Frage von Irinchen 03.09.2010

Geld nach Tod des Partners überweisen?

  • Antwort von debe25 03.09.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Berater täte gut daran sich gewaltig zurück zu nehmen. Seine Äußerung bringt dich in den Bereich des Betruges. Dein Lebensgefährte kann dich als Bevollmächtigte "nach seinem Tod" einsetzen und auch als Alleinerbin. Hierbei ist jedoch eine Frist zu wahren die beim Nachlassgericht zu erfragen wäre. Oder er lässt dich jetzt als Mitnutzerin "bis über den Tod hinaus" im Konto eintragen.

  • Antwort von auchmama 03.09.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Aussage ist nach meinem Rechtsempfinden dummes Zeug

    Der Berater hatte keine Lust zu arbeiten.

    Es gibt bei jeder Bank s.g. Verfügungen im Todesfall. Aber das Formular hätter er ja raussuchen müssen!!!

    Zusätzlich könnte Dein Partner ein Testament beim Gericht hinterlegen.

  • Antwort von jamaga1 03.09.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein, er hat nicht recht. Das Geld könnte von den rechtmäßigen Erben zurück verlangt werden. Die Zeit der Überweisung ist nachvollziehbar und ein Verstorbener kann schließlich keine Überweisung mehr tätigen.

  • Antwort von user531 03.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    grundsätzlich erben immer im todesfall die gesetzlichen erbene sei, es wurde eine testamentarische verfügung hinterlegt, das er dich als alleinigen erben einsetzt, wobei dann die gesetzlichen erben ihren pflichtteil geltend machen können

    wenn dein freund stirbt (was wir nich hoffen) DARFST DU AUF GAR KEINEN FALL DICH AM KONTO BEDIENEN; DU MACHST DICH DANN STRAFBAR und es kann gegen dich wegen betrug, untreue, unterschlagung ermittelt werden !!!

    im todesfall dürfen banken auch nur verfügungen über das nachlasskonto rauslassen, die mit dem tod zu tun haben zb. beerdigungskosten ect. sollten gesetzlich erben vorhanden sein und keine testamentarische verfügung vorliegen, dan bedarf es eh einen erbschein der beim nachlassgericht beantragt werden sollte

    vor einem todesfall kann und darf man vom konto anweisen was man möchte aber nach dem tod nicht mehr es ist der bank auch umgehend eine sterbeurkunde vorzulegen

    sollte es zu einer erbauseinandersetzung zwischen gesetzllichen erben, darf die bank über das konto so lange nicht verfügung und muss es sperren, bis die erbauseinandersetzung geregelt ist, kommt es zu keiner regelung, kann es sogar später sein, das die bank das konto zum gericht gibt und dort in der nachlassabteilung verwaltet wird, bis die erben sich einig sind

    ich kann euch raten, eine testamentarische verüfung beim notar zu machen u.a. weil ihr nicht verheiratet sein und in erster linie IMMER DIE GESETZLICHEN ERBEN im todesfall erben

  • Antwort von Eveline 03.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube zwar, dass das mit der Überweisung funktioniert, aber wenn die Erben das Geld suchen, wird ganz schnell herausgefunden, wo es geblieben ist und Du stehst evet. als Dieb da.

    Regelt das lieber per Testament.

  • Antwort von turalo 03.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gewöhnlich ist ein Konto, wenn der Inhaber stirbt, sofort nicht mehr zugänglich,es sei denn die HInterbliebenen haben eine Kontovollmacht - und selbst dann ist es nicht so ganz einfach. Als meine Großmutter starb, war es nicht ohne Probleme, ihr Konto "umzuschichten", obwohl mein Vater Vollmacht hatte.

    Wenn Du sein Geld erhalten sollst, dann muß er es zu Hause aufbewahren, "schwarz" sozusagen. Was auf dem Konto ist, ist Erbmasse, wenn Du da nach seinem Tode etwas abhebst oder überweist ist das Diebstahl.

  • Antwort von SquadStein 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    1. Bitte den Namen des Bankberaters an die örtliche Rechtsanwaltskammer melden. Von dieser wird er dann abgemahnt, weil er unerlaubte Rechtsberatung erteilt.

    2. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich nicht strafbar machst, wenn Du dem Rat folgst, ist sehr gering.

    3. Eine Kontovollmacht oder eine Einzelverfügungsbefugnis bei einem Oder-Konto berechtigen zwar dazu, das Geld von der Bank zu empfangen. Sie berechtigen um Verhältnis zu den Erben aber nicht dazu, das Geld zu behalten.

    4. Ein Testament ist eine gute Idee. Die wirklich guten Testamente gibt es von bestimmten Rechtsanwälten. Notarielle Testamente sind in der Praxis häufig schlecht.

  • Antwort von SchnuBee 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Oh man, zum Erbrecht wird hier mal wieder haarsträubender Unsinn erzählt...

    Also, dein Freund kann dich ohne weiters zum Alleinerben einsetzen. Das ist weder sittenwidrig noch anfechtbar. Zumindest nicht deswegen, weil ihn nicht verheiratet seid.

    Aber vorsicht, du hast als Nichtverheirate nur einen sehr geringen Freibetrag bei der Erb- und Schenkungsteuer. (Könnte ein Grund sein doch mal über eine Eheschließung nachzudenken ;)..)

    Was du natürlich beachten musst ist der Pflichtteil, der nicht ohne weiteres entzogen werden kann. Dieser beträgt 1/2 des gesetzlichen Erbteils. Er steht aber NUR Ehegatten, Eltern und Abkömmlingen des Verstorbenen zu.

    Wie hier schon oft bemerkt wurde, solltest du auf keinen FAll Geld nach dem Tod auf dein Konto überweisen, dass ist sowas von leicht nachweisbar. Erstmal können Tote nichts überweisen und zweiten ist es doch ziemlich eindeutig wenn das Geld "zufällig" auf deinem Konto landet. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn die Vollmacht über den Tod hinaus gilt.

    Mein Rat: laßt euch von einem Notar über eure Möglichkeiten beraten. Wenn dein Partner ein eigenes Geschäft hat und viel Vermögen da ist, solltet ihr auch mal mit einem Steuerberaten sprechen.

  • Antwort von tinimini 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ab dem Tot ist das Geld Tabu. es werden dann noch Aktionen durchgeführt, aber nur so lange wie die Bank noch nicht weiß das der Inhaber des Kontos gestorben ist.Ab da ist erst mal Schluss,

  • Antwort von RatsucherZYX 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn die Erben das feststellen, werden sie gerichtlich dagegen vorgehen. Denn in der Sekunde des Todes haben die Erben dann bereits geerbt. Es ist papiermäßig nur noch nicht abgewickelt (Erbschein). Außerdem muß die Bank mitteilen, ob nach dem Eintritt des Todes ( bereits am Todestag) Bewegungen auf dem Konto stattgefunden haben. Ich rate dir dringend von der Vorgehensweise ab.

  • Antwort von pilot350 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Von dem Moment an, wenn der Tod attestiert wurde, übernimmt ein vom Amtsgericht bestellter Rechtspfleger die Verwaltung des Vermögens des Verstorbenen. Solltest du dem Rat der Bank folgen wollen, muss die Überweisung im dem Moment vollzogen worden sein, an dem der Verstorbene dazu noch in der Lage war. Also vor Einweisung in ein Krankenhaus in dem er verstirbt, oder vor Eintreten eines Herzinfarktes, vor Verlust der geistigen und körperlichen Kräfte also.

  • Antwort von Maultier 03.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    fragliche Praktik, da würde ich mich nur begrenzt bis gar nicht drauf verlassen..
    Wie wäre es denn wenn ihr das Testamentarisch festhalten würdet?
    Auf das ihr es nie braucht, Muli

  • Antwort von Banana23 03.09.2010

    Vollmacht über den Tod hinaus und gut ist.

  • Antwort von cashcow65 03.09.2010

    Ich liebe Bänker!!! So dummes Zeug erzählen und dann noch ungestraft davon kommen. Er stiftet Dich zum Betrug an und wird nicht einmal rot dabei. Wieder einer dieser Spezie, die das Vertrauen der Leute genießen aber keinen Plan haben was sie erzählen, bzw was für Konsequenzen dahinter stecken. Wollte er nicht auch gleich noch, dass Du das Geld dann bei ihm anlegst? :-(

  • Antwort von DatLicht 03.09.2010

    [...] da im Todesfall eben nur die Erben ein Anrecht auf das Geld hätten [...]

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: 100% korrekt.

    Eine Vollmacht ist quasi eine Stellvertretung, und die gilt nur solange, wie der Bevollmächtigende lebt. Ohne wenn und aber.


    [...] dass ich das Geld nach seinem Tod komplett auf mein Konto (per Onlinebanking) überweisen soll [...]

    Nochmal: Nach dem Tod des Kontoinhabers sind die Erben dafür verantwortlich. Wenn du dich einer Diebstahls- bzw. Anzeige wegen Veruntreuung aussetzen willst, nur zu.


    Was ihr machen KÖNNT, ist dass ihr euch beide als Verfügungsberechtigte auf dem Konto eintragen lasst. Dann hast du ganz "normal" die Möglichkeit, über das Konto zu verfügen.

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