Kann ich Ausfallhonorar verlangen wenn Kunde bereits eine Auftragsbestätigung per E-mail geschickt hat und Terminvereinbarungen per E-mail bestätigt hat?

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4 Antworten

Es ist ein Vertrag zustande gekommen. Somit hast du Anspruch auf Schadensersatz.

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Ich hatte die 3 Tage fest eingeplant, da bereits eine Auftragsbestätigung vorlag und Termine fest vereinbart worden waren und habe andere Anfragen deswegen abgesagt

damit dürftest du mit einem Schadensersatz durchkommen

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Schwer zu beurteilen, weil du nicht angibst, worum es sich bei dem Auftrag genau handelt.

Eine Auftragsbestätigung per eMail ohne Unterschrift muss nicht unbedingt zwingend rechtsverbindlich sein.

Daher gibst du den Fall an deinen Rechtsanwalt, der wird dir genau sagen können, welche Ansprüche du hast.

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Kommentar von lockebo
03.08.2016, 23:46

Es geht um einen Dienstleistungsauftrag - im Prinzip um eine Werk-Erstellung. Ich habe des öfteren gelesen, dass eine E-Mail Auftragsbestätigung  inzwischen nach aktuellem Recht rechtsbindend ist. 

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Meiner Meinung nach wurde der Vertrag schon schriftlich getätigt in dem er ihnen die Bestätigung zum Auftrag gesendet hat. Allerdings hat man bei jeden Auftrag wiederrufsrecht. Ich würde das mit nem Anwalt klären und schauen was er dazu sagt kostet ja nix

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Kommentar von lockebo
03.08.2016, 23:39

Wie sieht es mit Schadenersatz aus?  Ich habe andere Aufträge im Wert von 4000 EUR abgesagt, weil der Kunde mir bereits den Auftrag und die Termine bestätigt hatte. Ausserdem steht in meinem AGB dass ich xy % Ausfallhonorar berechne, wenn der Auftraggeber so und so viele Tage vor Auftrag, den Auftrag absagt. Kann ich mich darauf berufen? 

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