermeldeamt oder anderweitig.

Bei dieser Adressermittlung entstehen Kosten, die Du dann gegen Nachweis auch erstatten musst (wenn die Hauptforderung berechtigt ist).

Kommentar von mepeisen ,

Bei dieser Adressermittlung entstehen Kosten, die Du dann gegen Nachweis auch erstatten musst (wenn die Hauptforderung berechtigt ist).

Nur dann, wenn das auch notwendig war.

Wenn es eine existierende Ratenzahlung gibt und diese eingehalten wird, gibt es 0 Gründe für den Gläubiger, mit dem Schuldner Kontakt aufnehmen zu wollen. Dann wäre die Adressermittlung reines Privatvergnügen des Gläubigers und nichts, was man als Schaden verursacht hat.

Kommentar von geheim007b ,

in der regel schickt der Gläubiger auch keine Post wenn die Raten eingehen :-)

Kommentar von mepeisen ,

Es gibt manchmal Ausnahmen von der Regel und manche wollen umwerben einen gar heftig, damit man beispielsweise irgendetwas unterschreibt und Zusatzgebühren anerkennt, die sonst nicht durchsetzbar wären ohne Unterschrift ;-)

Kommentar von Xipolis ,

Manchmal ergibt sich tatsächlich eine Mitteilungspflicht aus dem jeweiligen Vertrag.

Und selbst wenn nicht, würde ich, wenn die Verbindlichkeit berechtigt ist, den Gläubiger darüber informieren, damit ich keine Adressermittlungskosten produziere.

Antwort
von kevin1905, 55

Müssen nicht, sinnvoll kann das allerdings sein, da ich selber vor Jahren mal ein Problem aufgrund dessen hatte, welches soweit ging, dass ich Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen einen scheinbar rechtskräftigen Titel beantragen musste.

Wenn ein Ratenzahlung (dumm!) besteht ist dies ein für beide Seiten gültiger Vertrag. So lange du deine Raten fristwahrend und vollständig zahlst, haben weitere Briefe zu unterbleiben. Diese verstehen sich als strafbare Nötigung.

Antwort
von MegaCornan, 63

Du musst es nicht, aber dann holen die sich deine neue Adresse natürlich und du bekommst die Kosten auch noch dazu.

Kommentar von mepeisen ,

Nur dann, wenn es einen Grund gibt, weswegen der Gläubiger den Schuldner kontaktieren muss. Fanbriefe sind nichts, was notwendig ist.

Antwort
von Gaia222, 54

Ja du musst bei einem Umzug bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen. Aber selbst wenn du das nicht machst, werden deine Gläubiger innerhalb kurzer Zeit deine neue Adresse herrausbekommen und dir ihre Post zustellen können.

Kommentar von Xipolis ,

Den Nachsendeauftrag muss niemand stellen, abgesehen davon, dass dieser Geld kostet.

Kommentar von geheim007b ,

Falls es einen Grund für den Gläubiger gibt den Schuldner kontaktieren zu müssen darf der sich dann aber auch nicht beschwerden wenn er ggf. die Kosten zu tragen hat. Kurze mitteilung und alles ist gut.

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