Frage von TwilightKing, 1.551

Ist Feminismus zu weit gegangen?

In Europa hält es sich noch in Grenzen, in Amerika ist es zehnmal schlimmer. Bin ich der einzige der die Doppelmoral und Scheinheiligkeit von Feminismus (3.Welle) verwerflich findet? Aussagen wie:" Feminismus ist für alle" obwohl es nur Frauen bevorzugt, ohne dabei jemals an Männer Probleme zu denken (zB Suizid: über 80% aller erfolgreichen suizide von Männern, dass Obdachlose fast ausschließlich männlich sind, dass Männer in Österreich den heeres dienst ableisten müssen und Frauen nicht und Frauen früher in Pension gehen obwohl sie eine höhere Lebenserwartung haben - Kinder kriegen ist Da weder ein ausreichendes noch ein legales Argument, da zum Kinder kriegen keiner gezwungen wird und man alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandeln muss. Jungen Mädchen wird eingeredet, dass es ermächtigend ist sich wie Prostituierte zu kleiden und man regt sich über eine objektivizierung von Frauen in Fernsehen und Werbung auf und dann sehen Sie sich die halbnackten männlichen bodybuilder models selbst an, die man Zuhaufe in den Werbungen sieht. Feminismus heutzutage lügt über Gehaltsunterschiede mit dubiosen, manipulierten Statistiken. Wenn Frauen für die gleiche Arbeit wirklich weniger Geld bekommen, würden alle Arbeitgeber nur noch Frauen einstellen und alle Arbeitslosen waren männlich. Die Tatsache dass im Feminismus Frauen automatisch immer das Opfer uns Männer die Übeltäter sind, dieser Logikbefreite Fanatismus ermöglicht diese größte Ungerechtigkeiten scheinheilig zu "rechtfertigen". Oder auch schlimm, dass Frauen die eine ähnliche Straf-Geschichte haben und gleiche Straftaten wie Männer begehen wesentlich kürzer und wesentlich weniger oft verurteilt werden bzw ins Gefängnis gehen und wesentlich öfter mit guter Führung wieder herauskommen. Zum Glück gibt es noch eine gute Menge normaler Frauen. Feminismus ist heutzutage durch und durch bösartig, scheinheilig, manipulativ und eine Hassbewegung die am liebsten immer nur eine Seite der Münze zeigt. Wie sind eure Meinungen und Erfahrungen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Spikeeee, 805

Also ich bin weiblich und muss dir (leider) in vielen Punkten rechtgeben.

Erstmal zum Pflichtbundesheer in Oesterreich: Maenner muessen, Frauen nicht. Das stimmt. Will der Mann nicht dann muss er in den sogenannten Zivildienst. Dieser findet oft in Altenheimen, Krankenhaeusern oder in der Behindertesnbetreuung statt. Generell in sozialen Berufen. Warum muss die Frau das nicht? Wenn sie Bundesheer nicht will kann sie ja auch in den Zivildienst. Ein paar soziale Monate haben noch niemandem geschadet. Dieses Gesetz ist laecherlich und ein Hohn gegen die Gleichberechtigung.

Fruehere Pension ist auch komplett unnoetig und hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun! Frauen leben laenger. Warum sollten wir frueher in Pension gehen? Das ist auch etwas dass ich einfach nicht verstehe...

Zur Frauenquote ist meine Meinung gespalten. Genug Firmeninhaber bevorzugen naemlich vor allem in Fuehrungspositionen nach wie vor Maenner, da macht eine Frauenquote schon Sinn. Ganz anders sehe ich dass allerdings z.B. beim Wiener Medizinstudium. Dort muss man einen Aufnahmetest machen. Wegen der "Frauenquote" wurde die Mindestpunktezahl fuer Frauen herabgesetzt. Sie muessen also weniger Leistung erbringen um sich zu qualifizieren. Das ist BS mMn! Ich zumindest will einen faehigen Arzt und keinen fuer den die Aufnahmekriterien herabgesetzt wurden.

Gleiche Arbeit - Gleiche Bezahlung sollte im 21JH selbstverstaendlich sein. Ist es leider viel zu oft nicht. Da muss in vielen Bereichen zu gunsten der Frau angepasst werden. Das finde ich gut. Wenn ich tatsaechlich die gleiche Arbeitsleistung erbringe moechte ich auch gleich viel verdienen wie meine maennlichen Kollegen. Erbringe ich mehr/bessere Arbeitsleistung muss ich mehr verdienen. Erbringe ich weniger/schlechtere Arbeitsleistung muss ich allerdings auch weniger verdienen. So ist das.

Zum Anziehen kann ich wirklich nur sagen dass doch jeder bitte tragen soll was er will. Mir ist es sowas von egal ob eine Frau einen Minirock oder eine Burka traegt solange es ihre freie Entscheidung ist. Gilt auch Umgekehrt. Mann soll natuerlich auch tragen koennen was er will!

Bei deinem Beispiel mit milderen Verurteilungen bei Straftaten kenne ich mich weniger aus deshalb lasse ich meinen Senf zu diesem Thema ein bisschen aus!

Ich habe neulich einen Interessanten Artikel gelesen in dem es darum geht dass in den USA die am meisten benachteiligte Person ein weisser heterosexueller Mann zwischen Mitte 20 und Mitte 30 Jahren ist. Leider habe ich vergessen in welcher Zeitung das war. Falls es mir noch einfaellt verlinke ich diese. Wie auch immer - Grund dafuer ist dass nunmal alle Minderheiten sich ebendiese Minderheit oft als Vorteil heraus picken. So kann eine Frau klagen wenn sie den Job fuer den sie sich beworben hat nicht bekommt mit dem Argument: Der Boss ist ein Sexist deshalb habe ich ihn nicht bekommen! Ersetze Frau durch Schwarz/Latino und Sexist durch Rassist. Oder ersetze es durch Homosexuell und Homophob, Muslim und Religionshasser, usw. Das mit dem Job ist in dem Fall nur ein Beispiel - geben tut es das Argument der Diskriminierung aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sexualitaet, Religion, usw. leider ueberall! Oft ist das natuerlich Berechtigt - Diskriminierung gibt es leider wirklich - oft wird das Argument der Diskriminierung auch ausgenuetzt.

Feminismus ist heutzutage durch und durch bösartig, scheinheilig, manipulativ und eine Hassbewegung die am liebsten immer nur eine Seite der Münze zeigt. Wie sind eure Meinungen und Erfahrungen?

Da sind wir geteilter Meinung. Ich finde nicht dass Feminismus durch und durch boesartig, scheinheilig, manipulativ und eine Hassbewegung ist. Das gerne nur eine Seite der Muenze gezeigt wird ist leider oft (nicht immer) wahr!

Ich finde Feminismus positiv doch wie du selbst sagst geht es leider oft zu weit! Wenn eine Frau den Feminismus ausnuetzt dann finde ich ist sie genau das Gegenteil einer Feministin. Die Opferrolle zieht naemlich in westlichen Laendern nicht mehr. Wenn ich einen Job nicht bekomme hilft kein "Mimimi und dann hat er mir den Job nicht gegeben nur weil ich Busen habe..." denn fuer so ein A-Loch will ich dann eh nicht arbeiten. Da hilft nur eines - weitersuchen und einen besseren Job finden. Habt Stolz Maedls und schmeisst euch nicht selbst in die Opferrolle!

LG

Kommentar von TwilightKing ,

Danke für deine aufgeklärte Meinung. Ich persönlich habe noch nie gesehen dass eine Frau für die gleiche Arbeit weniger Bezahlung erhielt möchte es aber nicht ausschließen, dass es die generelle Norm ist halte ich aber für unwahrscheinlich :) der Feminismus den ich hasse ist auch mehr der in Amerika ansässige wo Frauen splitter Faser nackt herumlaufen und andere sexuell belästigen, ohne OB in der Regel andere vollbluten etc.. man siehe youtube wenn man etwas zeit zu verschwenden hat. Du bist mit ein Grund  warum ich Frauen als Geschlecht respektiere und zu schätzen weiß - weil es jene gibt die den eigenen Intellekt verwenden und selbst entscheiden was richtig und falsch ist anstatt den Doktrinen anderer zu folgen, danke!  :)

Kommentar von Spikeeee ,

Also ich lebe in Amerika - genauer gesagt USA - und mir ist hier kaum uebertriebener Feminismus aufgefallen. Mein Mann und ich fuehren eine sehr gleichberechtigte, ausgewogene Ehe. Obwohl ich mMn sehr emanzipiert bin gibt es aber doch einige Mann / Frau Klischees die wir erfuellen. Z.B. ist es bei uns idR so dass er schweres heben von Gegenstaenden uebernimmt und das Kochen uebernehme ich. Bei Abwasch/Haushalt und Co wird die Arbeit dann aber wieder geteilt.

Mit weniger verdienen habe ich persoenlich auch keine Erfahrung. Sowohl als ich noch in Wien lebte als auch jetzt in den USA verdiene ich gleichviel wie maennliche Arbeitskollegen.

Eines ist mir noch eingefallen dass ich in meiner Antwort nicht erwaehnt habe was aber auch alles andere als Gleichberechtigt ist: Dinge die fuer Maenner was kosten und fuer Frauen nicht! Du hattest ja Ladies night in Clubs/Diskos erwaehnt. Mir faellt dazu ein dass ich, als ich noch in Wien lebte, immer zur "Ladies-Pokernight" gegangen bin. Maenner mussten 35 Euro (glaube ich) bezahlen und Frauen spielen gratis. Hab' da Mal 700 Euro oder so gewonnen. Schon ziemlich unfair wenn man bedenkt dass ich nicht einmal fuers spielen bezahlen musste und quasi das Geld dass die Maenner einzahlten mussten gewonnen habe.

Kommentar von PlueschTiger ,

Bei den Kostenlosen dingen sollte man aber auch genauer hinsehen, denn immer wieder sind solche Sachen auch deshalb weil man auch das andere Geschlecht in den Bereich ziehen will. Poker ist denke ich ja auch eine der dinge welche nicht unbedingt eine Frauen Domäne ist und da muss man sich dann halt solche Rabat oder Kostenlosen dinge einfallen lassen um Interesse zu wecken.

Kommentar von 60cent ,

Frauenquote macht leider keinen Sinn.

Sie bevorzugt kinderlose Frauen, denn eine Mutter möchte niemals

eine Rabenmutter sein, und ein 6 Monate altes Kind in eine "Eirichtung" stecken, und Abends abholen - und das möglist die ganze Kindheit ("Ganztagsschule" usw.). Das mussten sie in der DDR tun, denn von einem Gehalt konnten sie nicht leben, da man so wenig verdient hat, aber im reichen Westen?

Kommentar von Lotta20 ,

Kleine Korrektur, die Frauenquote beim Aufnahmetest fürs Medizinstudium in Österreich gibt's schon seit einigen Jahren nicht mehr ;)

Kommentar von Spikeeee ,

Das sind gute Nachrichten! Gleiches Recht fuer alle!

Antwort
von Dxmklvw, 680

Angemessenheit ist OK, und die Verteidigung selbstverständlicher Rechte ist auch OK. Dagegen ist "Ismus" bei genauer Betrachtung immer so etwas wie eine Krankheit, und in bezug auf die Frage insoweit eine Krankheit, als daß es übersteigerte Ausmaße annimmt, die sogar geeignet sind,daß Ansehen Frauen allgemein in ein schlechtes Licht zu drängen.

Doch wieviele Frauen gibt es, auf die "Feminismus" voll zutrifft? Ich erkenne da nur eine kleine Minderheit, die sich bemüht, durch ständigen querulantischen Spektakel größer zu erscheinen und das dadruch provozierte Ergebnis, wegen der stetigen Überspitzungen belächelt zu werden, gleich erneut als "diskriminierend" darstellt.

Dem steht ein riesiges Heer ganz "normaler" Frauen gegenüber, die genügend Selbstbewußtsein besitzen, um sich nicht in irgendwelche Ismen zu flüchten, und die darüberhinaus auch noch klug genug sind, um ihre weiblichen Besonderheiten so einzusetzen, daß sie auch ganz ohne Kampf ein Leben führen können, mit dem sie zufrieden sind.

Sicher, es gibt diverse Bereiche, in denen Frauen tatsächlich benachteiligt sind. Das trifft aber nur dann zu, wenn sich Frauen in diese Benachteiligung hineinbegeben, und dasselbe trifft ebenso für Männer zu.

Auch stärker belastende Ungleichheiten sollte man mit Vernunft und Geduld angehen. Würde man jede Art von Ungleichheit gleich zum "Kriegsgrund" erklären, dann wäre die ganze Welt ein Aleppo.

Kommentar von TwilightKing ,

Ein gut formulierterGedankengang einer weisen Person, danke! 

Antwort
von voayager, 451

Die Radikalfeministinnen sind Brunnenvergifterinnen, weil sie das Verhältnis Mann-Frau madig machen, weil sie eine mehr oder minder tife Abneigung gegen Männer haben. Daher ist ein Mann gut beraten, wenn er gleichfalls eine Abneigung gegenüber diesen Gestalten entwickelt und ihnen in keinster Weise auch noch den Weg ebnet.

Man braucht doch nur mal bei den Grünen z.B. vorbeischauern, da sieht man die erfolgreiche Wühlarbeit der Feministinnen. Welche?

  • unselige aufgenötigte Doppelspitze
  • Doppelspitze kann aus 2 Frauen, nie aber aus 2 Männern bestehen
  • Quotenregelung, egal wie viele Frauen in den enzelnen Parteigremien vorhandfen sind, die Parität ist ihnen allemal gesichert. Dies ist total undemokratisch, erinnert ungemein stark an den zurückliegenden Sozialismus in Osteurtopa, der sich gleichfalls ein demokratisches Mäntelchen umschnallte, dabei aber undemoratisch war.
  • Sprachverhunzungen, folgendes Beispiel sei genannt : in einem Flugblatt der Grünen war folgender Aufruf: "Bürgerinnen, rettet euren Bürgerinnenpark"
  • in der Sprache taucht zusehens nur noch die weibnliche Form auf
  • die männliche Sexualität wird geringschätzig bewertet
  • der Penis herabgesetzt, die Klitorisd übermächtig aufgewertet
  • Geschlechtsverkehr wird diffamierend als bloße "rein-raus" Pnetration madig gemacht

Fazit. dem Radikalfeminismus geht es nicht um Emanzipation der Geschlechter, vielmehr um die Vorherrschaft der Frauen, also einem Matriarchat!

Kommentar von PlueschTiger ,

Weißt du was die Ironie der Sache ist? Es gibt in Asien eine Volksgruppe die lebt Patriarchisch und was machen die Männer da? Tod arbeitet man sich da, wenn ich mich recht erinnere auch nicht, weil man zur Arbeit nicht gut genug ist oder so was. Haushalt, Kinder und der Kram alles Frauenarbeit, all das wogegen Feministinnen hier Kämpfen und da kommt das von den Frauen selbst.

Okay für den Mann klingt das eigentlich recht gut, vielleicht sollten wir die Feministinnen unterstützen, dann haben Männer wieder zeit für die Pflege ihres Bierbauches und brauchen nicht mehr abwaschen. :)

Kommentar von voayager ,

Ich könnt mir gut vorstellen, dass Feministinnen in Ostasien oder wo auch immer sonst auf diesem Kontinent, um Einiges gemütlicher drauf sind, als in den hiesigen Breitengraden. Selbst in den USA hatte ich sie angenehmer erlebt als ausgerechnet hier in Germany.

Antwort
von valvaris, 491

Ich denke, es kommt immer auf die Feministinnen an.

Natürlich sollte Gleichberechtigung immer in beide Richtungen funktionieren und - auch wenn ich mich damit unbeliebt mache - sowas wie "Mädchen schlägt man nicht" spricht der Emanzipation total entgegen. Demnach dürften die feurigsten Verfechter der Gleichberechtigung das auch nicht wollen.

Also meiner Meinung nach sollte man Frauen genauso behandeln, wie man selbst einen Mann behandeln würde. Ihnen mehr Rechte einzuräumen als einem Mann, nur weils ne Frau ist, widerspricht dann schon wieder der Gleichberechtigung.

Kommentar von thisgirl0 ,

Genau DAS will ja auch FEMINISMUS erreichen. Ich mein, es kann doch nicht so schwer sein Feminismus zu googlen und auf Wikipedia zu schauen was DAS eigentlich bedeutet. Der Fragesteller versucht einfach nur Feminismus schlecht darzustellen, mit allen Mitteln und "Argumenten" .... genauso wie mit  Veganismus und Menschen die dies aus irgendeinem unerklärlichen Grund hassen ....

Kommentar von valvaris ,

Naja in gewissem Maß hat er aber recht, dass der Feminismus manchmal schon zu weit argumentiert wird.

Manche "Feministinnen" versuchen schon, sich über die Männer zu stellen.

Kommentar von User55662 ,

Es gibt eben eine Diskrepanz zwischen der Wörterbuchdefinition und der Realität. Da kann man noch so oft mit dem Finger auf die Definition zeigen.

Kommentar von valvaris ,

Na sicher - sagte ich doch - es geht teilweise zu weit mit den Männerhassenden Schein-Emanzen, die versuchen, mit aller Macht besser zu stehen als ihre männlichen Kollegen.

Das andere Extrem ist die kleine süße Frau, die unschuldig tut und hinten rum alle manipuliert, aber auch für die wird, aus der scheinbaren Opferrolle heraus immer gefordert, man möge sie besser behandeln, weil die kann ja nix dafür.

Antwort
von Hybriss, 76

Der "moderne Feminismus" hat nichts mehr mit dem "Bestreben nach Gleichberechtigung und Selbstbestimmung" zu tun!!

Hallo TwilightKing :-)

ich sehe das Ganze leider ganz genauso wie du (wohlbemerkt, ich bin selbst eine Frau) und kann den Satz

"Feminismus ist heutzutage durch und durch bösartig, scheinheilig,
manipulativ und eine Hassbewegung die am liebsten immer nur eine Seite
der Münze zeigt."

nur unterschreiben.

Die Sache ist, meiner Meinung nach, ganz gewaltig aus dem Ruder gelaufen. Ursprünglich ging es in dieser Bewegung ja wirklich mal um die Gleichstellung der Frau und ihr Selbsbestimmungsrecht. Das trifft auf Länder wie Syrien, Pakistan, Iran, Jordanien etc. ja auch immer noch zu, aber in der westlichen, zivilisierten Welt ist der Grundgedanke total entartet. Aber so ist das ja irgendwie immer und mit fast allem, was mal gut angefangen hat.
Als Beispiel betrachte man die Skinheadbewegung. Gegründet wurde diese Bewegung von schwarzen und weißen Arbeiterkindern in East London, einem Arbeiterviertel, wo man sich durch gemeinsames Interesse an Schwarzer Musik wie Early Reggae (auch Skinhead-Reggae genannt), Ska und Nothern Soul, kennenlernte. Aus schwarzen "Rude-Boys" und weißen "Mods" entstand so die Skinheadbewegung.
Kaum zu glauben, oder?! wenn man heute die kahlköpfigen Neonazis sieht, die alle Farbigen totschlagen wollen.
Als weiteres Beispiel für das Fehlverhalten der Menschheit sehe ich die Religion/Kirche. Wenn Gott/Jesus das mit der Hexenverbrennung, die Scheffelei von Reichtümern in aller Armut, die Kinderschändung durch Pfarrer/Priester und die ganzen ethnischen Kriege vorher gewußt hätte, wäre die ganze Sache mit der Religion vermutlich im Keim erstickt worden.
Hier könnte man jetzt noch etliche Beispiele nennen, wenn man mal eine Reise durch die Vergangenheit macht...... So Einiges hat mal gut angefangen, bis die Ideologie in die falsche Richtung entgleist ist.

Auf der einen Seite verlangen die Frauen die absolute Gleichberechtigung in allen Dingen, auf der anderen Seite soll aber der Mann die schweren Sachen tragen, der Frau die Tür aufhalten, den Mantel abnehmen, handwerkliche Arbeiten übernehmen usw. usw.. Da fängt meiner Meinung nach, die Scheinheiligkeit schon an. Man nimmt die Rechte der Gleichberechtigung und gibt die Pflichten dieser, dann aber an den Mann weiter.
Männer sind rein biologisch, vom Knochen- und Muskelaufbau her, das körperlich stärkere Geschlecht und wenn "Frau" meint das ignorieren zu können, ist das in meinen Augen einfach nur dumm.

Bezüglich der ungleichen Entlohnungen im Arbeitsverhältnis, glaube ich nicht, dass ein Buchhalter mehr verdient als eine Buchhalterin, oder ein Bürokaufmann mehr als eine Bürokauffrau. Wenn aber bei der Lagerarbeit (oder in der Produktion), der Lagerarbeiter grundsätzlich die schweren Arbeiten übernehmen muss, während die Lagerarbeiterin sich beispielsweise mit den kleinen, leichten Kartons beschäftigt, hat der Lagerarbeiter, nach meiner Meinung, einen höheren Stundenlohn absolut verdient. Da kann man nicht sagen, Lagerarbeit ist Lagerarbeit.
Am Fließband, bei gleicher Tätigkeit, glaube ich ebenfalls nicht, dass es da finanzielle Unterschiede gibt.

Über so Sachen wie "Frauen gehen früher in Rente", "leichtere Aufnahmebedingungen für Frauen", "keine Bundesheerpflicht für Frauen" etc., kann ich mich maßlos aufregen. Das ist sowas von unnötig und in meinen Augen Bevormundung. Hält man uns für sooo schwach und dumm? -
Leider ja!! - Was aber in meinen Augen wiederum die Schuld der Frauen ist. Wenn ich mich in meinem jetzigen Umfeld und in meinem Leben so umsehe (und ich bin 51 Jahre alt), habe ich wenige Frauen getroffen, die meine Vorstellungen von Moral, Ehre, Stolz und Rückgrat auch nur annähernd teilen. Viele Frauen sind naiv und machen sich von ihren Männern abhängig, treffen sich um Kochrezepte oder Strickmuster auszutauschen und haben nur ihren Haushalt im Kopf (noch schnell alles Saubermachen und Kochen, bevor der Mann von der Arbeit kommt)
Andere benehmen sich wie Opfer und wundern sich dann, wenn sie wie Opfer behandelt werden. Möglichst kurz der Minirock und tief der Ausschnitt! Wer sich so herrichtet und anbietet, braucht sich, meiner Meinung nach, nicht zu wundern, wenn er (sie) sexuell belästigt wird. In einem etwas längerem Rock, einer Shorts und einem "normalen" Shirt, schwitzt man im Sommer wirklich auch nicht viel mehr ;-)
Wieder andere sind nur auf ihren Vorteil bedacht, Hauptsache der Typ hat Geld, ein tolles Auto, ein Haus und wenn er dann noch prominent ist, gehen die Beine gleich von selbst auseinander....
Oft kommt auch die Meinung rüber: Zu Lernen brauch' ich nix, ich heirate eh und bekomme viele Kinder.
Und diese Charaktere sezten sich für den Feminismus ein, oder der Feminismus für sie....... Ganz klar, dass das in die Hose geht. Echt traurig :-(

Vielleicht ertwas krass meine Meinung über die Mitmenschen meines Geschlechts, aber ziemlich realistisch, finde ich.
Ich hatte in der Schulzeit mal 2 Freundinnen und jetzt habe ich 1ne. Ansonsten befinden sich in meinem Freundeskreis nur Menschen männlichen Geschlechts. ...die wiederum auch keine vernünftige Frau finden.

Naja, auf jeden Fall hat mir das Thema hier echt Spaß gemacht (obwohl es sich natürlich um eine ernste Angelegenheit handelt, bei der die Männer wohl am meisten zu leiden haben. Selbst bei den Richtern funktioniert die Ausschnittmasche und ein Augenaufschlag der Unschuldigkeit.)

In diesem Sinne, ganz liebe Grüße,
Hybriss

Antwort
von Etter, 333

Ja es gibt tatsächlich solche Menschlein. Genauso wie es in fast jeder Gruppe extreme Leutchen gibt.

Halte ich deswegen für Feminismus im allgemein für schlecht? Nein. Auch wenn in Deutschland schon viel angepasst wurde, sollte man überlegen, dass es auch noch andere Länder gibt.

Weibliche Beschneidung wäre ein Thema, ebenso wie diverse Kinderentführungen bzw. Menschenhandel wären 2 Themen die mir spontan einfallen.

Insgesamt wünsche ich mir für Deutschland eher, dass man sich nicht für Feminismus ausspricht, sondern für GLEICHBERECHTIGUNG (für mich ein eklatanter Unterschied).

Man sollte nicht vergessen welche Nachteile es für Männer gibt.

https://www.baden.fm/nachrichten/passanten-halten-vater-auf-freiburger-spielplat...

Das wäre ein kleines Beispiel. Ich frag wie das abgelaufen wäre, wenn ne Frau einfach n Kind mitgenommen hätte.

Einer der Gründe weswegen ich nicht als Kindergärtner anfangen würde, wären z.B. die Vorurteile die einem schnell mal entgegenfliegen können.

Dann wäre da noch das Thema Scheidung, vorallem im Zusammenspiel mit Sorgerecht.

Vergewaltigung wäre das nächste Thema. Das wird dann eher mal belächelt und gesagt, dass da doch eig. jeder drauf stehen würde oder Unverständnis ausgedrückt usw.

Im Fazit gibt es genug Probleme in beide Richtung, die es eig. zu beheben gäbe.

Kommentar von PlueschTiger ,

Man sollte nicht vergessen welche Nachteile es für Männer gibt.

https://www.baden.fm/nachrichten/passanten-halten-vater-auf-freiburger-spielplat...

Das schlimmere daran ist, egal ob unschuldig, du wirst den Vorwurf als Mann nicht mehr los. Dein Leben ist im Eimer.

Es gibt aber scheinbar für den Staat noch zu wenig missbrauchte Kinder. Du kennst sicher noch die "Kein Täter werden" Kampagne im TV. Die Kliniken wurden von Männern überrannt die sich therapieren lassen wollten und sind laut Zeitungsartikel mehrmals die Woche sogar durch ganz Deutschland geflogen.

Was macht Väterchen Staat, die Gelder werden wieder immer weiter gekürzt, weil man für Atomlobby und andere ja das Geld Braucht und Pädophile die angst haben, das sie sich an ein Kind vergehen könnten und in eine Klinik gehen, werden weggeschickt, weil keine Gelder und somit keine Kapazitäten.

Einer der Gründe weswegen ich nicht als Kindergärtner anfangen würde, wären z.B. die Vorurteile die einem schnell mal entgegenfliegen können.

Du darfst den Pfarrer nicht vergessen.

Vergewaltigung wäre das nächste Thema. Das wird dann eher mal belächelt und gesagt, dass da doch eig. jeder drauf stehen würde oder Unverständnis ausgedrückt usw.

Als Mann hast du als Opfer keine Chance, am ende landest du noch im Bau weil du die Polizei mit solchen Dingern von der Arbeit abhältst. Ein Polizist sagte mir mal das es aus Polizei Sicht, ein Versuch ist sich vor dem Unterhalt zu drücken. Zudem soll es bei Männer nicht mal Vergewaltigung als Tat und somit anklage Möglichkeit geben.

Antwort
von whabifan, 306

Ich finde sowohl Organisationen die sich spezifisch für Frauenrechte, wie auch Organisationen die sich spezifisch für Männerrechte einsetzen in 99% der Fälle komplett lächerlich. Die Parolen solcher Organisationen und deren Mitglieder bestehen normalerweise ausschliesslich darin das eigene Geschlecht in eine Opferrolle zu drängen und den Fehler dafür bei allem zu suchen ausser einem selbst (oder eben dem eigenen Geschlecht). So ein Verhalten finde ich persönlich armselig und ist lediglich ein Beweis dafür dass man selber ein Versager ist. 

Antwort
von thetee99, 303

Frauenquote in Führungspositionen, Frauenparkplätze, Ladies-Night in der Disko (wobei das eher Eigenutz des Betreiber ist).

Frauen die Männer vor Gericht oder sogar ins Gefängnis bringen weil sie fälschlich der sexuellen Belästigung oder Vergewaltigung bezichtigt werden, nur für persönlichen Profit oder aus Rache.

Weibliche Lehrkräfte die mit ihren Schülern sexuellen Kontakt hatten werden in den USA wegen "Verführung von Minderjährigen", verurteilt, wobei männliche Lehrkräfte wegen dem selben Delikt womöglich lebenslang wegen "Vergewaltigung" bekommen.

Bei einer Scheidung ist es selbstverständlich dass die Frau Anspruch auf Ehegattenunterhalt bekommt und am besten noch 50% des Eigentums vom Mann (Haus, Auto, etc.) behält. Keine Ahnung ob das auch andersrum funktioniert.

Das alles empfinde ich ebenfalls als unfair. Da gibt es keine klare Linie. Wenn solche Frauen sich schwach geben wollen, weil es gerade passt, dann tun sie das auch und verpöhnen damit die gesamte emanzipatorische Entwicklung der letzten 100 Jahre. Und wenn es anderum passt, pocht man wieder auf seine Rechte...

Frauen haben zunehmend eine viel zu starke Lobby ;) es fühlt sich einfach unausgeglichen an...

Kommentar von valvaris ,

Die Punkte 2 und 3 kannste als "Opfer-Abo" zusammenfassen, wie es Herr Kachelmann recht treffend genannt hat.

Antwort
von User55662, 267

Volle Zustimmung. Und das sage ich als Frau. Ich würde als Frau lieber in Saudi Arabien leben, als als Mann in den USA. Wenn in den USA ein Mann von seiner Frau geschlagen wird und die Polizei anruft, wird der Mann eingesperrt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Duluth_model

Außerdem müssen männliche Studenten, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, ihre Unschuld beweisen - und das ohne die Möglichkeit, entlastendes Material zu nutzen oder die Falschbeschuldigerin befragen zu dürfen. Da sind islamistische Staaten deutlich humaner.

Antwort
von Putzelinchen, 104

Was ich bei FeminstINNen (das IN bitte nie vergessen, also kein Mensch sondern MenschIN) so bekloppt finde? Warum ich gegen den Feminismus bin als Frau? Wegen der Ungerechtigkeit. Kommt ein Mann dem anderen Mann blöde, haut er ihm letztendlich aufs Mail. Wird eine Frau einem Mann gegenüber genau so blöde - ja, wie gross ist denn dann der Aufschrei wenn dieser Mann ihr aufs Maul haut? Gleiches Recht für Alle? Wie in oberen Kommentaren schon beschrieben: geht mal als Zuschauer zu Gericht und seht Euch da an wie unterschiedlich Männer oder Frauen verurteilt werden; allein schon angehört werden.

Antwort
von Rodleen, 88

Ich finde es schon lustig, aber typisch (wie schon in vielen anderen Diskussionen gelesen), dass wenn es um Feminismus geht, viele Leute auf einmal erstmal anprangernd wie schlecht es denn eigentlich den Männern geht...

Letztendlich wollen die, die den Feminismus verachten, einfach nur jemanden den sie kontrollieren können. Ihr könnt euch nicht damit abfinden, dass Frauen sich so verhalten wie Männer und sie nicht dafür anprangern könnt.

Wie ich mich anziehe ist meine Sache, wie oft ich Sex habe genauso, ob ich Kinder will oder nicht etc.

Die meisten Straftaten werden im Übrigen immer noch von Männern begannen und glaube mir, ich denke mir, dass DU sicherlich keine Angst hast, wenn es dunkel ist und du an einer Gruppe Frauen vorbeikommst.

Als weibliche Person (oder die sich als solche identifizieren) ist das Leben schon um Einiges Besser geworden. Zumindest in der westlichen Welt. Schaue aber mal über deinen Tellerrand oder woanders hin, am Besten nach Indien etc. Oder wie wäre es mit Saudi-Arabien, wo es Frauen immer noch verboten ist Auto (oder sogar Fahrrad) zu fahren. Ebenso werden dort weibliche Vergewaltigungsopfer oftmals zum Täter gemacht (wegen Ehebruch) und die Vergewaltiger kommen oft (oder mit zu leichten Strafen) ungeschoren davon. Aber man braucht sich auch nur westliche Vergewaltigungsfälle ansehen. Bist du auch einer dieser Menschen, die meinen dass das Opfer es eigentlich wollte oder quasi selbst schuld ist, weil sie das falsche getragen oder nicht laut geschrien hat?

Ich weiß dass das hier alles nicht deine Meinung ändern wird, ebenso wenig wie du meine ABER es ist echt ein Armutszeugnis was du so von dir lässt, wenn du wirklich denkst dass du der arme Benachteiligte bist, weil Frauen es sich wagen eigenständige Lebewesen zu sein, ohne sich die 'Erlaubnis' von Männern einzuholen.

Komm damit klar, es ist 2016, und es kann nur besser werden!

Ich bin eine stolze Feministin und werde weiterhin machen was ich will und es ist mir egal, ob dir oder deinen Meninistenfreunden das passt oder nicht :)

Kommentar von Smexah ,

Quod erat demonstrandum..

Kommentar von MrRayman ,

Der Fragesteller spricht dir nicht im geringsten deine Eigenständigkeit ab. Er kritisiert auch nicht die Feministenbewegung in Afrika/Asien, die nach westlichen Weltbild in jedem Falle ihre Berechtigung hätte.

Er betont nur, dass ein einigen Bereichen Männer und Frauen nicht gleichberechtigt sind und Männer dadurch benachteiligt sind. Scheinbar scheinen mache Feministen dies zu übersehen. Er hinterfragt, ob in einigen Bereichen die früheren Benachteiligungen der Frau überkompensiert werden, aber alte Benachteiligungen der Männer bestehen bleiben. Er kommt für sich zu den Schluss, dass er so einen starken Feminismus ableht, da er nicht mehr für die Gleichberechtigung zwischen Männer und Frauen steht.


Meiner Meinung nach gibst du selbst ein recht gutes Beispiel dafür:


Die meisten Straftaten werden im Übrigen immer noch von Männern begannen

Wäre hier nicht eine Fördung der Männer nötig, damit diese eben nicht kriminell werden? Dies wird aber von der Gesellschaft nicht diskutiert.

Ich halte diese kritische Betrachtung für angemessen und kann deine Kritik nicht verstehen, teilweise läuft sie meiner Meinung nach komplet an seinen Beitrag vorbei.

Antwort
von Amanajo, 114

Ich weiß ja nicht was die andren so denken. Aber ich bin  für Gleichberechtigung beider Geschlechter und ich finde das Männer gleich viele Probleme bezüglich Vorurteilen haben wie Frauen.

Bin selber weiblich und möchte mich nicht zu den feministen zählen daher ich die Doppelmoral traurig finde. 😳

Antwort
von Buechsenravioli, 28

Ich bin auch weiblich und muss dir auch sagen: diese Frauengleichberechtigung ist zur Frauenüberberechtigung geworden. Viele frauen kapieren nicht mehr dass es einfach einen unterschied gibt zwischen männlein und weiblein. Bald verlangen sie wahrscheinlich noch dass der mann die kinder gebären muss

Antwort
von EazyThinking, 89

Manchmal geht Feminismus zu weit, wenn zum Beispiel Gewalttaten begangen oder Dinge zerstört werden. Es gibt aber leider im Hinblick auf die Gleichberechtigung viel zu tun. Nur sollte dies friedlich geschehen.

Antwort
von nextreme, 166

Würde man auch Frauen zum Wehrdienst verpflichten, hätte man womöglich einen plötzlichen Anstieg der Geburtenraten zu verzeichen. Nicht unbedingt weil Frauen sich mehr "drücken" wollten als Männer, sondern weil Frau und Mann, auch im beginnenden Fortpflanzugsalter noch gezwungen wären, täglich miteinander umzugehen/auszukommen. So zumindest meine Theorie.

Kommentar von TwilightKing ,

Einen sozialen Dienst wie ihn Männer auch statt dem Heeresdienst ableisten können, gibt es auch. 

Kommentar von nextreme ,

Also zumindest in De war wohl eine Zivildienstverpflicht nicht möglich, da Zwangsarbeit verboten ist. Man bezieht sich da auf Artikel 12 Absatz 3 im Grundgesetz. Wie das in Östereich ausschaut weiß ich leider nicht.

Antwort
von Ontario, 63

Feminismus hat zwei Seiten. Ich bin dafür, dass Frauen gleichberechtigt sind. Was meine Akzeptanz nicht finden kann, sind diese Feministinnen, die alle Männer pauschal in eine Ecke stellen, so als wären wir Ungeheuer. Das geht inzwischn so weit, dass manche dieser Feministinnen sagen, man könne ganz auf Männer verzichten. Da wird Hass gesäät. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich das Frauenbild bei uns gewandelt. Teilweise zum Vorteil der Frauen, teilweise auch zum Nachteil. Frauen können zum Militärdienst, zur Polizei oder sind inzwischen oft auch in handwerklichen Berufen anzutreffen, was früher nicht denkbar gewesen wäre. Omnibus.-und LKW Fahrerinnen trifft man immer öfter an. In den Machtzentralen sind allerdings mehr Männer anzutreffen als Frauen. Karrierefrauen die auf Kinderwunsch verzichten haben da schon Vorteile. Dass Frauen oft weniger Lohn/Gehalt bei gleicher Arbeit wie ihre männlichen Kollegen bekommen, dürfte unbestritten sein. Aber auch das wird sich mit der Zeit ändern. Ausschalten werden wir den Feminismus nicht können. Schaut man sich im Internet gewisse Seiten an, so lassen sich tausende Frauen nackt ablichten aus welchen Gründen auch immer. In den Augen der Feministinnen ist das ein Skandal, wenn sich Frauen so zeigen. Doch dagegen kommen selbst die hartgesottesten Feministinnen nicht an, weil jede Frau selber entscheiden kann, was sie macht oder eben nicht. Es gibt aber auch Frauen die den Feminismus ablehnen und haben dafür sehr gute Gründe. Man sollte diesem Feminismus nicht allzuviel Beachtung schenken. Es sind Randgruppen für mich, die sich dafür entscheiden. Jede Frau sollte wissen was sie wert ist und in den Männern einen Partner sehen und keine Ungeheuer.

Antwort
von crizibrizi28, 140

Feminismus hat definitiv seine Existenzberechtigung und wird in 95% der Fälle auch sinnvoll ausgeführt. Doch die übrigen 5% sind einfach nur faschistische Feministinnen. Das sind dann die die immer in den Talkshows sitzen und den Austausch der AmpelMÄNNCHEN durch no-gender Ampelsignale propagieren. Und somit ziehen die die gesamt Bewegung ins lächerliche.

Antwort
von Robertsfrage, 65

In vielen Punkten geb ich dir recht, aber z.b. mit gefängnisaufenthalten finden ich das in Ordnung,  Frauen wird weniger Konsequenz in der Erziehung beigebracht, und sind im Regelfall mental schwächere Wesen,  die darf man net so hart bestrafen wie Männer,  diese lernen in ihrer Erziehung Konsequenz,  ein Hund dem du immer erlaubst essen vom Tisch zu fressen kannst du ja auch net 20 Jahre später bestrafen wenn er mal wieder essen klaut :-)

Antwort
von zahlenguide, 13

Feministische Bewegungen haben meistens keine Lösungen für konkrete Probleme. Ich finde Humanisten und Libertäre nicht nur sympathischer sondern auch hilfreicher.

Antwort
von oxygenium, 161

ich habe mit 2 solchen Damen im selben Haus gewohnt und sie waren sowas von Männerfeindlich und Agro drauf, das ich das ich froh war auszuziehen.

Antwort
von Ella560, 222

Hallo Twilightking,

ich bin Feministin, bitte dich jedoch, meinen Text trotzdem zu lesen und ernst zu nehmen. Denn ich kann dich schon verstehen.

Viele Menschen, auch viele vermeintliche "Feministinnen" verwechseln Feminismus mit Männerhass. Aber das ist er nicht. Das Ziel von Feminismus ist die Gleichberechtigung zwischen allen Geschlechtern. Das heißt, dass Feministen sich für die Rechte von Frauen, Männern und Trans*- Personen einsetzen. Ein Ideal wäre eine Gesellschaft, in der das körperliche Geschlecht, nicht mehr über die soziale Rolle einer Person entscheidet. Kein Patriarchat, keine Matriarchat. Zugegeben, die Bezeichnung "Feminismus" ist eher unpassend, da es eben nicht mehr nur um die Rechte der Frauen geht.  Aber ein anderes Wort gibt es nunmal noch nicht.

Es ist auch meiner Meinung nach ungerecht, nur Männer zum Kriegsdienst zu verpflichten. Männer werden ungerecht behandelt, durchaus. Auf ihnen lasten hohe Erwartungen, und die Toleranz gegenüber Männern, die nicht dem traditionellen Bild entsprechen ist geringer als die gegenüber Frauen, die das tun. Doch es gibt auch Ungerechtigkeiten gegen Frauen. Da sind "Frauenparkplätze", die zwar berechtigterweise kritisiert werden, global gesehen noch das kleinere Übel. Genauso gibt es Ungerechtigkeiten gegen Trans*-Menschen, die hier oft vergessen werden. 

Aber eine dieser Ungerechtigkeiten über die andere zu stellen bzw. Ungerechtigkeiten nur einseitig zu bekämpfen, wäre ungerecht und nicht im Sinne des Feminismus.

Leider passiert genau das an vielen Stellen. Die explizite Förderung von Frauen in Top-Positionen und Naturwissenschaften nur aufgrund ihres Geschlechts zum Beispiel halte ich für falsch. Denn auch Bevorzugung ist eine Form von Ungerechtigkeit. Vielmehr sollten die persönlichen Fähigkeiten und Interessen entscheidend sein. Außerdem beinhaltet Gleichberechtigung nicht nur "Frauen sollten CEO sein dürfen.", sondern auch "Männer sollten zuhause bei den Kindern bleiben dürfen.". Derzeit wird die traditionell "männliche" Rolle als das Ideal für alle gefeiert während die traditionell "weibliche" Rolle jedoch nicht auf den selben Status gehoben wird.

Viele der von dir genannten Beispiele sind auf diese Art sexisitisch. Dagegen setzen sich Feministen ein. Vielleicht solltest du auch einer werden, sofern du auch die Probleme gegenüber Frauen und Trans*-Personen ernst nimmst.

Liebe Grüße,

Ella

Kommentar von TwilightKing ,

Danke für deine bedachten Worte Ella, Dass es Feministinnen wie dich gibt freut mich und ist beruhigend. Genauso wie du bin auch ich für die Gleichberechtigung aller. Würde mich jedoch nie als Feministin bezeichnen sondern als egalitaristen.  

Kommentar von Ella560 ,

Genauso wie du bin auch ich für die Gleichberechtigung aller.

Das  freut mich zu hören. Ich denke, dass Feminismus in letzter Zeit einen ziemlich schlechten Ruf bekommen hat. Die meisten Leute sind allerdings grundsätzlich mit der Einstellung einverstanden, zumindest bis es zu tiefgreifenderen Konzepten wie dem Gender kommt. Nur der Name schreckt im Moment total ab und zeichnet dieses Bild der Männerhasser.

Ich befürworte den etwas allgemein gefassteren Egalitarismus ebenfalls, würde mich allerdings trotzdem als Feminist bezeichnen, da mir persönlich vor allem diesen Gender-Aspekt am Herzen liegt (alles andere ist natürlich auch wichtig).

Kommentar von Zoroastres ,

Ich möchte als nur schnell anmerken, dass so etwas wie Gleichberechtigung natürlich ein Hirngespinst ist. Ähnlichberechtigung würde es besser treffen, leider verwendet niemand diesen wunderschönen Terminus.

Rein biologisch ist die gleiche (und ich meine gleich im Sinne von beispielsweise 1,2544=1,2544, also GLEICH, will heißen dem was das Wort bedeutet (alles andere ist, genau: ähnlich)) Behandlung allein aufgrund der biologischen Prozessen nicht möglich.

Ich würde es deshalb als sehr erfrischen empfinden, wenn endlich dieses irreführende Wort durch das korrektere 'ähnlich' ersetzt würde. Zudem hätte man damit eine tolle Anfeuerung der Diskussion (mit Öl ins Feuer kaum zu vergleichen) und einige Radikalfemministinnen würden wahrscheinlich diesen Post recherchieren und mich so richtig durh den Dreck ziehen

;)

Kommentar von Ella560 ,

Dieses Argument heizt Diskussionen durchaus an, aber verbrenn dir nicht die Finger ;) !

Inwiefern sind wir biologisch unfähig, Frauen, Männer und Trans*-Personen gleich zu behandeln?

Meinst du, weil sie biologisch ungleich sind oder weil unser Gehirn sie unterbewusst ungleich wahrnimmt?

Klar gibt es eindeutige biologische Unterschiede, die auch das Verhalten in verschiedenem Maße beeinflussen/ beeinflussen können. Was in unserer Gesellschaft passiert, geht aber weit über biologisch bedingte Verhaltensunterschiede hinaus. Die sind nämlich gar nicht so groß, wie viele meinen. So klein, dass sie womöglich sogar unerheblich sind.

Wir nehmen Menschen grundsätzlich ungleich wahr. Schon wenn wir sie nur sehen, schreiben wir ihnen unbewusst Eigenschaften zu, was persönlich bedingt auch stärker und bewusst stattfindet. Dabei ordnen wir sie aber nicht nur nach Geschlecht ein, sondern nach unzähligen anderen Kriterien. Es ist wohl nie möglich, alle Menschen gleich zu behandeln, solange sie nicht gleich aussehen, gleich riechen und sich gleich verhalten. Das Wort Gleichberechtigung bedeutet, ihnen trotz Unterschieden die gleichen Rechte zuzuweisen.

Ich möchte biologische Unterschiede nicht abstreiten, allerdings sind sie in diesem Fall kleiner als die meisten Menschen denken. Der Großteil der ungerechten Behandlung entsteht durch Prozesse in der Sozialisation und der Gesellschaft. Vor allem die sind das Problem. Und daran kann man sehr viel ändern, wenn man sich dessen bewusst macht. Ich bin für Gleichberechtigung, nicht für Gleichmacherei.

Kommentar von Zoroastres ,

Ich lasse meine Finger so kurz wie möglich auf der Tastatur ^^

Und schau dir mal dieses Bild an:
https://pbs.twimg.com/media/BjxBnKAIAAAL8Az.jpg:large

Wenn man alle Menschen gleich behandelt bedeutet es nicht nicht dass sie die gleichen Chancen haben. Schau dir mal einen Gerichtsprozess zwischen einem Superreichn und einem Mittelständler an. Der wird sich freuen über jede Stimme die sagt, dass amn sie doch bitte gleich behandeln solle, dass er Geld bsi zum abwinken hat solle doch hier nicht beachtet werden, schließlich wollen wir Gleichheit und keine Gerechtigkeit.

Und ich denke nicht dass biologische Belange in der Geschlechterfrage (die ja einzig durch die Biologie entstanden ist) marginal sind. Besser gesagt bin ich vom gegenteil überzeugt

Kommentar von Ella560 ,

Ich verstehe, was du meinst, aber so wirklich überzeugt hast du mich nicht.

Gleichberechtigung besagt, dass allen die gleichen Rechte eingeräumt werden, unabhängig davon, ob er diese nutzen will oder nicht. Gleichberechtigung ist eben kein Handlungszwang und auch keine absolute Gleichheit.

Ausgehend von deinem Bild: Auch Gleichberechtigung kann es jedem recht machen. Angenommen, jede der drei Personen hat das Recht, zwei Kisten zu nutzen. Person 1 braucht keine davon, Person 2 nutzt eine, Person 3 nutz ihr Recht voll aus und stellt sich auf zwei.

Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass alle einem eingeschränkten Recht oder einem Zwang unterliegen, sondern dass jedem die größtmögliche Freiheit eingeräumt wird. Im übertragenen Sinne wäre eine Kiste pro Person ein gleichberechtigendes, aber unzureichendes Recht. Gleichberechtigung in Form von zwei Kisten pro Person wäre ein für alle ausreichendes Recht, das zwar vielleicht nicht in allen Aspekten gebraucht wird, womit aber jedem möglich ist, zu leben, wie er möchte.

Wäre es in der Gerichtsverhandlung nicht eher gerecht, den Reichtum außen vor zu lassen, sofern er nichts mit dem Verbrechen zu tun hat?

Irgendwie kommen wir immer weiter vom Thema Feminismus ab. Ich sehe, unsere Meinungen unterscheiden sich hinsichtlich der Geschlechter-Frage. Bist du dafür, dass Menschen nicht durch ihr biologisches Geschlecht charakterisiert werden? Wenn nein, ist das wohl der Kern unserer Meinungsverschiedenheit.

Kommentar von Zoroastres ,

Und was wenn man zwei Kisten nicht zur Verfügung hat? Im realen Leben gibt es viele Begrenzungen. Dann muss man entscheiden, Gleichheit oder Gerechtigkeit.

Innerhalb einer Gerichtsverhandlung herrscht prinzipiell ja Gleichheit und der Reichtum hat tasächlich nichts damit zu tun. Außerhalb dieses Systems aber kann der Richter bestochen oder bedroht werden, Beweismittel können verschwinden, Zeugen können vergessen, und gute Anwälte kosten nun mal viel Geld. Nein. Ein Gerichtsverfahren zwischen einer reichen und einer armen Person kann niemals gleich sein, aber es wird behauptet es sei so. Die reiche Person holt sich ihre Vorteile und der armen werden innerhalb des Systems (Gerichtssaals) keine zugestanden.

Und eine unterschiedliche Behandlung aufgrund des Geschlechts finde ich durchaus sinnvoll. Aber wie? Das hängt von den jeweiligen moralischen Empfindungen ab und damit wird es schwierig.

Kommentar von Ella560 ,

Ich glaube, es hat keinen Sinn, sich hier weiter auf Beispielen festzufahren. Wir haben verschiedene Meinungen und wollen wohl beide nicht nachgeben. Ich bin Feministin und werde es bleiben. Das ist meine (durchdachte) Überzeugung.

In der Realität gibt es Grenzen, ja. Aber man kann daran arbeiten, sie zu erweitern. Man baue einfach noch ein paar Kisten. Der Weg zur Gleichberechtigung ist ein Prozess. Sie kommt nicht von nichts. In der Realität sind wir längst nicht gleichberechtigt, dafür müssen noch viele Diskussionen geführt werden. Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach sowieso. Denn Kisten sind als Gegenstände immer in ihrer Anzahl beschränkt. Das Bewusstsein der meisten Menschen dagegen hoffentlich nicht.

Danke für die interessante Diskussion!

Kommentar von Zoroastres ,

Es geht hier ersten nicht nur um das Bewusstsein, sondern auch um tatsächliche materielle Ressourcen und es ist eine Wunschvorstellung, dass man das eigene Denken unbeschränkt kontrollieren könnte. Eine naive Wunschvorstellung. Natürlich kann man daran arbeiten, mehr aber auch nicht.

Und das tue ich als Feminist. Nur dass ich anscheindend eine etwas andere Vorstellung von Feminismus habe (und meiner Meinung nach näher an der durchführbaren Realität, aber jeder soll seine idealistischen Träume, behalten, solange er anderen damit nicht allzu sehr auf die Zehen tritt)

Kommentar von LadyBump20 ,

"Viele der von dir genannten Beispiele sind auf diese Art sexisitisch"

Wie bitte? Er hat in allen Punkten recht.

Kommentar von Ella560 ,

Guten Abend  LadyBump20, was stört dich so an diesem Satz? Ich gebe ihm doch recht. 

Antwort
von Maisbaer78, 153

Die Gründe, warum Frauen im Heer ursprünglich eher zu vernachlässigen waren, liegen auf der Hand. Ich kann nur für Deutschland sprechen, aber hier mal meine Einschätzung.

Als die ersten Soldatinnen an der Waffe in der deutschen Bundeswehr ihren freiwilligen Dienst aufnahmen, gab es so Blüten wie die 10Kg Marschgepäckgrenze und 20cm schmalere Gräben, die für eine erfolgreich abzuschliessende Grundausbildung zu überwinden waren, einfach weil nun einmal bei einer Frau im Allgemeinen eine geringere Muskelmasse vorliegt. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Das die Frauen trotzdem Soldaten werden durften, gerade DAS ist ein Resultat der Bemühung um Gleichberechtigung. Ob das hier Sinn macht, darüber lässt sich streiten.

Aber ich wüsste nicht, wo ich auf Grund der Gleichberechtigungswünsche der Frauen irgendwelche Nachteile erfahren hätte.  

Wir habens leicht, uns Männer stellt man gern ein, denn wir laufen nicht Gefahr schwanger zu werden.

Frauen hingegen riskieren mit der Gründung einer Familie Job und Rente zu gefährden. Die Gesetze zur Unterhaltspflicht im Falle einer Trennung haben sich inzwischen deutlich zu Gunsten der Männer verschoben. Natürlich gibt es immer Härtefälle.

Es gibt doch echt Wichtigeres als sich über sowas aufzuregen.

Kommentar von TwilightKing ,

Wenn Frauen das gleiche beim Heer leisten wie Männer können sie gerne in einem Mannerbattalion sein. Sie muss in der Lage sein Einen verwundeten Kameraden aus dem Schützengraben zu ziehen. Ansonsten sollte sie in ein Frauenbattalion. Bei der Polizei in Österreich haben Frauen weitaus geringere körperliche Anforderungen für die Aufnahme und müssen weniger leisten können (körperlich) und verdienen trotzdem das selbe. Gleichbere

Kommentar von Maisbaer78 ,

Das ist es ja eben, was ich anspreche. Frauen haben aus diesem Gesichtspunkten nichts im Heer zu suchen, außer Sie sind dementsprechend konstituiert.

Aber nicht die Reduktion der erforderlichen körperlichen Leistung ist dem Streben nach Gleichberechtigung geschuldet, sondern dass Sie überhaupt den Dienst an der Waffe vollziehen dürfen. Bis dato waren in Deutschland Frauen bei der Armee lediglich als Sanitäterinnen zu finden.

Das man dann an die körperlichen Gegebenheiten nicht die Maßstäbe anlegen kann wie an einen männl. Soldaten, ist lediglich der notwendige Kompromiss der daraus folgt.

Trotzdem büßt kein Mann dadurch etwas ein. Ich verstehe sowieso keine Frau, die unbedingt Kampfeinsätze bestreiten will. Wenn Sie sich dem aussetzen wollen, bitte schön.

Man muss unterscheiden zwischen Dingen, die einem genommen werden, weil Frauen nach Gleichberechtigung streben, und Dingen, die für Frauen vielleicht leichter zugänglich sind. Zb. gleiches Geld für geringere Leistung.   Das schmälert deinen Verdienst um keinen Cent, es ist nur der Neid, dass Jemand anderes es einfacher hat.

Ein Grundproblem unserer Gesellschaft, in ÖR wie in D

Antwort
von billyMambo, 154

Antwort: Ja. Und keiner soll sich Fragen, warum Trump am Ende triumpfieren könnte. Es geht genau um dies und noch ein paar andere Sachen, die in unserer Gesellschaft grundliegend falsch laufen, aus falsch verstandener Toleranz und PC-Meinungsterrors.

Kommentar von idontknowwhaty ,

cant stump the trump

Antwort
von Ulfi111, 14

Ich finde Feminismus in der heutigen Zeit völlig unnötig und überzogen. Frauen werden hier in keinster Weise diskrimminiert.

Antwort
von dayumfish, 249

aber Holla! Mindestens 4 Meter zu weit! 

Kommentar von valvaris ,

In Bezug auf was ?

Antwort
von TUrabbIT, 287

Ja. Teile des Feminismus schießen über das Ziel der Gleichberechtigung hinaus, andererseits ist auch noch einiges zu tun um die Vorstellungen der Menschen zu ändern. Das ist eine übliche Folge einer Revolution (Die Revolution frisst ihre Kinder), es wird bei solch großen Umwälzungen immer erst zu beiden Richtungen ausschlagen um sich dann, iwann in der Mitte zu finden, wir kommen aus einer Zeit der starken Bevorzugung des Mannes und driften in eine Bevorzugung der Frau.

Ob was und wenn wieviel an deinen Aussagen dran ist, will ich nicht beurteilen, es ist lästig so einen Blocktext zu lesen wenn er nicht weiterführend ist.

Zu deiner Einleitung: "Bin ich der einzige". Nein. Niemals. Im Internet bzw. auf der Welt ist man NIE der Einzige der irgendetwas denkt, besonders nicht bei einem so häufig umstrittenen Thema.

Kommentar von TwilightKing ,

Danke für deine gute Antwort, du hast meinen Horizont damit etwas erweitert!  Zu den weiterführenden links: ich bin am Handy und das wäre darauf eine Mordsarbeit

Antwort
von 120grammButter, 203


Meiner Meinung nach schon. Obwohl man das natürlich differenziert sehen muss. Die erste Generation des Feminismus war sehr wichtig um eine gesunde soziale Struktur und Gleichberechtigung zu schaffen. Auch die zweite Generation war nachvollziehbar um die individuelle Freiheit zu ermöglichen. Die dritte Generation ist jedoch sehr stark unterwandert von sogenannten SJWs (Social Justice Warriors), die mehr geisteskrank als rational denkent sind. 

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/29/14/3c/29143cb5a454a99a1eb7b485ae643...

Bin auf einen Kanal gestossen, der sehr gut meine Meinung bzgl. dieses Themas widerspiegelt - Der Doktorant. Hier wird auch aufgedeckt wie bewusst Propaganda vermittelt wird:


Das Interview mit Gavin McInnes und einer modernen Feministen zeigt sehr unterhaltsam aber auch deutlich was mit der neuen Generation nicht stimmt:


Selbst wirklich emanzipierte und erfolgreiche Frauen sind gegen den Neu-Feminismus. Denn es wird heute hauptsächlich als Rechtfertigung für das eigene Versagen, die Überheblichkeit und fehlende Sozialkompetenzen eingesetzt: 



Man muss halt aufpassen, dass man nicht pauschalisiert. In islamischen Ländern ist Feminismus durchaus berechtigt und auch hier gibt es genug Menschen, die den Idealen der ersten und zweiten Generation gerecht werden. Es gibt aber auch leider Verrückte die es ausnutzen und gleich mit der Aussrottung der Männer drohen wie z.B. diese Suzie Grime.

Antwort
von Implord, 129

Der ganze Social Justice-Schrott hat mit dem Gedanken von Gleichheit nichts mehr zu tun. Die Feminazis wollen nicht mehr gleichberechtigt sein, sondern das neue Herrschergeschlecht (wenn sie sich denn als Weibchen identifizieren, nicht etwa als uberdemigenderfluidwolvekin).

BlackLivesMatter wollen Rache an den bösen Weißen, HeahlthyAtAllSizes will dünne Menschen verteufeln...

Ich möchte betonen, dass all diese Bewegungen ursprünglich nette Grundgedanken hatten: Akzeptanz, Gleichheit, Verteidigung der Schwachen...

Doch anstelle der Akzeptanz steht jetzt Intoleranz gegenüber anderen Meinungen, der Punkt der Gleichheit ist überschritten und wird zur Ungleichheit auf der anderen Seite und die 'Schwachen' haben oft nicht einmal darum gebeten, verteidigt zu werden.

So also, wird die Welt enden: Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Ausruf: " I AM TRIGGERED!"

Kommentar von Ethesok ,

Herrschergeschlecht?, du meinst "Frauschergeschlecht"!.

Kommentar von Implord ,

Es heißt ja auch Herrin.

Antwort
von idontknowwhaty, 141

Feminismus und "Pol. cor." ist und bleibt unnötig

obwohl, ist dann doch recht nett die ganzen SJWs zu "triggern"

Ich warte gerade noch darauf bis einer verlangt ich sollte ihn doch nicht "missgendern"

Antwort
von MickyFinn, 201

Da ist schon was dran... in dem Bezug, hier was zum Thema und zum schmunzeln ;)

Kommentar von valvaris ,

Badumm'tss ^^ 

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