Frage von zweckentfremdet, 61

Kunde zahlt nicht. Welche Möglichkeiten habe ich?

Antwort
von peterobm, 23

Mahnung - Anwalt - Mahnbescheid - Gerichtsvollzieher

Antwort
von franneck1989, 10

Am zweckdienlichsten ist meist das gerichtliche Mahnverfahren, eventuell mit Hilfe eines Anwalts. Die Kosten sind überschaubar und können dabei gleich mit gefordert werden

Antwort
von WosIsLos, 26

Wenn der Kunde kein Vermögen mehr hat, nichts, ansonsten:

www.wikipedia.org/wiki/Mahnverfahren

Antwort
von lyka01, 23

Vor einer Anzeige kommt erstmal ein Mahnschreiben. Eine Erinnerung an die Zahlung. Tut ers immernoch nicht eine 2.Mahnung und dann auch die letzte Erinnerung und du kannst natürlich Mahngebühren erheben.

Tut er weiter nicht dergleichen, dann kannst du es zur Anzeige bringen mit den Nachweisen der Zahlungserinnerungen.

Kommentar von zweckentfremdet ,

Und was mache in Bezug auf die angebliche Anzeige?

Kommentar von lyka01 ,

4. Das Anwaltsschreiben


Sollten alle Mahnungen und Gespräche nicht geholfen haben, so bleibt nur der Weg zum Anwalt.

(Manch einer entscheidet sich an diesem Punkt auch für ein Inkasso Unternehmen)


Der Anwalt deines Vertrauens wird zunächst dem Kunden ein Schreiben
schicken. Dieses wirkt oft Wunder, denn es trägt den Briefkopf eines
Anwalts und macht inhaltlich unmissverständlich klar, dass dies die
letzte Möglichkeit vor dem Gerichtsverfahren ist, die Schulden zu
bezahlen.

Normalerweise sollte der Kunde, um weitere Kosten zu vermeiden, nun
zahlen. Ist dies nicht der Fall, so kann dein Anwalt für dich Klage
einreichen.


Die Kosten für den Anwalt bemessen sich immer nach dem Streitwert.
Sie sind also abhängig von dem Betrag, der dir geschuldet wird. Welche
Kosten auf dich zukommen, kannst du z.B. hier grob ausrechnen: Anwaltskostenrechner. Natürlich muss dein Kunde im Nachhinein für diese Kosten aufkommen. (Sofern du das Verfahren gewinnst)


5. Die Klage


Zunächst einmal das Wichtigste: Wenn du deinen Kunden verklagt hast,
hört er sehr wahrscheinlich auf dein Kunde zu sein. Nun das positive:
eine Klageschrift im Briefkasten hat schon einige Menschen dazu bewegt
doch zu zahlen und sich somit unnötige Kosten durch ein (langes)
Gerichtsverfahren zu sparen.


So ein Verfahren kann viele Ausgänge haben, wenn beide Parteien es
auf einen Richterspruch ankommen lassen. Wenn du gewinnst, hast du einen Titel
gegen den Schuldner in der Hand, der 30 Jahre lang vollstreckt werden
kann. Allerdings verursacht auch die Vollstreckung Kosten, die du
zunächst einmal vorstrecken musst.


Wenn du vor Gericht ziehst, gibt es jedoch unzählige Unwägbarkeiten,
die du dir von deinem Anwalt erklären lassen solltest. Auch taktische
Gesichtspunkte sind zu berücksichtigen und mit dem Anwalt zu erörtern.
So. bringt es dir z.B. nichts, wenn du viel Druck auf deinen Schuldner
ausübst und dieser dann insolvent wird, bevor du dein Geld bekommst.

Kommentar von franneck1989 ,

Eine Anzeige macht bei zivilrechtlichen Forderungen keinen Sinn. In deinem zitierten Text ist das aber sonst korrekt dargestellt

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