Mit fast 26 noch nie gearbeitet?

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10 Antworten

Hallo yeayoo :)

Erstmal möchte ich vorab schreiben: Alle, die an die ganzen Vorurteile zu HartzIV Empfänger glauben, haben eine sehr eingeschränkte Sichtweise. Bei weitem sind viele nicht so, wie die Medien und die Gesellschaft etwas vorgaukelt.

Heutzutage ist es so, dass sehr sehr seeeehr viele Menschen (darunter auch viele junge Leute) einfach keinen vernünftigen Job nach Ausbildung, Studium etc. bekommen. Viele studieren auch, weil sie erstmal überhaupt keine Arbeit kriegen und studieren als "Notlösung", damit sie überhaupt etwas machen.

Welchen Schulabschluss hast du denn? Viele Ausbildungsplätze wollen nur bestimmte Schulabschlüsse sehen, daher wäre es von Vorteil, dass du dich auch nur auf die Ausbildungsplätze beschränkst, wo du dich auch mit deinem Schulabschluss bewerben kannst.

Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, was du mal machen könntest?

Wenn nicht, solltest du spätestens jetzt damit anfangen.

Gibt es etwas, wo du von ausgehst, dass du es besonders gut kannst? Hast du einen guten Umgang mit Menschen oder Tieren? - dann wäre ein sozialer Beruf nicht schlecht.

Möchtest du dich körperlich mehr aktiv arrangieren? - vllt wäre da Arbeit beim Bau oder Ähnliches etwas für dich.

Hast du mehr Interesse an den Medien oder hast du Interesse an Technik generell? - vom kreativen Mediengestalter bis zum Informatiker ist alles mit drin.

Im Internet findest du schon alles Mögliche, was dir alles an Ausbildung zur Verfügung steht. Deine Aufgabe ist es, dass du dich über die Ausbildungen, die dich interessieren, du dich mehr darüber erkundigst.

Dann suchst du dir die entsprechenden Firmen raus und schreibst direkt Initiativbewerbungen, rufst an oder du gehst direkt dorthin und fragst, ob sie Ausbildungsstellen vergeben und falls ja, du an einer Interesse hast.

Du kannst auch, wenn du dir unsicher bist, vorher nach einem Praktikum fragen. Dann kannst du erstmal schauen, ob dir der gewählte Beruf überhaupt zusagt, ehe du einen Ausbildungsvertrag unterschreibst.

Allerdings musst du dann aber auch von dir aus sagen, dass du wirklich was ändern willst. Und man kann nie vorher sagen "geht nicht, kann ich nicht", wenn man es nicht einmal versucht hat. :)

LG

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Du kannst auch noch mit 30 eine Ausbildung anfangen. Es ist halt nicht mehr so leicht. ich denke wenn du folgende Punkte abarbeitest schaffst du es:

Vorbereitung:
Um Erfahrung zu sammeln, deinen Beruf zu finden und deinen Lebenslauf aufzubessern kannst du Praktikas und Nebenjobs für kurze Zeit machen. Die Bezahlung ist nicht so gut aber langfristig gesehen Zahlen die sich aus. Es ist auch nicht schwer an welche zu kommen.
Eventuell kann dir das Arbeitsamt da helfen.
Außerdem kannst du versuchen spezielle Qualifikationen zu erwerben die dich bei Arbeitgebern attraktiver machen.
Willst du z.B. Lagerist werden mach einen Staplerführerschein.
Dann musst du dich auch privat Vorzubereiten. Räume auf, finde einen geregelten Schlafrhythmus und gewöhne dich schon mal an einen möglichen Arbeitstag.

Bewerben:
Auch für deine Bewerbungen kannst du dir vom Amt helfen lassen. Außerdem kannst du sowas auch im Internet lernen. Vielleicht kann dir auch jemand aus deiner Familie dabei helfen. Investiere viel Zeit und Mühe darein, dann wird es sich auch lohnen.
Wenn du was ordentliches geschrieben hast passe es an die Stellen an und bewerbe dich großflächig!
Für Bewerbungsgespräche gibt es genug Tipps im Internet und du kannst mit Freunden, Bekannten und Familie üben wenn es mal soweit ist.

Dran bleiben:
Gib nicht auf! Es kann sein dass deine erste Bewerbung zündet. Es kann aber auch sein dass du 20 Absagen bekommst. Davon solltest du dich nicht unterkriegen lassen und versuchen herauszufinden was du hättest besser machen können. Und dann immer weiter bewerben.
Eventuell musst du deine Ansprüche runterschrauben für den Anfang und klein Anfangen mit schlecht bezahlten Jobs. Aber hocharbeiten geht immer!

Das schwierigste ist den Arsch hoch zu bekommen! Ich kann das gut verstehen doch wenn du es nicht machst wirst du dein Leben lang so weiter machen und es wird nicht einfacher! 

Der einzige der was ändern kann bist du selber also tuh was dann kannst du es schaffen.

Um sein Leben zu ändern ist man nie zu alt!

Viel Glück dir!

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Fang doch erst einmal an, dich an die Arbeit zu gewöhnen, indem du dir einen Nebenjob suchst. Regale auffüllen im Supermarkt, oder Zeitarbeit. Irgendwas.

 Und dann überlege dir, welche Ausbildung du dir vorstellen könntest. Etwas Handwerkliches wäre nicht schlecht. Handwerker werden zur Zeit gesucht. Hast du so etwas schon mal gemacht? Vielleicht zu Hause etwas gestrichen oder Laminat mit verlegt? 

Vergiss das Arbeitsamt. Von denen kommt nichts.

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Du redest nur - du willst nicht wirklich aus deiner Komfortzone!

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Hey yeayoo

Ich habe mir extra Zeit genommen mir alles! durchzulesen, es gibt eine Menge gute Vorschläge und Tipps von den Leuten hier. 

Du schmetterst alles! ab. Null Einsicht. Null Motivation. Null Kooperation. Ich lese von dir nur Vorwürfe und Gejammer. 

Was möchtest du? Mitleid? Aufmerksamkeit? Anteilnahme? Oder doch nur provozieren? 

Hier kann dir niemand helfen, du! bist selber für dein Leben verantwortlich. Schaffst du es nicht, ist das dein Problem. 

Es ist hart was ich schreibe, ja. Alle Versuche hier dich zu motivieren scheitern erbärmlich- die scheitern an deinem nicht! wollen. 

Sehe zu das du dein Leben geregelt bekommst. Auf die "Stütze" würde ich mich an deiner Stelle nicht verlassen, unser Sozialsystem wackelt gewaltig. Laut Prognosen renomierter Soziologen und der "Wirtschaftsweisen" wird das System so nicht überleben. Früher oder später wirst du also auf dich alleine gestellt sein. 

Mache endlich den ersten Schritt! 

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Kommentar von yeayoo
25.10.2016, 21:22

Viel Zeit scheinen sie sich eher nicht genommen zu haben, bei dem was sie da so absondern. Haben sie nen Schaden? Ich kritisiere ALLES? Hä wo denn bitte? Gut wenn man 6Mio Hartzern (in Zukunft ja mehr Arbeitslose wenn man die Technisierungvoll ausreizen würde)...dann laufen halt 10Mio hungerne in Deutschland rum und holen es sich mit Gewalt. OKAY.

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Probiere es doch mal so, wie fast alle anderen. Überlege dir, welcher Beruf dir gefallen könnte und schreibe Bewerbungen. Allerdings bist du für 2017 ziemlich spät dran. Der Drops ist weitestgehend gelutscht. Aber freie Ausbildungsplätze sind noch vorhanden.

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Kommentar von yeayoo
25.10.2016, 21:21

gucken sie mal aufs Jahr, es ist 2016. Für 2017 beginnt die Bewerbungsphase doch erst.

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Zunächst finde ich es gut, dass du etwas verändern willst. Ich kann mir gut Vorstellen, dass du in der Abfall- oder Reibungswirtschaft oder gar, mit etwas Glück, in die Sicherheitswirtschaft eine Berufsausbildung bekommen kannst.

Es wird dir jedoch sehr schwer fallen einen Anschluss zu finden oder dich in Disziplin zu begehen. Auch solltest du dein Hintergrund kennen weshalb du nichts bisher aus dir gemacht hast. Es gibt Leute die wirklich so psychisch Krank sind, dass sie für die Arbeitswelt nichts taugen...

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Keine Ahnung, wer dich mit dem Background haben will - aber eins kann ich dir verraten: Wenn nicht jetzt dann nie! Krieg deinen faulen Hintern hoch, sonst hast du dich in 5, in 10 und in 15 Jahren noch nicht von der Stelle bewegt.

Gib Gas, Junge :) - jetzt oder nie! Das bisschen Selbstachtung wirst du doch wohl aufbringen können

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Kommentar von yeayoo
25.10.2016, 01:59

Ich hab halt an jeder Arbeit was zu kritisieren, bin schwer integrierbar...usw...klar ist irgendwo auch selbsterfüllende Prophezeihung. Aber ich bin es so dermaßen gewohnt Geld vom Staat (Gesellschaft) zu kriegen.

Ja aber was tun? Wo und wie anfangen?

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Du musst halt endlich mal aus deiner Komfortzone herauskommen, auch wenn das sicherlich nach 7/8 Jahren Hartz4 ,wenn man es gewöhnt ist jeden Monat sein Geld ohne Arbeit zu bekommen, schwer sein mag ... das ist auch kein angenehmes Gefühl, wenn man den ganzen Tag nur rumsitzt und keinen geregelten Tagesablauf hat.  

Andererseits wenn in Deutschland wirklich jemand Arbeit will, dann bekommt er diese auch. Du musst halt mal den Arsch hoch bekommen und nicht schon vornherein mit der ausrede kommen “ich hab keine motivation“. Sonst wird das nie was. 

Also kneifen die Arschbacken zusammen und mach was aus deinem Leben .

Viel Glück

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Kommentar von Yuurie
25.10.2016, 02:28

Andererseits wenn in Deutschland wirklich jemand Arbeit will, dann bekommt er diese auch.

Ja und was für eine Arbeit.. da hat man in den seltensten Fällen Glück, dass man eine solide Arbeit bekommt, wo man alles von bezahlen kann und man nicht zusätzlich HartzIV beantragen und/oder mehrere Jobs haben muss, um zu existieren.

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Kommentar von yeayoo
25.10.2016, 02:29

Erstmal sind es 6/7 Jahre :P...Ich kenne es halt nicht anders...Ich kann mir vorstellen, dass es Leute, denen es mal gut/besser ging (auch mit Job) und die dann in H4 rutschen noch viel brutaler ist. Für mich ist es ein Gefühl von Leere. Von Langeweile zu sprechen ist wirklich maßlos untertrieben. Man bildet sich im Laufe der Jahre auch ein, man hätte keine Zeit zu arbeiten. Man geht ja um 3 Uhr Nachts ins Bett, schläft bis um 12. Dann paar Serien, einkaufen, essen...upps schon 15:00....das selbe vielleicht nochmal. Vorm Pc sitzen, usw...wo soll ich da arbeiten? Das klingt für viele wie ein Witz, ist aber ernstgemeint. Ich bin es so gewöhnt, dass ich mir einrede, ich hätte gar keine Zeit bei meiner aktuellen Geschwindigkeit.

Dass mit ''jeder bekommt Arbeit'' stimmt bei 6Mio Hartz4 Beziehern und 700,000 offiziellen Stellenangeboten (davon etwas mehr als 2/3 Vollzeit) zwar nicht....aber doch verstehe ich sie. Ich hätte ja können, ich war aber zu faul, unmotiviert, psychisch angeschlagen, wie in einer Art Trance

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