Erbschein beantragen beschleunigen?

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3 Antworten

Wenn alles rechtens zugeht, kann auch der Notar den Termin nicht vorziehen. (manchmal können sie, weil sie Kontakte im Amt haben). Welche Zahlungen sind so dringend, dass drei Monate Verzögerung die Privatinsolvenz bedeuten?

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Kommentar von oOBellaOo
29.06.2016, 12:13

Es sind nicht unbedingt die Zahlungen, denn mehr die Tatsache, dass sämtliche Einnahmen auf ein Konto gehen, das nun aber aufgrund des Todesfalls gesperrt ist.

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Das Problem hatte wir auch wo meine Oma gestorben war und es um ihr Konto und Ihre Wohnung ging...also schneller haben wir den Erbschein auch nicht bekommen und etwas vorläufiges konnte und auch nicht ausgestellt werden.Aber bei uns waren die Vermieter und Bank so kulant und haben uns vorher schon zugriff zu den Sachen erlaubt.

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Beim Notar hast Du ggf. den Erbschein schon in 2 Wochen in der Hand.

Und: die Gebühr ist die Gleiche - ob Notar oder Nachlassgericht, für beide gilt die gleiche Gebührenordnung.

Der Grund, warum es beim Notar schneller geht, ist, dass dort die juristische Prüfung schon vorweggenommen wird und die Rechtspfleger an allen Gerichten chronisch überlastet sind.

Ach ja, noch etwas: gibt es ein Testament? Wenn dieses bereits eröffnet wurde, genügt vielen Banken auch ein Eröffnungsprotokoll, um Zugriff auf das Konto zu gewähren.

Verbindlichkeiten, die dem Erbe zu Lasten fallen, muss die Bank übrigens auch so bedienen (Beerdigung, Grabstelle, Steuerschulden usw.).

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Kommentar von oOBellaOo
29.06.2016, 12:18

Als ich beim Nachlassgericht fragte, ob das irgendwas kosten würde, meinte die Dame nein. Hier schreiben aber so viele, dass es dort auch etwas kostet und im Internet steht das auch so - seltsam. Ein Testament gibt es in unserem Fall nicht.

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Kommentar von elwoody11
29.06.2016, 14:58
Beim Notar hast Du ggf. den Erbschein schon in 2 Wochen in der Hand.

Das ist eher zweifelhaft, weil der den Antrag auch nur aufnimmt und dann an eben das Nachlassgericht in Berlin weiterleitet.

Der Grund, warum es beim Notar schneller geht, ist, dass dort die juristische Prüfung schon vorweggenommen wird und die Rechtspfleger an allen Gerichten chronisch überlastet sind.

Bringt nur nix, wenn dann eben der Rechtspfleger am Nachlassgericht ja doch über den Antrag entscheiden muss.

Und: die Gebühr ist die Gleiche - ob Notar oder Nachlassgericht, für beide gilt die gleiche Gebührenordnung.

Beim Notar kommt die Umsatzsteuer dazu, macht das ganze daher also bzgl. einer der 2 anfallenden Gebühren um 19 % teurer.

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