Frage von Elviraxaxa, 33

Heißt das so Einschreiben mit rückschein?

Was heißt per Einschreiben mit rückschein? Ist dass das sicherste für eine Kündigung? Krieg ich dann auch Bescheid wann die Kündigung angekommen sind?
Oder mit was würdet ihr eine Kündigung verschicken?

Antwort
von peterobm, 28

ist richtig, aber ein Einwurfeinschreiben reicht zu. Viel wichtiger ist eine Postadresse. 

Postfach; wer weiss wann das Schreiben abgeholt wird? solange es da liegt, gilt es als NICHT zugestellt.

Antwort
von anitari, 30

Ist dass das sicherste für eine Kündigung?

Ist es nicht.

Der Empfänger könnte die Annahme verweigern, das ES zu spät oder gar nicht von der Post abholen.

Einwurfeinschreiben ist, vor persönlichem Einwurf, persönlicher Abgabe oder Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher, die sicherste Art der Zustellung.

Der Postbote dokumentiert  Datum und Uhrzeit wann er das Einschreiben in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen hat. Ab dann gilt es als zugestellt. Ob und wann der Empfänger es da raus nimmt und liest oder nicht, ist egal.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Gilt dann auch die Kündigung ab dem Tag wo er es rein geschmissen hat in Postkasten und krieg ich dann auch Bescheid oder nicht?

Kommentar von anitari ,

Die Kündigung ist wirksam sobald sie im Briefkasten des Empfängers ist. Ab dann kann er sie ja lesen.

Du bekommst einen Beleg auf dem die Sendungsnummer steht. Die kannst Du online verfolgen und Dir den Beleg mit dem Zustelldatum später ausdrucken.

Antwort
von Lilalaunebaer69, 27

Du bekommst eine Benachrichtigung wenn das Schreiben zugestellt wurde. Ist aber nicht die "sicherste" Methode. Wenn er es nicht abholt, kommt es nach 2 Wochen zurück.
Besser ist daher "Einwurfeinschreiben" - kostet auch weniger.

Antwort
von obiwana, 20

Es reicht, Kündigungen per Einwurf Einschreiben zu verschicken. Bei dieser Versandart unterschreibt der Briefbote, dass er den Brief beim Empfänger eingeworfen hat und du kannst dir im Internet den Nachweis darüber auf Grundlage der Sendungsnummer ausdrucken lassen. Das ist im Falle eines Rechtsstreites ausreichend, wobei bei dieser Versandart niemand erklären wird, er habe das Schreiben nicht erhalten.

Antwort
von DarthMario72, 17

Nein, niemals per Übergabe-Einschreiben oder Einschreiben mit Rückschein!

Wird dein Brief vom Empfänger nicht angenommen oder vergisst der, ihn bei der Post abzuholen, ist die Kündigung nicht zugegangen und man verpasst im schlimmsten Fall die Frist. Deshalb wenn, dann per Einwurf-Einschreiben.

Am sichersten ist es, das gnaze persönlich zu übergeben und sich den Empfang quittieren zu lassen. Oder die teure Zustellung per Gerichtsvollzieher.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Was ist der Unterschied zwischen den beiden Sachen?

Kommentar von Elviraxaxa ,

Einwurf-Einschreiben oder Einschreiben per rückschein?

Kommentar von DarthMario72 ,

Einwurf-ES: der Postbote quittiert, dass er den Brief in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen hat. In dem Moment ist der Brief zugestellt.

ES mit Rückschein: Der Empfänger muss den Erhalt quittieren. Zugestellt ist der Brief erst dann, wenn der Empfänger ihn in Händen hält.

Kommentar von Hexle2 ,

Beim Einwurfeinschreiben gilt die Kündigung als zugestellt wenn der Briefträger den Brief im Briefkasten eingeworfen oder (in manchen Firmen) am Empfang abgegeben hat. Die Kündigungsfrist fängt dann einen Tag später an zu laufen.

Beim Einschreiben per Rückschein gilt die Kündigung als zugestellt, wenn der Empfänger ihn erhalten und auf dem Rückschein bestätigt hat.

Manchmal ist der Empfänger aber nicht anzutreffen und man muss den Brief auf der Post abholen. Tut man das nicht, ist die Kündigung auch nicht zugestellt worden oder, wenn er nach ein par Tagen abgeholt wird, ist die Frist evtl. schon vorbei.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Ja aber ich weiß ja dann garnicht wann der Brief im Postkasten landet bei der Praxis so dass ich nicht weiß wann die 2 wöchige Frist anfängt?

Kommentar von Elviraxaxa ,

Wenn ich es als Einwurf-Einschreiben verschicke..

Kommentar von DarthMario72 ,

Beim Einwurf-ES kannst du online nachsehen (und bei Bedarf ausdrucken), wann dein Brief angekommen ist.

Deshalb nochmal: am besten persönlich übergeben und den Erhalt auf einer Kopie quittieren lassen.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Was ist den jetzt das sicherste für mich als Arbeitnehmer und wenn ich es verschicken möchte?

Kommentar von Hexle2 ,

Am sichersten bist Du (außer der persönlichen Abgabe) wenn die Kündigung ein Gerichtsvollzieher zustellt (kein Witz, das geht). Ansonsten Einwurfeinschreiben. Wenn Du einen Zeugen hast der sieht was in dem Briefumschlag ist, bist Du auf alle Fälle auf der sicheren Seite.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Ok dann werde ich die Kündigung heute per einwurfeinschreiben weg schicken, und da gilt die Frist dann ab dem Tag wo es der Postbote rein schmeißt...... 2. frage ist kann ich die Kündigung persönlich am Postkasten rein tun mit einem Zeugen oder ist das auch nicht so gut??

Kommentar von Hexle2 ,

2. frage ist kann ich die Kündigung persönlich am Postkasten rein tun mit einem Zeugen oder ist das auch nicht so gut??

Selbstverständlich kannst Du das, die Lösung ist gut wenn der Zeuge weiß was im Brief steht.

gilt die Frist dann ab dem Tag wo es der Postbote rein schmeißt...

Nein, die Frist fängt immer einen Tag nach Erhalt der Kündigung an zu laufen.

Wenn Du die Kündigung mit Deinem Zeugen allerdings z.B. am Mittwochabend in den Briefkasten wirfst, läuft die Frist erst ab Freitag, da der Briefkasten am Mittwoch bestimmt nicht mehr geleert wird. Wirfst Du am Morgen ein, zählt die Frist ab Donnerstag.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Was ist wenn ich die Kündigung heute bei der Praxis in den Briefkasten werfe und meinen Mann mit nehmen werde und ihm zeige was drinne ist? Wann gilt dann die Frist - Donnerstag? Oder soll ich es besser weg schicken?

Kommentar von Elviraxaxa ,

Was hälst du für sicherer? Weg schicken oder persönlich rein schmeissen?

Antwort
von Xirain, 19

Der Postbote verlangt dann eine Unterschrift vom Empfänger.
Das ist der sicherste Weg. Diesen Schein bekommst du dann wieder zugestellt und kannst dir sicher sein, dass der Brief angekommen ist.

Kommentar von DarthMario72 ,

Das ist der sicherste Weg.

Nein, eben nicht! Wird der Brief nicht angenommen oder vergisst der Empfänger ihn bei der Post abzuholen, ist er nicht zugegangen und man verpasst im schlimmsten Fall die Frist. Deshalb wenn, dann per Einwurf-Einschreiben.

Kommentar von Xirain ,

Ist genauso unsicher. Der Empfänger kann einfach behaupten, er sei nicht angekommen.

Kommentar von DarthMario72 ,

Der Postbote quittiert den Einwurf im Briefkasten des Empfängers.

Kommentar von Xirain ,

Und? Feuer, Wasser, Diebstahl, wer wirklich möchte kann es schon so drehen, dass der Brief nicht da ist....

Die beste Lösung generell ist, es per Hand zu übergeben und sich das quittieren zu lassen...

Kommentar von DarthMario72 ,

Die beste Lösung generell ist, es per Hand zu übergeben und sich das quittieren zu lassen

Damit gebe ich dir Recht.

Ich wundere mich nur ein wenig, denn gerade eben hast du zum ES mit Rückschein noch geschrieben "Das ist der sicherste Weg"...

Kommentar von Xirain ,

Für mich der sicherste Postweg, entschuldige die nicht differenzierte Ausdrucksweise.

Antwort
von UltimusOmnium, 18

Ja da bekommst du einen Schein das der Empfänger den Brief erhalten hat. Ist mit das Beste für eine Kündigung

Kommentar von peterobm ,

du bist leider im Irrtum

Antwort
von TimmyEF, 16

Einschreiben mit Rückschein ist eine gute Wahl. Die Post benachrichtigt Dich wann der Brief in Empfang genommen worden ist.

Kommentar von Elviraxaxa ,

Achso supper krieg ich dann auch ein Brief nachhause geschickt?

Kommentar von peterobm ,

ein Brief nicht, du bekommst nur die Benachrichtigungskarte

Kommentar von anitari ,

Doch, das Einschreiben zurück wenn es nicht von der Post abgeholt wurde.

Kommentar von anitari ,

Oder die Annahme verweigert, oder des ES nicht von der Post abgeholt wurde. Ach ne, dann kommt es ja zurück.

Antwort
von heidemarie510, 16

Ja! Du schickst einen Brief per Einschreiben mit Rückschein und genau dieser Rückschein muss vom Adressaten unterschrieben werden. So weißt Du, dass der Brief in Empfang genommen wurde von ihm.

Kommentar von anitari ,

und genau dieser Rückschein muss vom Adressaten unterschrieben werden

Muß nicht.

Kommentar von heidemarie510 ,

Reicht es denn, wenn von demjenigen unterschrieben wird, der gerade zu Hause war? Oje, dann weiß sie ja immer noch nicht, ob der Empfänger die Kündigung tatsächlich bekommen hat, oder?

Kommentar von anitari ,

Dann geh persönlich hin, übergib die Kündigung persönlich und lass Dir auf einer Kopie/Zweitschrift den Erhalt quittieren.

Kommentar von heidemarie510 ,

Das ist sowieso immer das beste! ;-)

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