Frage von hsvchen 09.09.2011

mit makler feilschen um hauspreis ?

  • Antwort von turalo 09.09.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Makler bekommt vom Verkäufer einen gewissen Spielraum, was den Preis anbelangt.

    Hat er den nicht, muß er bei etwaigen Preisverhandlungen nachfragen, ob oder inwieweit der Preis gesenkt werden kann.

    Verhandeln würde ich IMMER.

  • Antwort von peterprunken 09.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Am einfachsten ist es, wenn du dir eine (vernünftige) Mängelliste anfertigst, die Preisnachlässe rechtfertigt. Ansonsten ist bei größeren Anschaffungen immer eine Verhandlungsspielraum eingebaut.

  • Antwort von Baerle33 14.09.2013

    Ich würde immer handeln. Ich glaube allerdings nicht, dass mehr als 3 Prozent drin sind.Das sind immerhin 4650 Euro in diesem Fall! Meiner Erfahrung setzen Makler die Verkaufspreise möglichst niedrig an, damit sie auf dem Markt gut konkurrenzfähig sind. (Denn eine Provision von 155000 Euro zu erhalten, ist besser als keine Provision von 170000!;)) Also ist der Handlungsspielraum auch nicht so riesig! Wenn am Hauspreis nichts zu machen ist, weil der Eigentümer nicht nachgeben will oder kann, dann hat man immer noch die Möglichkeit mit dem Makler über die Provision zu verhandeln. Wer sagt denn, dass man den Höchstpreis der Courtage bezahlen muss? Mancher Makler ist da bereit nachzugeben. Wenn er natürlich einen anderen Käufer hat, dann hat man schlechte Karten. Meiner Erfahrung nach wird da aber auch viel erzählt, wieviele Interessenten man noch hätte. Häuser werden nicht so einfach verkauft. Wenn man natürlich dieses Haus unbedingt haben will, dann kann man nicht so gut handeln. Beim Handeln muss man signalisieren, dass man nicht unbedingt auf dieses Objekt angewiesen ist. Viel Erfolg!

  • Antwort von Golfspielerin 10.09.2011

    1.) Der Makler hat meist einen Spielraum, allerdings ist dieser i.d.R. weniger als 10% und kommt ganz darauf an um was für eine Immobilie und um was für einen Verkäufer es sich handelt.

    2.) Achtung: Was ist denn, wenn es noch einen anderen, ernsthaften Interessenten gibt, der vielleicht gar nicht oder nur sehr wenig "feilscht"? Dann würde ich als Verkäufer bzw. Makler mit nicht mit oberster Priorität um den Kunden kümmern, der den Preis senken will, sondern um den andern! Dann kann es sein, dass Sie einfach zu hoch gepokert haben!

    3.) Alle schreiben immer, ja die Courtage für den Makler hängt vom Verkaufspreis der Immobilie ab, ja das stimmt! Hat aber mal jemand gerechnet, wie gering im Verhältnis die Reduzierung der Courtage ist, wenn der Kaufpreis geringer wird?

    Also das Beispiel: 155.000 € =

    Bsp. Maklercourtage: 6,5% vom KP inkl. 19% Mwst.= 10.075 €

    Wäre der Kaufpreis 145.000 €, dann wäre die Courtage = 9425 €

    Soll heißen, wenn der Kaufpreis um immerhin 10.000 € sinkt, so würde die Maklercourtage gerademal um 650 € reduziert.

    Mal ganz ehrlich, dass ist dann im Verhältnis für jeden Makler im Grunde eine kleine Summe. Jeder Makler verkauft deshalb möglichst zum höchstmöglichen Preis, damit er anschließend einen zufriedenen Verkäufer hat.

    Ziel ist es zufriedene Kunden zu bekommen - sowohl Verkäufer als auch Käufer.

    Kunden, die mit der Arbeit des Maklers zufrieden sind, die wissen auch, warum Sie das Geld an den Makler bezahlen und dann geht es ****nicht um das Feilschen um die Courtage****

  • Antwort von hoewa14 09.09.2011

    Frage ist IMMER, wie der Verkäufer oder der Makler den Preis ermittelt hat. Ein GUTACHTEN liegt in den SELTESTEN Fällen vor. Demnach wurde der Preis anhand von sogenannten ECKDATEN ermittelt.

    Sie sollten, wenn Sie ERNSTHAFT interessiert sind, sich den GRUNDSTÜCKSPREIS besorgen. Geht recht einfach über den zuständigen Gutachterausschuss. Den wiederum erfährt man über die Baubehörde. Eine Grundstücksauskunft kostet wirklich nur eine GERINGE Gebühr. Sie haben damit zumindestst Gewissheit, das der angesetzte Grundstückspreis dem Marktpreis entspricht.

    Alles weitere müssen Sie dann anhand des ALLGEMEINZUSTANDES des Gebäudes fest machen.

    ABER, Preisverhandlungen sollte man IMMER vornehmen. KEIN Verkäufer, aber wirklich KEINER, insbesondere Makler, setzen sich IMMER einen HÖCHST- ABER auch einen MINDESTPREIS.

    Demnach gilt auch hier der Satz: "Im Handel liegt der Segen"

    Bei einer GEFRAGTEN Summe von 155.000 €, wenn die Eckpunkte passen sollten, -Grundstückspreis, Immobilie- fangen Sie mal mit 140.000 € an. Ein derartiges Verhandlungsgespräch SOLLTE allerdings IMMER in- oder an der Immobilie stattfinden. Sie haben es dann ERHEBLICH leichter, auf evtl. Mängel, und seien die noch so klein, rum zu reiten. Selbst an den Aussenanlagen läßt sich IMMER was bemängeln.

    Also, auf zum Gutachterausschuss und dann VERHANDELN!!!

  • Antwort von Werther 09.09.2011

    Gehe von mindestens 10% aus. Bedenke, dass zum Hauspreis noch ca. 11% Nebenkosten wie Notar, Grunderwerbsteuer und der Makler hinzu zu rechnen sind. Beginne also mit einen Gebot von 130.000 €. Argumente musst Du dafür nicht liefern--- nur zeige Dich nicht zu sehr begeistert von dem Objekt. Ein gutes Argument zum drücken des Preises ist IMMER das sogenannte Energiegutachten. Kaum ein Verkäufer kann das nämlich vorzeigen (es übrigens Pflicht beim Verkauf). Wenn es doch vorhanden ist, findest Du gerade bei etwas älteren Häusern gute Argumente den Preis zu drücken.

    Viel Glück Werther

  • Antwort von jens79 09.09.2011

    Mache ein Gegenabgebot z.B. "Für 145.000 € würde ich es nehmen!" und schau ob er darauf eingeht. Streu vorher ins Gespräch ein, dass du noch andere Objekte in der engeren Auswahl hast.

  • Antwort von klaumi 09.09.2011

    Makler müssen sich an der gesetzlichen Gebührenordnung orientieren und daran halten ! Somit bleibt dem Käufer kein Spielraum zum Feilschen ! Wenn er sich nicht daran hält, ist er unseriös und setzt bei Anzeige seinen Job aufs Spiel ! Aber er wird versuchen das Objekt so teuer wie möglich zu verkaufen , denn davon hängt seine Provision ab !

  • Antwort von Neelo 09.09.2011

    Der Makler kann meistens nur mit dem eigentümer reden ob er am Preis noch was machen kann der Makler vermittelt eigentlich nur und hat meistens mit dem Preis nicht viel zu tun es sei denn der eigentümer sagt nach oben und unten wäre noch was offen und dann muss der Makler rücksprache halten mit dem Eigentümer bis zu welchem Preis es runter gehen kann und wenn der Eigentümer zusagt das man den Preis runterschrauben kann auf summe X dann wird der Makler das so übermitteln.. Aber Handeln geht immer :)

  • Antwort von gpucpu 09.09.2011

    Warum sollte man das nicht dürfen...??

  • Antwort von vesparoller 09.09.2011

    Das Problem ist ganz einfach - der Makler wird immer versuchen, den Preis des Hauses so hoch wie möglich anzusetzen. Denn davon wird ja seine Provision berechnet, daran verdient er ja. Optimal wäre natürlich, wenn ein Wertgutachten (hier gibt es Sachverständige) vorliegt. Aber so ein Gutachten kann locker mal 1.000 € kosten ...

    Versuche doch einfach, so viele Mängel an Haus und Grundstück zu finden wie möglich (Renovierungen, Bäume welche gefällt werden müssen ...) Oft muß der Makler dann aber noch Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen, da er nur einen eng abgesprochenen Preisrahmen hat.

  • Antwort von Ursusmaritimus 09.09.2011

    !0% sind im Allgemeinen immer drin!

    Die erste Forderung ist in der Regel immer verhandelbar, einfach direkt ansprechen das der Preis etwas hoch erscheint. Auf diese oder jene vorhandenen Mängel hinweisen..... wenn er gar nicht reagiert ein Gegenangebot setzen welches etwa 15% tiefer liegt und annähern.

    MfG Ursusmaritimus

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