Der Vorerbe kann das Haus bei einer Rente von 840 € für den Nacherben nicht aufrechterhalten, was tun?

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2 Antworten

Zunächstmal ist hier zwischen befreiten und unbefreiten Vorerben zu unterscheiden. Relevant ist hier vor allem die Befreiung von §2113 Abs 1 und §2133 BGB.

Ein befreiter Vorerbe müßte sozialhiferechtlich, wenn er das Haus nicht mehr selbst nutzt, dieses Verkaufen und von den Erlös leben bevor er Sozialhilfe beanspruchen kann. Einen unbefreiten Vorerben ist dies hingegen rechtlich verwert, so das dann die Unterhaltspflichtien oder die Sozialhife aufkommen muß.

Wie sieht es aus wenn der Vorerbe ins Seniorenheim geht, wer trägt da die Kosten?

Zunächstmal der Vorerbe aus seinen eigenen Vermögen und aus den Vorerbe, soweit dies möglich und zulässig ist.

Als nächstes die Abkömmlinge des Vorerben, also Kinder, Enkel, ... soweit diese unterhaltsrechltich leistungsfähig sind.

Ansonsten die Sozialhilfe.

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Und wie alt ist das besagte Kind? Eine Alternative wäre eine Schenkung an das "Kind". Wenn der jetztige Hausbesitzer ins Heim muss, dann kann es sein, dass unter Umständen das Haus verkauft werden muss, um die Heimkosten zu stemmen.

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Kommentar von Katzenfreunde9
26.04.2016, 12:20

Das Kind ist 52 Jahre und möchte das Haus nicht geschenkt bekommen.

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