Haus älter als angegebn, was kann ich machen ?

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8 Antworten

Wenn du hier dein Recht durchsetzten möchtest, wird das ein steiniger und teurer Weg.

Zunächst brauchst du 2 Gutachten:

1. Wert des Gebäudes Bj. 1963

2. Wert des Gebäudes Bj. 1983

Ergibt sich hier eine Differenz, kannst du versuchen, den Kaufpreis in dieser Höhe zu mindern oder aber vom Vertrag zurücktreten.

Den Notar in Haftung zu nehmen, halte ich für aussichtslos, weil im Kaufvertrag hierzu regelmäßig Ausschlussklauseln vorhanden sind.

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Es kommt darauf an hat der Vorbesitzer geschummelt und dem Makler nicht das richtige Baujahr angeben oder hat der Makler vorsätzlich gehandelt.Das muss erst einmal bewiesen werden. Wenn es Dir so wichtig ist, dann solltest Du es mit einem Anwalt bereden, aber ob das was bringt sei dahingestellt.

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makler hat meist eine hafungsausschluss im ihren schreiben? was zählt ist der notar?

aber du kannst es dem maklerverband und der ihk mitteilen oder um rat fragen.

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Ganz einfach: Frage einen Fachanwalt für Baurecht. Einige der Kommentatoren haben offensichtlich keine wirkliche Ahnung von der Sache.

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Kommentar von pilot350
30.12.2015, 15:21

aber du

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Den Notar ansprechen! Kein Immobilienkauf ohne Notar, und der ist dafür verantwortlich, dass die korrekten Angaben im Vertrag stehen.

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Kommentar von gerd47
30.12.2015, 14:21

Dass der Notar für die Angaben im Kaufvertrag verantwortlich ist, ist leider ein grandioser Irrtum. Er formuliert lediglich den Vertrag gemäß den Angaben des Verkäufers, Maklers oder eines Sachverständigen. Der Notar ist ein Urkundsbeamter, dessen Aufgabe es ist, den Eigentumsübergang des Hauses zu beurkunden, aber nicht, um die Eigenschaften des Hauses festzustellen. Er kann für falsche Angaben, die ihm gemacht wurden, nicht belangt werden.

Ich habe schon so manche "Expertise" von so genannten "Sachverständigen" gelesen, die man getrost unter "Grimm's Märchen" einordnen könnte.

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Hallo,

allein das Baujahr muss keine Wertminderung sein. Häuser aus den 60-er Jahren haben meist eine bessere Bausubstanz als die Häuser aus den 80-ern. Daher würde ich zunächst prüfen, ob ich mit dem Haus zufrieden bin (unabhängig vom Baujahr).

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Du hast das Exposee und aus dem Grundbuch erkennst Du das Baujahr. Insoweit handelt es sich um wenigstens den Verdacht des Betruges. Auch das ist strafbar nach dem StGB. Somit ist die Anfechtung des Kaufvertrages möglich und die Erstattung der damit verbundenen Kosten. Oder sollte es zu einem Vergleich kommen die Reduzierung des Kaufpreises.

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Kommentar von lesterb42
25.12.2015, 10:13

Das Baujahr des Gebäudes ist im Grundbuch nicht vermerkt.

Ein Verdacht ist nicht strafbar, aber der Versuch.

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 263 Betrug

(1) Wer in der

Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil

zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er

durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung

wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit

Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

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Kommentar von gerd47
30.12.2015, 14:23

Das Baujahr eines Hauses ist im Grundbuch nicht festgehalten. Und auf so manche Expertise kann man sich nicht uneingeschränkt verlassen. Da steht bisweilen der helle Blödsinn drin.

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Recht Beratung machen und mit Anwalt der Preis verhandeln oder Rückgabe mit Schäden Ersatz

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