Frage von kluntje,

Ich habe privat Geld verliehen, wie bekomme ich es wieder?

Ich habe einem angeblichem Freund Geld geliehen, er hat mir schriftlich versichert das ich es nur wenige Tage später wieder bekomme, aber bis heute bekomme ich es nicht wieder! Es ist eine Weile her, aber es war nicht gerade wenig Geld! Kann ich ihn anzeigen oder sonst irgendetwas machen??

Antwort von Mausi2548,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kannst zur Polizei gehen. Die verfolgen aber nur das Strafrechtliche. Um an Dein Geld zu kommen, ist eine Zivilrechtliche Klage notwendig. Da brauchst Du einen Anwalt. Die Kosten für den Anwalt übernimmt die Rechtschutzversicherung (falls vorhanden). Hab das Selbe erlebt. Leider hat die "dumme Sau" schon vor einiger Zeit einen Offenbarungseid geleistet. Das heißt, daß bei dem Nichts zu holen ist. Das Geld ist weg....

Kommentar von jemandzehage,

:(

Kommentar von Berny2,

"Du kannst zur Polizei gehen. Die verfolgen aber nur das Strafrechtliche."

Nein, nur wenn Gefahr für Leib und Leben besteht.

Kommentar von Mausi2548,

Häng doch grad mitten drin in der selben Sch..... Kann nur sagen, daß die Polizei die Anzeige aufgenommen hat und das Verfahren gegen den Deppen läuft.

Kommentar von kopyto,

Kannst du vergessen mit der Polizei, die interessiert so was nicht. Geld ausleihen und nicht zurückzahlen ist nicht strafbar, nur wenn du nachweisen kannst, dass er gar nie den Willen gehabt hat, das zurückzuzahlen könnte es Betrug sein.

Antwort von Igitta,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Gemäss deiner Frage, hast du etwas Schriftliches in den Händen. Trotzdem rate ich dir von einem Anwalt ab. Dadurch bekommst du nur noch mehr Spesen. Geld sollte man nur schenken und nie verleihen!!! LG Igitta

Kommentar von Reiswaffel87,

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Was hat denn eine Leihe mit einer Schenkung zu tun? Wenn ich mein Geld wiedersehen möchte kann ich es nur verleihen.

Antwort von Leon97531,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Anzeigen bringt nichts, ist keine Sache der Polizei.
Du musst ihm erstmal eine Frist setzen (schriftlich), dann das Geld zivilrechtlich einklagen wenn er weiterhin nicht die Schulden bezahlt.

Kommentar von Berny2,

Die Polizei würde eine Anzeige wegen Verdacht des Betrugs schon entgegen nehmen, diese jedoch an die Staatsanwaltschaft weiterleiten.

Antwort von Reiswaffel87,

Die Rückgabe des entliehenen Geldes kannst du in §604 BGB nachlesen: http://dejure.org/gesetze/BGB/604.html Wenn dieser "Freund" dir dein Geld wirklich nicht zurückgeben will bleibt dir nur Klage zu erheben und eventuell außerdem Anzeige wg. Unterschlagung und Betruges zu Erstatten.

Antwort von kluntje,

Also, Ich habe es schriftlich, dass er sich ...€ von mir geliehen hat und das er mir die zu einem bestimmten Datum zurückzahlt! Dafür gibt es einen Zeugen der auch mit unterschrieben hat!

Antwort von Entdeckung,

Wenn eine schriftliche Zusage, bzw. Bestätigung dafür existiert, dass er sich Geld ausgeliehen hat, dann kann man durchaus etwas machen: Zu einem Anwalt mit dem Schreiben gehen.

Vorher empfiehlt es sich, dem "Freund" mittels eingeschriebenen Briefes (Kopie anfertigen!!!)nochmals ernsthaft zu mahnen, eine Frist von 14 Tagen setzen mit der Ankündigung, dass ansonsten die Angelegenheit einem Anwalt übergeben wird.

Der Brief soll "eingeschrieben" sein, weil die dazugehörige Bestätigung als Beweis gilt. Und ... gut auf die schriftliche Versicherung achtgeben, ja nicht dem "Freund" zeigen, er könnte sie vernichten.

Viel Erfolg!

Antwort von Berny2,

Du kannst, wenn Du ihn schriftlich nachweislich ergebnislos aufgefordert hast, ihn anzeigen wegen des Verdachts des Betrugs. Ausserdem kannste eine Zahlungsklage starten, zumindest über einen Mahnbescheid (Formulare im Zeitschriftenhandel).

Meine Meinung, keine Rechtsberatung.

Antwort von jemandzehage,

ja du könntest ihn anzeigen. aber du musst beweisen das du ihm geld geliehen hast und wie viel. das wäre dann eine sache für ein zivilgericht. könnte aber ein teurer spass werden! wünsch dir viel erfolg dabei.

Antwort von Saarland60,

Anzeigen kannst Du ihn nicht, weswegen auch? Hier liegt kein justitiabler Straftatsbestand vor.

Du kannst das Geld über das Amtsgericht einfordern bzw. einklagen (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Gerichtsvollzieher, eventuell Zahlungsklage).

Kommentar von jemandzehage,

das stimmt nicht ganz, wozu glaubst du gibt es das zivilrecht?

Kommentar von Berny2,

Das Zivilrecht betrifft seinen zweiten Satz. Du meinst wohl den ersten Satz/Strafrecht?

Kommentar von Saarland60,

Oh je, Oh je.....

Was glaubst Du, in welchen Rechtsbereich Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Beitreibung durch einen Gerichtsvollzieher und Zahlungsklage fallen? Nun?

Kommentar von Reiswaffel87,

Eine veruntreuende Unterschlagung schließt du hier von vorne herein aus?

Kommentar von Saarland60,

Allerdings schließe ich eine veruntreuende Unterschlagung von vorne herein aus, denn das wäre in diesem Fall kein justitiabler Straftatbestand.

Bei privaten Geldleihen genügt es völlig, wenn der Beliehene den Willen zur Rückzahlung bekundet, gleichzeitig aber auf seine prekäte finanzielle Situation hinweist. Dass mit Vorsatz nicht zurück gezahlt wird, lässt sich regelmäßig kaum nachweisen.

Kommentar von Reiswaffel87,

Soll heißen: Der Beliehene ist nicht in der Lage zu zahlen und hat diesen Zustand nicht gewollt herbei geführt, richtig? In der Regel wird es wohl so sein, wie du sagst. Ob bei dem Spezi hier noch etwas zu holen ist wissen wir nicht.

Antwort von boriswulff,

Hast Du etwas schriftliches über den Verleih? wenn nicht hast Du überhaupt keine handhabe.

Kommentar von Berny2,

Er hat, so klang es, eine schriftliche Rückzahlungsvereinbarung.

Antwort von sarybb,

Geh zum Anwalt ist ein Prozess des Zivilrechts, Polizei hat damit nichts zu tun.

Kommentar von Berny2,

Soll er noch mehr Geld in den Wind schreiben?

Du kennst die Antwort?

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