Frage von Puppi11 21.06.2011

lebenslanges Wohnrecht und wer zahlt für Reparaturen

  • Antwort von tipsie69 21.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lebenslanges Wohnrecht bedeutet nicht gleichzeitig keine Nebenkosten.Den Verbrauch von Wasser, Strom, Gas usw. muss die Gute schon selber tragen. Da ihr die Therme extr habt lasst einen Gaszähler zwischenklemmen, genauso beim Wasser und für den Strom. Am Besten etwas mehr Geld in die hand nehmen und alles autark - also der Bewohner zahlt direkt Abschläge an den Versorger - stellen lassen.

    Wenn ihr den Schornstein nicht machen lassen wollt, dann muss halt der Ofen abgeklemmt werden, da es so wie ich die Fragestellung vertehe, mit der Therme in der Wohnung warm wird. Ansonsten halt noch eine andere Art der Gasheizung dazupacken.Die Reparatur ist keine Nebenkostensache, aber eine Entscheidung die der Eigentümer trifft wie diese verläuft, bzw. wie die Wohnung geheizt werden soll.

    Für deinen Schwager empfehle ich einen ordentlichen Mietvertrag, wenn er kein Einkommen hat, kann er ja zur ARGE gehen und die Miete beantragen.

    Wenn er nicht zahlt vor die Tür mit dem Schmarotzer ! Wenn er meint bei Mama unterschlüpfen zu könne , ein klares NEIN . Das Wohnrecht gilt nur für die Mutter, nicht für den Sohn dieser müsste dann wiederum Miete für die von ihm genutzten Räume zahlen.

    Hier hilft nur das Wort der - wie die ältere Dame schön gesagt hat - Hauseigentümer. Die müssen aber zusammen halten und nicht ein schlechtes Gewissen haben weil es doch der arme Bruder und die Mama sind.

  • Antwort von imager761 22.06.2011

    Ich habe sie nun wegen der Kosten der Reparatur angesprochen, weil sie diesen Schlot schon 20 Jahre allein nutzt. Sie steht auf dem Standpunkt, es ist unser Haus, also auch unser Schlot. Ich muss dazu sagen, das sie sich noch nie an Reparaturen beteiligt hat

    Völlig zurecht.

    Zu derart außergewöhnlichen Instandsetzungsarbeiten ist sie nicht heranzuziehen (vgl. BGH, Urteil v. 06.06.2003, ZR 392/02, GE 2003, 1273).

    Die Instandhaltung der Wohnung obliegt dem Eigentümer. Der Mieter hat Anspruch auf eine vertragsgemäß nutzbare Wohnung, mithin, dass sie beheizbar ist.

    Er kann allenfalls eine Kleinreparaturklausel wirksam vereinbaren. Der Aufwand dürfte den aber so weit übersteigen, dass sie nicht anwendbar wäre.

    Da sie ein Wohnrecht ohne Mietzins beanspruchen darf, ist sie nur zu den anteiligen Betriebs- bzw. Nebenkosten sowie zu den gesamten Kosten, die sie allein verbraucht (Strom, Wasser, Heizkosten), nicht aber zu Reparatur- oder Modernisierungsmaßnahmen heranzuziehen.

    G imager761

  • Antwort von single20260 21.06.2011

    lebenslanges Wohnrecht. Das wird heikel. Jedenfalls so weit ich das verstehe , bezieht sich das allein auf die Wohnung und die Person der Schwiegermutter. Sicherlich muss sie da keine Miete zahlen, aber du must ja auch keine Reparaturen bezahlen. Und heizen musst du da auch nix. Ich wuerde wenns Krieg gibts, alles kappen und nichts zahlen. Den Schlott schon gar nicht. Halte dich eng an den festgeschriebenen Notarsvertrag. Was da nicht steht zahlst du nicht. Oder steht da auch was von Nutzungsrecht ? Und stell die Frage mal in diversen Vermieterforen.

  • Antwort von kaija63 21.06.2011

    hmmm schwierig, ich wüde sagen wohnrecht hat ja nur die mutter und nicht der sohn auch noch, da könnte man dann als hausbesitzer drauf bestehen dass der sohn aus der wohnung der mutter auszieht, es sei denn sie darf untervermieten. was den schornstein angeht, letztendlich ist egal wer den nutzt, die reparatur zahlt immer der besitzer also in dem fall du

  • Antwort von Cornyx 21.06.2011

    Wenn er vom Amt lebt bekommt er doch mglw. sogar die Wohnungskosten bezahlt - stellt doch mal nen Antrag. Bzw beweg ihn dazu.

    Reparaturen sind keine Nebenkosten! Mindern aber eure einkünfte aus vermietung und verpachtung - habt ihr aber von beiden nicht, oder?

  • Antwort von TimeShift 21.06.2011

    lange Frage, kurze Antwort:

    Es ist euer Haus und damit seid auch ihr für die Schäden und Reparaturen verantwortlich.

    Man könnte einzig schauen, ob eventuell ihre Versicherung für den Schaden aufkommen könnte - wenn sie denn versichert ist.

    Was jedoch ihren anderen Sohn angeht: Entweder der beteiligt sich, oder ihr werft ihn achtkantig raus. Ihr seid doch schließlich nicht die Wohlfahrt!

  • Antwort von Mohnbandit 21.06.2011

    ja, ihr müsst eure sachen in ordnung halten, dass ihr sie kostenlos wohnen lasst, ändert ja nix....

    wenn sie das wohnrecht an der wohnung hat, darf sie in ihrer wohnung natürlich zusammen wohnen mit wem sie will, die andere wohnung für den sohn, müsste er aber bezahlen oder man kann sie ihm kündigen...

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