Hat der Kindsvater Rechte an das Kind auch wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt oder ich ihn nicht als Vater angeben möchte da er gewalttätig ist ?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ja, die neuen Gesetze kenne ich derzeit noch nicht, da sie letzte Woche erst gemacht wurden, aber in Zukunft kann die Mutter gezwungen werden, den Vater zu benennen.

Der Vater hat Rechte am Kind, auch wenn ihm die Mutter solche Dinge unterstellt. Das muss Mutti ja auch beweisen können.

Wenn der Typ nachweislich eine Gefährdung für das Kind ist, wird ihm das Umgangsrecht natürlich verwehrt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gnarr
04.09.2016, 21:40

die gesetze sind seit jahren die gleichen. sie wurden in der letzten woche nicht geändert, noch erst geschrieben.

0

Wenn du angibst " Vater unbekannt " und er die Vaterschaft abstreitet bzw. nicht anerkennt, hat er gar keine Rechte, aber auch keine Pflichten (Alimente). Sieh zu, wie du ohne ihn klar kommst. Wenn er wirklich gewalttätig ist, dann mach dich mit deinem Kind " aus dem Staub ".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zuerst einmal zur Anerkennung der Vaterschaft: Wenn der Kindsvater die Vaterschaft selbst nicht anerkennt, hat er sowieso definitiv keine Rechte an dem Kind. Sollte er die Vaterschaft anerkennen wollen, du dich aber weigern, ihn als Vater eintragen zu lassen, hat er, wenn er darlegen kann, dass eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass er der Vater ist und dass die Anerkennung seiner Vaterschaft für das Kind nicht nachteilig ist, unter Umständen die Möglichkeit, vor Gericht einen Vaterschaftstest zu erzwingen. Wenn der positiv für ihn ausfällt, musst du ihn dann als Vater eintragen lassen.

Nur, weil er als Vater eingetragen wird, heißt das noch nicht automatisch, dass er Rechte an dem Kind (Umgangs- bzw. Sorgerecht) bekommt. Die Gerichte neigen in den letzten Jahren zwar mehr dazu, auch bei nichtehelichen Eltern das Sorgerecht zu teilen. Wenn er dir gegenüber wiederholt gewalttätig geworden ist, kannst du aber vor Gericht möglicherweise durchsetzen, dass ihm das Sorgerecht verweigert wird. Dazu muss man aber sagen: Mit größter Wahrscheinlichkeit wird er trotzdem ein Umgangsrecht bekommen. Das heißt, du triffst zwar alle Entscheidungen das Kind betreffend, aber er kann es trotzdem in gewissen Abständen sehen (je nach Situation kann man auch durchsetzen, dass da am Anfang ein Mitarbeiter des Jugendamtes dabei ist).

Wenn er die Vaterschaft anerkennen will und du das nicht willst, brauchst du auf jeden Fall einen Anwalt, da kann dir niemand helfen, der nicht viel Ahnung in Familienrecht hat! wenn du nicht genug verdienst, kannst du eventuell Prozesskostenhilfe beantragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Amtsschimmel25
05.09.2016, 10:08

1. Das Sorgerecht kann man nicht teilen. Es gibt kein geteiltes Sorgerecht. Wer hat den dann für welchen Teil des Kindes ein Sorgerecht???

2. Die Feststellung der Vaterschaft hat noch nichts mit der Prüfung des Kindeswohles zu tun. Durch die VA wird lediglich das rechtliche Abstammungsverhältnis festgestellt und die rechtlich Vaterschaft besteht. Damit beginnt u.A. erst die Unterhaltsverpflichtung zu dem Kind. Sollte die Kindesmutter auf Sozialleistungen angewiesen sein, obliegt es nicht ihrer Entscheidung, ob der Vater "Eingetragen " wird oder nicht, da sie im Rahmen ihrer Sorgerechtsausübung auch die Verpflichtung hat den Unterhaltsanspruch für das Kind durchzusetzen.

0

Zur neuesten Rechtsprechung habe ich in der FAZ einen Kommentar gelesen, der diese als undurchfürbar bezeichnet.

Kein Mensch kann dich zwingen zu wissen, wer der Kindsvater ist? Du weißt es einfach nicht.

Wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt, hat er sowieso keine Rechte. Wieso soll er Rechte an einem fremden Kind haben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gnarr
04.09.2016, 21:39

er kann seine rechte einklagen. zuerst vaterschaft, dann sorgerecht und umgang. überhaupt kein problem. das gericht kann die mutter zwingen den vater rauszurücken, sonst irgendwann das kind. es hat ein recht zu wissen wo es herkommt, dazu gehört die vaterschaft.

0
Kommentar von Amtsschimmel25
05.09.2016, 10:13

Du hast natürlich grundsätzlich nicht Unrecht, aber ohne einen Vater keinen Unterhaltsvorschuß vom Amt. Wird recht schwierig alleinerziehend ohne den Unterhalt auszukommen, da der zu mindestens bei Hartz IV Bezug fiktiv gegengerechnet wird, egal ober er gezahlt wird oder nicht.

0

solange er nicht als vater eingetragen ist hjater weder rechte noch pflichten.

da du weisst wer der vater ist musst du ihn natürlich als kindesvater angeben., das ist zum glück schon einige zeit so. er hat das dann recht auf umgang mit dem kind und kann auch das gemeinsame sorgerecht beantragen das er in fast allen fällen auch bekommen wird

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

solange er nicht als vater eingetragen ist, hat er weder rechte noch pflichten.

du bist verpflichtet dafür zu sorgen, dass kindesvater eingetragen wird.

wenn du das verweigerst, kann der vater auf vaterschaftsfeststellung klagen und dann wird ein test angeordnet. so der positiv ist, wird der vater eingetragen. wenn er das gsr gleich mit beantragt, dann bekommt er das gleich mit dazu oder beantragt es im nächsten atemzug.

so wie er eingetragen ist, ist er vater mit allen rechten: umgangsrecht, sorgerechtsanspruch u. pflichten: kind lebt dann bei ihm oder dir?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung