Frage von alelyt, 197

Katzenkrankenversicherung, Übernahme, Kosten?

Ich habe mich etwas informiert aber habe keine Krankenversicherung gefunden die Kastrationen bei Katzen übernimmt. Gibt es so eine Krankenversicherung? Welche Erfahrungen habt ihr mit sowas gemacht? Wie viel zahlt ihr da so? Werden Vorsorgeuntersuchungen wie Wurmkuren, entflohen und auch chippen übernommen?

Danke für eure Antworten 🙂

Antwort
von melinaschneid, 121

Kastration ist in keiner mir bekannten Versicherung dabei. Eine gibt glaube ich einen Zuschuss. Manche Tarife haben eine Jahrespauschale für Impfungen usw. Muss aber sagen das ich diese kalkulierbaren kosten für zweitrangig halte. Wichtiger ist die Kosten Erstattung im Krankheitsfall. Sowas kann nämlich sehr schnell mal im 4 stelligen Bereich sein.

Die mir bekannten Anbieter sind die uelzener, helvetia, Agila und Petplan. Am besten schaust du dir die Tarife dort einfach mal an. Jeder hat andere Bedürfnisse da kann man schlecht Tipps geben. Meine Katze ist übrigens bei der Petplan im Basis Tarif versichert.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 118

Solche bereits vorhersehbaren Kosten kann man nicht über eine Versicherung decken. Da kann man nur den Betrag ansparen oder über einen Kredit abbezahlen.

Eine Versicherung kann nur ein Risiko abdecken, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt. Hier könntest du ja jederzeit selbst bestimmen, wann die Leistung fällig wird.

Kommentar von melinaschneid ,

Ja diese Versicherungen sind klassische Risiko Versicherungen. Sind aber Zahnersatz, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Unfallversicherung etc. auch. Meine Katzen sind Familienmitglieder. Wenn ich mich selbst versuche bestmöglichst abzusichern versuche ich das bei meinen Tieren auch.

Kommentar von DerHans ,

Das ändert aber nichts daran, dass man kein Risiko abdecken kann, das man selbst jederzeit herbei führen kann.

Kommentar von melinaschneid ,

Wieso? Die Katze ist versichert. Die Zahlen auch bei Unfall wenn die Katze abgehalten wird oder aus dem Fenster fällt. Wenn ich nachts im Halbschlaf im Dunkeln auf dem weg zur Toilette über meine Katze stolpere und sie sich verletzt auch. Es werden alle Kosten übernommen die durch Behandlungen bestehen die notwendig sind und in der Versicherungspolice nicht ausgeschlossen sind.

Antwort
von FordPrefect, 102

Ich habe mich etwas informiert aber habe keine Krankenversicherung
gefunden die Kastrationen bei Katzen übernimmt. Gibt es so eine
Krankenversicherung?

http://www.tierversicherung.biz/katzenversicherung/katzenkrankenversicherung.php

Ich zweifle allerdings sehr stark an der finanziellen Sinnhaftigkeit einer Katzen-KV. Selbst im günstigsten Fall liegt man in jungen Jahren fast immer weitaus billiger, wenn man die TA-Kosten selber bezahlt. Denn wenn das Tier in die Jahre kommt (i.d.R. bei Tierversicherungen ab dem 7.LJ) werden automatisch entweder die Prämien drastisch teurer, oder aber etliche Leistungen sind nicht mehr enthalten (weil unkalkkulierbares Risiko für den Versicherer). Die jährliche Impfung (so man denn jährlich impft, was bei reinen Hauskatzen kein Muss ist) kostet gerade mal um die € 50.-- (und das ist schon teuer, daher ruhig mal Preise vergleichen, die sind nicht fixiert!). Ein Katzen-KV kostet wenigstens um die € 200.-- im Jahr - und erstattet oft nur bis 80% im ambulanten Bereich.

Empfehlenswert (und weitaus kostengünstiger) kann allerdigs die OP-Versicherung sein.

Kommentar von melinaschneid ,

Bei der uelzener zum beispiel werden die Prämien Tatsächlich mit dem alter teurer. Bei der Petplan bei der ich bin zum beispiel nicht. Erstattet 100% bis zu 3000€ im Jahr. Hat allerdings auch Dinge die Ausgeschlossen sind. Das haben aber alle. Und ich bezahle diese Versicherung bestimmt auch ohne sie zu brauchen. Ich HOFFE sogar das sie sich für mich nicht rentiert. Den wenn sie das tut habe ich eine kranke katze. 😉 Ich schlafe aber damit wesentlich ruhiger weil ich wenn meine Katzen etwas haben beruhigt zum Tierarzt kann ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen was es kosten wird. Über den Sinn oder Unsinn dieser Versicherung kann man streiten. Ob man meint Sowas zu brauchen hängt alleine damit zusammen welches Bedürfniss nach Absicherung man hat.

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katzen, 78

Leider kann ich Dir hier auch nicht helfen, denn ich habe auch noch keine Krankenkasse gefunden, die diese Kosten übernimmt. Also zahle ich die Kastra bei meinen eigenen Katzen selber.

Wenn ich Strassenkatzen kastrieren lasse, übernimmt die Kosten der Tierschutz.

Antwort
von kevin1905, 74

Wegen einem einmaligen Eingriff mit überschaubaren Kosten eine Versicherung abschließen, die Jahre lang läuft?

Totaler Schwachsinn. Versichere existenzielle Risiken, nicht die Genitalien deines Haustiers.

Antwort
von Calim8, 105

Gehe bitte mal auf www.puntobiz.de Da kann man mehrere Tierkrankenversicherungen miteinander vergleichen. Meine 3 sind bei der Helvetia versichert. Die zahlen 80 % der Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen im Jahr bis 2000 Euro. Für Wurm- und Floh- sowie sonstige Untersuchungen auch 80 % pro Katze bis 100 Euro im Jahr. Für Kastrationen wird meines Wissens nicht gezahlt auch nicht fürs Chippen. Allerdings müssen die Tiere vor der Versicherung gechipt sein oder bei Abschluss der Versicherung gechippt werden. Schau einfach mal rein

Kommentar von alelyt ,

Ich habe schon auf vielen Vergleichsseiten geschaut aber bin auch nicht so richtig draus schlau geworden, aber diese da kenne ich nicht und werde sie mir anschauen, Dankeschön!

Antwort
von nersd, 45

Da es sich bei einer Kastration, zur Beseitigung der Zeugungsfähigkeit, nicht um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt, bezahlt das keine Versicherung. Auch beim Menschen, wenn man sich aus persönlichen Gründen sterilisieren lässt, zahlt das keine Krankenkasse oder Krankenversicherung ;)

Eine medizinische Notwendigkeit ist immer Grundvoraussetzung. Ausnahmen sind lediglich konkret genannte prophylaktische Maßnahmen. Gilt ebenso für Tiere wie für Menschen. 

Antwort
von Apolon, 82

Die von dir aufgezählten Kosten, zahlt keine Tierkrankenversicherung.

Antwort
von Skibomor, 75

Krankenversicherungen sind, wie der Name schon sagt, dafür da, Behandlungskostenm für Krankheiten zu übernehmen, bei Mensch oder Tier.

Antwort
von Schuhsohle, 91

Leider musst du für dein Tier alles selbst bezahlen, auch die Kastration, die Wurmkur, den Tierarzt usw.

Mir ist keine Versicherung bekannt, die hier greifen würde.

Aber für eine Katze halten sich - normalerweise - die Kosten in Grenzen.

Kommentar von alelyt ,

Und ich dachte gelesen zu haben das wenigstens diese Vorsorge Sachen übernommen werden😓

Kommentar von Schuhsohle ,

In einigen Bundesländern wurden eine zeitlang die Kosten für Kastrationen vom Land übernommen, um der ausgesetzten/wildernden Katzenmenge Einhalt zu gebieten. Aber Wurmkur etc.: Nada.

Kommentar von melinaschneid ,

Doch es gibt Versicherungen die Tierarzt kosten übernehmen. es gibt reine op Versicherungen und Krankenversicherungen incl. op Schutz. nur leider wissen sehr wenige katzen und Hunde Halter über diese Möglichkeit.

Kommentar von Schuhsohle ,

Diese Versicherungen aber lohnen sich nicht für eine Katze; außerdem sind sie SEHR teuer.

Kommentar von melinaschneid ,

Wie teuer kommt auf den Anbieter an. Ich zahle für meine Katze derzeit 18€ im Monat. Da kostet meine Zahnersatz Versicherung mehr. Und ich habe meine Luna Krankenversichert incl. op Schutz.

Kommentar von FordPrefect ,

Auch hier - die OP-Versicherung kann sinnvoll sein, die Vollversicherung ist es zumindest finanziell fast nie (sonst würde der Versicherer das auch nicht anbieten, wenn es kein Geschäft wäre).

Kommentar von melinaschneid ,

und so eine Versicherung kann sich sehr wohl lohnen. Meine letzte Katze hat mich 4000€ in wenigen Monaten gekostet. Die Versicherung hätte ALLES übernommen.

Kommentar von Schuhsohle ,

4.000 Euro? Die habe ich in 17 Jahren nicht 'mal als Futter für meinen Kater ausgegeben...

Kommentar von melinaschneid ,

Siehst du dann hattest du Glück. aber nicht jede katze bleibt gesund. Sowas kann schnell gehen.

Kommentar von Schuhsohle ,

Und für welche tierärztliche Leistung bist du 4.000 Euro losgeworden?

Ich kenne absolut keinen Katzenbesitzer, der hohe medizinische Kosten für seine Katze(n) hatte.

Wir sprechen schon von einer "normalen" Haus- und nicht von einer teuren Rassekatze, oder?

Kommentar von palusa ,

*hand heb* hier auch, hohe rechungen

naja gut, nicht die 4k die melina hatte aber schon tausend euro letztes jahr. übrigens auch ohne ne op oder sowas, war ne stationäre aufnahme, diverse röntgenbilder, zwei oder drei ultraschalle und ein paar blutuntersuchungen. plus ein paar medis.

teure probleme bei katzen sind durchaus nicht selten. cni zb kann auf dauer ne sehr teure angelegenheit werden und das ist eine der haupttodesursachen bei alten katzen. es gibt allerdings viele die lieber eine letzte finale spritze finanzieren.. das ist billiger :/

Kommentar von Schuhsohle ,

Du lieber Himmel! Wo wohnt ihr denn alle, dass das so teuer ist? Ich glaube, ich lege mir keine Katze mehr zu... Ich wohne auf dem Land, da sind die Tierärzte noch "human" mit ihren Rechnungen. Oftmals bist du mit 10-20 Euro dabei, bar Kralle...

Kommentar von FordPrefect ,

In Städten kostet tw. schon die Impfauffrischung locker € 50.-- und mehr. 1x Laborwerte einholen (Blutbild), € 50.--. 1x Ultraschall und Durchleuchtung in der Tierklinik, € 400.--...

Kommentar von FordPrefect ,

Doch - das ist leicht erreicht, wenn ein Tier ernsthaft erkrankt.

Einer unserer Kater hatte Lymphdrüsenkrebs. OP, Medikation und Versorgung kosteten damals locker € 2500.--

Kommentar von Schuhsohle ,

Und wie lange hat er danach noch gelebt? Ich meine, ist es nicht besser das Tier bei Krebs zu erlösen? Auch wenn es weh tut? (Ich kenne das...)

Kommentar von DerHans ,

Eine Operation kostet bei einer Hauskatze das gleiche, wie bei einer Rassekatze. Wo soll da ein Unterschied liegen?

Allerdings, wenn eine Versicherung vorliegt, werden auch gerne mal wichtige Operationen notwendig, die eigentlich gar nicht sein müssten.

Kommentar von Schuhsohle ,

Nun, ich meinte, dass man bei einer Rassekatze, die schon mal locker 1.000 Euro kosten kann, vielleicht doch mehr investiert als bei einer Hauskatze, oder?

Kommentar von DerHans ,

Wenn man die Katze einmal hat, ist das doch egal was sie mal gekostet hat.

Kommentar von melinaschneid ,

Das waren alles kleinere Rechnungen. Blutbilder, Kot Untersuchungen, Urin Untersuchungen, Medikamente usw. Es hat sich einfach wahnsinnig summiert. Aber es war alles notwendig weil das Tier einfach plötzlich sehr viele Baustellen hatte. Und ja es war eine ganz normale Hauskatze. Sie hatte Diabetes und eine Pankreatitis. Diese beiden Sachen sind bei Katzen übrigens nicht selten. Jeder kennt niemanden der so hohe Kosten hatte bisher. Ich auch nicht. Bis es mich erwischt hat. Und ich sichere mich lieber für solche Fälle ab.

Kommentar von melinaschneid ,

Ich wohne auch auf dem Land. Und meine Tierärzte sind nicht teuer. Dazu muss man sagen das bei den 4000€ Ich lange in einer Klinik war die nach 2 fachen GOT Satz abgerechnet haben. Meine jetzige Klinik rechnet nach dem einfachen ab. Beispiel mein Kater. Er hatte nur Verstopfungen. Da waren schnell mal 220€ weg. Und das war 1 facher GOT Satz. Aber eben 3 TA besuche. Hätte ich ihn nicht erlösen lassen müssen wegen einer Diagnose die dabei zu tage gekommen ist wären es 350 € gewesen da ein Einlauf unter Narkose + 1 nacht stationär mit Infusionen geplant war. Und das war jetzt nichts großartig exotisches sondern einfach etwas was immer mal passieren kann. Die Katze muss doch nur mal was fressen was operativ entfernt werden muss und man ist eine Stange Geld los.

Kommentar von melinaschneid ,

Jedes Lebewesen ist gleich viel wert, egal wie hoch die Anschaffungskosten waren! Wer nach solchen Kriterien geht sollte sich kein Tier Anschaffen. Es sollte bei Tieren immer um den emotionalen und nie den Finanziellen wert gehen.

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