Ich habe privat Geld verliehen, wie bekomme ich es wieder?

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11 Antworten

Hast Du etwas schriftliches über den Verleih? wenn nicht hast Du überhaupt keine handhabe.

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Kommentar von Berny2
17.01.2010, 18:55

Er hat, so klang es, eine schriftliche Rückzahlungsvereinbarung.

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Du kannst, wenn Du ihn schriftlich nachweislich ergebnislos aufgefordert hast, ihn anzeigen wegen des Verdachts des Betrugs. Ausserdem kannste eine Zahlungsklage starten, zumindest über einen Mahnbescheid (Formulare im Zeitschriftenhandel).

Meine Meinung, keine Rechtsberatung.

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Gemäss deiner Frage, hast du etwas Schriftliches in den Händen. Trotzdem rate ich dir von einem Anwalt ab. Dadurch bekommst du nur noch mehr Spesen. Geld sollte man nur schenken und nie verleihen!!! LG Igitta

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Kommentar von Reiswaffel87
17.01.2010, 19:23

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Was hat denn eine Leihe mit einer Schenkung zu tun? Wenn ich mein Geld wiedersehen möchte kann ich es nur verleihen.

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Geh zum Anwalt ist ein Prozess des Zivilrechts, Polizei hat damit nichts zu tun.

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Kommentar von Berny2
17.01.2010, 18:55

Soll er noch mehr Geld in den Wind schreiben?

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ja du könntest ihn anzeigen. aber du musst beweisen das du ihm geld geliehen hast und wie viel. das wäre dann eine sache für ein zivilgericht. könnte aber ein teurer spass werden! wünsch dir viel erfolg dabei.

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Die Rückgabe des entliehenen Geldes kannst du in §604 BGB nachlesen: http://dejure.org/gesetze/BGB/604.html Wenn dieser "Freund" dir dein Geld wirklich nicht zurückgeben will bleibt dir nur Klage zu erheben und eventuell außerdem Anzeige wg. Unterschlagung und Betruges zu Erstatten.

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Also, Ich habe es schriftlich, dass er sich ...€ von mir geliehen hat und das er mir die zu einem bestimmten Datum zurückzahlt! Dafür gibt es einen Zeugen der auch mit unterschrieben hat!

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Anzeigen bringt nichts, ist keine Sache der Polizei.
Du musst ihm erstmal eine Frist setzen (schriftlich), dann das Geld zivilrechtlich einklagen wenn er weiterhin nicht die Schulden bezahlt.

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Kommentar von Berny2
17.01.2010, 18:57

Die Polizei würde eine Anzeige wegen Verdacht des Betrugs schon entgegen nehmen, diese jedoch an die Staatsanwaltschaft weiterleiten.

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Du kannst zur Polizei gehen. Die verfolgen aber nur das Strafrechtliche. Um an Dein Geld zu kommen, ist eine Zivilrechtliche Klage notwendig. Da brauchst Du einen Anwalt. Die Kosten für den Anwalt übernimmt die Rechtschutzversicherung (falls vorhanden). Hab das Selbe erlebt. Leider hat die "dumme Sau" schon vor einiger Zeit einen Offenbarungseid geleistet. Das heißt, daß bei dem Nichts zu holen ist. Das Geld ist weg....

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Kommentar von Berny2
17.01.2010, 18:59

"Du kannst zur Polizei gehen. Die verfolgen aber nur das Strafrechtliche."

Nein, nur wenn Gefahr für Leib und Leben besteht.

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Anzeigen kannst Du ihn nicht, weswegen auch? Hier liegt kein justitiabler Straftatsbestand vor.

Du kannst das Geld über das Amtsgericht einfordern bzw. einklagen (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Gerichtsvollzieher, eventuell Zahlungsklage).

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Kommentar von jemandzehage
17.01.2010, 18:52

das stimmt nicht ganz, wozu glaubst du gibt es das zivilrecht?

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Kommentar von Reiswaffel87
17.01.2010, 19:26

Eine veruntreuende Unterschlagung schließt du hier von vorne herein aus?

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Wenn eine schriftliche Zusage, bzw. Bestätigung dafür existiert, dass er sich Geld ausgeliehen hat, dann kann man durchaus etwas machen: Zu einem Anwalt mit dem Schreiben gehen.

Vorher empfiehlt es sich, dem "Freund" mittels eingeschriebenen Briefes (Kopie anfertigen!!!)nochmals ernsthaft zu mahnen, eine Frist von 14 Tagen setzen mit der Ankündigung, dass ansonsten die Angelegenheit einem Anwalt übergeben wird.

Der Brief soll "eingeschrieben" sein, weil die dazugehörige Bestätigung als Beweis gilt. Und ... gut auf die schriftliche Versicherung achtgeben, ja nicht dem "Freund" zeigen, er könnte sie vernichten.

Viel Erfolg!

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