Geringe Menge Alkohol in Medizin -> Autofahren?

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10 Antworten

Der Alkohol Gehalt in dem Medikament bzw. die eingenommene Menge ist so gering, das es wahrscheinlich überhaupt nicht messbar ist. Selbst wenn ein Atemalkoholwert festgestellt werden kann, ist nur der Blutalkoholwert gerichtsverwertbar. In diesem Fall, müsstest du mit auf die Polizeidienststelle und ein Amtsarzt würde dir eine Blutprobe entnehmen. Wenn in deinem Blut Alkohol nachweisbar ist, sieht es leider so aus, das die Folgen die gleichen sind wie wenn du Alkohol getrunken hättest. Entscheident ist ausschließlich, das man unter Alkoholeinfluss steht, ob der Alkohol durch ein Medikament eingenommen wurde oder ob man ein Bier getrunken hat ist da leider unerheblich. Im Zweifel also besser nicht fahren.

Pusten musst du übrigens nicht, sollange kein begründeter Verdacht besteht das du Alkohol getrunken hast, kannst du das verweigern. Ein begründerter Verdacht würde zum Beispiel dann vorliegen, wenn du nach Alkohol riechst oder die Bierflasche auf dem Beifahrersitz liegen hast. 

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"Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich."

Quelle: Beipackzettel http://api.gebrauchs.info/5d92eedfd37923934760bc54c6c09669i

Bei einer empfohlenen Tagesdosis von 3 x 3ml und einem Alkoholgehalt von 19 Vol.-% dürftest Du unterhalb der Nachweisgrenze bleiben. Natürlich solltest Du das Medikament und idealerweise eine Apothekenquittung vorweisen können, um auf Nummer sicher zu gehen.



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Zum einen gibt es jede Menge erkältungsmittel ohne Alkohl, zum anderen ist der Alkoholgehalt wohl sehr gering, so daß er im blut serh schnell abgebaut ist, du wirst ja nicht ne ganze Flasche austrinken.

Und zum dritten unterdrücken alle diese medis nur die Symptome. Wenn du sicher gehen willst, nimm ein Aspirin und gut.

Wie viel Prozent Alkohol hat denn dein Medikament? Und warum muß es ein flüssiges sein?

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Innerhalb der Probezeit oder bis zum 21. Lebensjahr darfst du nicht mehr als 0,00 Promille haben. Kommst du über diesen Wert (der körpereigene Alkoholwert wird vom Messergebnis abgezogen) kann es zu Problemen nach §24c StVO kommen. Wenn du nur dieses Medikament nimmst, ist es unwahrscheinlich, dass du Probleme mit deinem Führerschein bekommst.

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Bei den geringen Mengen von Alkohol in Medikamenten ist kein Einfluss auf den Blutalkoholgehalt zu erwarten. Da enthält ein Glas Apfelsaft oder ein Stück Hefekuchen deutlich mehr Alkohol.

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Normalerweise ist in der Packungsbeilage vermerkt, ob sich die Einnahme auf die Verkehrstüchtigkeit auswirkt, meist unter dem Punkt "Was ist vor der Einnahme zu beachten?". Schau dort einmal nach, ich glaube allerdings nicht, dass die Menge Alkohol, die in Medikamenten enthalten ist, für einen Rausch ausreicht, es sei denn, du trinkst die ganze Flasche aus.

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Also blasen musst Du grundsätzlich sowieso nicht. Ich würde Dir nahelegen dies zu verweigern.

Was Du allerdings nicht verweigern kannst, sofern es Richterlich verordnet wurde, ist die Blutabnahme.

Diese muss wie gesagt richterlich verordnet werden. Ob dies in Deinem Fall tatsächlich passiert, mag ich stark zu bezweifeln.

Sollte es dennoch passieren, dürfte der geringfügige Alkoholgehalt des Medikaments bis zur Blutabnahme längst abgebaut sein. Es vergeht halt auch einiges an Zeit bis Du im Revier bist, bis die richterliche Verordnung durch ist und der Arzt eintrifft.

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Wenn das nicht wesentlich mehr als ein Schnapsglas voll ist, sollte es kein Problem darstellen. Vorausgesetzt, dass du keine Alkoholunverträglichkeit hast, sonst haut dich schon ein Schluck um.

Am besten isst du noch eine Kleinigkeit. Bei vielen Medikamenten wird empfohlen, sie nach oder während einer Mahlzeit ein zu nehmen.

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Kommentar von Bitterkraut
28.07.2016, 13:47

Wenn es wiklich 90% hätte, wäre ein Schnapsglas voll viel zu viel.

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Die Menge wird wohl eher nicht messbar sein. Sonst würde dich der Arzt darauf aufmerksam machen.

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Welches Medikament hat Alkohol?

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Kommentar von Friedhofsjodler
28.07.2016, 13:22

Thymiverlan (90% Ethanol)

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