Darf Jobcenter Art der Bewerbung vorschreiben?

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5 Antworten

Was die Forderung der Papierbewerbung und Ablehnung von Mailbewerbungen betrifft: das ist halt so.

Entweder Du akzeptierst es oder riskierst eine Leistungskürzung.

Kontrolle ist leider sehr notwendig. Du mußt davon ausgehen, daß längst nicht jeder Leistungsempfänger sorgfältig und bemüht, wie Du es tust, Bewerbungen schreibt und sich ernsthaft um eine Stelle bemüht.

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Kommentar von Janine101080
14.01.2016, 16:24

Ja, das verstehe ich ja durchaus. Aber sie bekommen die Mails ja auch vorgelegt und sehen, dass der Text in Ordnung ist und welche Anlagen auch dabei sind.. Wir empfinden diese Dinge als Erniedrigung, nicht mal mehr selber entscheiden zu dürfen, wie wir bewerben. :-(

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Wenn allgemein 10 Bewerbungen verlangt werden, ist die Quelle, meiner Meinung nach, egal. 10 Bewerbungen sind 10 Bewerbungen.

Wenn nach "Eigenbemühungen" gefragt wird, zählen (auch wieder meiner Meinung) die Vorschläge vom Jobcenter nicht dazu.

Ist wohl auch eine Sache der Auslegung & Definition...

Zum Thema "Bewerbung beim Jobcenter abgeben": finde ich auch etwas übertrieben, aber vielleicht hat es ja einen Hintergrund oder Vorgeschichte...

Ich würde die Briefe aber nicht frankieren! Die kann das Jobcenter dann auch ruhig auf seine Kostem verschicken.

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Kommentar von Janine101080
14.01.2016, 20:46

Meiner Meinung nach gibt es keinen Hintergrund oder Vorgeschichte. Wir sind erst seit Dezember in diesem Club. Auch "nur" mit einer Mini-Aufstockung. Bemühungen unsererseits sind wirklich sehr groß. Wir wollen wirklich so schnell wie möglich weg vom Amt. Morgen sind Gott sei Dank schonmal 2 Bewerbungsgespräche. Ich hoffe da klappt was.

Ich habe eher das Gefühl, dass hier bewusst schikaniert wird in der Hoffnung, dass wegen der wenigen Euros kein Antrag mehr gestellt wird und die Kommune Geld "einspart". 

Ich habe vollstes Verständnis, wenn bei "Spezialisten" genauer geprüft und kontrolliert wird. Aber bei uns gibt's echt null Grund. 

Ich bin leider ein Mensch, der, wenn er sich falsch behandelt fühlt, abklären möchte, ob dieses Verhalten meinerseits geduldet werden muss. Und mit ner Antwort: das ist halt so - kann ich mich n7cht zufrieden geben. Eine ordentliche Argumentation erwarte ich dann hier schon. Kontrollen ihrerseits sind nicht angebracht und wenn ich keinen driften Grund bekomme, werde ich mich daran nicht halten. Dann sollen sie kürzen, weil die Bewerbung per Mail weg ist. Der Anwalt soll sich das dann anschauen. Dann Zahl ich meine RechtsschutzVersicherung nicht umsonst.

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Du bekommst vom Amt Geld richtig? Dann wollen die natürlich sehen, dass Du Dich ordentlich bewirbst. Wenn Du die per mail verschickst und erst anschliessend im JC vorlegst können die ja nix mehr ändern oder verbessern. Das wird die Idee dahinter sein.

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Eine Bewerbung sollte grundsätzlich (!) auf dem Postweg verschickt werden.

Weil jede Firma mit so Dokumenten unterschiedlich vorgeht.

Verziert man seine Bewerbung mit Blümchen oder Rahmen, macht man zumindest einen außergewöhnlichen Eindruck, was aber nicht zwangsläufig zu einer besseren Beurteilung führt.

Auch kriecherische Formulierungen: wie warum und wieso und weshalb man sich bewirbt, kann man sich sparen. Das liest ohnehin niemand.

Zu meiner Zeit galt:

Persönliches Anschreiben mit:

Stellenbeschreibung und Bild, entweder gedruckt oder Passfoto (besser!)

Lebenslauf: letzte Tätigkeit zuerst, wann man geboren oder wann man irgendwelche Schulen und Fortbildungen hatte, interessiert keinen. Auch nicht wo wann die Eltern zuletzt gewohnt haben. Alles was mehr als 10 Jahre zurückliegt, ist pille palle.

Zeugnisse (möglichst gut)

fertig(!)

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Er hat den Job. Wir sind wieder raus aus dem Bezug 😀

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