Frage von CannonFire, 28

Kann eine Wärmepumpe in den Rückbau gehen?

Ja, ziemlich einfach - oder eben dann doch nicht: Im Jahr 2005, als man auf die "kleine Ölkrise" zusteuerte, legten wir uns eine Luft-Wärmepumpe zu. Diese sollte von der bisherigen Wärmequelle des Hauses weiterhin unterstützt werden, nämlich von der alten Ölheizung (Ersteinrichtung in den 80ern).

Seitdem verfügen wir also über eine bivalente, nicht unterbrechbare Wärmepumpe.

Nun, jetzt sind wir ja wieder beim billigen Öl und steuern eventuell auf ein ganzes "Jahrzehnt des billigen Öls" zu. Zudem ist ja mittlerweile bekannt, dass Wärmepumpen in ungeeigneten Häusern eher umweltschädlich sind, als dass sie die Umwelt entlasteten ...

Ist es möglich, die Wärmepumpe rückzubauen und die Ölheizung wieder standardmäßig in Betrieb zu nehmen? Oder: Ist es finanziell rentabel?

Danke für Eure Antwort!

Antwort
von Simko, 19

Die Wahl eines Wärmeerzeugers von aktuellen Preisen div. Energieträger abhängig zu machen, dürfte wohl wenig sinnvoll sein.

Besonders deutlich auffällig beim Öl, dessen aktuell niedriger Preis ja wohl deutlich von politischen Besonderheiten bestimmt wird, die in naher Zukunft ins Gegenteil umschlagen werden.

WP sind sehr wohl hoch effektiv und umweltfreundlich. Für den Endnutzer allerdings nur dann, wennn die Gesamtanlage von einem Fachmann entsprechend geplant und dimensioniert wurde.
Andernfalls geht das Experiment in die Hose.

Antwort
von Sigbertus, 18

Grundsätzlich ist wie du schon gesagt hast in Häusern dieses Bj. (ungeeignetes Haus) eine Wärmepumpe ohne zusätzliche Maßnahmen eh für die Katz

je nach Typ / Hersteller der Pumpe und Hydraulik (wie sie angeschlossen ist)

lässt sich eine Wärmepumpe mit mehr oder weniger Aufwand zurückbauen

und die Oel Heizung wieder als Standard Wärme Erzeuger nutzen , wobei ich 

bei diesem Alter ( 1980) einen Austausch der Anlage anrate. 

Antwort
von harmersbachtal, 14

wie alt ist die wärme pumpe ???wen ihr jetzt umsteigkt würde ich euch empfehlen geht auf Pellets Heizung zu gehen  und Pelletts müßt ihr immerhin mit rund 20.000 € rechnnen aber da gibt's 3.500 € vom Staat


Kommentar von Sigbertus ,

Dann solltest du aber auch dazu sagen was man für diese 3500€ alles erfüllen muss

Kommentar von harmersbachtal ,

ganz einfach eine komplette Pellets Heizung einbauen

Antwort
von realistir, 2

An deiner Frage erkenne ich schon, was Verbraucher wissen dürften, wissen sollten und was nicht ;-)

Es ist mal wieder die übliche Geldmachpolitik gewisser "Organisationen", die zu den gewünschten Effekten führt. Außer organisierter Fachtechnik sollte niemand dies und das wissen.

Leider beschreibst du nicht, wie deine gesamte Heizungsanlage aufgebaut ist.
Somit ist für gewisse Ratgeber nicht erkennbar, welche Möglichkeiten für dich bestehen könnten ohne dieses organisierte System (Heizungsbau etc) einzubeziehen. Sowas nenne ich schlicht und einfach organisierte Abhängigkeit!

Für mich stellt sich derzeit die Frage, ob du überhaupt die Wärmepumpe rückbauen müsstest, oder nur die Stromversorgung dafür abgeschaltet werden muss. Kenne ja deinen Kombination, den Aufbau der Anlage nicht.

Aber wenn die Wärmepumpe zwischen Ölheizung und Heizkörpern eingebunden ist, dient ja die Ölheizung sowieso als erster Wärmeerzeuger und die Wärmepumpe müsste somit kaum etwas leisten.

Was anderes wäre es, wenn die Wärmepumpe sinngemäß vor der Ölheizung befindlich wäre, die Ölheizung erst in Betrieb gehen müsste, wenn die Leistung der Wärmepumpe nicht ausreicht. Dann gäbe es sicher auch Möglichkeiten ;-)

Beschreibe mal die Anlagenkonstruktion etwas genauer, ausführlicher.
Sonst kannst du nur die üblichen Antworten erwarten, die sagen ruf einen dieser organisierten Abhängigfirmen auf den Plan.

Antwort
von AntwortMarkus, 18

Das macht überhaupt keinen Sinn. 

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