Frage von LeLukas97, 191

Gebrauchtwagen nach 1 Tag nicht mehr fahrtauglich! Händler zeigt sich unkooperativ. Was tun?

Auto wurde mit HU/AU Neu online angeboten. Der Händler sagte beim Kauf auch mehrmals das der TÜV neu gemacht wird. (Im Vertrag stand aber TÜV: Sep.2014 was wir leider übersehen haben).

Einen Tag nach der Abholung ging die Service Leuchte an und ein Zylinder wollte nicht mehr. Kurz zum Auto: Renault Megane 2, 80k Km, 10 Jahre alt, eigentlich guter Zustand.

Werkstatt hat herausgefunden: Ölabscheider undicht, Zündkerzen laufen voll Öl und deshalb ist eine Zündspule defekt. Kostenvoranschlag: 341,20€

Der Händler sagte am Telefon wir müssen mit dem nicht fahrtauglichen Auto 270km zu seiner Werkstatt fahren ansonsten würde er es nicht bezahlen. Würden wir da hin fahren muss er auch erst mal schauen ob es unter die Gewährleistung fällt.

Händler zeigt sich nach mehrmaligen anrufen unkooperativ und hat einfach aufgelegt.

Was können wir eurer Meinung nach tun? Danke!

Antwort
von larry2010, 104

in dem fall nicht hinfahren, sondern das auto muss mit einem abschleppunternehmen dorthin gebracht werden.

und das zahlt der verkäufer und muss er auch beauftragen.

die reperatur geht nicht auf eure kosten.

ich würde allerdings davon ausgehen, das da das öl noch woanders hängt.

Antwort
von HalbesHaehnchen, 99

Das der Händler am Telefon auflegt ist blöd, ansonsten verhält er sich aber absolut richtig/normal.

Er hat das Recht auf Nachbesserung. Wenn er es in seiner Werkstatt macht kostet es ihn vll 150€ Material, die Löhne für die Handwerker muss er sowieso bezahlen. Da hätte ich als Händler auch keine Lust 340€ zu blechen ;)
Wie ihr zu ihm gelangt ist nicht sein Bier, er ist aber völlig im Recht...leider.

Grüße

Antwort
von Genesis82, 77

"Kurz zum Auto: Renault Megane 2, 80k Km, 10 Jahre alt, eigentlich guter Zustand."

Für so ein Auto wäre ich nichtmal 27km zum Händler gefahren, um es zu kaufen. Sorry, aber das Modell ist leider durchaus nicht unbekannt für seine Reparaturanfälligkeit. Auch wenn es da zum Glück natürlich etliche Ausnahmen gibt, bevor sich jetzt ein Renault-Fahrer auf die Füße getreten fühlt...

Antwort
von emib5, 108

Ja, der Händler hat grundsätzlich erst mal selber das Recht zur Nachbesserung. D. h. Du musst ihm das Fahrzeug vorbei bringen.

Und die Diagnosen, die Du da postest sind quatsch. Es gibt im Ottomotor keinen Ölabscheider. Höchstens Ölabstreifringe. Auch können Zündkerzen nicht voll Öl laufen. Und die Zündspule geht dadurch dann natürlich auch nicht kaputt. Auch nicht, wenn Öl aufgrund defekter Abstreifringe in den Brennraum kommt und die Zündkerzen verkoken.

Kommentar von LeLukas97 ,

Ja kann sein, vlt waren es auch die Zünderzeuger... Der KFZ Meister meinte sowas in der Art er hat aber gesagt das es sich um einen Mangel handelt.

Kommentar von migebuff ,

Es gibt im Ottomotor keinen Ölabscheider

Jeder halbwegs aktuelle Ottomotor hat einen Ölabscheider in der Kurbelgehäuseentlüftung. Das Zeug wird nicht mehr wie zu Käferzeiten einfach in den Ansaugtrakt geblasen.

Antwort
von kieljo, 114

Wie habt ihr das Auto denn abgeholt ohne HU ?

Kommentar von LeLukas97 ,

TÜV wurde September 2014 gemacht meine ich damit ;)

Kommentar von kieljo ,

OK. Das Problem ist aber tatsächlich, dass du dem verkaufenden Händler die Möglichkeit der Nachbesserung geben musst. Er muss theoretisch auch die Transportkosten für die 270 KM übernehmen. Das wird er aber freiwillig sicher nicht machen. Wenn du das jetzt bei dir vor Ort reparieren lässt, dann bleibst du auf den Kosten sitzen. Fazit: Kein gebrauchtes Auto (schon gar nicht ein 10 Jahre alter Renault) ist es Wert, dafür so weit zu fahren.

Antwort
von captron15, 108

einen anwalt einschalten...

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