Frage von SonnenblumeMeer, 8

Garten Sondernutzungsrecht- schmaler Weg pflastern erlaubt- ohne Zustimmung ?

Ich wohne in einem 2 Familienhaus im Erdgeschoss mit Gartenanteil ( Sondernutzungsrecht). Im ersten Stock wohnt eine 3 köpfige Familie. Alle beide sind Eigentümer. Nach über 4 Jahren, wo ich diese Wohnung gekauft habe, ist die fast 30 Jahre alte Thuja Hecke wegen eines Pilzbefalls komplett kaputt gegangen. Diese war der Sichtschutz zum Gehsteig. Dieser ist ca. 23 Meter lang. Nun musste ich schnell reagieren und habe den anderen Eigentümer, Hausverwalter und die Gemeinde um eine Bauzusage zugesichert zu bekommen gefragt, wegen einer Teil- Granitmauer und der Umgestaltung des Gartens. Keinerlei Einwende gab es diesbezüglich. Es sollte eine Rundum Verschönerung werden deren Ausgang ich noch nicht ganz genau wusste. Jeder konnte Teilhaben und jede Veränderung einsehen,da ich ja direkt an der Strasse diese Baustelle hatte. Nachdem der Landschaftsgärtner und ich diskutierten und festgestellt haben, dass es Sinn macht die alten Terrassen-Platten mit einer Anderen zu ersetzen wegen der Farbe, war das vollkommen klar. Auch ein schmaler Weg zum Gerätehaus wurde gepflastert wegen meines Fahrrades und dem Rasenmäher........eine saubere und sehr hübsche Lösung. Einige Dinge habe ich nicht verwirklicht weil der Miteigentümer mir dies verboten hat. Ihm zuliebe und weil ich keinen Streit haben wollte folgte ich seinem Wunsch. Nun aber das unfassbare..........Er will klagen.......laut §22 WEG...... Die Baulichen Veränderungen sollen bis zum 15.12.16 zurück zum ursprünglichen Zustand wiederhergestellt werden. Der Eigentümer ist wohlgemerkt JEDEN TAG an der Baustelle vorbei und hat alles gesehen und sogar Fotos gemacht. Seine Frau teilte mir mit wie wunderschön das alles geworden ist und nun das??? Von Nachbarn habe ich erfahren, dass er das immer so macht und gerne vor Gericht zieht. Er ist ein sehr bedrohlicher Mann und hat mir auch schon bereits eine Drohung ausgesprochen. Dieser kleine Garten von ca 140 m² ist wunderschön geworden. Keinerlei Hindernisse oder Einschränkungen für Nachbarn oder Eigentümer. Was kann mir passieren? Warum jetzt erst die Richterliche Drohung, nachdem die Baustelle vor ca 2 Monaten abgeschlossen ist? Kann ein Eigentümer mir immer wieder Steine in den Weg legen? Das sind Kosten die müssten wirklich nicht sein......... So braucht man sich nicht wundern wenn Versicherungen Ihre Beiträge erhöhen nur weil Menschen ständig auf Streit aus sind, dass wirklich lächerlich erscheint. Da würde ich das Geld lieber einer armen Familie zukommen lassen. SCHADE, DAS UNSER RECHTSSYSTEM SO ETWAS NOCH DULDET....... Wer kann mir bitte helfen oder einen guten Rat geben. Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von BenniXYZ, 7

Es reicht halt nicht, wenn Jeder teilhaben und zusehen kann. Jeder muß auch dafür unterschreiben, daß er einverstanden ist mit den Veränderungen. Gab es denn eine schriftliche Bauzusicherung?

Ich würde erst etwas unternehmen, wenn der Brief vom Anwalt kommt. Denn man kann den alten Zustand garnicht wieder herstellen. Weil ein Pilz die Hecke beseitigt hat.

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