Frage von kluntje 17.01.2010

Ich habe privat Geld verliehen, wie bekomme ich es wieder?

  • Antwort von Mausi2548 17.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du kannst zur Polizei gehen. Die verfolgen aber nur das Strafrechtliche. Um an Dein Geld zu kommen, ist eine Zivilrechtliche Klage notwendig. Da brauchst Du einen Anwalt. Die Kosten für den Anwalt übernimmt die Rechtschutzversicherung (falls vorhanden). Hab das Selbe erlebt. Leider hat die "dumme Sau" schon vor einiger Zeit einen Offenbarungseid geleistet. Das heißt, daß bei dem Nichts zu holen ist. Das Geld ist weg....

  • Antwort von Igitta 17.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gemäss deiner Frage, hast du etwas Schriftliches in den Händen. Trotzdem rate ich dir von einem Anwalt ab. Dadurch bekommst du nur noch mehr Spesen. Geld sollte man nur schenken und nie verleihen!!! LG Igitta

  • Antwort von Leon97531 17.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Anzeigen bringt nichts, ist keine Sache der Polizei.
    Du musst ihm erstmal eine Frist setzen (schriftlich), dann das Geld zivilrechtlich einklagen wenn er weiterhin nicht die Schulden bezahlt.

  • Antwort von Reiswaffel87 17.01.2010

    Die Rückgabe des entliehenen Geldes kannst du in §604 BGB nachlesen: http://dejure.org/gesetze/BGB/604.html Wenn dieser "Freund" dir dein Geld wirklich nicht zurückgeben will bleibt dir nur Klage zu erheben und eventuell außerdem Anzeige wg. Unterschlagung und Betruges zu Erstatten.

  • Antwort von kluntje 17.01.2010

    Also, Ich habe es schriftlich, dass er sich ...€ von mir geliehen hat und das er mir die zu einem bestimmten Datum zurückzahlt! Dafür gibt es einen Zeugen der auch mit unterschrieben hat!

  • Antwort von Entdeckung 17.01.2010

    Wenn eine schriftliche Zusage, bzw. Bestätigung dafür existiert, dass er sich Geld ausgeliehen hat, dann kann man durchaus etwas machen: Zu einem Anwalt mit dem Schreiben gehen.

    Vorher empfiehlt es sich, dem "Freund" mittels eingeschriebenen Briefes (Kopie anfertigen!!!)nochmals ernsthaft zu mahnen, eine Frist von 14 Tagen setzen mit der Ankündigung, dass ansonsten die Angelegenheit einem Anwalt übergeben wird.

    Der Brief soll "eingeschrieben" sein, weil die dazugehörige Bestätigung als Beweis gilt. Und ... gut auf die schriftliche Versicherung achtgeben, ja nicht dem "Freund" zeigen, er könnte sie vernichten.

    Viel Erfolg!

  • Antwort von Berny2 17.01.2010

    Du kannst, wenn Du ihn schriftlich nachweislich ergebnislos aufgefordert hast, ihn anzeigen wegen des Verdachts des Betrugs. Ausserdem kannste eine Zahlungsklage starten, zumindest über einen Mahnbescheid (Formulare im Zeitschriftenhandel).

    Meine Meinung, keine Rechtsberatung.

  • Antwort von jemandzehage 17.01.2010

    ja du könntest ihn anzeigen. aber du musst beweisen das du ihm geld geliehen hast und wie viel. das wäre dann eine sache für ein zivilgericht. könnte aber ein teurer spass werden! wünsch dir viel erfolg dabei.

  • Antwort von Saarland60 17.01.2010

    Anzeigen kannst Du ihn nicht, weswegen auch? Hier liegt kein justitiabler Straftatsbestand vor.

    Du kannst das Geld über das Amtsgericht einfordern bzw. einklagen (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Gerichtsvollzieher, eventuell Zahlungsklage).

  • Antwort von boriswulff 17.01.2010

    Hast Du etwas schriftliches über den Verleih? wenn nicht hast Du überhaupt keine handhabe.

  • Antwort von sarybb 17.01.2010

    Geh zum Anwalt ist ein Prozess des Zivilrechts, Polizei hat damit nichts zu tun.

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