Frage von Steffixx3, 133

Erster arbeitstag..Mobbing?

Ich hatte heute meinen ersten Arbeitstag im Altersheim

 zu mir erst mal: Ich bin gelernte pflegefachhelferin ... und hab bis letzte Woche in einer ambulanten pflegestation gearbeitet ... daher kenn ich nicht alles wie es im Altersheim abläuft ....

Eigentlich sollte mir arbeitskleidung gestellt werden wurde mir von der heimleitung gesagt ... die Pdl ging mit mir in die umkleide ... als ich ihr mitteilte das ich keine arbeitskleidung habe, da sie mich des gefragt hat, maulte sie mich an, was das soll und man am ersten Arbeitstag so nicht auftauchen kann .... Ich hab nix gesagt ...Ich dachte mir vielleicht hatte sie einen schlechten morgen oder so ... aber weit gefehlt ...

ich sollte an meinen ersten Tag halbwegs alleine laufen ... ich sollte eigentlich 4 Bewohner alleine machen ... Ich habe mir Hilfe von den "Kolleginen" geholt .. was ich am ende bereuen sollte ...Ich sollte mit einer bw auf das Zimmer gehen ...Sie meinte sie kommt gleich. .. als sie kam maulte sie mich an wieso ich die bw nicht ins Bett gebracht habe ... woher sollte ich wissen Das die ins bett kommt? Und nicht in den Sessel oder vorher auf die Toilette?

Ich durfte die ganzen 5.5 stunden nix trinken und auch nicht auf die Toilette ... und auf meiner Frage hin wurde gemeint ich kann des nach der Arbeit ... in meiner alter arbeitsstelle hatte ich keine etwas fülligeren bettlärige Bewohner ....und in meiner Ausbildung auch nicht ... daher habe ich eben gefragt wie das geht .... mit umziehen und lagern ... aber ich wurde ausgelacht und gefragt wo ich meine Ausbildung gemacht habe ... kann ich was dafür das ich das nicht lernen konnte? Und am Ende wurde mir eine Predigt gehalten dass das so nicht geht und ich mich nicht so anstellen soll ... und ich wenn ich kein Bock habe hier nicht mehr auftauchen soll .

Ich habe ja meine "Kolleginnen" um Hilfe gebeten ... die haben es der Pdl gepetzt und naja ich durfte mir wieder was anhören ...und ob Ich nicht falsch bin in diesen Beruf ... Ich habe echt keine Lust morgen dahin zu gehen ... mir graust es davor ... Ich krieg schon richtige Bauchschmerzen und übelste Übelkeit ... aber niemand versteht mich ... werde nur von meinen Freund abgewimmelt ... vieleicht haben sie recht ... und ich bin im falschen Bereich

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von VanessaAbby, 63

Also, erst einmal tut mir das leid zu lesen, weil ich mir das ungefähr vorstellen kann, da es damals bei meinem Praktikum im Krankenhaus so ähnlich war. Helfen kann ich zwar nicht, aber ich würde dir raten es wenigstens erst einmal eine Woche dort zu versuchen, denn nach dem ersten Tag kann man die ganze Situation noch nicht vollständig beurteilen.

Versuch morgen einfach so wenig wie möglich zu fragen außer bei dringenden Sachen, auch wenn das natürlich doof ist. Und wenn sie dich wieder runtermachen, würde ich an deiner Stelle einfach ganz nett sagen, dass du noch nie in einem Altersheim gearbeitet hast. Am besten ist, du entschuldigst dich einfach wenn du scheinbar wieder etwas falsch gemacht hast oder eine Frage hast, denn bei mir waren die Leute dann doch freundlicher, weil sie merkten, dass ich total unsicher bin :)

Einfach immer freundlich sein, aber es ist kein Grund nach dem ersten Arbeitstag an sich zu zweifeln!!! Verlier nicht den Mut, denn dir sollte bewusst sein, dass man auf so einen Menschen wie dich nicht verzichten kann, da es ohnehin schon zu wenig Pflegekräfte gibt. Also Selbstbewusstsein!! :) Ich wünsche dir viel Glück

LG, Vanessa :)

Antwort
von marienkaefer132, 67

Nein auf gar keinen Fall! Red dir sowas erst gar nicht ein! Ich verstehe dich gut ich hatte sowas auch einmal. Gehe morgen dort hin und versuche so zu tun, als ob nichts gewesen wäre. Vielleicht möchten sie dich nur "testen". Denke daran was du gelernt hast und setze es so um und wenn du gar nicht mehr weiter weist, dann frag höflich nach was du ja heute auch schon gemacht hast. Wenn es sich nach ein paar Wochen gar nicht mehr legt, dann schau dich nach einer neuen Arbeitsstelle um, weil sowas sich keiner gefallen lassen brauch. Lass den Kopf nicht hängen!

Antwort
von Raimund1, 57

Die haben einfach mehr von dir erwartet und wahrscheinlich sind sie alle so im Stress, dass sie jemanden suchen, auf dem sie herumhacken können. Ich würde morgen erst mal kurz klarstellen, was du kannst und was du nicht kannst. Und es wäre hilfreich, wenn man dir einfach sagt, was zu tun ist, anstatt hinterher zu maulen.

Jedenfalls solltest du am Montag mit der Heimleitung reden und dir von daa Unterstützung holen. Ob du im falschen Bereich bist, kann ich nicht sagen, aber es heißt ja: Aller Anfang ist schwer - also nicht gleich am ersten Tag alles hinschmeißen.

Und was deinen Freund betrifft, da frage ich mich ernsthaft, was das für ein Freundchen ist?

Antwort
von viomio82, 49

Habe mir die ersten Zeilen durchgelesen und hätte schon kotz.. können. Eine Einarbeitung ist das A und O. Auch als Pflegefachkraft bestand ich immer auf eine korrekte Einarbeitung. Man muss die Abläufe kennenlernen.
Du kennst die BW nicht, kannst nicht wissen wer noch steh- Geh fähig ist, wer Schluckstörungen hat usw. Normalerweise solltest Du erstmal nur mitlaufen.
Ich würde umgehend Gespräch mit der PDL suchen zwecks Einarbeitungskonzept!
Natürlich hast Du schon Berufserfahrung, da erwartet man das Du einiges kannst. Eine Einarbeitung gehört trotzdem dazu!!!!

Kommentar von Georg63 ,

erstmal nur mitlaufen.

Gibts das wirklich? (In jedem anderen Beruf wahrscheinlich, aber nicht in einem Pflegeheim)

Sie ist "nur" Helferin - da werden keine Behandlungssachen erwartet.

Kommentar von viomio82 ,

Also arbeite im KH aber war 2 Jahre in einem Pflegeheim tätig. Dort gab es auch für Hilfskräfte ein Einarbeitungskonzept und sie liefen 2 Tage nur mit. Ich finde alles andere unverantwortlich. Klar das Problem ist als Fachkraft kann man immer den Mund aufmachen, ist ja Fachkräftemangel überall. Als Helfer ist es schon schwieriger etwas passendes zu finden aber trotzdem darf man nie vergessen dass man mit Menschen arbeitet. Das sagt mir jetzt schon über das Heim, das dort unprofessionell gearbeitet wird und die Leitung keinen Plan hat. Ich finde es unverantwortlich. Kenne die Problematik von meinem Freundeskreis aber so etwas darf nicht sein!

Antwort
von axoni, 52

Ich behaupte einfach mal das man als Pflegekraft leicht was neues findet wenn man den Medien glauben darf. Wenn sich das nicht bessert ab montag wirst du auch nicht glücklich da, bzw sollte man sich sowas dann nicht antun.

Kommentar von Georg63 ,

Die beschriebenen Einstiegsprobleme hätte sie in jedem Heim. Sie muss erstmal nachholen, was ihr in der Ausbildung nicht beigebracht wurde.

Kommentar von axoni ,

ok, ich kenne mich in den Beruf nicht aus aber wenn bei uns neue kommen aus der Ausbildung machen wir sowas nicht. Wenn es aber in diesen Beruf gang und gebe ist, ist das schon traurig

Kommentar von Georg63 ,

In dieser Branche geht es schon ziemlich hart zu, da praktisch ständiger Personalmangel herrscht und die Bewohner ja trotzdem versorgt werden müssen.

Im vorliegenden Fall geht es um recht einfache Arbeiten und eine Helferin mit Berufserfahrung. Sie hat halt das Pech, dass ihr bisher wichtige Grundlagen nicht beigebracht wurden.

Antwort
von Georg63, 59

Naja - du hast dich als Fachhelferin mit Berufserfahrung beworben - da erwartet man etwas mehr Selbständigkeit. Dazu kommt, wie du sicher weißt, dass die Kollegen ständig überlastet sind und sich daher nicht übermäßig freuen, eine Neue einzuweisen.

In dem Job musst du dir ein dickeres Fell zulegen, nicht alles persönlich nehmen und schnell das Fehlende lernen.

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