Frage von baddred, 116

Lohnen sich Genossenschaftsanteile bei der Volksbank?

Hallo alle zusammen,ich bin gerade 18 geworden und wurde von meiner Bank zum Beratungsgespräch eingeladen. Darin ging es u.a um Genossenschaftsanteile, die mit einem sehr guten Zins und zusäztl. mit einer Dividende vergütet werden. Pro Person kann man 3 Anteile mit je 300€ kaufen. Es ist eine langfristige Anlageart. 

Frage:Gibt es auch negative Seiten? Denn immerhin wirbt die Bank reichlich mit dieser Art von Anlage für ihre Kunden. Allerdings gibt es das schon länger. 

Soll ich mir welche kaufen, denn immerhin gibt es dort einen unglaublichen Zins von 5%.

Danke im Vorraus

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von coolboy153, 86

Anteile bei einer Genossenschaftsbank sind grundsätzlich nichts schlechtes du hast eine gute Dividende!

Was aber ganz klar so ist wie du bereits festgestellt hast sind sie absolut unliquide sie sind nicht wie ein Sparbuch wo man immer dran kann wenn was ist das sollte dir klar sein, ob du als 18 jähriger die maximal 900€ dafür übrig hast oder nicht weißt nur du (kann ja sein das ein Autokauf ansteht und dafür Geld gebraucht wird)....
Was ansonsten auch noch ein Punkt ist, ist die sogenannte nachschusspflicht d.h. Wenn die Bank pleite geht ( eher unwahrscheinlich) kann es sein das du den Wert deiner Anteile nochmal zahlen musst, also sowohl die Einzahlung verlierst als auch noch zusätzlich etwas bezahlen musst (kannst du aber in der Satzung nachlesen)...
Bei fragen melde dich

Kommentar von coolboy153 ,

Danke fürs Sternchen :)

Antwort
von kevin1905, 78

Ich war auch lange Kunde bei der Volksbank und fand die Ausschüttung der Dividende und des Mitgliederbonuses immer recht spannend.

War nicht die schlechteste Anlage, die ich je hatte.

Antwort
von Hardy3, 78

Ja, sie lohnen sich und das Risiko ist relativ gering - deshalb auch die Deckelung der Anteile, damit keine "Renditejäger" groß einsteigen. Volks-und Raiffeisenbanken beruhen auf dem Genossenschaftsprinzip, d.h. Das Eigenkapital stammt nicht von anonymen Investoren, sondern von "realen" Personen. 

Man wird auch zur Mitgliederversammlung eingeladen und ist stimmberechtigt. Das Risiko liegt darin, dass man bei Schieflage der Bank mit seiner Einlage haftet. Das ist allerdings ein überschaubares Risiko. 

Die recht hohe Rendite erklärt sich durch die relativ geringen Ausfällen bei Krediten, die in der Regel an Personen und Mittelständische Unternehmen der Region vergeben werden: man kennt die Kunden.

Antwort
von napoloni, 51

In den jetzigen Zeiten ist das eine der ganz wenigen Anlagen mit nennenswerter "Verzinsung". Ich hätte da keinerlei Bedenken.

Dennoch, du fragst nach negativen Seiten:

Bei vielen Genossenschaften gibt es eine "Nachschusspflicht". Falls die Bank mal überschuldet sein sollte, kann es sein, dass du ein Mehrfaches deiner Genossenschaftsanteile nachschießen musst.

Das ist dann in der Satzung festgelegt.

Antwort
von lesterb42, 46

Die Verzinsung funktioniert und ist ordentlich. Aber 45 € als Rendite sind absolut doch etwas mager.

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