Vor wenigen Tagen wurden eine Bekannte und ich an einem Bahnhof von einem Obdachlosen angesprochen: Dieser wollte Geld, um die Übernachtung im Obdachlosenheim zu bezahlen. Er meinte, dass ihm die Übernachtung dort vier Euro siebzig koste.

Kostenfrei sind diese Übernachtungen dort auch nicht, auch wenn die Preise zwischen 2 und etwa 5 Euro recht gering ausfallen. Aber für einen Obdachlosen sind 5 Euro auch schon eine Menge Geld.

Das ist in den einzelnen Kommunen unterschiedlich geregelt - von kostenlos bis knapp 5.- €.
Manchmal kostet auch nur das Duschen Geld.
Das wird in Kommunen und Kreisen unterschiedlich gehandhabt und es kommt auch auf den Status an - obdachlos, wohnungslos, nichtsesshaft usw.
kennst du den unterschied zwischen wohnungs-obdachlos u. nichtsesshaft? war jedenfalls eine zeit auf der strasse, ohne geld und ohne adresse. war bei verschiedenen anlaufstellem, zB. um eine kleine mahlzeit zu bekommen, um wieder aus der situation zu kommen... jedenfalls bekam ich einige male zu hören "das heißt nicht obdachlos. das heißt ofw(ohne festen wohnsitz). worin der unterschied besteht habe ich bis jetzt noch nicht herausfinden können.

Ich hätte dem armen Mann den Weg zum Arbeitsamt erklärt. Dort kann er vielleicht nicht kostenlos übernachten aber vielleicht ja etwas tun um sich Geld zu verdienen.
haber vor kurzem einigemale in einem obdachlosenheim übernachten müssen. dort mußte ich 4,50 euro pro nacht bezahlen, mit einem kleinen hund. alleine wär es etwa ein euro weniger gewesen. zu dem "BORISWULFF" möchte ich noch etwas sagen: deinen kommentar hättest du dir sparen können. man sollte nicht über dinge großmäulig daherreden von denen man nichtes versteht.fast jeder hat die möglichkeit ohne großes eigenverschulden mal in so eine unangenehme lage zu kommen. BEIM "arbeitsamt" kann man nichts tun um sich etwas geld zu verdienen. (es gibt schon seit geraumer zeit kein arbeitsamt mehr. dieses wurde ersetzt durch die arge, was nicht von vorteil für die arbeitslosen ist).die chance von dort einen job vermittelt zu bekommen, damit meine ich arbeit auf lohnsteuerkarte etc. und nicht einen 1-euro-job - ist fast so groß wie die auf einen 6er im lotto. und an dem tag wo man sich dort zum ersten mal meldet bekommt man keinen job noch auch nur einen müden cent. ich hatte das "glück" strassenzeitungen zu verkaufen um die übernachtung (natürlich ohne frühstück oder eine tasse kaffe) zu finanzieren. davor hatte ich in einer dreckigen, viel zu kalten decke in einer unterführung übernachtet wo ich kaum ein auge zu bekommen habe. nicht nur wegen den ratten und dem gestank, auch wegen den passanten die auch nachts durchliefen und sich dumme sprüche nicht verkneifen konnten. hätte ich betteln müssen so hätte ich mir bestimmt mut antrinken müssen, von daher versteh ich auch die trinkenden "schnorrer.ich schreib dieses in der hoffnung daß der boriswulff es liest und vielleicht mal etwas nachdenkt.