Einkommensteuer bei Kleingewerbe?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Umsatzgrenze (Einnahmen) betrifft die Umsatzsteuer. Wenn unter 17.500,- Euro einnahmen im Vorjahr hatte, bei dem Wird Umsatzsteuer nicht erhoben. Kleinunternehmern gem. § 19 UStG.

Das hat aber mit Gewinn und Einkommensteuer absolut nichts zu tun.

Dein Gewinn, Also der Unterschied zwischen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben, geht über die Anlage "G" in Deine/Eure Einkommensteuererklärung ein und wird dort, zusammen mit den anderen Einkünften besteuert.

Wenn die Einkünfte aus Deinem Gewerbe Deine einzigen Einkünfte sind, ist die Zusammenveranlagung auf jeden Fall richtig.

Wenn Dir die Vorauszahlungen (bei 2.000,- Gewinn so ca. 600,- bis 700,- im Jahr) zu hoch erscheinen, kannst Du die Herabsetzung beantragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jeder Bürger hat seinen Grundbedarf steuerfrei und wenn Du den schon bei Deinem Mann abgeschöpft hast, wird nun eben nachgefordert. Alles doch ganz einfach, denn doppelt geht eben nicht.

Gute Geschäfte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist egal, ob du ein Kleingewerbe hast oder nicht, jegliches Einkommen muss versteuert und angegeben werden. Da ihr zusammen veranlagt seid und ihr beide vermutlich über dem Freibetrag liegt, müssen auch die 2000€ versteuert werden.

Die Kleinegewerberegelung zählt nur bei der Umsatzsteuer. Ebenso wichtig ist, dass du das Formular zur Gewerbesteuer ausfüllst.




Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Petz1900
03.08.2016, 16:53

nein, Gewerbesteuer muss nicht ausgefüllt werden, § 25 GewStDV

0

dein Einkommen wird natürlich zu dem deines Mannes hinzugerechnet und aus der Gesamtsumme dann die Steuerschuld berechnet, daher ist das so richtig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von schleudermaxe
03.08.2016, 13:14

... wo steht das? Doch nur, wenn beide gemeinsam veranlagt werden, und dies kann ich aus der Frage nicht ersehen.

0

Was möchtest Du wissen?