Frage von JohannaHoeper01, 106

Kindergeld an Kind weitergeben, wenn es noch Zuhause wohnt?

Hey, mich würde interessieren, ob es funktionieren würde, wenn man seinem volljährigen Kind, welches noch Zuhause wohnt, das ihm zustehende Kindergeld geben würde?

Voraussetzung ist natürlich, dass Strom und Wasser vom Kind gezahlt werden. Also zahlt das Kind für den durchschnittlichen Wasser-/Stromverbrauch einer Person abzüglich einer gewissen Menge (wohnt man bei den Eltern, muss man wohl nicht die gesamten Kosten für z.B. den Kühlschrank an die Eltern zahlen).

Sollte man so etwas tun?

Kann so etwas überhaupt funktionieren oder wird man mit dem Geld niemals über den Monat kommen? Können volljährige Kinder so lernen, Verantwortung für sich selbst und Geld zu übernehmen?

Danke im Voraus für hilfreiche Antworten.

Antwort
von DerHans, 31

Ob du einem Kind Taschengeld gibst oder das Kindergeld weiterleitest, kannst du ganz alleine entscheiden.

Das Kindergeld ist eine staatliche Leistung an ELTERN um sie in ihrer Erziehungsleistung zu UNTERSTÜTZEN.

Das ist niemals als kostendeckende Leistung gedacht gewesen.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Geld & Kindergeld, 16

Wenn die Eltern dem Kind das Kindergeld geben warum sollte das nicht gehen,müssen müssen sie es nicht,solange das Kind noch bei den Eltern wohnt und gemeldet ist !

Kosten für die Unterkunft dürften ggf.auch nicht vergessen werden,dazu Kostgeld für die Verpflegung,dann wird nicht mehr viel für Kleidung und sonstige Bedarfe übrig bleiben.

Antwort
von XLittleHelperX, 49

Eine etwas seltsame Frage, denn wenn das Kind schon Strom und Wasser anteilig zahlen soll, dann sicher auch Heizung, Lebensmittel, Miete und sonstige Nebenkosten? Und dann wird das Kindergeld alleine nicht ausreichen.

Dann kannst du auch gleich ein festes Taschengeld vereinbaren.

Mit Geld richtig umgehen, lernt man oft vermutlich erst dann richtig, wenn man es selbst verdient. Denn erst dann weiß man auch, welchen "Wert" Geld wirklich hat.

Antwort
von SasciaJylle, 49

Natürlich kann man seinem Kind das Kindergeld auszahlen. Man kann aber auch als alternative das Taschengeld erhöhen, damit sich das Kind darauf vorbereiten kann. Letztentlich müssen das die Eltern für sich entscheiden

Kommentar von Wonnepoppen ,

wie lange glaubst du, daß man Taschengeld bekommt?

Kommentar von SasciaJylle ,

kommt auf die Eltern an. Als ich in einer vorberuflichen maßnahme war (mit 20 Jahren) habe ich immer noch Taschengeld bekommen

Kommentar von Wonnepoppen ,

du hast also umsonst daheim gewohnt u. noch Taschengeld bekommen?

Das hat mit Verantwortung lernen u. mit Geld umgehen nicht unbedingt viel zu tun!

Antwort
von mariyus, 28

Ich hab das Kindergeld auch nicht bekommen, sondern musste zu Hause was von meinem Lehrlingsgehalt abgeben. Auf diese Weise habe ich gelernt, mit Geld umzugehen!

Antwort
von Miramar1234, 30

Kann nicht funktionieren,weil ein großer Teil als Taschengeld für einen Erwachsenen gerechnet werden müßte,und dann nicht viel übrig bliebe.Ich denke,Du solltest ein großzügiges Taschengeld davon abhängig machen,ob Ihr Euch altersgemäß  arrangiert.Hilft er,kauft ein,Schule bzw.Ausbildung wird ernst genommen,Du musst nicht auf den Cent achten,könnten 100,.oder das Kindergeld angemessen sein.Packst Du noch was drauf,könntest Du Kleidung ,Schulbedarf gleich mit abdecken.So hat er Gelegenheit mal zu sparen für ein teures Stück,oder eben No Name Sachen,und dafür andere Schwerpunkte sich setzen.Beste Grüße

Kommentar von JohannaHoeper01 ,

Gehen wir mal davon aus, das Kind geht zur Schule, hat keine Möglichkeit, ein eigenes EInkommen zu erhalten (zu lange Schulzeiten/zu wenig Jobmöglichkeiten, etc.). Taschengeld wollen die Eltern nicht geben. Das Kind möchte natürlich trotzdem hin und wieder Geld haben.

Kommentar von Miramar1234 ,

"Taschengeld wollen die Eltern nicht geben."Äußerst fragwürdig.Nun denn,zuverdienen musste ich auch,es waren aber andere Zeiten.Und etwas habe ich immer bekommen.

Antwort
von Sunnycat, 36

Ich habe früher nicht mein Kindergeld bekommen, habe stattdessen noch zusätzlich "Kostgeld" vom Azubigehalt abliefern müssen......

Auf jeden Fall kann ich heute mMn gut mit Geld umgehen :-)

Antwort
von Wonnepoppen, 23

Ist das "Kind" in einer Ausbildung, oder geht es noch zur Schule?

Hat es ein Einkommen?

Kommentar von JohannaHoeper01 ,

Schule, kein Einkommen.

Die Idee dahinter, das Kindergeld an das Kind abzugeben, ist dass es so auch selbst mal Verantwortung übernehmen könnte. In diesem Beispiel gehen wir mal davon aus, das Kind hat absolut gar kein sonstiges Einkommen, also auch kein Taschengeld.

So hätte das Kind mal die Möglichkeit, zu lernen, wie man mit geringen Geldmengen auskommen kann, finde ich.

Kommentar von Wonnepoppen ,

ein volljähriges Kind kann einen Nebenjob annehmen, so lernt es mit Geld um zu gehen, indem es sich eins selber verdient!

Kommentar von JohannaHoeper01 ,

Das ist nur ein theoretisches Beispiel.

Mich würde lediglich interessieren, ob es möglich wäre, dass das Kind so einigermaßen gut leben könnte.

Mich interessiert dabei nicht, auf welche anderen Arten es sich Geld beschaffen könnte.

Und in diesem theoretischen Beispiel würde ich gerne davon ausgehen, dass das Kind nur das Kindergeld hätte und keine sonstigen Geldquellen.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Es kommt immer darauf an, wie hoch die Kosten sind, an denen es sich beteiligen muß!

Antwort
von Berlinfee15, 30

Hello,

diese Frage überrascht. Eine gewisse Großzügigkeit auch den (fast) erwachsenen Kindern gegenüber vermisse ich.

Ein friedliches Zusammenleben wird reduziert auf Strom/Wasserkosten, was am Ende nur rechnerische Akrobatik ergibt.

Auf diese Art und Weise lernt ein "Kind" nicht unbedingt vorhandenes Geld gekonnt auszugeben. Es bleibt immer der Gedankengang, was muss ich für Strom/Wasseranteile am Ende blechen!

Ein Teil des Kindergeldes sollte der/die Jugendliche zur freien "Entfaltung" eigener Bedürfnisse erhalten. Der restliche Teil  kann entsprechend der anfallenden Kosten eingesetzt werden. Wenn`s denn unbedingt sein muss.

Kommentar von JohannaHoeper01 ,

Das ist auch nur ein theoretisches Beispiel, es betrifft mich selbst nicht, interessiert mich nur.

Hauptsächlich interessiert mich dabei, ob es funktionieren könnte.

Kommentar von Berlinfee15 ,

Ein Fragezeichen bleibt so immer, denn es liegt auch am Charakter des "Kindes" und seinem Willen das so gekonnt umzusetzen. Persönliche Ausgaben locken überall und ebenso der Umgang mit gleichaltrigen ist nicht ganz ..ohne.... Die Verlockung ruft........

Antwort
von Schueler0812, 40

Man muss bedenken das zu dem Kindergeld normalerweiße auch ein Unterhalt bis 25 Jahre von den Eltern fällig ist (je nach dem wie viel diese verdienen.).

Je nach dem wie hart die Eltern sind kann es ein Lern effekt geben kann aber auch das gegenteil sein und das kind schmeißt noch mehr geld raus.

richtig mit den Geld umzugehen lernt man meistens dann wenn man alleine Lebt und miete strom etc selber zahlt.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Wenn das Kind noch zu Hause wohnt, steht ihm kein Unterhalt zu!

Kommentar von Schueler0812 ,

Wenn ein mietverhältniss entsteht schon.

Antwort
von AntwortMarkus, 28

Das kann jeder machen wie er will.

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